133: Wie Einkaufswelten Kaufentscheidungen beeinflussen
Shownotes
Eigenmarken gewinnen an Profil, Einkaufswelten lenken Kaufentscheidungen und künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für die Marktforschung. Was bedeutet das für Marken und Handel?
Darüber spricht Daniel mit Thomas Gruber, Senior Insights & Market Research Experte, der die Marktforschung bei dm als Leiter Market Insights & Science über 23 Jahre hinweg mitgestaltet und aufgebaut hat.
Eigenmarken sind längst mehr als günstige Alternativen. Mit eigenständigen Positionierungen, durchdachtem Design und klaren Nutzenversprechen werden sie zu Wettbewerbern etablierter Marken. Für Markenhersteller steigt damit der Druck, ihren Mehrwert überzeugend zu vermitteln.
Auch die Gestaltung der Einkaufswelt beeinflusst, was im Warenkorb landet. Thomas beschreibt den Einkauf als Entscheidungsarchitektur mit eigener Dramaturgie: Während manche Situationen schnelle Orientierung verlangen, bieten andere Raum für Inspiration und Entdeckung. Wer die jeweilige Shopper Journey versteht, kann Kaufimpulse gezielter setzen.
In der Marktforschung verspricht KI neue Effizienz. Synthetische Befragte, also KI-generierte Modelle von Konsumenten, können erste Einschätzungen zu Konzepten und Ideen liefern. Doch wo liegen die Grenzen solcher Simulationen und warum bleiben reale Erfahrungen und Emotionen entscheidend?
Außerdem geht es um die Unterscheidung zwischen langfristigen Trends, wachsenden Konsumthemen wie z.B. Proteine. Für Innovation und Produktentwicklung kommt es darauf an, Entwicklungen richtig einzuordnen und daraus die passenden Konsequenzen zu ziehen.
Ein Gespräch über Eigenmarken, Shopper Insights, Entscheidungsarchitektur und den sinnvollen
Einsatz von KI in der Marktforschung.
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