126: Loyalty - mehr als Cashback und Punkte
Shownotes
🎙️ 𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗙𝗠𝗖𝗚𝘃𝗶𝗯𝗲𝘀: „𝗟𝗼𝘆𝗮𝗹𝘁𝘆 - 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗖𝗮𝘀𝗵𝗯𝗮𝗰𝗸 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝘂𝗻𝗸𝘁𝗲“ – mit Alex Süßel, Loyalty-Experte und Kenner der FMCG- und Handelslandschaft.
Was muss Loyalty heute leisten? Warum setzen Händler auf unterschiedliche Modelle? Und was passiert, wenn künftig auch persönliche KI-Agenten mitentscheiden, welche Angebote relevant sind?
𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗵𝗼𝗽𝗽𝗲𝗿 𝗺𝘂𝘀𝘀 𝗶𝗻𝘀 𝗭𝗲𝗻𝘁𝗿𝘂𝗺 Für Alex beginnt Loyalty nicht bei Punkten, Coupons oder Cashback, sondern bei der Frage: Welchen Mehrwert hat der Shopper? Relevanz, Service und Convenience sind entscheidend. Loyalty soll Orientierung schaffen, den Einkauf vereinfachen und Zeit zurückgeben – statt nur den nächsten Kauf zu incentivieren.
𝗥𝗘𝗪𝗘, 𝗟𝗶𝗱𝗹, 𝗘𝗱𝗲𝗸𝗮, 𝗔𝗹𝗱𝗶: 𝗪𝗲𝗿 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴? REWE setzt nach dem Abschied von Payback auf Cashback und mehr Datenhoheit. Lidl entwickelt seine Mechanik in Richtung Punkte weiter. Edeka nutzt mit Payback die Reichweite eines Multipartnerprogramms. Aldi geht bislang einen anderen Weg. Das Spannende: Alex legt sich nicht auf einen Gewinner fest. Loyalty ist kein fertiges Modell – Programme müssen sich mit ihren Kunden weiterentwickeln.
𝗙ü𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗸𝗲𝗻 𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗮𝘂𝗳 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 Transaktionsdaten zeigen, was gekauft wurde. Loyalität entsteht aber nicht automatisch mit dem nächsten Kassenbon. Für FMCG-Marken wird deshalb die Zeit zwischen den Käufen interessant: Markenwelt, Emotion, Community und relevante Erlebnisse. Denn niemand möchte von einer Marke permanent nur „kaufen, kaufen, kaufen“ hören.
𝗟𝗼𝘆𝗮𝗹𝘁𝘆 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗼𝗳𝘁 𝘇𝘂 𝗸𝘂𝗿𝘇 𝗴𝗲𝗱𝗮𝗰𝗵𝘁 Programme und Promotions sammeln Daten – und nach einigen Monaten oder Jahren verschwindet das Interesse. Alex’ Gegenentwurf: langfristiger denken. Der Customer Lifetime Value wird wichtiger als der kurzfristige Kampagnenerfolg. Loyalty ist kein Sprint.
𝗨𝗻𝗱 𝗱𝗮𝗻𝗻 𝘃𝗲𝗿ä𝗻𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗞𝗜 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗽𝗶𝗲𝗹𝗿𝗲𝗴𝗲𝗹𝗻 Die Vision: ein persönlicher Handzettel, der Kaufhistorie und Präferenzen versteht, relevante Angebote auswählt und gleichzeitig Neues zur Inspiration vorschlägt. Persönliche KI-Agenten könnten dem Shopper helfen, Informationen zu filtern, Zeit zu sparen und Entscheidungen vorzubereiten.
👀 𝗗𝗲𝗿 𝗚𝗲𝗱𝗮𝗻𝗸𝗲, 𝗱𝗲𝗿 𝗯𝗲𝗶 𝘂𝗻𝘀 𝗵ä𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁: Die Zukunft von Loyalty entscheidet sich vielleicht nicht daran, wer die besten Punkte oder Coupons bietet. Sondern daran, wer den Alltag des Shoppers am besten versteht und einfacher macht. Und wenn KI-Agenten dabei eine größere Rolle spielen, entsteht eine neue Frage: Wie schaffen Handel und Marken Relevanz, wenn ein Agent mitentscheidet, welche Angebote den Shopper überhaupt noch erreichen?
Transkript anzeigen
00:00:06:
00:00:14: Wir sind Nina, Finn und Daniel.
00:00:16: Jede Woche gibt es hier kostenloses FMCG-Wissen für euch – und für uns!
00:00:34: Wir müssen wegkommen von diesen Preispromotions.
00:00:37: Das ist nur Margenkiller in dem Sinne, auf der anderen Seite ein Mensch erlebt das, was er erlebt!
00:00:42: Schon damals bin ich erzogen worden, von den Marktteilnehmern günstig einzukaufen.
00:00:47: Es ist schwer nach vierzig Jahren es überhaupt von eben auf jetzt loszulassen.
00:00:51: Ich stelle mir eine steile These.
00:00:52: Ich glaube die meisten Konsumentenschopper wissen heute zu Tage gar nicht, was ist eigentlich der Regalpreis von ihrem Produkt?
00:00:58: Gibt doch mal deine letzten vier Bongs... Oder lad sie doch mal hoch und stelle ihm ein paar Promps.
00:01:04: Es ist spannend, was er dir jetzt schon erzeugen könnte!
00:01:06: Ich meine das ist noch nicht ausgedacht oder ähnliches aber das kann ich mir schon vorstellen dass ich sonntags wirklich einen ganz relevanten Prospekt nur für mich bekomme der mich inspiriert auch mit neuen Produkten von neuen Kategorien die aber die Wahrscheinlichkeit zu neunzig Prozent dass die kategorieren auch wirklich zu mir passen also relevant sind.
00:01:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge FMC G-Vibes Heute mit einem absoluten Loyalty-Corrifet.
00:01:34: Alex Süßelnd, herzlich willkommen, Alex!
00:01:37: Ja danke Nina für die warmen Worte und für die Ankündigung.
00:01:42: Ein Gute aus Frankfurt und ich freue mich dabei zu sein, Nina.
00:01:46: Alex vielleicht erst einmal zu dir dein Weg?
00:01:50: Was hat dein Blick auf den Randell und Kundenbeziehung am stärksten geprägt?
00:01:56: Im Endeffekt war es schon fast quasi durch die Muttermilch in dem Sinne.
00:02:00: Da begann wirklich alles, dass ich in den Bezug Handel, Konsumgüterindustrie aber natürlich auch Schoppersicht im Verbindung oder Berufspunkt hatte.
00:02:08: und zwar meine Eltern hatten halt einen Prospektverteildienst gehabt im Rhein-Main-Gebiet gestartet in den Siebzigern ging dann bis zu zweitausend wo wir für die Rewe damals mit ihren Vertriebsmarken HL minimal Penny für das ganze Rhein Mein Gebiete die Organisation der Handzettel übernommen hatten.
00:02:25: Dadurch könntest du dir vorstellen, Millionen von Handzettel sind durch meine Hände irgendwie gegangen.
00:02:30: Und immer wieder habe ich mir damals schon die Frage gestellt so okay das ist jetzt für die Masse, es könnte doch noch viel individueller Eller sein.
00:02:37: auf der anderen Seite müssen wir mal den Zeitrahmen sehen.
00:02:39: Es war in九zehneinzig, acht neunzig quasi ist das Internet gerade erfunden worden Also warst du eigentlich noch gar nicht soweit.
00:02:47: Aber schon damals war es einfach der Berührungspunkt gewesen, also auch als Kind hast du diese Handmittel immer wieder vor dir gehabt und das wöchentlich manchmal sogar zweimal die Woche und das prägt dich halt irgendwo.
00:02:59: Passt aber auch zum weiteren Lebensweg dass ich dann meine Ausbildung bei der Nestle-Deutscher Nagin Frankfurt gemacht habe dort auch sieben Jahre lang gearbeitet habe Glück hatte, dass ich dort neue alternative Vertriebskanäle aufbauen konnte als Konzepte.
00:03:14: Also immer wieder ein Innovationsthemen.
00:03:17: Digital hat auch gestartet langsam wo es zum Beispiel von Otto den ersten Home Delivery Service gab.
00:03:24: Gibt's heute nicht mehr aber wir wissen ja wo wir heute mit der E-Food sind oder wo wir uns gerade hinbewegen halt in dem Sinne und das ist natürlich wirklich im großen Meister uns in meinem Leben gewesen oder Brührungspunkte um dorthin zu kommen.
00:03:38: Den Weg zur Loyalty kam dann so um die Zwei-Tausendzehn, wo ich für Printloyalty ein deutscher Anbieter für treue Punktprogramme für den Lebensmittelhandel gearbeitet habe und dann die Faszination zu loyalty entdeckt habe.
00:03:51: Und dabei aber auch gemerkt hab Loyalte ist komplexer als man sich immer wieder vorstellt und es gibt so viele Facetten da drin.
00:03:58: Und das ist das, was die letzten sechzehn Jahre in verschiedenen Rollen auf der IT-Seite, auf der Kundenseite gearbeitet habe.
00:04:05: Loyalty Konzepte zu konzipieren und zu refugien, einfach nur einen kompletten Globalen über sich zu bekommen.
00:04:11: Was ist eigentlich loyalty?
00:04:13: Warum ist das so ein spannendes Thema heute damals aber auch in der Zukunft?
00:04:18: Ja!
00:04:19: Die total spannend, weil du ja damit alle Perspektiven abdeckst... Wenn wir jetzt immer betrachten auch deinen Einstieg, ja ein Stück weit auch Angebotskommunikation.
00:04:31: Wie würdest du eigentlich Loyalty im Umfeld von Angebots- kommunikationen einordnen?
00:04:39: Ja es ist für mich also Loyalte.
00:04:41: diese Prille würde ich sagen hat's für mich viel mit.
00:04:44: immer wieder aktivieren Woche für Woche halt in dem Sinn dann natürlich dadurch dass die digitalen Welten noch dazu gekommen sind.
00:04:49: Ich würde sagen, leben wir natürlich auch in Parallelwelten oder parallel ansetzen.
00:04:54: Es gibt die eine Zielgruppe, die definitiv diesen haptischen Handzettel physisch noch gerne haben möchte und es gibt den anderen der sagt, ich möchte das nur noch über meine digitale über WhatsApp oder welchen Kanal auch immer sage ich mal erhalten.
00:05:06: aber es ist eine Inspiration um zu sagen okay was kaufe ich denn nächste Woche ein?
00:05:11: Und das Spannende an diesem Gesamtmarkt ist ja Wir reden ja wirklich über alle Bundesbürger, über alle Menschen müssen sehr vom Anfang bis zum Ende des Lebens irgendwie Lebensmittel einkaufen.
00:05:22: Und das ist das Spannende, auf der anderen zeigt es aber auch die Komplexität oder die Herausforderung an weil dieses One-Sides Fits All Ansatz kann dort ja gar nicht herhalten.
00:05:33: Das heißt hier geht's natürlich verschiedene Sekmente, die du betrachten musst und Sekmente sind dann trotzdem Millionen Menschen, die dahinter stecken.
00:05:42: Ja, und vor allen Dingen auch der Wandel von man hat Informationen erhalten zu.
00:05:47: Man ruft Informationen als Endverbraucher selbstständig ab bzw.
00:05:52: das Thema Personalisierung spielt er ja mit rein.
00:05:56: Das sind wir jetzt schon direkt im Thema.
00:05:59: Loyalty hat ja durch ... Das große Wachstum, das schnelle Wachsstum von Retail Media an Bedeutung gewonnen.
00:06:07: Wir im BVDW haben auch zuletzt das Neulty-Paper herausgegeben.
00:06:12: da auch einen lieben Gruß an die Desi und an Irina.
00:06:17: Wenn wir jetzt einmal den Markt insgesamt betrachten zum Einstieg was ist denn die Entwicklung im Handel?
00:06:26: Die dich gerade besonders beschäftigt?
00:06:29: Klar, das Thema Regal Media ist groß geworden oder wächst natürlich immer noch weiter?
00:06:34: Ist spannend.
00:06:35: Auf der anderen Seite... Du hast ja jetzt mitbekommen, dass ich schon ein bisschen länger im Markt unterwegs bin.
00:06:40: Ist für mich auch immer noch die Frage okay?
00:06:41: Dem Jahrbekostenzuschuss gab es ja auch schon mal... Der Handzeite war ja im Endeffekt immer ein bezahltes Produkt für den Handel von der Industrie und dann ist es jedenfalls in meinen Worten immer wieder gerne.
00:06:52: aber natürlich sind wir digitaler geworden und um sich das mehr über den Konsumenten oder den Shopper erfahre kann ich das natürlich auch in meine Marketingaktivitäten relevanter machen und ich glaube darum geht's.
00:07:03: Keiner von uns hat irgendwie bekommen Tausende von Botschaften jeden Tag.
00:07:08: Und die müssen relevant sein, nur dann können sie hängen bleiben.
00:07:10: und ich glaube das größte Problem in der heutigen Zeit ist ja die Aufmerksamkeit zu bekommen und auch als Marke nutzen zu
00:07:18: dürfen.".
00:07:19: In dem Kontext spielen für's Partidaten eine ganz große Rolle um dann eben auch genau verstehen zu können welcher Konsument woran interessiert ist.
00:07:32: Spannend finde Was macht man im Endeffekt mit diesen Daten?
00:07:38: Das eine ist ja auch erst einmal das Anreizsystem.
00:07:41: Das ist ja im Bereich Loyalty, im Bereich Handel noch sehr transaktional gedacht.
00:07:46: also Loyalte wird als der Abverkaufsstifter betrachtet.
00:07:53: wenn wir hier einmal einsteigen wie empfindest du die Vielfalt an Lösungen, die Konsumenten
00:08:07: geboten werden?
00:08:07: In dem Sinne, schon damals bin ich erzogen worden von den Marktteilnehmern günstig einzukaufen.
00:08:13: Das ist schwer nach vierzig Jahren das überhaupt von eben auf jetzt loszulassen.
00:08:17: und ich stelle mir eine steile These.
00:08:19: Ich glaube die meisten Konsumentenschopper wissen heute zu Tage gar nicht was ist eigentlich der Regalpreis von irgendeinem Produkt?
00:08:26: Das ist für mich so eine Herausforderung.
00:08:28: Jetzt komme ich zu dir ja Vielfalt.
00:08:30: Schauen wir uns Lolti im LEH an.
00:08:34: Fast alle Händler haben einen Leu-Deprogramm, entweder standalone.
00:08:38: Was aktuell so ein bisschen der Trend ist.
00:08:40: natürlich warum?
00:08:40: Weil ich dann die Datenwhite habe.
00:08:43: auf der anderen Seite haben wir einen großen Platz hier im deutschen Markt als Multi-Collision Partner mit Pebeck wo viele Menschen sagen okay ich hab eine App ich kann überall einkaufen gehen und das verändert mein oder unterstützt mein Kundenverhalten, darum geht es ja im Endeffekt bei loyalty.
00:08:59: Ich mittele damit loyalty eine Verhaltensänderung in verschiedenen Themen sag ich mal erzeugen.
00:09:05: das ist jedenfalls meinen Sichtpunkt was loyalty bewirken kann.
00:09:08: und auf der anderen Seite sind wir natürlich im leha hast du als konsumen als shopper vier fünf verschiedene händler apps halt auch bei dir drauf Und du wirst ja auch dort wiederum gezogen, oder was zieht dort in den Apps?
00:09:23: Das sind die Coupons.
00:09:24: Die Angebote halt in dem Sinne wo du dann natürlich auch zum Hoppen irgendwo mit erzogen wirst.
00:09:31: aber es ist natürlich noch ganz andere Faktoren.
00:09:33: Es ist nicht nur die App und welche Preise habe ich sondern Loyalty hat ja auch etwas damit zu tun.
00:09:38: wie verbunden bin ich zudem zur Händlermarke, wie ist die Nähe zum Standort?
00:09:43: Das sind auch was ganz Entscheidendes.
00:09:45: Wie ist die Convenience?
00:09:46: Hab ich da einen Parkplatz?
00:09:47: Man muss sich... Bekomme ich alles, was ich mir vorstellen kann mit One Stop Shopping, indem ich vielleicht beim Discount der Erste einkaufe danach zum Vollsortiment gehe und so weiter.
00:09:56: Da sind ja so viele Faktoren, die Leute beeinflussen.
00:10:00: Und natürlich hast du heutzutage die Chance dadurch dass jeder das Smartphone in seiner Hosentasche hat, direkteste Kundenverbindungstool oder Hardware, was es einfach im Markt gibt.
00:10:13: Und damit kann ich natürlich viel erzeugen und Relevanz erzeugt.
00:10:16: Das wäre für mich immer das entscheidende Relevance zu erzeugten.
00:10:21: Ja aber da auch noch mal konkret nachgefasst... ...oder vielleicht muss man's auch mit einer Entwicklungsstufe gleichsetzen, dass aufkommen der eigenen Händler-Apps als Evolutionsstufe eins, wo es eben vor allen Dingen darum geht den Nutzer über transaktionale Vorteile zu gewinnen.
00:10:46: Wie viel Vielfalt wünschst du dir?
00:10:50: Also vielleicht können wir auch nochmal den Markt betrachten.
00:10:52: Lieder hat sich ja auch entschieden jetzt einen anderen Weg zu gehen.
00:10:58: Was Wünschst du dir für die Zukunft von Leute in Deutschland.
00:11:05: Was sie Vielfalt der Programmlogik angeht, die aber ja auch nicht nur dem Händler dienen soll sondern eigentlich auch ein Nutzentreieck wenn man so möchte darstellen soll Für den Handel für die Hersteller und für die Konsumenten.
00:11:26: Und dabei ist für mich immer das Wichtigste in diesem Dreiklang oder diesen Dreiklangen.
00:11:33: Der Shop heißt doch der Grund, warum es die anderen beiden Parteien überhaupt gibt?
00:11:39: Also dass man ihnen vielmehr in den Fokushaltern darin stellt.
00:11:42: und da komme ich dann wiederum.
00:11:43: Achtzig Millionen Bundesbürger, die sind nicht alle gleich!
00:11:46: Nicht alle fahren weißes Auto, nicht alle essen das gleiche Toastbrot usw.
00:11:51: Das musst du halt im Segment verpacken.
00:11:53: was wünsche ich mir?
00:11:55: Ja, dass ich noch besser abgeholt werde.
00:11:57: Dass sich mehr Service bekommen, dass du mir den Einkauf-Erlebnis könntest auf der einen Seite für dir eines Sequents sein aber mach's mir einfach in meinem Leben.
00:12:06: das Leben ist komplex geworden es kompliziert geworden wenn du dann auch eine Familie hast Kinder zu betreuen mit Schule dein ganzes Leben zu steuern.
00:12:16: Ich möchte eigentlich als Konsument oder als Shopper sorry um mal richtigen Begrifflichkeit zu sein gar nicht nachdenken sondern du sollst mir Unterstützung liefern.
00:12:24: Und das liefern ja die einzelnen Apps.
00:12:25: aus meiner Sicht jedenfalls, dass wenn ich mit der Loyalty App eingekauft habe, dass ich mein digitalen Kassenzettel bekomme, dass es einfach schon archiviert ist ohne dass ich da zu was tun muss.
00:12:35: Dass sich in einer Angebots- oder eine Einkaufsvorbereitung mir schnell einfach mal anschauen kann, aber was könnte ich denn nächste Woche kochen?
00:12:43: Was für Angebote gibt's da drin?
00:12:44: Aber ich glaube, das wird in Zukunft noch Komfortabler halt werden.
00:12:50: Und dann kommen wir dann irgendwann zum Thema KI, ich glaube das der Konsument der Shopper immer mehr in den Driver seat reinkommen wird zum Thema Angebotskommunikation um dort auch wieder Relevanz zu erzeugen.
00:13:03: Genau was genau schätzt du dir davor?
00:13:07: Da kommen wir halt uns eingangs erwähnt ein Handzettel wo ich mir schon immer tief oder Gerade in den letzten ein, zwei Jahren immer die Frage stellt.
00:13:14: Wieso ist er nicht persönlich auf mich bezogen?
00:13:17: Ich weiß, eins zu eins mit der Gezahnung ist eine absolute Herausforderung halt in dem Sinne.
00:13:21: Aber wenn ich mir die letzten zwanzig Wochen meinen Sonntagsfrühstück sich anschaue, würde ich sagen, zu achtzig, neunzig Prozent steht da eigentlich immer wieder das Gleiche drauf!
00:13:29: Nicht weil ich langweiliger Mensch bin sondern wir sind Gewohnheitstiere.
00:13:33: halt in diesem Sinne.
00:13:34: und da stelle ich mir halt dafür vor dass es einen Handzettel eigentlich geben müsste mich kennt oder meine Familie kennt und mir schon Vorschläge machen kann.
00:13:45: Mir die Einkaufsliste vielleicht schon vorschreibt, aber auf der anderen Seite mir auch zeigt ... Pass mal auf!
00:13:49: Das sind die Inspirationen.
00:13:50: da ist was Neues aufgekommen, da ist eine neue Marke aufgekommen.
00:13:54: Aber dass du halt auch merkst okay das Thema passt zu Alex seiner Familie
00:13:59: usw.,
00:14:00: also dass das viel persönlicher wird?
00:14:04: Ja jetzt
00:14:04: kann man ja auch argumentieren Personalisierung als wichtiges Schlagwort ganz klar wichtig.
00:14:11: Aber inwieweit verliert man dann eigentlich auch ein Stück weit so eine Kategoriebetrachtung des Shoppers, ja?
00:14:20: Weil natürlich ist es hilfreich zu wissen ... dass ich zum Beispiel gerne, was weiß ich, Backartikel kaufe.
00:14:27: Ja!
00:14:28: Aber ich kaufe ja auch anders ein, wenn ich kurz nach der Arbeit vorbeikomme oder wenn ich einen Wocheneinkauf mache oder wenn mein Kind im Supermarkt stehe.
00:14:41: Inwieweit sollte auch Datennutzung hier weiter gedacht werden und auch hier immer verbunden mit der Frage Leutie nur ein transaktionales Instrument oder wirklich etwas, was Verbindung des Shoppers mit dem Händlerschaft.
00:15:06: Ich bleibe erstmal bei diesen Segmenten.
00:15:07: Es ist ja so viele Teilbereiche, liebe.
00:15:09: Da haben also so viele Teilsegmente und du hast ja auch schön selber beschrieben als Shopper hast du ja auch verschiedene Einkaufsmomente.
00:15:16: Du gehst zwar Lebensmittel einkaufen aber es kommt gerade mittags bis zu schnell unterwegs für dein Office-Lunch sozusagen schneller was einkauen.
00:15:24: ich glaube da bist gar nicht da um Inspiration oder sowas groß zu erfahren.
00:15:28: Schätze dich jetzt einfach mal!
00:15:29: Am Wochenende hast du vielleicht mehr Zeit, gehst vielleicht auch nach einer Eintreinkaufsstätte rein.
00:15:33: dann möchtest du vielleicht inspiriert werden.
00:15:34: Erlebnis Wenn du dann noch die Kinder dabei hast, die beeinflussen sich ja auch im Einkaufsverhalten.
00:15:40: halt in dem Sinne.
00:15:42: Deswegen gibt's da für mich keine einheitliche Lösung.
00:15:45: halt in den Sinne.
00:15:47: Aber natürlich musst du überlegen wie schaffe ich Inspiration halt aufzubauen?
00:15:52: Dass ich was eben gerade mit Kategorie auch gesagt habe, dass die Kategorie dir etwas Neues vorstellen kann!
00:15:57: Auf der anderen Seite das ist ja das was mir die Daten liefern wenn du meine Einkaufsakte sag ich mal siehst, dann kannst du schon wissen was von mir erfahren.
00:16:06: Das ist aus der transaktionellen Welt auf der anderen Seite und das liefert mir die... modernen Leute die Programme, dass sie viel Engagement mit reinbringen.
00:16:14: Dass sie versuchen emotionale Bindung aufzubauen auch Kampagnen da drin aufzubauern wo du ein bisschen was von dir erzählst aber umbewusst obsetzen quits ist ob du über deinen Urlaub sprichst oder das du sagst man deine Kinder Geburtstag haben.
00:16:29: wenn ich all diese Daten habe kann ich ja super exklusiv dir Woche für Woche das richtige Angebot erstellen oder jedenfalls ein gutes Angebot erstellen dass Du sagst okay das ist ein Mehrwert Und der eine Händler kann es wahrscheinlich besser als der andere und da kommt er dann auch wieder rum, wo Markenbindung halt entsteht.
00:16:47: Der Händler gewinnt, der dir wahrscheinlich die meiste Zeit im Leben zurückgibt.
00:16:52: So eine Betrachtungsweise darin.
00:16:53: Ja, wie schön!
00:16:56: Dann lass uns doch noch einmal einen schnellen Marsch machen durch die aktuelle Handelslandschaft.
00:17:03: Also das ist ja schon gesagt, riebe noch relativ frisch quasi im Loyalty Game.
00:17:10: Wir haben eine Veränderung gesehen zum Beispiel bei EDK Die sich ja für multi-partner Programme entschieden haben für das größte in Deutschland.
00:17:24: Wir haben Lide, die gesagt haben wir wollen die Mechanik ändern eben hin zu diesen Punkte Gedanken.
00:17:32: Ergänzt das gerne für das gerne aus.
00:17:35: wie würdest du kurz und knapp die aktuelle Loyalty Landschaft in Deutschland beschreiben?
00:17:42: Bis auf Aldi sind alle dabei.
00:17:44: jetzt kann man sagen ist es gut schlecht was Aldi macht?
00:17:47: ich sag mal Überall hast du positive und negative Elemente, die du da drin in der Bewertung, in der Gesamtbetrachtung sehen könntest.
00:17:53: Weil du musst ja auch immer wiederum sehen... Die anderen Händler, die jetzt ihre Loyalty-Apps haben ist es nicht so dass wir eine hundertprozentige Durchdringung haben sondern wir haben vierzig, fünfzig Prozent ihrer Kunden haben diese App.
00:18:04: Du hast halt jetzt im Moment eben die Vorteile, dass wenn du die App nutzt meistens einen Preisvorteil heißt.
00:18:09: Dass ihr irgendwas vielleicht hin sind günstiger ist und ähnliches.
00:18:12: Wir wissen selber wie die wirtschaftliche Situation aussieht also das angespannte Portemonnaie, die wir vor uns finden auf der anderen Seite wie es gemeint hat mit diesem Engagement also Emotionen halt auch mit rein zu bekommen.
00:18:25: Es gibt ein Mantraim Loyalty Und das heisst Loyaltee heißt Entwickel dich weiter oder sterbe.
00:18:33: hart ausgedrückt, also im Englischen wenn man den Begriff dann nimmt.
00:18:36: Dann ist es vielleicht nicht mal ganz so hart aber so ist das halt.
00:18:39: Du musst dich immer wieder weiterentwickeln und ich glaube du musst halt schauen dass du... Aus dem was die Kunden ja auch an Spuren sozusagen hinterlassen, dass du da daraus die richtigen Schlüsse ziehst und dann auch dir in die richtige Umsetzung, Ableitung halt kommst.
00:18:55: Und da komme ich wiederum dazu.
00:18:57: Auch ein Loyalty-Programm von einem Händler glaube ich nicht Fits All Ansatz gut, resoniert.
00:19:05: Sondern da auch wiederum und das ist ja technisch alles möglich dass der ein oder andere unterschiedliches loyalty Unterprogramm bekommen könnte.
00:19:16: Ich meine drei vier Jahre lange wo du halt Windel einkaufen musst also wo eine hohe Kehrtätigkeit ist.
00:19:23: in diesen drei vier Jahren musst du dir halt ein gutes Programm überlegen und es ist ein Teil oder ein Sub-Leute-Programm von deinem Händler-Leuteprogramm,
00:19:30: z.B.,
00:19:31: oder halt auch von der Marke?
00:19:34: Jetzt würde ich gerne mit dir auf die Handelslandschaft eingehen also was sich hier entwickelt hat.
00:19:40: einmal als schneller kurzer Überblick.
00:19:44: Also Lide mit dem Punktesystem zum Beispiel Edeka hat die wichtige Nachricht ja mit Payback als Partnerschaft-Drewe neu gestartet.
00:19:55: Kannst du uns hier einmal einen Überblick geben und warum sich die Händler jeweils aus deiner Sicht so entschieden haben, wie sie sich entschieden haben?
00:20:07: Würde ich anfangen bei REWE.
00:20:09: Sie haben sich verabschiedet aus dem payback loyalty System, in dem Sinne.
00:20:13: warum haben sie das gemacht?
00:20:14: Aus meiner Sicht ganz klar!
00:20:16: Sie haben einen großen Betrag an payback überweisen müssen.
00:20:19: auf der anderen Seite haben sie in den letzten Jahren so vieler drinnen gelernt wie ein loyalty Programm funktionieren kann und aufgebaut ist.
00:20:25: und REWE hat eine Stärke wo sie sagt hey das können wir doch auch alleine.
00:20:28: und dann haben wir die Datenuhrheit.
00:20:31: Sie haben sich entschieden für das Thema Cashback, also wo sie gesagt haben okay wir wollen dem Kunden aufzeigen wenn du bei uns einkaufst.
00:20:36: Das ist das was du dann am Ende des Einkaufsachts oder halt über längere Zeit dir angesammelt hast, dass du einen realen Wert einfach halt eben drinnen siehst.
00:20:45: Dass es auch immer wieder im Loyalty die häufigste Frage ja ist Cashback besser?
00:20:50: Ist ein Punkt besser?
00:20:51: Auch dort muss man in die Tiefe reinschauen wann welches Instrument besser funktionieren kann.
00:20:57: Dann schauen wir weiter.
00:20:58: Lidl hat vor kurzem seinen Rabatz-Sammler geändert mit Punkten.
00:21:05: Was könnten Beweggründe gewesen sein?
00:21:07: Auf der einen Seite, ich möchte ja den Regalpreis nicht zwingend angreifen und das schaffe ich über Punkte sehr gut weil ich kann dreifach fünffach zehnfach Punkte halte geben ohne dass ich sage, ich habe meinen Preis reduziert am Regal und das hat natürlich auch eine strategische Komponente.
00:21:20: Und Punkte sind halt sehr, sehr flexibel!
00:21:22: Ich meine wer wird nicht gerne Millionär?
00:21:25: Also ich mein du kannst Punkte millionär werden.
00:21:26: Ich sag mal für Rewe wird es schwer werden zu sagen wir haben hier einen Mitglied was Millionär, Cashback-Millionär geworden ist.
00:21:34: also das sind nur Teilbereiche die ich da jetzt anschaue.
00:21:37: aber das sind so die Beweggründe warum da eine dafür vielleicht ein Votiert hat.
00:21:42: Beim Rabatz-Sammler war es ja auch so gewesen, dass der immer am Monatsende wieder auf Null gestellt wurde.
00:21:49: Aber Loyalty sehr longterm also langfristig zu denken und das ist das was du mit Punkten aufbauen kannst.
00:21:55: Dann kannst du sagen ich kann eine viel höherwertigere Prämie nach zwölf, vierundzwanzig Monaten die du bei mir eingekauft hast dir geben anstatt wenn ich jeden Monat dein Konto wieder auf null stelle dann werde ich nicht hochpreisige Prämen dir schätzungsweise anbieten können.
00:22:09: Also das sind so Gedankenspiele instrumental im Konzept, die wir darüber sprechen können.
00:22:15: Aber ich glaube daraus könnten wir fast noch nach einem zwei Stunden Folge machen, noch tiefer reinzugehen was die Beweggründe noch gewesen sein oder warum sie so waren diese Beweggrunde bei den zwei verschiedenen Unternehmen.
00:22:28: Dann haben wir Edeka ist gewechselt also HTA kein Loyalty-Programm oder hatte eins aber nicht stark ausgeprägt, ist mit Pebeck zusammengegangen.
00:22:39: Pebecks ist das Multicolourprogramm weltweit.
00:22:42: Muss man ganz klar sagen in fast allen anderen Ländern ist Coalition Loyalte eher auf dem absteigenden Ast gewesen und im Moment dreht sich es gerade wieder, aber das ist das Vorzeige MultiColour Programme.
00:22:54: Und da muss man einfach sehen was für eine Reichweite da mehr hinter hat.
00:22:56: also ist sofort in einem Netzwerk drin von thirty-fünf, sieben, dreißig Millionen Menschen.
00:23:02: Und du bekommst nicht nur die Belohnung weil du bei Edeka einkaufst sondern auch bei den ganzen Partnern also bei der Tankstelle, bei der Drogerie diese Exklusivpartner und sogar noch weiter ins Thema Omni Channel also E-Commerce halt rein wo ich dann über siebenhundert Partner habe.
00:23:17: das ist für einen Kunden natürlich wiederum sehr, sehr spannend wo ich sage mit einer App kann ich ganz schön viel machen und auf der anderen Seite versuch dir loyalty generell immer Verhaltensänderungen zu erzeugen oder zu managen.
00:23:29: halt in dem Sinne.
00:23:30: Das vielleicht mal im Teilblick und auch dort bin ich mir sicher, wenn wir ... dass wir über andere Features sprechen.
00:23:39: also was ich damit ausdrücken möchte, dass jedes Leuteprogramm sich immer weiterentwickeln wird Wenn es das nicht tut ist wie ein klassisches Unternehmensleben.
00:23:48: irgendwann kommt dann halt der letzte Tag von einem Unternehmen.
00:23:52: das kann man halt beziffern.
00:23:54: Spannend ja auch in dem Zusammenhang auf die Entwicklung der Deutschland-Card, ein Stück weit aus der Not eine Tugend gemacht.
00:24:03: Kein Partner mehr und dann Hinwendung zu einem neuen Ansatz dass ja die Industrie der erste Ansprechpartner ist.
00:24:11: Aus meiner Sicht auf den Papier von der Idee her eine ganz wesentliche die Rechte der Industrie zu stärken, ihn auch hier mehr Mitbestimmung zu geben.
00:24:26: Im Falle der Deutschlandkarte ist das nicht geglückt.
00:24:29: Was würdest du sagen?
00:24:31: Wie entwickelt sich hier loyalty weiter um auch stärker zum Beispiel als Merkel in Print Awareness in die Kraft der Marke investieren zu können?
00:24:44: Ja, ich sag mal hier war es wahrscheinlich mehrere Schritte.
00:24:49: Der Anker ist rausgefallen also der Frequenzplayer Lebensmittelhändler ist halt rausgefallen.
00:24:55: dann hattest du nur noch die Chance gehabt.
00:24:56: bei einer Tankstelle sage ich mal Punkte zusammen in der physischen Welt halt in dem Sinne.
00:25:01: Das ist ein wesentlicher Punkt.
00:25:03: und wo kommt Deutschlandkarte her?
00:25:05: Zehn, fünfzehn Jahre lang, sag ich mal haben sie eine gewisse Kundengruppe damit bedient Und auf einmal kommen Sie mit einem Modell-Kassenzettel-Upload Wo ich sage es ist die gleiche Zielgruppe Die vorher die Deutschlandkart genutzt hat.
00:25:15: Also sind das nicht eher die jüngeren vielleicht den Kassenzittel fotografieren Aber ist es wirklich der Deutschlandkarkunde von Tag eins.
00:25:25: Und ich glaube, das war eine große Herausforderung gewesen.
00:25:28: und dann sind wir beim Thema was die Industrie kann an Transaktionsdaten zu kommen.
00:25:33: Entweder haben sie die Chance dass der Händler sie hingebt aber der Hände hat natürlich schon das Ziel auf seinem Datenschatz ganz oben draufzusitzen.
00:25:43: also hast du die Chance über Kassenzettel upload für fahren zu gehen.
00:25:46: Dann kommt der Shopper auch wieder um den Spiel.
00:25:48: Wie viel Lust wie viel Zeit möchtest Du?
00:25:50: Du musst ja einen Aufwand reinbringen willst Du machen?
00:25:53: Und das ist, glaube ich schon auch eine Herausforderung.
00:25:55: Das muss man einfach mitnehmen.
00:25:56: Wenn du überlegst in dem Markt wirst du ungefähr hundert Kassenzettel im Jahr haben.
00:26:03: die musstest du alle hochladen damit du halt wirklich das komplette Bild von dir dabei hast.
00:26:07: Die Händler schauen in ihre POS-Daten rein Anonyms.
00:26:10: sind die Daten definitiv vorhanden?
00:26:11: wenn ich dann noch ein loyalty System habe hab ich sogar Personalisierte loyalty Daten.
00:26:16: Ja und da ist ja auch schlussendlich die Frage Welche Form von Loyalty bringt der Marke wirklich am meisten?
00:26:23: Also natürlich ist es hilfreich zu wissen, wer oder wie oft wurde das Produkt gekauft und welche anderen Produkte wurden gekauft anhand von dem Kassenbogen.
00:26:33: Aber ist das wirklich die Loyalte, die dann auch der Industrie den Markenhersteller wirklich viel bringt?
00:26:41: Weil im Ende geht es ja darum ... Der Kaufakt streng genommen ist ja ein kurzer Akt Und das Wichtige ist ja, was danach passiert?
00:26:49: Also die Auseinandersetzung mit der Marke.
00:26:51: Die Bindung zur Marke, das Erleben mit dem Marke und imy weit muss dann auch da Leute eigentlich ganz anders gedacht werden.
00:27:00: Welche Möglichkeiten siehst du hier in Zukunft für die Markenhersteller, Leute aufzubauen unabhängig vom Händler oder mit dem Händlern?
00:27:11: Bleiben wir erstmal beim Unabhängigen.
00:27:12: Ich meine, Marke hat ja große Herausforderung aktuell oder auch schon über mehrere Jahre, also Handelsmarken steigen ja immer mehr zunehmend.
00:27:21: Also den Markenaufbau da musst du halt rein investieren, dass du halt Emotionen auch damit übertrickst und Markenkernbotschaft halt auch überträgst das ist eine Herausforderung.
00:27:30: halt in dem Sinne aber zwingt es für mich immer, dass Du Leute nicht denkst das geht hier nur um Transaktion, Transaktions, Transakzion.
00:27:36: ich als Kunde habe keine Lust nur kaufen, kaufen, kaufen zu hören sondern zeige mir, wie ist deine Markenwelt?
00:27:43: Wie bist du sympathisch zu mir so dass ich dich dann auch wirklich in Verbindung halt setze und ich positiv wahrnehme.
00:27:49: Das ist glaube ich eine ganz große Herausforderung!
00:27:51: Und wenn Du jetzt an den Leute die Mechanik dansst könnte man wahrscheinlich sagen es ist das Thema Community.
00:27:58: nur eine Community ist ja nicht wegen einem Produkt eine Community, sondern wegen dem Thema.
00:28:03: Wegen dem Interessengebiet also in der Community ist was ich ein Fußballverein gehe?
00:28:06: Ich gehe ja nicht im Fußballvereinen weil es dort Marke XY für die Bälle oder für die Sportausrüste gibt.
00:28:11: Nein!
00:28:12: Weil mir erstmal das Thema Fußball mich interessiert.
00:28:14: Das können wir jetzt über alle Vereine ziehen, das können wir über alle Interessengebiete ziehen.
00:28:19: Also es ist auch natürlich eine Herausforderung für eine Marke eine Community erst mal aufzubauen.
00:28:23: Sie darf ja auch nicht künstlich wirken Sondern das muss ja natürlich wirken und ist die Herausforderung.
00:28:30: Dann hast du natürlich als Marke, musst du trotzdem irgendwie einen ROI-Nachweis zeigen also dass es wirklich auch eine kommerzielle Auswirkungen hat.
00:28:41: und da brauchst du natürlich auch einen langen Atem weil loyalty ist definitiv alles andere als ein Sprint das ist ein Marathon.
00:28:47: und was ich häufig auch bei FMCG loyalty Programmen sehe diesen mal eins zwei drei Jahre auf dem Markt Und danach werden einfach die Stecker gezogen.
00:28:55: Da frage ich mich immer, warum war das der Grund gewesen?
00:28:57: War es weil der CFO gesagt hat ist erkennt nicht den RE oder ich habe nicht richtig erklärt bekommen?
00:29:04: Oder ist es weil die handelnden Personen gewechselt sind?
00:29:07: also da sind ja so viele Themen Die zur Entscheidung halt führen und dass muss man halt betrachten.
00:29:13: Ja,
00:29:19: ja Ich würde und dann kommt's auch noch drauf an Dann kommt sie auch noch dran.
00:29:25: Wer kann denn Community bilden?
00:29:26: Also wo willst du mit deiner Marke in Kontakt, in eine Beziehung halt treten.
00:29:32: Kommen wir jetzt auch zum aktuellen Thema Influencer Marketing.
00:29:36: Ich meine es ist ja auch Wahnsinn was sie bewegen können in dem Sinne.
00:29:39: aber das ist natürlich meistens kurzfristig nicht nachhaltig.
00:29:43: also ich mein der Dubai-Schokoladen-Thematik war doch mega hype.
00:29:47: also ich meine da ist noch viel umgesetzt worden für eine gewisse Zeit.
00:29:51: Aber es ist ja nicht nachhaltig, dass wir heute oder in drei Jahren immer noch über diesen Markt sprechen.
00:29:55: Und das ist ja alles so schnelllebig geworden.
00:29:58: und dann sind wir wieder bei diesem... Die haben so viele verschiedene Zielgruppen im diesen Markt.
00:30:04: Du hast die Chen Set, die komplett anders da tickt als die Chen Why
00:30:09: usw.,
00:30:09: dann die Boomer Ja?
00:30:11: Und alle musst du befriedigen!
00:30:13: Da komme ich wieder rum.
00:30:14: wie soll das ein Loyalty-Programm denn überhaupt
00:30:15: schaffen?!
00:30:16: Das schaffe ich nur, das ist für gewisse Zielgruppen, wo ich sage so okay die möchte ich bewegen.
00:30:20: Die möchte ich näher kennenlernen.
00:30:22: dafür lohnt es sich bestimmt thematisch reinzuschauen und diese einen Konzept zu entwickeln.
00:30:28: Ja ja und vor allen Dingen auch wirklich
00:30:30: schauen
00:30:32: welches Produkt welche Marke habe ich vor mir?
00:30:36: Und sich zu fragen ja was hab ich wirklich vor mit der Marke?
00:30:47: Also natürlich kann man gemäß Zielgruppe verschiedene Kanäle wählen und dann auch in die Ansprache gehen.
00:30:55: Für mich hat der Community Aspekt ja auch immer den, dass man auch in Interaktion tritt.
00:31:02: Dass man den Austausch sucht.
00:31:05: Und diese Frage sich zu stellen, wofür stehe ich als Marke?
00:31:11: Und welches Bild will ich hier kolportieren?
00:31:16: womit möchte ich verbunden werden.
00:31:19: Das ist wahrscheinlich der wichtigste Startpunkt, oder?
00:31:23: Definitiv!
00:31:23: Zum Schluss geht es aber auch wieder um die Aufmerksamkeit.
00:31:25: Ich meine wenn du überlegst wie viel Marken oder wie viele Produktkategorien du an einem Wocheneinkauf kaufst, willst du wirklich mit allen in der Community oder mit allen eine Beziehung aufbauen?
00:31:35: Ich stelle mal ein großes Fragezeichen.
00:31:37: also deswegen komme ich immer wieder... Wir müssen den Shopper viel mehr in den Fokus nehmen, das ist auch wenn ich an Leute projekte insgesamt denke.
00:31:44: Du hast so viele Stakeholder da drin die alle unterschiedliche Zielsetzung haben.
00:31:48: Die kommen alle aus einem Unternehmen aber du hast Trade Marketing, du hast Shoppermarketing, du hasst den Miscure-Count Management und du hast noch Print Marketing.
00:31:58: halt in dem Sinne.
00:31:59: Die haben alle vier verschiedene KPIs, sie haben alle four verschiedene Zielrichtungen Und auf der anderen Seite treffen Sie auf den Shoppers.
00:32:06: Der Shop hat auch verschiedene Welten, aber er ist eine Person in einem Sprachrohr und das muss man vereinheitlichen.
00:32:12: Ich glaube wir müssen auf der Unternehmensseite viel mehr noch vernetzter sein, silo-behaftet sein und ja für mich manchmal auch zusammen wirklich ein Team zusammen zu sein.
00:32:26: Ich möchte nicht sagen dass es überhaupt nicht vorhanden ist, Wie herausfordernd ist, weil es jeder eine verschiedene KPI als Zielvorgabe hat.
00:32:36: Die aber dann zum Schluss gar nicht vereinbar sind?
00:32:39: Ja, je ganz wichtiger Punkt und ich meine das ist ja auch nur die Betrachtung innerhalb eines Händlers wo er gewissermaßen ein Coach, verschiedene Teams gleichzeitig coacht.
00:32:54: Das Thema Aufmerksamkeitsspanne finde ich hier auch noch mal ganz wichtig.
00:32:58: Wir sehen ja auch immer mehr Händler-Apps.
00:33:04: Wie kann man das überhaupt als Shopper wirklich noch unterscheiden und alles nutzen?
00:33:13: Du sprachst schon kurz Aldi an, ich hatte bei dir gelesen ... dass du das grundsätzlich eher kritisch siehst, dass sich Aldi jetzt von loyalty abwendet.
00:33:26: Eine andere Perspektive könnte auch sein.
00:33:28: Aldi hat sich entschieden für ein Berte-Kompass und sagt, es braucht dann nicht den Loyalty Weg, den andere Endler gehen.
00:33:39: Wie siehst du das?
00:33:42: Ja eine abschließende Meinung habe ich nur da ... ersten soll ich in der Tiefe drinstehen.
00:33:46: Ich meine muss ja auch wirklich das komplette Bild sehen bevor du einen Diagnose stellst.
00:33:51: Also das ist einfach nur mal einschränkender drin.
00:33:55: Da gibt's immer diesen schönen Satz Handel is Wandel!
00:33:58: Und deswegen sage ich es auch in diesem Thema.
00:34:01: Ich
00:34:02: glaube, auf LinkedIn hat es gesagt gehabt, spannend wie all die, was für eine Entscheidung sie getroffen haben aber trotzdem legt es mir wieder vorlage für den Jahr zwanzig.
00:34:10: Also da ist so viel Bewegung drin.
00:34:13: und wenn Sie merken dass Ihnen doch immer mal die Daten fehlen weil auf der anderen Seite sind's ja mit in der Discounterwelt mit Lidl in einer direkten Konkurrenz Und dort sieht man, wie Lidl aber wiederum auf Daten halt setzt und sagt das ist ein USP.
00:34:28: Ist ein Vorteil für uns.
00:34:30: Das ist ja dann immer wieder die Fragestellung.
00:34:32: Aber ich erlaub mir da wirklich keine abschließende Meinung weil es gibt... Für beide Seiten gibts positive und negative Seiten halt in dem Sinn.
00:34:38: Da kommen wir hier auch wieder rum.
00:34:40: Ich sage auch eine Rewe, auch ein Lidel hat nicht hundert Prozent der Kunden haben eine App von ihnen Sondern es sind vielleicht vierzig, vielleicht fünfzig Prozent.
00:34:48: Und das ist wahrscheinlich sogar schon das Ausgereizte, dass es maximal noch auf sechzig steigen.
00:34:53: Das heißt die anderen vierzig-fünfzig Prozent, die keine App haben, die möchte ich ja trotzdem erreichen mit denen.
00:34:59: Die zahlen ja auch bares Geld, sag' ich mal an der Ladentheke.
00:35:03: halt in dem Sinne und darüber muss ich mir eine Strategie finden.
00:35:06: Ich kann den Weg von Aldi nachvollziehen, dass sie sagen naja okay wir sind Kostenführer, also muss ich auf Effizienzen halt achten.
00:35:15: Und natürlich kosten Loyalty-Programmen per se Geld!
00:35:19: Aber man muss es vielleicht auch längerfristig betrachten und... Auf der anderen Seite, ich meine Aldi ist ja nicht nur in Deutschland unterwegs Ich bin mir sicher dass sie immer noch draußen in anderen Ländern weitere Loyaltitests fahren und das es nicht in Stein gemeißelt ist, Aldi wird nie Loyalte machen.
00:35:37: Die Frage ist für mich doch nicht abschließend bewertet
00:35:41: Ja Ja.
00:35:43: In demzug stelle ich mir natürlich auch die Frage, ne?
00:35:47: Mit mehr Händler-Apps und mit mehr Aktivitäten von der Industrie wie kann vielleicht auch ein gewisser Grad an Automatisierung oder auch Vereinfachung dazu führen dass eben der Shopper den Überblick behält ja und ihr trotzdem wesentliche Botschaften empfängt oder abrufen kann.
00:36:13: Und auch da sind wir wieder in diesem Dreiklamm, es kommt ja immer wieder auf die Perspektive drauf an und dann denke ich mir mal lasst uns doch bitte den Shopper viel mehr im Vordergrund stellen.
00:36:20: was hat der denn in seinem Leben alles vor sich?
00:36:23: Ich verstehe dass wir aus Markendenken oder aus Handelsdenken auch Vorstellungen haben aber ich weiß nicht ob sie sich manchmal mit dem Shopper wirklich in Verbindung.
00:36:32: also das sie wirklich passen.
00:36:33: halt in dem Sinne Wenn ich mir sehe, wenn du machst ein Display, überwasst du da alles nach?
00:36:39: Denkst wieviel Wochen das dauert bis das Display dann produziert ist und von allen abgestimmt ist.
00:36:43: Und der Shopper kommt in den Laden rein und hat eine Sekunde... ...alles zu verstehen!
00:36:49: Also ich meine, überbewerten wir das manchmal und ähnliches.
00:36:52: also sorry dass ich da so sehr kritisch drin bin aber ich sag's dir das hat doch nichts mit der Lebenswelt mehr zu tun sondern es muss vielleicht anders laufen.
00:36:58: Aber ich bleib wieder weiterhin.
00:37:00: Sorry dass ich diese Blattetür immer wieder verwende Handel is Wandel.
00:37:04: halt in dem Sinne.
00:37:05: Jetzt KI, vor drei Jahren hätte jeder gesagt was ist KI?
00:37:09: Was ist ChatchiBT?
00:37:10: Heutzutage ist es omnipräsent.
00:37:12: Aber was bedeutet das?
00:37:13: Ich glaube dass der Shopper dort auch irgendwo auf ein Driver seat reinkommt weil er wird ja seinen wahrscheinlich persönlichen Agenten haben, der ihm Unterstützung gibt.
00:37:20: Das ist sein Best Buddy, dem einfach zeitliche Unterstützung gibt und auf den müssen wir auch schauen.
00:37:27: wie behandeln wir diesen persönlichen Agenten auch irgendwann später.
00:37:30: und ich glaub da wird noch ganz viel Wechsel auf uns zukommen und das Ziel muss ja sein oder Aus Sicht des Shoppers macht es mir einfach so einfach wie möglich im Leben.
00:37:38: Das ist doch der Hintergrund, warum ich vielleicht zu dem einen oder anderen Marke mehr Leute hier aufbaue weil sie mir einfach im Leben geholfen haben und nicht unterstützt haben.
00:37:49: Zeit zu gewinnen, Geld zu sparen usw.
00:37:52: Und da kommen wir wieder zum Handzettel wo ich mir denkst du das kann ich ja heutzutage als Chat GPT als LLMM halt in dem Sinne gib doch mal deine letzten vier Bongs Oder lade sie doch mal hoch und stelle ihm ein paar Promps.
00:38:08: Es ist spannend, was er dir jetzt schon erzeugen könnte!
00:38:10: Ich meine das ist noch nicht ausgedacht oder ähnliches.
00:38:13: aber ... Das kann ich mir schon vorstellen dass ich Sonntags wirklich einen ganz relevanten Prospekt nur für mich bekomme der mich inspiriert auch mit neuen Produkten, mit neuen Kategorien die aber... Die Wahrscheinlichkeit zu neunzig Prozent, dass die Kategorie auch wirklich zu mir passend also relevant sind.
00:38:28: Ja ja Lieber Alex, jetzt auch abschließend mit Blick in die Zukunft.
00:38:37: Transaktionsdaten sind der aktuellen Entwicklungsstufe wesentlich genauso wie es eben fürs Partidaten ist.
00:38:48: Welche Signale braucht denn der Handel in der Zukunft um Einkaufsverhalten besser zu verstehen und auch gestalten zu können?
00:38:59: Was würdest du dir hier noch wünschen?
00:39:02: Ja klar, der Handel hat da schon eine sehr gute Position.
00:39:05: Ich meine als sie die POS-Daten dann hatten wir noch seine Loyalty Daten und ich glaube er hat schon ein sehr gutes Sichtfeld.
00:39:11: Ich habe eher die Herausforderung bei der Marke.
00:39:13: Was für einen Sichtfeld haben Sie denn wirklich von den Kaufakten?
00:39:17: Da kommt es darauf an welche Beziehungen haben Sie in Rital Media oder in den Absprachen sozusagen?
00:39:21: also was für Datenpunkte tauschen sich aus?
00:39:24: Ich kann mir auch wiederum vorstellen, um ein Gegengewicht zum Handelsdaten zu bekommen.
00:39:29: Dass die FMCG mehr in diese Datenwelt eintaucht und Daten erhebt, systematisch strukturiert, um dann vielleicht in meiner Wunschwelt nehmen, sodass man Data Clean Rooms hat, wo ich meine FMCGE-Daten, also meine erhobenen Daten mit dem Handelsdaten vereinheitlicher aber anonymisiert, damit halt den größten Kenntnisgewinne für beide Parteien haben.
00:39:53: Zum Schluss bedingen sie sich ja irgendwo miteinander.
00:39:56: Also Handel und Konsumgüter, Industrie...
00:40:01: Das hat mir auch im Vorfeld gesprochen und das ist immer ein ganz wichtiges Anliegen und freut mich sehr, dass du das ja auch so siehst.
00:40:12: Ja ich meine, ich verfolge ja viele Promotionen.
00:40:14: Ich mein wir sind ja finde ich sehr kurzfristig in Shopper Marketing meistens installiert.
00:40:21: Also meistens geht eine Kampagne eins bis drei Monate, aber wenn ich sehe... Ich möchte jetzt keine Namen nennen, aber zur Fußball-Weltmeisterschaft gab es der ein oder andere Konsumgüterhersteller, der zwei, drei Monatsprogramm aufgebaut hat, der auch Daten erhoben hat und der Kassenzettel bekommen hat.
00:40:37: was mich immer wieder wundert.
00:40:39: Man ist dieses Event vorbei und ich höre nie wieder was von diesen Marken zum Beispiel.
00:40:43: Das kann verschiedene Gründe auch haben, also Datenschutz und schaffen wir zusammen überhaupt ein Konzept zu entwickeln.
00:40:50: aber ich glaube dann müsste man schon noch ein bisschen mehr Zeit darauf investieren.
00:40:55: aus meiner Sicht In zwei Jahren ist die nächste Fußball-Europameisterschaft, dann kommt wieder die Weltmeisterschaft.
00:41:00: Wo ich sage, der Kunde hat sich ja nicht groß geändert!
00:41:03: Wieso nutzt ihr sie noch viel mehr?
00:41:04: Oder im Moment ist es ja gratis testen, das ist ja meistens so dass du den Kassenbauer Uploadverfahren dahinter hast aber auch dort... wie häufig mache ich dort mit und danach höre ich nie wieder was in der Marke wo ich sage das sind noch verpasste Chancen Ja Aber natürlich muss man sagen die bei der Solar Promotion mitmachen, ist ja auch nicht immer die komplette Konsumlandschaft in dem Sinne.
00:41:29: Das sind schon noch ein paar Fragen zu beantworten aber man muss sich halt auch die Zeit dafür nehmen.
00:41:36: Ja bzw glaube ich es ist auch hier wieder die Entscheidung des Industriepartners zu sagen wir wollen das einmal grundsätzlich aufrollen weil typischerweise was du jetzt auch beschrieben hast eine Marke steht dahinter Man sammelt Datenpunkte für ein Event.
00:41:58: Spannend wäre dann ja auch marktübergreifend, das zu analysieren und zu wissen welcher Konsument verbirgt sich denn dahinter?
00:42:06: Und ... Auch hier ne?
00:42:08: Also dann brauchst du das Commitment des Industriepartners, das Thema ganzheitlich anzugehen und mit einem etwas längeren Atem als eben nur Kampagnen- und kurzfristig getrieben
00:42:23: Definitiv.
00:42:23: Und dann hat es natürlich einen Impact, da kommt auch jemand ein CFO ins Gespräch rein und er sagt okay was hattest du mir denn jetzt gebracht?
00:42:29: Was wir da rein investiert haben!
00:42:31: Da vielleicht nicht nur auf drei oder sechs Monate die Betrachtungsmittel zu schrauben sondern das Ganze halt auch mal zu sagen nur drei vier Jahre.
00:42:38: aber ich hatte vorhin schon eingangs gesagt wo da manchmal die Herausforderungen auch auf der Unternehmensseite sind weil ist ja auch keine Flubtuation, aber Karriereleitern sind ja nicht im statischen dem, sondern sie bewegen sich.
00:42:55: Also da gibt es gerade bei einem FMCG, wie gesagt ich schaue mir viele FMCGLolteprogramme aus Global, aus Amerika und aus Asien an.
00:43:04: Sieht halt häufig aus, dass so nach zwei drei vier Jahren irgendwie der Interest verloren geht.
00:43:09: Ich erinnere mich auch in Deutschland das war um Kaffee-Marke, Jakobs Krönung, also Kraftjakobs damals noch ein treuer Punktprogramm über mehrere Jahre gefahren hat.
00:43:22: Und wenn ich da sehe was für Daten die damals gesammelt haben und da waren wir doch nicht in diesem Datenzeitalter halt in dem Sinne.
00:43:29: Ich denke so eigentlich müsste man das wieder auferleben, weil es hat ja auch was mit Effizienzen zu tun.
00:43:35: Also dein Marketing kann ja effizienter gesteuert werden.
00:43:37: also ich mein dann hast du ja immer wieder das kommerzialisierte dass halt auf der Kostenseite halt auch Einsparungen mit reinbringen kannst anstatt halt bei Shopper-Marketing-Inverts um.
00:43:47: zu meiner Zeit wo ich's tiefer veranschaulicht habe da war eigentlich immer die Frage okay welche Neukunden bringst Du mir?
00:43:52: Aber wo ich bin denke ich aber auch Retention ist ein sehr sehr wichtiges Thema.
00:43:56: und wenn ich an Loyalty denke Stern der KPI eigentlich immer customer lifetime value und das zeigt mir auf.
00:44:03: Das schaffe ich nur, wenn ich halt auch einen Kunden habe, der lange Zeit mit mir gemeinsam die Reise antritt.
00:44:09: Ja in jedem Fall Wenn wir uns das nächste mal sprechen Alex vielleicht in einem Jahr was sind dann für dich Wunschthemen, Entwicklungen über die du gerne sprechen möchtest oder die du gern im Markt sehen möchtesst.
00:44:30: Also ein Jahr ist jetzt kein langer Horizont.
00:44:32: wir können auch zwei drei Jahre annehmen.
00:44:34: aber wo würdest du dir noch ein bisschen mehr Bewegung wünschen?
00:44:37: und das zum Abschluss?
00:44:42: mehr aufs Emotionale einzusteuern als Marke, aber auch im ganzen System halt in dem Sinne.
00:44:47: Das ist wirklich emotional das es bei mir hängen bleibt dass ich auch beim nächsten Kaffegrenzen in der Familie sage hey das war so ein tolles Markenerlebnis Dass ich, sag' ich mal, Advokat dieser Marke werden könnte.
00:44:58: Das geht dann halt über Engagement innerhalb der Apps zum Beispiel auch.
00:45:03: Ein Top-Thema ist das Thema Gamification da drin.
00:45:06: Es hört sich immer so, ah, das ist nur Spielerrichter, es ist nur für die Kleinen oder für die Jungen... Nein!
00:45:10: Sorry, Uma Erna macht auch das Kreuzwort Drehzel in dem Sinne.
00:45:14: Also dass man noch viel mehr Verbindung und dass man einfach auch den Kunden aufzeigt Ich verstehe dich.
00:45:21: Und ich wertschätze dich, anstatt dass man denkt so okay das gilt wieder für alle aber es ist nicht personalisiert.
00:45:28: auf mich ingestimmt und da komme ich dann halt drauf, ich glaube wenn wir in zwei oder drei Jahren unser Folgegespräch führen, da möchte ich gern wissen wo stehen wir dort mit dem Thema KI?
00:45:39: Mit meinem persönlichen Agenten.
00:45:40: Ich sage nicht, dass der für mich einkaufen geht, dass er alles entscheidet oder sowas Aber er wird mein Unterstützer sein.
00:45:48: da hoffe ich mir, dass ich Inspiration dadurch bekomme.
00:45:53: Aber auf der anderen Seite natürlich auch Zeit gewinn.
00:45:56: Ja oder das dann auch ... Der Agent einen Grad an Automatisierung schafft ja das emotionale für den Menschen übrig lässt und eher langweilige Convenient-Themen dem Agenten überlässt?
00:46:18: Definitiv.
00:46:20: Und ich meine, da schauen wir uns die Medienlandschaft an oder unser Fernseh-Nutzungsverhalten.
00:46:24: also was da in den letzten fünf Jahren, sag' ich mal, sich bewegt hat ist ja Wahnsinn und man muss ja dann auch immer wieder in Dekaden halt denken.
00:46:30: Ich meine Kinder, die jetzt im Genset alter sind... Die wachsen damit auf.
00:46:36: Also in den zwanzig, dreißig Jahren erwarten die ja was ganz anderes als das, was ich vor zwanziger Jahr erwartet habe.
00:46:41: Ich hab's ja eingangs erwähnt ... Ich hab diesen Papierhandzettel vor mir gehabt und trotzdem hab ich einfach geträumt so, wo könnte dort die Reise hingehen?
00:46:49: Wie könnte das emotionaler werden?
00:46:50: Wie könnt ihr das relevanter
00:46:51: werden?".
00:46:52: Und bin jetzt auch vierzig Jahre lang mit dem Leben geschwommen, wo ich denke, das werden unsere Kinder oder unsere Nachkommen alle miterleben.
00:47:02: Wenn du jetzt nur schaust, wie schnell die letzten zehn Jahre waren und dann möchtest du ja gar nicht wissen was passiert dir nix in fünf Jahren?
00:47:09: Ja oder wir wollen es wissen.
00:47:12: Und mit einem positiven Erleben und einer starken menschlichen Komponente gestalten die Marken auch stärker in den Vordergrund stellen und natürlich auch einen starken Handel möglich machen.
00:47:28: Lieber Alex, ich danke dir sehr für dieses Gespräch!
00:47:31: Es hat mir sehr viel Freude gemacht.
00:47:34: Wer dich hören will kann auch einmal in deinen Podcast reinhören.
00:47:40: Und ansonsten was ist die nächste Veranstaltung?
00:47:42: Wo kann man dich treffen?
00:47:44: Definitiv auf der D-Mexiko.
00:47:47: Ansonsten so unregelmäßig alle zwei Wochen machen wir unseren LoLty Talk Espresso, wo wir einfach immer wieder zeigen aus verschiedenen Industrien.
00:47:54: Aber wir haben auch FMCG und LEH sehr häufig mit drin.
00:47:57: Einfach zu sagen was ist denn gerade passiert oder was ist spannend?
00:48:00: Da würde man mich hören aber auf der Dimexco definitiv auch dort immer in der Nähe vom BVDW weil ich meine da ist das Hues-Hu aus unserer Industrie natürlich auch immer wieder vertreten.
00:48:12: Ja und da freue ich mich sehr dich zu treffen Alex.
00:48:16: Alles Liebe für dich und bis ganz, ganz
00:48:37: bald.
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