129: Bierpulver statt Bierkiste: Wie die Klosterbrauerei Neuzelle Tradition neu denkt
Shownotes
🎙️ Neue Folge FMCGvibes: „Bierpulver statt Bierkiste: Wie die Klosterbrauerei Neuzelle Tradition neu denkt“ 500 Jahre Brautradition. Ungewöhnliche Produktideen. Und die Frage: Wie bleibt ein Unternehmen relevant, wenn sich die Welt verändert? Darüber hat Daniel mit Stefan Fritsche gesprochen – dem geschäftsführenden Gesellschafter der Klosterbrauerei Neuzelle.
Stefan denkt das Biergeschäft konsequent neu. Sein Ansatz: Nicht nur auf das schauen, was heute funktioniert, sondern sich fragen, wie jemand von außen das eigene Geschäftsmodell zerstören könnte. Und daraus neue Ideen entwickeln.
Ein Beispiel dafür ist Bierpulver. Was zunächst verrückt klingt, eröffnet angesichts steigender Transportkosten, hoher Gewichte und aufwendiger Glasflaschenlogistik ganz neue Möglichkeiten. Vom Export über Kreuzfahrtschiffe bis hin zu Hotels: Plötzlich wird aus einer ungewöhnlichen Produktidee eine Antwort auf ganz konkrete Herausforderungen.
Dabei ist Innovation für Stefan kein Widerspruch zur Tradition. Die Klosterbrauerei zeigt, wie sich jahrhundertealte Erfahrung mit Experimentierfreude verbinden lässt – von Kirsch- und Spargelbier über glutenfreie Produkte bis hin zu Badebier.
Spannend ist auch sein Blick auf die Zusammenarbeit mit dem Handel. Statt sich in Rabattverhandlungen und Werbekostenzuschüssen zu verlieren, setzt Stefan auf Geschmack, Qualität und langfristige Kundenbeziehungen. Denn ein Produkt sollte nicht nur über Konditionen überzeugen, sondern einen echten Mehrwert bieten. Und was kann der Mittelstand daraus lernen? Kleine Unternehmen können schneller entscheiden, mutiger experimentieren und neue Ideen ausprobieren. Entscheidend ist, Veränderungen nicht als Bedrohung zu betrachten, sondern als Anlass, das eigene Geschäft weiterzuentwickeln.
Ein Gespräch über Bier, Innovation, Logistik, den Mittelstand und darüber, warum Unternehmen ihre eigenen Geschäftsmodelle immer wieder infrage stellen sollten.
Transkript anzeigen
00:00:06: FMC G-Wipes, dein One Stop Podcast
00:00:07: für FMCG und Handel Insights.
00:00:14: Wir sind Nina, Finn und Daniel.
00:00:16: Jede Woche spricht einer von uns mit Gästen aus FMCg
00:00:19: und Handeln
00:00:20: heute mit Stefan Fritsche Geschäftsführer bei der Klosterbrauerei Neunzelle.
00:00:32: Jeden Morgen stehe ich auch in dem Legmehr.
00:00:34: wie könnte ich dann am besten eigentlich meine eigene Brauerei zerstören kaputt machen?
00:00:38: Welche Idee!
00:00:39: Und wenn mir da was einfällt Dann fange ich an das umzusetzen denn letztendlich wenn mir das einfällt, dann fällt es vielleicht jemand anders auch ein.
00:00:46: Vielleicht nicht hier in der Nachbarschaft aber vielleicht mal in Amerika, China oder Japan wo immer in der Welt und dann wäre es halt schön wenn ich die erste bin der so was macht.
00:00:56: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von FFCG Vibes heute mit Stefan Fritsche von der Klosterbrauerei Neuzelle.
00:01:02: Hi Stefan!
00:01:04: Hi, ich wusste dich.
00:01:07: Schön dass du es zu uns geschafft hast.
00:01:09: Du hattest selber mal was gepostet zum Thema Bier-Revolution.
00:01:13: Das fand ich ziemlich spannend.
00:01:14: Vielleicht magst du mich noch einmal kurz oder viel mehr unsere Hörer da draußen abholen?
00:01:18: Wer du bist und wie du überhaupt dazu gekommen bist, das Feld FMCG zu betreten!
00:01:26: Ja, ich war mir gar nicht so bewusst, dass wir FMCGs sind.
00:01:30: Ich dachte, wir sind eine Klosterbrauerei Wo man gemütlich und schöne Ruhe trinkt, dass wir so ein Fast-Moving-Konsumer gut sind.
00:01:39: Das habe ich gar nicht gewusst.
00:01:41: Aber natürlich fühle ich mich geirrt.
00:01:43: Ja aber ich möchte trotzdem darauf hinweisen, man sollte es wirklich gemütig trinken und nicht zu schnell.
00:01:49: Und der Punkt ist natürlich auch, dass mir da auch ein bisschen anders vorangehen.
00:01:53: und vielleicht mal zweitere Worte zu meiner Person.
00:01:55: Mein Name ist Stefan Fritsche.
00:01:57: Ich bin der Geschäftsführer in der Gesellschaft, Hauptgesellschaft der Klosterbrauerei Neuzille Und natürlich weiß jeder jetzt wo eine Zelle ist, für alle die es nicht wissen.
00:02:06: Das ist in der Nähe von Berlin ein bisschen östlich.
00:02:10: Ich muss mal überlegen südöstig von Berlin Richtung Cottbus runter.
00:02:14: und ja das ist im Land Brandenburg direkt an der Oder und von daher auch so'n bisschen erklärbar dass man natürlich hier in so einem Halbkreis sich bewegt, dass eben die Produkte eben nicht einmal in dreizeitig Grad verkauft werden konnten sondern wir waren natürlich erstmal konzentriert in Richtung Brandenburg und Berlin.
00:02:35: Und ich selber bin hergekommen, auch durch eine interessante Geschichte.
00:02:40: Ich habe früher mal Maschinenbau studiert was ganz pragmatisches, praktisches weil ich dachte da hat man viel Praktisches auch in der Hand zu tun.
00:02:48: Wir haben dann also festgestellt ne da muss man die ganze Zeit nur rechnern und das war nicht mehr so spannend weil ich möchte mit Menschen zu tun haben Und nicht nur bezeichnen, weil.
00:02:56: dann bin ich zur BWL gekommen und habe in Berlin BWF studiert.
00:03:00: Ich hab da festgestellt das ist wirklich mein Traumberuf oder mein Traumjob.
00:03:05: mein Traumbereich.
00:03:07: Denn die ganzen Themen, die wir in der BWL sehen ob das ja ich sag mal Einkommen, Schulden und Ähnliches sind, das hat man jeden Tag letztendlich.
00:03:16: Man ist zu Hause, man kauft ein.
00:03:18: Man kauft Güter ein, man fährt Kaufgüter, man muss mit Menschen unter sich unterhalten, man kauft ein Auto und hält sich, man diskutiert und man hat immer mit Menschen zu tun.
00:03:27: Und das ist eine ganz hervorragende Geschichte.
00:03:29: deswegen also ich liebe den Bereich tatsächlich und wirklich.
00:03:33: So, dann habe ich meinen Weg natürlich kurz nach dem Studium.
00:03:35: Das habe ich da mit einer sehr guten Leistung abgeschlossen.
00:03:38: Witzigerweise dann zuerst in den Krankenhausbereich gebracht und das heißt es ist sogar ein Krankenhauskontrolling gewesen.
00:03:44: Man hat dann aber auch festgestellt, dass könnte auch mal gefährlich werden wenn man selber in einen Krankenhaus reinkommt.
00:03:49: Und wenn dann das komplett nur kaputt gespart wurde, ist das mit ihr kontraproduktiv Und landete dann letztendlich in einer kleinen Unternehmensberatung, wo ich mich dann relativ stark und schnell nach oben bewegt habe.
00:04:01: Da auch meine Empfehlung große Konzerne sind natürlich schön aber wenn man wirklich richtig gut ist, richtig viel auf den Kassen hat sollte man auf jeden Fall im Mittelstand anfangen und man kann also wirklich von zero auf hundert komplett durchstarten.
00:04:14: Ich hab einen Mitarbeiter, den hier selber eingestellt als Lehrling damals.
00:04:19: der war da nach zehn Jahre glaube ich jetzt hierhergekommen ist Und er hat dann parallel während der Lehre gerade in Kaufmännische Lehre gemacht.
00:04:29: Er hat dann irgendwann angefangen, noch ein Studium nebenbei zu betreiben und ist dann kaufmännischer Leiter geworden.
00:04:35: Mittlerweile ist er Geschäftsführer so wie ich und ich habe ihn sogar einen Teil der Brauerei abgegeben.
00:04:41: Das heißt wir sind jetzt beides die Gesellschaft da untereinander und das ist eben so der Bereich dass es durchaus eine Sache die man nur weiter empfehlen kann.
00:04:49: also mal Gutes an der Stelle.
00:04:51: Ich meine, du sagst es ja auch.
00:04:52: Ihr seid schon relativ betagt mit fünfhundert Jahren und ihr seid also alles andere als ein Schnelldrier?
00:05:01: Genau!
00:05:04: Eure Halbwertzeit ist noch lange nicht um.
00:05:06: Das heißt, ihr setzt darauf, dass ihr euch einfach nachhaltig weiterentwickelt.
00:05:12: Jetzt ist natürlich nicht möglich die letzten fünfhunderte Jahre immer nachzuerziehen.
00:05:17: aber Was habt ihr über Menschen gelernt, dass sich über Generationen weg nicht verändert hat?
00:05:23: Ja.
00:05:25: Dass wir halt wirklich mit Menschen zu tun haben und Menschen individuieren und man kann sie also meiner Meinung nach das ist jetzt wahrscheinlich die Sicht eines kleinen oder mittelfländischen Unternehmers.
00:05:37: ich pack sie nicht in irgendwelche Gruppen hinein.
00:05:42: was weiß ich Marketing Ziel und sonstigen Gruppen sondern jeder Mensch hat ja In einem bestimmten Teil seines Lebens ist er in einer bestimmten Situation drin.
00:05:54: Zum Beispiel und vielleicht kann man das am Bier mal ganz kurz erklären, wenn wir relativ jung sind dann mögen wir süße Sachen, Schokolade zum Beispiel aber wir mögen keine Gewürzgurken oder auch kein Käse.
00:06:08: und später ändert sich dann der Geschmack.
00:06:10: und das ist dass die Menschen mit denen wir zu tun haben, die trinken am Anfang auch gerne einen Schwarzen ab Gehen dann rüber zum Pilzen oder vielleicht zum Hellen und landen später beim Kursbier mittendurch, wenn sie sagen wir wollen gar kein Alkohol mehr trinken.
00:06:25: Dann landen wir uns bei der Gurkenbrause.
00:06:29: Dann haben wir Menschen die sagen Anti-Aging-Bier ist eine geile Geschichte.
00:06:34: Für uns sind andere Sachen wichtig und da sind wir plötzlich im Bereich des Badebeers.
00:06:38: Das heißt wir haben plötzlich Bier verkauft für das Badebi-Anstalten Für welches Hotels für den Sternhotel weltweit exportiert letztendlich.
00:06:46: Und das der Punkt dann auch, wenn du dann an der Stelle überlegst.
00:06:51: Den Braumeister fragst doch in der Stelle sag mal was hättest du davon?
00:06:54: Ich würde gerne mein Bier für die Badewanne nutzen.
00:06:58: Das Bier ist so toll!
00:06:59: Das ist so genial!
00:06:59: Das darf man nicht in die Wanne.
00:07:00: Aber das ist ja wegschütten.
00:07:02: Lass uns doch mal ein bisschen... Ein bisschen weiter denken.
00:07:06: letztendlich, weil ich habe eine Brauerei und mit der Brauerei kann ich alles machen.
00:07:09: Ich kann eben Produkte machen die irgendwie mit Malt zu tun haben, mit Hefe, mit Hopfen logischerweise Und was daraus entsteht?
00:07:17: Ob das jetzt ein Pulver oder eine Flüssigkeit ist oder vielleicht ob es eine Flasche ist, die mit dem Etikett einfach nur betitelt ist und in der Flashe selber ist irgendwas drin, was vielleicht aus diesen Produkten entsteht muss aber nicht zwangsläufig.
00:07:29: Es könnte auch etwas für Dich anderes sein also Alkohols weiß logischer Weise.
00:07:32: Das ist doch völlig wurscht für die, sagen wir mal, sieben und dreißig Mitarbeiter.
00:07:35: Die haben die zwölf Auszubildenden.
00:07:37: Die wollen ja ein Produkt machen was relativ lange sich unterhält.
00:07:43: Was also lang auch da ist und das ist der Punkt der mich so antreibt.
00:07:46: Jeden Morgen stehe ich auch in dem Legmeer.
00:07:48: wie könnte ich dann am besten eigentlich meine eigene Brauerei zerstören kaputtmachen mit welcher Idee?
00:07:53: Und wenn mir damals einfällt, dann fange ich an das umzusetzen.
00:07:57: denn letztendlich wenn mir das einfällt dann fällt es vielleicht jemand anders auch ein.
00:08:00: Vielleicht nicht hier In der Nachbarschaft aber vielleicht, ich sag mal in Amerika.
00:08:05: In China und Japan.
00:08:06: Wo auch immer an der Welt!
00:08:08: Und dann wäre es halt schön wenn ich die erste bin der sowas macht.
00:08:10: Ah okay das heißt du gehst disruptiv an die Sache ran.
00:08:14: Das heißt und stellst dir jeden Tag die Frage Mensch wenn ich mich jetzt mal ein Challenger von außen hinein versetze mit welchem Produkt könnte der uns zerstören?
00:08:24: So kommst Du dann auf die Idee was müsst ihr eigentlich machen
00:08:27: Ganz genau, ganz genau.
00:08:28: Das ist der Punkt, der hinterwohnt und damit stelle ich alles in Frage was wir bis jetzt gemacht haben.
00:08:35: Ich finde Traditionen sehr gut.
00:08:37: Also bitte schön, es ist wirklich mega!
00:08:39: Wir bauen ja auf Tradition und wir haben ja auch sagen mal dass unser fahrungswert unsere Rezepturen und man sagt so in Mannjahren.
00:08:51: also wenn du überlegst Wir haben fünfzehnte Jahre Brauerei.
00:08:54: Wir sind dreißig Leute, dann kann man sich das ausrechnen wie viele Mannjahre Erfahrungen wir jetzt in der Brauerei haben und daraus kann man natürlich neue Produkte entwickeln.
00:09:01: logischerweise dass das ist für uns natürlich vielleicht einfacher als da ich jemand den Start-up hat und sage auch ich mache halt mal irgendwas und die Brauereyei davon profitieren unsere Kunden noch an der Stelle.
00:09:13: dann aber im Endeffekt darf man nichts infrage stellen.
00:09:18: also vielleicht Wir hatten ja früher mal Pferdefuhrberge, wir hatten Pferden und tolle Pferdbetriebswurte wahrscheinlich.
00:09:27: Und Huffläger und ich weiß nicht was alles.
00:09:30: So dann muss man ja sagen haben wir gesagt okay wir kaufen jetzt mal so ein Laster vielleicht oder so einen kleinen Laster.
00:09:35: und dann sagte man uns ne es geht auf keinen Fall weil eine Brauerei ohne Pferdeführwerke wird nicht mehr bestehen bleiben können.
00:09:42: Ein kleiner Schwank am Rande Gott sei lang hatten wir die Pferdi damals denn die Bierkutscher Die haben das dann so gemacht, also die sind dann rumgefahren und das Bier ausgeschenkt.
00:09:52: Und wahrscheinlich ein Bier für den Kunden, ein Bier von der Kutsche saß dann letztendlich und die Pferde haben Gott sei Dank immer nach Hause gefunden.
00:10:01: Also wenn man das so möchte bitte schön lieber Ellen Maske wir hatten Autonomis fahren schon vor ungefähr hundert Jahren hier bei uns in der Brauerei.
00:10:10: Die Pferden sind immer nachhause gekommen.
00:10:15: Innovation zu haben, ohne Sybilsenteile.
00:10:17: Das muss man ja auch sagen!
00:10:19: Und das ist der Punkt... Dann haben wir dann einen Laster gekauft, logischerweise.
00:10:23: Wir hatten mehrere Laster hier und vor ungefähr fünfzehn Jahren habe ich gesagt wozu brauchen wir denn die Laster noch?
00:10:28: Also wir haben die Produkte rausgefahren nach Berlin, nach Brandenburg, nach Hamburg, woher immerhin und wir konnten aber immer nur unsere eigenen Produkte dort in den Laster packen.
00:10:38: Logischerweise fahre jetzt nicht Von irgendwelchen Konkurrenzunternehmen und anderen Brauereien das bier durch die Gegend.
00:10:45: also das wäre ein bisschen mehr jedenfalls für mich merkwürdig letztlich.
00:10:49: Und auch für meine Mitarbeiter, dass heißt man hat tatsächlich eigene Bier gefahren ist eigentlich wie er heißt dann auch mal einen Patten in Palette oder eine halbe blätter oder mal zwei Blätten irgendwie hinzufahren.
00:10:57: also es war natürlich kostentächtig ein Disaster.
00:11:00: wenn man dann sagt okay ich verkaufe komplett alles was ich habe an einem Park Und lasst das dann von einem ja späte Tür fahren, was ich habe und der Spätetür kann natürlich sagen.
00:11:11: Ich packt eine Zellerbier rein.
00:11:12: Ich packe da ein Generator rein in die Birne und ich weiß nicht was alles und von Amazon irgendwie Patsch.
00:11:19: Dann ist es natürlich eine solle Sache weil der hat dann den Fett zu ganz anderen Kosten und der hat auch dein Geschäftsfeld um was er sich dann besten kümmern kann ob das jetzt irgendwelche Abrechnungen sind, ob das Mautgebühren sind und was man als mittlerweile braucht.
00:11:31: Facking-Systeme!
00:11:33: Ich bin ne Brauerei Also ich geh sogar noch ein Stück weiter.
00:11:37: Wir haben den Transportbereich komplett abgeschafft, das heißt wir arbeiten nur mit Speditionen oder Kundenkommunzons letztendlich.
00:11:44: Dann hab' ich festgestellt dass hier mehrere Mitarbeiter hatten die also ein tolles Auto hatten und auch so wie ein großes Paket an einen Gutschein und sonstiges.
00:11:54: Das heisst sie hat mehrere Mitarbeiter die quasi wie die Weihnachtsmänner durch die Gegend gefahren sind und dann unsere Kunden dann Sonnenschirme, Trottelchen, Gläser und alles Mögliche verschenkt haben.
00:12:04: Und dann habe ich festgestellt, naja der ist zum Kunden gegangen.
00:12:07: Dann hat unser Vertriebler gesagt, lass mal auf du kriegst einen Sonnenschirm.
00:12:10: Dann sagt er ein anderer Vertriebler und da weißte was von unserer Bauerei, kriegste zwei Sonnenschirme?
00:12:14: Dann hätte ich irgendwie gehen müssen und sagen, du bekommst nur drei, also das ist ja Quatsch!
00:12:18: Ich bin doch kein Sonnschirmvertreter.
00:12:19: Ich bin auch kein Jazzdeckel- und Bierdeckelvertretern.
00:12:22: Ich hab eine Brauerei Leute.
00:12:24: Und das sei der Punkt.
00:12:26: wenn man dann dazu kommt... Dass man sagt, ich möchte mich nur noch ins Produkt unterhalten stellt man das relativ schnell fest.
00:12:33: Das ist eigentlich auch das was mein kunde als der professionelle Kunde jetzt nicht vom entkunden auch der professionell Pfund hat doch der will sich nicht über die ollen sonnenschöme wkz listungs und sonstigen gebühren unterhalten.
00:12:46: Eigentlich die meisten menschen auch die meisten einkörper mit denen ich mich unterhalten habe.
00:12:50: wir sind ungefähr einmal im jahr sind wir dort.
00:12:52: Die gespräche waren da irgendwann mal dass man gesagt war Stefan Wir machen sehr gerne mit ihr geschäfte beim Du bist der einzige, weil wir machen eben umquatschen weniger, um es mal so zu sagen.
00:13:03: Du bist die Einzige wobei uns eigentlich eine Stunde und eine halbe Stunde über das Bier unterhalten... ...und über sonst nix!
00:13:09: Weil du wissen woran wir sind.
00:13:10: Du hast nicht ne feste Aussage, du hast eine feste Strategie.
00:13:15: Du knickst auch nicht ein sondern wie ist halt dein Weg?
00:13:17: Und für dich ist das Produkt im Vordergrund und nicht irgendwelche Rabatt-Staffelungen.
00:13:21: Und ich habe da teilweise Sachen erlebt genial.
00:13:25: Da gab's irgendwie im ganzen Prospekt mit irgendwelchen, ich weiß nicht was.
00:13:29: Wenn was passiert, öffnet und nicht öffnete und keiner mal schliegt oder wenn die Oma Geburtstag hat, dann sollt ihr das kümmern gleich weglegen.
00:13:36: also da können wir uns viel Zeit sparen über Produkte.
00:13:39: Und nochmal ganz ernst Sie Einkäufer, die ihren Job geliebt haben Die haben gesagt Dankeschön dass man es auch mal über Produkt unterhalten können und dürfen.
00:13:51: Okay Das heißt, die Seller-Unterlage braucht ihr nicht.
00:13:56: Die Powerpoint bringen andere nicht.
00:13:59: Was ihr dabei habt ist das Produkt?
00:14:01: Ja!
00:14:02: Ich habe einen Vorteil gehalten.
00:14:04: Ich bin eingeladen worden im Roten Rathaus in Berlin und ich bin manchmal so ein bisschen unbedarfbar.
00:14:11: So wie heute vielleicht auch.
00:14:13: Man geht ins Gespräch und sagt, warum nicht?
00:14:16: Wir können über alles reden.
00:14:17: also ich bin da völlig offen.
00:14:18: Ich kann noch alle Geheimnisse erzählen weil letztendlich Dadurch, wenn ich meine Geheimnisse teile.
00:14:23: Ich habe ja immer noch meine Produktsachen hier und selbst wenn jemand sagt was ich mache genau eins zu eins die Produkte die ich jetzt hier habe.
00:14:31: Ja das ist ja.
00:14:32: doch es ist ja das ganze ist das ganze Staining.
00:14:35: Die Person die Firma die Mitarbeiter und die Produkten die quasi ein Unternehmen ausmachen und nicht die Eins zu Eins Kopie Gott sei Dank muss man sagen.
00:14:44: also eine Software kann man kopieren Aber eine komplette Unternehmensethik moral und wie man dann vorangehen das kann man das kann ich kopieren das kamer vielleicht kurz seit über fünf Minuten kopieren, aber der kunde merkt auch der endkunde in dem fall auf der entkunde merken.
00:14:56: natürlich war dass es nur faked hier die versuchen so zu sein wie die brauerei wie klosterbrauer einer zelle aber im endeffekt.
00:15:03: Die können auch billiger sein als wir.
00:15:05: Also das habe ich auch erlebt, wenn wir Produkte machen... Ich hab so eine Brauerei die sitzt, aber Gott sei Dank ein bisschen weiter weg.
00:15:12: Da kommt manchmal der Kommandant vorbei und gucken was sie machen.
00:15:15: Wenn wir das machen erfolgreich machen, dann kopieren jetzt nur die eins zu eins.
00:15:18: wie gesagt Leute Das ist ja putzig von euch!
00:15:21: Aber wenn ihr uns den kopiert, bitteschön macht es doch besser.
00:15:24: zum Beispiel wir machen Kürbspier Wir packen halt, ich sag mal ne Summe x, wir packen ne Summ X an Kürsten rein in das Kürstspiel also echte Kürschen, Mutterkurschen.
00:15:32: Und dann machen wir es und machen das dann mit so einem Kursch Konzentrat von der Kanal.
00:15:37: was bei ein bsf schütteln sich die Händensache man dazu.
00:15:41: Macht ist doch besser.
00:15:42: macht das nicht noch schlechter und billiger als wir sondern wenn wir ich sage mal zwanzig Kürchen reinmachen da macht ihr dreißig, wenn wir fünftig reinmacht, dann macht er hundert Kürschen rein.
00:15:50: jetzt kürst mir versucht auch besser zu sein weil nur wird besser.
00:15:53: Kann man, ich sag mal, freut sich.
00:15:56: Ich bin auf jeden Fall... Man kriegt auf jeden fall schnell mit woran man ist bei dir.
00:15:59: Ich find das ja sehr spannend weil wir haben auch schon mit Einkäufern gesprochen um darauf einzugehen die ja auch genau dass sagen.
00:16:06: also mit einem Ex-Einkäufer haben wir gesprochen.
00:16:08: Worauf kommt es eigentlich an am Ende?
00:16:10: Ja der Einkäufer freut sie sich wenn sein Gegenüber nicht einknickt und die meisten knicken wohl ein.
00:16:15: Genau.
00:16:16: da wollte noch einen Satz sagen Was sind denn Sachen die man dann die man mit nimmt Und wo man wirklich so Gänsehaut bekommt, das wird den Gänsemoment war für mich dann.
00:16:26: Als jemand sagte zu mir ja ein bisschen was ich möchte, dass mit ihnen den Preis nachlass haben, da sagte ich nie, wir wissen ja, mach mal nicht.
00:16:32: Ja er erzählt auch niemand und sagt ja ich erzählte es aber was heißt ich erzählt niemanden?
00:16:37: im Endeffekt?
00:16:38: Wir wissen ja beide irgendwann mal kommt alles raus.
00:16:41: So und wenn ich jetzt der Key Account Manager wäre in meiner Brauerei, dann würde Ich schmeiß jetzt raus.
00:16:47: Sie haben jetzt, was weiß ich?
00:16:48: Fünf Prozent des Umsatzes machen wir zusammen.
00:16:51: Ich würde sie jetzt rausschmeißen und können nach Hause fahren.
00:16:53: Und dann können die Mitarbeiter sagen, sie haben gerade fünf Prozent ihres Umsatzs verloren.
00:16:57: Wissen Sie was habe ich gesagt?
00:16:58: Ich gehe jetzt nach Hause und sage, ich hab gerade fünfundneinzig Prozent unseres Umsatz gewonnen und erhalten!
00:17:04: Weil wenn ich jetzt... Alles was ich denn heute hier mache, das hat auch lang und mittelfristige Folgen.
00:17:11: Kurzfristig klar bleibe ich drin aber mit und langfristig habe ich ein Problem bei allen meinen anderen Kunden weil alle anderen Kunden sagen ja auch wir warten doch von dir dass du wahrhaftig bist, dass du das was du erzählst das ist auch Eintritt und als Geschäftsführer und als Unternehmensinhaber.
00:17:26: mittlerweile weiß ich eben das alles was ich heute mache in einem in zwei in fünf in zehn Jahren eine Ausdruckung hat Und das ist mir viel wichtiger, dass zu retten und auch ich mal zu erhalten als ein kurzfristiger Erfolg.
00:17:41: Natürlich ist es einfacher wenn man sagt naja es ist mir wohl Spaß mit der Brauerei passiert in fünf bis zehn Jahren da bin ich eh nicht mehr da Ich kriege ja meine Provision dieses Jahr und ich verstehe auch wirklich mein Herz ist wirklich bei jedem Chia-Quant Manager gesagt ich kann das nicht machen.
00:17:56: natürlich kann das nie machen.
00:17:57: Wenn der Chia Quant Manager das in meinem Auftrag gemacht hätte der wäre dort und würde herkommen sagen passen wir auf hier gerade fünf Prozent des Umsatzes verloren.
00:18:03: Dann hätte ich wahrscheinlich anrufen müssen, was man aufkriegst jetzt die doppelte was weiß ich was zurück.
00:18:10: Damit wir da reinkommen.
00:18:11: und das ist halt der Punkt wenn man wenn man ist einmal weiss dass dass das was man dort macht auch Auswirkungen hat auf die Zukunft Die Verantwortung hat für den nächsten Jahre Jahrzehnte Wenn man so möchte.
00:18:24: ich habe vier Kinder jahrhunderte.
00:18:26: wenn wenn mein Glück hat dann merken sehr schnell Das ist wichtig.
00:18:32: Und dann jetzt kommt dieser Schlüsselmoment, den ich dann hatte.
00:18:34: Wie gesagt wir haben uns im Roundabout eine halbe Stunde unterhalten und das war der Punkt, den auch vorhin so ein bisschen versucht habe anzuführen.
00:18:41: als er einkommt und sagt, Herr Fritsche es wäre toll wenn alle so denken würden wie sie.
00:18:47: Sie bleiben drin in dem Geschäft, ich fährt sie nicht aus, das ist logischerweise... Ich hab wirklich die Gänse auch gekriegt.
00:18:53: Achso!
00:18:56: Der denkt ja genauso wie ich.
00:18:57: Und das war für mich der Hammer-Moint.
00:19:01: Wo seid ihr denn gelistet, wenn ich fragen darf?
00:19:03: Regional oder wie darf man sich das vorstellen?
00:19:06: Ja.
00:19:06: Ich glaube wir sind überall gelistete Gott sei Dank also von bis Edeka Kaufland
00:19:13: Metro
00:19:15: Wir sind.
00:19:16: theoretisch sind wir natürlich nicht deutschlandweit bei allen gelisten, logischerweise Das geht ja gar nichts weil so kleine wissen gleich so groß.
00:19:23: Aber hier kommt aus der Region.
00:19:24: nur dass sagt man auch
00:19:26: Ja, ja schon.
00:19:28: Aber es war natürlich auch eine Zeit, Geiz ist geil, wo man gesagt hat Mensch wie viel gibt's da oben drauf?
00:19:34: Und das war natürlich ne härtere Zeit vor uns, wo wir dann uns nach draußen bewegt haben.
00:19:39: und mittlerweile ist es so... Das hat uns sehr weit gebracht an der Stelle.
00:19:43: Wir explotieren bergweit.
00:19:44: Finland, Schweden, Japan, China, Amerika, Kanada unter und unter letztlich nicht riesige Containermengen Aber es sind dann doch schöne Mengen.
00:19:55: und weil wir dann plötzlich dort mit ganz einer Menge zu tun haben, die also nicht gesagt haben.
00:19:59: Der Kasten Bier muss fünf Euro kosten oder keine Ahnung was?
00:20:02: Wir wissen alle Diskussion das Bier vor zwanzig Jahren kostet wie heute oder nach heute ist teilweise noch billiger.
00:20:08: Und wir haben jetzt im Ausland den Menschen zu tun gehabt.
00:20:11: hier wie gesagt haben da sind wir dabei dem Punkt uns ist das Produkt wichtig.
00:20:15: Und wenn man dann sagt, naja bei uns kostet der Kasten dreißigvierzig Euro und sagt ja bei uns ist das Produkt wichtig.
00:20:21: Ach so!
00:20:21: Ja weil es gibt halt dort kein Anti-Aging Bier, kein Kürbspier oder Spargelbeer, Kartoffelbeer... ...und wenn man da auftaucht und sagt, ja so euch ist ja bei Pillen nach Standard nur nach Fünfzehn, das haben wir hier genug.
00:20:36: Ob das in China ist?
00:20:38: Es gibt große Brauereien weltweit.
00:20:39: die machen ein richtig geiles Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot by the way.
00:20:43: Also es gibt genug Bier auf der Welt.
00:20:46: Davon brauche ich nicht nach China fahren oder nach Japan, Amerika die neues Bier bringen.
00:20:50: Das
00:20:52: ist ein anderes Bier?
00:20:54: Anderes!
00:20:55: Das ist ganz wichtig und ich habe einen Glutenfreisbier für Menschen, die unter zöneren Kiel leiden.
00:20:59: das kann eine Handvoll von Brauereien kann es weltweit.
00:21:01: Ich war da so innovativ mit dem Ding.
00:21:03: Ich hab mich gar nicht getraut dass in Deutschland auf den Markt zu bringen.
00:21:06: Die ersten Kunden, die ich hatte waren in Italien.
00:21:09: Das Bier hieß dann Sensor Glutina.
00:21:10: Ich glaube wir waren auch die Ersten, die ja sowas auf dem Deutschland hier gemacht haben.
00:21:14: aber wie gesagt habe mich die getraut es hier zu vermarkten weil es zu innovativ war an der Stelle und das wurde dann in Italen in der Apotheken verkauft denn das Schöne ist jedenfalls für uns an der stelle.
00:21:27: die italienische Krankenkasse hat die Menschen gesponsert die quasi glutenfreie Produkte kaufen mussten Und das heißt, du konntest also quasi mit Rezept auf Krankenschein dein Bier aus der Apotheke holen.
00:21:40: Ein Ansatz, den wir sicherlich auch in Deutschland unterstützen würden.
00:21:44: Ja aber witzig!
00:21:45: Also ich tu sag es dir auch vorhin ihr seid offen für alles.
00:21:49: Danke.
00:21:49: Auch für Innovation und zwar habt ihr da auch das Thema Tatsächlich ja, dass wir heute auch über eine Revolution gleich mal sprechen.
00:21:58: Ich möchte immer darauf zu sprechen kommen und du sagst es dir seit offen für alles.
00:22:02: das ist ja witzigerweise auch aktuell.
00:22:06: ein Werbeplakat von Tuskir.
00:22:09: Das
00:22:09: ist der Oliver Fost der bekannte Ja Werber sozusagen als ein bisschen beliebig kritisiert, aber wenn du sagst offen für alles dann meint ihr damit andere Dinge zum Beispiel dass sie eben auch schaut was sind disruptive Geschichten?
00:22:26: und da will ich jetzt mal das Thema Bierpulver endlich aufgreifen.
00:22:31: Ich habe da einen Post ja auch von dir gesehen den wir heute auch so zu sagen mal vertonen.
00:22:36: Ja was ist das denn für eine verrückte Idee gewesen?
00:22:40: Ja, offen zu alles sind auf jeden Fall der deutsche Brauerbund.
00:22:42: Zu denen kommen manche Leute und sagen Mensch wir würden gerne das ein oder andere machen an frückten Sachen und dann sagt er dann die meistens also sowas macht man nicht so was tut noch nicht.
00:22:53: Und aber wenn es einer macht dann geht mal zum Fritzchen nach Neuzille.
00:22:57: Also deswegen sagen wir uns auch für individuelle Menschen.
00:22:59: auch muss man sagen und da machen wir tolle Sachen Wir sehen uns als Art Bier und Kubate.
00:23:03: Wenn man irgendeine verrückt Idee hat kann man gerne zu uns kommen und wir teilen gerne unsere Geheimnisse mit jungen Leuten, auch Start-ups die wir uns zum ersten mal Bier probieren.
00:23:11: Wir machen das also auch tatsächlich in der Stelle.
00:23:14: und wie kommt man zum Bierpulver?
00:23:16: Letztlich war es ganz einfach.
00:23:17: unser Weg ist ja dahingebricht ein bisschen dass wir uns mit dem Land Brandenburg gestritten haben ob wir das Bier so machen dürfen wie wir es machen mit Zucker oder anderen Sachen mit sonstigen Sachen.
00:23:28: Und wir haben ja dreizehn Jahre uns gestriten ob wir wir machen dürfen außerhalb des Reinheitsgebots aber als Bier bezeichnen dürfen.
00:23:34: Das ist der schwarz abt Bierstreit und den wir dann nach dreizehn Jahren in der höchsten deutschen Instanz auch gewonnen haben vor dem Bundesverwaltungsgerichtshof von Leipzig.
00:23:43: Das war so eine faszinierende Geschichte, das muss man vielleicht dazu sagen dass man merkt da waren wir doch relativ weit in der Bierbranche.
00:23:50: Wir waren die ersten die also wie gemacht haben nicht nach dem Deutschen Reinhardtsgebot mit verschiedenen anderen Sachen dadurch dass wir dann aber das Problem hat dass wir es ungewöhnliche Sachen hatten die in Deutschland Ich sag mal doch ein bisschen teurer waren, da war diese Geitzesgeil Geschichte.
00:24:03: Sind dann natürlich sehr stark ins Ausland gegangen.
00:24:06: und wenn man auf die Idee kommt, dass es immer stärker wurde, dass diese Qualitätsgeschichte im Ausland immer stärk angekommen ist, überlegt mir sich natürlich Mensch kann man das vielleicht ein bisschen intelligenter machen?
00:24:15: Kann man vielleicht das Bier ein bisschen... Gibt's halt so einen Brauverfahren, ein bisschen stärker brauen sodass man eben nur einen Teil des Bieres rüberbringt?
00:24:23: Dann hat Bier super, vielleicht ein Bierkonzentrat.
00:24:26: und irgendwann kommt man aufs Idee Ja, kann man denn vielleicht auch Bierpulver machen?
00:24:30: und dann spricht er im Braumeister.
00:24:32: Und der sagt natürlich ne so ein Quatsch, das geht gar nicht!
00:24:34: Das kann man nicht machen dass das...ne wie soll denn das funktionieren?
00:24:38: Aber beim Kaffee
00:24:38: machen sie es ja jetzt auch, ne?
00:24:41: Dann haben Sie ganz
00:24:42: früh ja schon.
00:24:43: Hinschen Kaffees, da gab's das aber auch bei Bier.
00:24:46: und wenn man dann so bisschen schaut ist schon eine schwierige Geschichte.
00:24:54: Denn letztendlich, egal wie du es versuchst zu machen durch reine Trocknungen und so, also der Geschmack bleibt halt nicht erhalten.
00:25:00: auch die Alkoholgeschichte ist eine Schwierigkeit dahinter und das heißt Es macht nicht so viel Sinn.
00:25:06: und man muss ihm auch sagen Das letztendliche ist die Technologie, die wir heute haben natürlich auch schon viel besser als die vor.
00:25:13: was weiß ich?
00:25:14: Fünfzig Jahren, dass da einer Punkt und der andere Punkt ist Vor zehn Jahren.
00:25:20: wenn ich vor zehn Jahren das Bioprodukt gemacht hätte Hätten wir zurecht gesagt, wer braucht denn so ein Quatsch?
00:25:25: Also Bierkost der Kasten, der Kasten fünf Euro ist überall erhältlich.
00:25:30: Wer braucht dann bitteschön Bierpulver?
00:25:33: und jetzt daran erklärt sich das ein bisschen warum plötzlich Bierpülver eingeschlagen ist wie so eine Bombe letztendlich.
00:25:41: Denn was es passiert?
00:25:44: Wir hatten einen Energiekrise.
00:25:47: Energie wurde plötzlich so teuer, dass man kaum noch anscheinend bioproduzieren konnte.
00:25:52: Energie wurde reglementiert.
00:25:54: Ich habe Schreiben gekriegt auch von der Bundesregierung, das wir nicht mehr produzieren dürfen weil die Energie, die eine Brauerei benötigt, eben für die Heizungsanlagen benötig werden würde.
00:26:03: Im Zweite schreiben, dass wir so viel Geld bezahlen müssen für die Energie und den Strom, dass hier uns sowieso das Nichtbericht bezahlen können letztendlich.
00:26:13: Das war der Corona-Krise oder wann?
00:26:15: Ja, das war kurz danach.
00:26:17: Und dann kam es dazu auch noch, dass durch die äußeren Umstände, die wir jetzt vorhaben, das natürlich damit eine Produktion der Glasflaschen eingestellt wurde.
00:26:31: Sprich die Glashütten, die großen sind oder waren halt vor allem Ukraine Russland, Weißrussland zum Beispiel.
00:26:40: So und wie wir uns alle denken können ist dann natürlich jetzt nicht mehr so viel an Glasproduktion oder noch eingeschränkt.
00:26:45: Dann die ganzen Lkw-Fahrer, die Spezitionen kam aus osteuropäischen Raum.
00:26:50: Das heißt der Transport wurde schwieriger Die Glasflaschen wurden weniger Und die neuen Generationen an Jugendlichen Klebten sich plötzlich auf die Straße und sagten Wir wollen die Welt retten und Plastik ist schlecht.
00:27:05: Dann hat man noch so einen relativ berühmten Mensch, der hier nach Brandenburg kam und sagte, weißt du was?
00:27:09: Ich brauche Wasser um die Autoproduktion zu gestalten.
00:27:13: Und das alles habe ich plötzlich mit dieser Erfindung gelöst!
00:27:18: Ich brauch kaum noch Produktion, also ca.
00:27:21: fünf bis zehn Prozent des ursprünglichen Gewichts, das brauche ich nur noch bei der Produktion beim Transport.
00:27:28: Ich bräuchte plötzlich stattdessen zwei zwanzig Container nach Australien, die ich gebrauchen wollte, nur noch ein Container.
00:27:36: Ich brauche plötzlich keine große Lkw mehr, ich brauch nur noch so einen kleinen DL-Laster.
00:27:40: Also so ein Van.
00:27:42: Ich brauch kein Wasser mehr.
00:27:43: das kann die Masse für seine Autos schiebe halten letztendlich.
00:27:47: Ja ist ja so.
00:27:48: ne man fragt sich aber wer kommt das alles und diese Plastik...ich braucht keine Plastikkisten mehr!
00:27:54: Ich muss auch nichts mehr hin und zurück schicken, ich kann den kompletten Transport vereinfachen, ich muss nur noch Sachen hinschicken.
00:28:00: zum Konten Bisschen auch, ich brauche keine Glasflaschen mehr.
00:28:03: Nicht mal das brauche.
00:28:04: ich schicke so eine Art Pulverpäckchen also sprich dass was in München auch manchmal geschickt wird.
00:28:09: zu den kleinen.
00:28:10: aber wir sind größere Pulver Päckchern und ich schick jetzt quasi solche ein Kilo oder zwei oder fünf oder zehn Kilo Päkchen aus mit der Papier Verpackung durch die Gegend und damit ist und das bleibt dann dort beim Kunden letztlich bis hin zu dem Punkt auch Ich muss ja keine Flasche mehr zurück, ich hab die gesamte Pfandproblematik.
00:28:32: Wir diskutieren ja gerade über Pfand-Problematiken hier in Deutschland.
00:28:34: Sollen wir es erhöhen?
00:28:35: Sollen mal sinken?
00:28:36: Was soll man machen?
00:28:37: ist alles schrecklich!
00:28:38: Ich brauch das alles nicht mehr.
00:28:40: und wenn du dir das alles so im Kopf einmal durchgehst
00:28:46: Der Konrad Hilton Deutschlands, du bringst jetzt ein Bier von euch aus Brandenburg nach überall hin.
00:28:54: Das heißt ihr seid eine Marke die man vor allem im Ausland kennt.
00:28:57: oder wie darf ich mir das vorstellen?
00:28:59: Also seid ihr im Ausstand bekannter als in Deutschland?
00:29:03: Ich denke schon dass wir mittlerweile beim Ausland bekannther sind.
00:29:06: Ich bin eingeladen von London zu Daily Mail.
00:29:09: Das ist das größte Englischsprach im Magazin der Welt mit vierhundert Millionen Lesern und die Angst hat Mensch, dass es so eine geile Geschichte werden probiert.
00:29:18: Die haben gesagt, das ist ja richtig kindiales Bier.
00:29:20: schmeckt er richtig gut?
00:29:21: ich habe den Leute jetzt verarschen mich nicht.
00:29:24: das ist die erste Schage die hier habe.
00:29:26: Ich habe es ja verglichen mit meinen Bier hier vor.
00:29:28: Sechs, sieben, acht Wochen Brautzeit und wer so ist meinem Pulver?
00:29:33: Also mein Bier schmeckt besser als das, was ihr jetzt hier mitgebracht habt.
00:29:35: aber das Pulver ist okay, ist gut, es schmeckt ... dann sagst du nie mehr jahr.
00:29:39: im Moment Stefan!
00:29:40: Wir vergleichen es gerade mit dem Bier, was wir gerade hier an Lokal in Papp trinken Und da schmeckt dein Bierpulver halt schon tausendmal besser.
00:29:47: Ja, schon.
00:29:48: Schon wieder was gelernt!
00:29:49: Weil natürlich vergleiche ich erst mal diese größere Tradition mit meinem Bierpulver und sage ja mein Bier selber hier in der Baureihe schmeckt noch besser, aber natürlich darf ich das nicht vergleichen mit dem weltweiten Bier-Absatz und wir haben insgesamt hundertachtzig Millionen Tonnen Bier, dass wir produzieren weltweit und sagen wir durch die Gegend fahren Und du, wenn ich dann nur ein zwei drei Prozent davon habe reicht mir völlig aus.
00:30:17: Mein Problem war jetzt ja dass mittlerweile die Kunden auch noch so viel bestellt haben das sie an meine Produktionsgrenzen gekommen sind.
00:30:25: Das heißt ich hab jetzt relativ lange Zeit dafür benutzt um überhaupt Produktionskapazitäten aufzubauen für die Kunden im Ausland Und logischerweise, klar.
00:30:36: Jetzt wenn man einen großen Investor hätte, der sagt, weißt du was kommt?
00:30:39: Wir bauen das hier alles bei dir um die Ecke auf oder in Kanadas und Brandenburg, in Hamburg, in Schleswig-Holstein wo auch immer.
00:30:45: wir suchen aktuell ein Produktionsstandort.
00:30:47: Klar!
00:30:48: Um das groß zu ziehen dann wird es wirklich interessant an der Stelle weil bis jetzt ist eben so dass ich derzeit noch versuche das zeug mir von allen mit den Ecken zusammenzukaufen.
00:30:59: irgendwie Und das würde ich gerne als das mal bei uns konzentrieren, logischerweise.
00:31:04: Da merkt man auch wieder der Profit im eigenen Lande.
00:31:09: Auch ganz spannend war dann auf einem Brauerkonzess im Konkretz.
00:31:14: Ich bin da delegiert an den Deutschen Brauerbund und dann dachte ich ja jetzt passieren zwei Dinge.
00:31:20: Das eine ist die ganzen Brauer kommen auf mich zu und sagen komm lass es mal mit ihr kooperieren.
00:31:25: lassen wir belegen was wir gemeinsam machen können.
00:31:26: Das sind mich an die Wand nageln, aufhängen und kann sagen du zerstörst die deutsche Kultur.
00:31:32: Und ich weiß nicht was alles.
00:31:34: das dritte passierte Die meisten deutschen brauer hatten noch gar nichts von dem thema gehört dass es bierpulver gibt Dass wir das machen und bitte schön.
00:31:44: also ich habe das galiläumagazin war damit im acht minutenbeitrag des einfach genialen magazine von der war hier das ctf.
00:31:51: Ich hab bei rtl morgenmagazine habe ich live morgens um sechse Das war Hardcore, dann haben wir Bierpröver hier probiert letztendlich und die waren begeistert.
00:32:02: Und dann sage ich Mensch mit welchen Scheuklappen geht man denn durch die Gegend?
00:32:08: Ich finde Tradition gut aber wenn wir dann durch die Tradition und durch das deutsche Reinheitsgebot, wenn das das allheilende Mittel ist um zu bestehen... Wenn nicht ein deutsches Pilzner Helles Mein Traumeister würde mich umarmen, der würde mich küssen wenn ich sage du das reicht uns völlig aus.
00:32:30: Bitte mach nur noch dieses eine Bier.
00:32:32: mehr brauchen wir nicht mehr.
00:32:34: Das würde finde ich richtig cool werden.
00:32:36: aber leider mein böser Kunde sagt ja ich trink auch mal ein normales Bier klar.
00:32:44: Aber ich habe halt Lust auf ungewöhnliche Dinge.
00:32:46: ob das Null Null ist oder was mit Spargel und Kartoffeln Ich weiß ja alles, was ich damit reinmache.
00:32:53: Und das ist das...ich muss darauf achten, was mein Kunde möchte und nicht ...was ich mal gemacht habe.
00:33:00: Das ist sehr schön und gut!
00:33:00: Aber dreiundfünfzig Powerreihen sind im letzten Jahr, glaube ich, fertig gegangen?
00:33:04: Ja, und der Konsum des Biers ist auch so, wenn man es glauben darf rückläufig in Deutschland.
00:33:10: Jetzt hab'
00:33:11: ich aber auch...ja,
00:33:12: darf man glauben.
00:33:14: Nichtsdestotrotz haben wir darüber gesprochen, dass man eben beim Thema Zielgruppe eben auch mal gucken muss.
00:33:22: Also du sagtest vorhin so ein ganz charmant, naja ich mach mir...ich denke nicht über die Zielgruppe nach.
00:33:29: Ich hab das so verstanden dass du eher darauf achtest, na ja was ist denn der Anlass?
00:33:33: Vielleicht auch mein wegen in jüngeren Jahren.
00:33:36: aber wie verändert sich auch der Geschmack, aber du denkst wahrscheinlich auch eher in Anlässen.
00:33:40: Das heißt man muss den Kunden dann auch in einer richtigen Situation das richtige Angebot machen und nicht einfach immer nur sagen Hier ist mein Plakat und dann irgendwie gebraut aus Tradition.
00:33:54: Ja, das ist fast schon ein gefährlicher Satz.
00:33:56: Gebraut Aus Tradition!
00:33:58: Nein, das is ja auch kein Satz!
00:33:59: Ich meine, als Werbesloggen... Jetzt haben wir Generation, ich weiß nicht was, wie auch immer sie jetzt bezeichnet werden möchte?
00:34:12: Nehmen wir mal die Abachzen hier, bitte schön.
00:34:14: Weil ich finde Bierabachzen ist überhaupt überkämpfend für mich, weil unsere Zielgruppe oder unsere Menschen, die unser Bier trinken sind, glaube ich eh ein bisschen älter reifern und genießen das bewusster, denen es nicht das Thema Alkohol wichtig sehen, sondern dass das Thema Geschmacken eher wichtigen.
00:34:33: Und dann kommst du an den Punkt wo man sagt, heißt er, die Leute plötzlich trinken.
00:34:41: Die Leute früher haben ja noch Bier getrunken, so machen wir die Väter und Großväter und wie auch immer da war das.
00:34:46: ein richtiges Kulturgut ist es dass heute auch noch wenn die heutigen Jugendlichen anschauen sie trinken alles mögliche.
00:34:55: Sie trinken Energy Drinks, die müssen sich als Müllierein und sonstiges.
00:34:59: Wir haben jetzt Länder in die wir liefern die sagen weißt du was?
00:35:03: Die trinkt gar kein Bier mehr.
00:35:06: Also gut, die machen andere Sachen letztendlich nicht so, aber trinken gar keinen Bier mehr und die importieren plötzlich unser Biopulver.
00:35:12: Wir sagen weißt du was?
00:35:14: Mit diesem neuen Produkt können wir die Jugendlichen abholen weil es alkoholfrei ist wenn man da Sachen mit reinmischen können das kann... Das ist für Sportler zum Beispiel gedacht.
00:35:23: Das kann als bestimmte Nahrung sein.
00:35:26: Wir erreichen plötzlich Bereiche ob das im Kreuzfahrerbereich ist also auch auf den Bereichen für die Cruising Ships.
00:35:33: Ja die sagen was ist doch keine Tonne mit schleppen.
00:35:36: Und irgendwie einen Müll damit schleppen, den wir da weltweit verteilen wenn man ein Pulver haben und hier Wasser haben wir genug auf unseren Schiffen dann ist es plötzlich eine Zielgruppe Hotels,
00:35:50: Automaten
00:35:51: und Systeme.
00:35:52: und das hat der Punkt.
00:35:54: wir kommen derzeit eher an neue Kundengruppen ran die sagen weißt du was?
00:36:00: Das Thema Bier ist nice, du helf aber ja ich muss ja nicht das was mein Vater meinen Großvater gemacht hat.
00:36:07: Und die Leute diese Standard zero nach fünfzehn Bierträger vielleicht sterben wir einfach weg.
00:36:12: also dass das und dann muss man sich an der Stelle überlegen wenn man eine Brauerei hat war es natürlich erstmal eine Herausforderung ist Wenn die Menschen die also da früher Bier in Massen getrunken haben.
00:36:25: das macht man heute auch nicht mehr.
00:36:27: Mein Führerschein ist mir wichtig.
00:36:29: Die Gesundheit ist mittlerweile ein ganz wichtiger Aspekt.
00:36:33: Wir müssen jetzt als Brauerei mit Produkten auf den Markt gehen.
00:36:38: die vielleicht für diesen neuen Markt super spannend sind.
00:36:42: Mittlerweile gibt es ja auch Führerschein-Kontrollen, habe ich gehört.
00:36:45: also wenn nicht darauf eingehen darf mein Opa hat mir erzählt er war früher in Reutling, Esslingen, Typing oder was auch Hauptsache Ingeln im Vertriebsgebiet und musste mit jedem Gast wird musste er noch ein trinken?
00:36:56: der hatte damals natürlich dann auch Bier trinken müssen.
00:36:59: Was er ausgefahren hat war glaube ich Schinken ist jetzt eine Anekdote die dazu passt.
00:37:03: Ich meine Die Zeit hat sich verändert Und heute ist das halt so wie Leute sind ja sogar darauf trainiert, sich jeden Tag selbst zu optimieren.
00:37:11: Weil der Algorithmus ihn halt immer besser aussehende Menschen vorschlägt und da gibt es ja mittlerweile ganze Fernsehshows zu.
00:37:19: das heißt ist es ja klar dass in gewissen Zielgruppen sage ich mal der Bierkonsum rückläufig ist.
00:37:25: und du sagtest gerade so schön die hardcore Bietrinker die sterben vielleicht weg.
00:37:29: aber jetzt kommen wir mal wieder zurück auf das Thema was mich antreibt.
00:37:32: also Ich bin jetzt in dieser Generation U-fortzig, Spielfußball.
00:37:36: Und da ist es ja nach wie vor so wenn der Strafenkatalog ... Wenn du dir das immer aufrollst dann steht er drin halt... Du wurdest getunnelt und bist zu spät gekommen.
00:37:46: Was weiß ich?
00:37:48: Du hast eine rote Karte.
00:37:49: für alles gibt's ne Kiste als Strafel.
00:37:52: Da wird natürlich schon noch Bier getrunken.
00:37:54: Also ist es wirklich so dass auch in der Zielgruppe weniger getrunkt wird?
00:38:00: Ja definitiv!
00:38:01: Definitiv Warum auch immer, also sei es durch die Medien beeinflusst.
00:38:08: Ich denke mal das ist jetzt ein großes Medienthema zu Recht und zu Inrecht.
00:38:14: Aber ich kann das... Das ist keine Marktanalyse, die ich durch den Marktforschungsinstitut gemacht habe.
00:38:22: aber da spricht wieder eine Menschen mir.
00:38:24: Wenn ich in meinem Bekanntenkreis schaue, die also von Dommar-Fürzig bis Sechszig vielleicht sich so bewegen, ich habe auch alle berühmten Bereiche drin.
00:38:38: Die Zeiten, dass man da wirklich zu viel Bier getrunken hat, das ist vorbei meiner Meinung nach, es ist vorbei.
00:38:48: Das heißt ich muss die Menschen heute abholen, wird Produkten, Ungewöhnlich sind, die man auch mit einer Brauerei machen kann.
00:38:56: Logischerweise, weil das ja schon nur... Also ich mache jetzt hier keinen, kein, kein Wisk und sonstiges.
00:39:01: Das wäre ihr Konoproduktiv.
00:39:02: aber Ich kann doch mit meinem Wissen, mit meiner Brauereisachen machen ob es im Nadenbereich ist, im Wasserbereich ist Die so schön sind auch die neue Zielgruppen oder die... Was weiß ich?
00:39:15: Die alten Menschen ansprechen, die sich jetzt anders verhalten als früher.
00:39:19: Ja So muss man es ja sagen.
00:39:21: Es ist immer noch derselbe Mensch, nur der hat sich auch nur verändert und ich weiß hier wie es bei dir ist.
00:39:26: aber Ja, ich kenne das auch noch und vielleicht ist es in manchen Bereichen Trinken oder gibt's auch diese Geschichte mit?
00:39:32: Also ich habe einen Sportverein mal verlassen weil das genau aus dem Grund war.
00:39:35: also irgendwie wir haben gewonnen, wir haben gesoffen Wir haben verloren, wir sind aus Fuß gesoffenen Und Leute ich kann nicht so viel trinken, es geht gar nicht.
00:39:42: Nein, da hab' ich mir verlassen und bin dann Fahrrad gefahren.
00:39:45: seitdem Zeitpunkt Ja, aber das ist wirklich so der Punkt.
00:39:52: Ich glaube die Zeiten sind vorbei und nur weil wir jetzt quasi mit vielen Marketing-Ausgaben versuchen diese wieder zu beleben.
00:40:00: Das erinnert mich fast ein bisschen an die Weisheit der Dakotanjana.
00:40:03: Ich weiß ja, ob da einer eine Zuhörer das kennt.
00:40:07: Es gibt diese Weisheite der Dakotsanjanas wenn du merkst dass du ein Todespferd hast steig ab.
00:40:12: Und bitte schön engagiert, bitte nicht kein Unternehmensberater der dabei bringt wie man todem Pferde reiht!
00:40:17: Das bringt an der Stelle nichts.
00:40:21: Und auch wenn du zwei Tote Pferde hast, man wird trotzdem nicht besser reiten mit zwei Totenpferden.
00:40:25: Ohne und ohne und letztendlich gibt es also viele viele Anekdoten zu dem Thema.
00:40:29: Man muss einfach akzeptieren dass die Welt sich ändert und ja das man sich entweder darauf einstirkt weil ja auch nach dieser anderen Theorien ist es so Es bleibt doch nicht übrig, das stärkste Tier auf der Welt.
00:40:48: Da muss man auch sagen also die Dinosaurier waren definitiv oder?
00:40:51: Wie kann man es sagen?
00:40:53: Das Anpassungsfähigste
00:40:54: sagst du!
00:40:54: Das
00:40:55: anpassungsfähigste, das flexibelste Tierchen.
00:40:58: und ich sehe uns ein bisschen um einen Vergleich zu bleiben auch natürlich.
00:41:05: wir sind auf einem großen Meer und dann sehe immer diese ganzen Tanker die große Schiffe, die Kreuzfahrer und sonstiges Tankerschiffe und das sind die Konzerne Und die haben eine Wahnsinns-Gewalt und Macht, und denen darfst du dich im Wege stehen.
00:41:16: Weil du bist planlos gesiebt... ...und sie merken auch nicht mal dass du da warst mit deinem kleinen Boot so.
00:41:22: Wir haben das kleine Motorboot.
00:41:24: aber ja wir können eben sehr schnell agieren!
00:41:27: Wir können schnell hier, weil da mal dort sein.
00:41:29: also ich kann heute entscheiden was wir in einer Stunde hier machen an neuen Produkten ausprobieren und stell in zwei Stunden fest neben Mist stellen wir wieder ein in drei Stunden und in vier Stunden haben wir es nächste Produkt auf dem Markt.
00:41:41: Und das kann ich machen, indem ich etwas sage hier unter den Klosterladen bei uns in jener Zelle und macht es.
00:41:46: Da brauche ich keine Marktforschung dafür zu haben.
00:41:49: Wenn ich jetzt ein großes Konzern Unternehmen sehe und ich sehe mal auch IG... Ach, ich warte nicht was... Es gibt ganz viele Alta Vista, Suchmaschine und so weiter, da sind also riesige Konzerne.
00:42:02: auch diesmal gab.
00:42:06: Wenn die den Eisberg sehen wie die Titanic damals dann wissen alle, sich steuern gerade auf den Eisberg zu.
00:42:12: Und der Kapitän sagt auch ich muss jetzt noch das Steuer rumreißen aber im Endeffekt haben sie keine Chance.
00:42:17: und dass ist sozusagen für mich auch eine Analogie.
00:42:20: die Chance als kleines Unternehmen, als Mittelständesunternehmen auf diesem Markt gestehen zu bleiben gehen über den großen.
00:42:25: nur ich muss halt wissen wo sind meine Stärken?
00:42:27: Ist meine Stärke der billigste in Deutschland zu sein?
00:42:31: wenn ich nach China gehe Dann kann nicht billiger sein als Schengdau.
00:42:34: Ich kann nicht weniger sein als oben in chinesischer Konzern.
00:42:45: Ich bin meist die teuerste Biomarke, plötzlich um Land und muss dann auch die Beste sein.
00:42:50: Und das was ich da im Ausland gelernt habe... Das transportiert jetzt nach Deutschland zurück und sagt okay, dann kann ich halt nicht alle Märkte bedienen.
00:42:59: logischerweise weil so groß sind wir gar nicht wollen auch gar nicht werden Sondern wir sind heute an die besten.
00:43:06: So ist es auch viel einfacher.
00:43:08: meistens muss man auch sagen lieber
00:43:10: Stefan das waren wirklich viele viele schöne Bilder zur Transformation.
00:43:15: Wir sind ja ein Hörformat, aber dadurch dass du hier echt schöne Bilder zeichnest.
00:43:21: Ich glaube das versteht jeder da draußen.
00:43:23: vielleicht ist es auch eine Inspiration für den einen oder anderen die eine oder andere.
00:43:28: und ja also daraus kann man denke ich eine ganze Menge mitnehmen.
00:43:34: Ich habe auch noch mal eine andere Frage.
00:43:36: Wenn du jetzt in die Zukunft schaust, also die nächsten fünfhundert Jahre hast du gar nicht genannt?
00:43:42: Du hast gesagt die nächsten zehn Jahre ja.
00:43:45: was würdest du dir für die Zukunft speziell für die Klosterbrauerei Neuzelle wünschen?
00:43:52: ich würde mir wünscht dass unsere das Ja.
00:43:56: ich sage mal dass der Dass ich mit Menschen Kontakt komme Die diese innovative Vision auch mit mir teilen die auch verstehen, dass die Zukunft mit Produkten verbunden ist.
00:44:14: Die ungewöhnlich sind, dass man die Transition noch weiter behalten darf und kann logischerweise aber... Man muss es trotzdem in Frage stellen und das ist ein Spannungsbogen der Unbequemes definitiv!
00:44:29: Aber es ist die einzige Chance immer auf dem Markt bestehen zu bleiben.
00:44:33: Ich hab das mal gehört, dass man zu mir gesagt hat naja du bist ja so ein bisschen wie der Tesla.
00:44:37: Da sagst du wieso Tesla?
00:44:38: Tesla hat dann mit dem Auto verbunden und gesagt ne nee.
00:44:41: Ja aber du hast es ja geschafft quasi früher.
00:44:44: der Edison hat dann quasi Strom mit einer Stromleitung transportiert von A nach B und Tesla braucht dann nur noch eine Spule dafür und dann schiebt das durch die Luft.
00:44:52: und das mit dem Biopulver machst du ja auch gerade.
00:44:54: Du hast eine disruptive Geschichte Die wird ja alles verändern Und das ist der Punkt du kannst es nicht mehr stoppen Man kann es ignorieren, das ist so ein bisschen wie die deutsche Autoindustrie.
00:45:07: Was wir ja auch gerade wieder gehört haben.
00:45:08: also wenn ich jetzt alleine höre, dass mich der Autowerk wieder stießen soll und das ist ein Drama letztendlich.
00:45:14: aber auf der anderen Seite ist es so Wir haben doch gehört, dass es Elektroautos gibt Und natürlich haben wir uns alle gewünscht, dass wir Ich würde mich dann gar nicht mal ausschließen bitte schön dass wir weiterhin mit einem schönen, lauten Auto durch die Gegend fahren können und machen können.
00:45:31: Aber manche Sachen kann man nicht aufhalten und so denke ich auch natürlich wäre es schön wenn alle weiterhin einen Kasten Bier am Tag trinken würden.
00:45:40: Ja aber wenn sie das nicht mehr machen dann müssen uns was überlegen Was können wir denn sonst machen?
00:45:45: Und werden wir dann sagen wir geben ja Marketing Ausgaben da ist Quatsch sondern wir müssen uns einfach ändern.
00:45:50: und ja leider ist es so.
00:45:53: Ich mag das Wort ja notwendig.
00:45:55: Es ist einfach notwendig, sich zu ändern.
00:45:58: Und ja die Not macht manchmal wendig und da wird richtig krass.
00:46:02: Im
00:46:03: wahrsten Sinne des Wortes macht es unwendig wenn man kein Bier braucht mehr hat dann ist man natürlich auch schnell unterwegs im Gewinterspiel.
00:46:09: insofern vielen Dank lieber Stefan dass du heute da warst.
00:46:13: und ja allerletzte Frage wenn man euch treffen möchte und eure Innovation einfach mal kennenlernen möchte.
00:46:21: Also war ja jetzt wirklich sehr appetitanregend, wo kann man das denn tun?
00:46:26: Am Einfachsten ist es natürlich in fast jedem Laden ganz Berlin-Brandenburg logischerweise aber gibt's auch in Richtung Hamburg und sonstiges.
00:46:34: also es gibt schon viele Bereiche in jeden Spezialitäten entlang.
00:46:36: einfach mal fahren.
00:46:36: und ansonsten Klosterbrauerei.com am Einfachstens.
00:46:42: Wir verschicken Versandkosten frei deutschlandweit und logisch weil auch das so ein Punkt.
00:46:47: Wir haben uns festgestellt, viele Händler fragen ja wie viel Paletten und sagen Leute es geht mal los mit dem Kasten.
00:46:53: Und über den Kasten wird dann plötzlich eine Palette und plötzlich kommen mehr und plötzlich sagt der Händlern auch das ist ja schön hier.
00:46:58: Hier
00:46:58: kann man einen Briefumschlag verschicken?
00:47:01: Das kann man per Brieftauger verschicken!
00:47:05: Sehr gut ich bestelle mir glaube ich gleich mal ein Brief für euch.
00:47:09: Ich werde etwas zuschicken da kannst du aber probieren und dann wird es dir so gehen wie vielen anderen Journalisten gesagt Ach, das schmeckt ja sogar.
00:47:16: Ich habe ja gehofft dass es nicht schmeckt aber jetzt auch noch schmeckt ist ganz schlimm.
00:47:20: Das ist der Schockmoment.
00:47:21: dann!
00:47:23: Ja vielen vielen Dank lieber Stefan, dass du da warst.
00:47:25: Es hat Spaß gemacht.
00:47:26: Sehr gerne.
00:47:27: Wer doch schickt was macht und liebe Grüße an die Zuhörer und Jörg Brillen.
00:47:31: Ja, nehmt Kontakt drauf und danke dass es das Format gibt natürlich.
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