123: 𝗪𝗶𝗲 𝗟𝗶𝗴𝗵𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀𝗲 𝗦𝗵𝗼𝗽𝗽𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗸𝗲𝘁𝗶𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗶𝗲𝗻𝘀𝘁𝗹𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗵𝗼𝗹𝘁
Shownotes
🎙️ 𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗙𝗠𝗖𝗚𝘃𝗶𝗯𝗲𝘀: „𝗪𝗶𝗲 𝗟𝗜𝗚𝗛𝗧𝗛𝗔𝗨𝗦𝗘 𝗦𝗵𝗼𝗽𝗽𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗸𝗲𝘁𝗶𝗻𝗴 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗶𝗲𝗻𝘀𝘁𝗹𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗼𝗹𝗹𝗲 𝗵𝗼𝗹𝘁“ mit Matthias Wirges von der LIGHTHAUSE Academy.
Matthias Wirges ist seit über 25 Jahren im Shopper Marketing unterwegs. In unserer bereits dritten gemeinsamen Folge sprechen wir darüber, warum Shopper Marketing in vielen Unternehmen noch immer am „Katzentisch“ sitzt – und warum die Disziplin strategischer werden muss.
🎯 𝗩𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗮𝗸𝘁𝗶𝗸 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝗲
Warum werden Promotions und Mechaniken oft einfach fortgeschrieben? Warum fehlt häufig der langfristige Blick auf Marke und Shopper? Und wie schafft es Shopper Marketing, auf Augenhöhe mit Marketing und Vertrieb zu kommen?
Genau hier setzt die LIGHTHAUSE Academy an: mit praxisnahem E-Learning, mehr als 50 Stunden Content und vier Stufen für unterschiedliche Karrierelevel.
🤖 𝗨𝗻𝗱 𝘄𝗮𝘀 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗜?
Einfache Aufgaben werden zunehmend automatisiert. Umso wichtiger werden strategisches Denken, Fachwissen und die Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch einzuordnen.
Die Vision: Nicht die Maschine soll die Shopper-Marketing-Strategie bestimmen – sondern der Mensch die Maschine sinnvoll einsetzen.
🤝 Die vielleicht wichtigste Botschaft der Folge:
Raus aus dem Silo. Raus aus der reinen Dienstleisterrolle. Hin zu einem ganzheitlichen Shopper Marketing auf Augenhöhe mit Marketing und Vertrieb.
Denn laut Matthias entstehen in den meisten relevanten Kategorien noch immer 90–95 % der Umsätze im stationären Handel.
👀 𝗨𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗿 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗿𝗮𝗻:
Sobald wir den Academy-Kurs selbst testen konnten, gibt es hier noch eine kleine FMCGVibes-Review. 🎓🔎 Was wir bis jetzt gesehen haben, war auf jeden Fall sehr vielversprechend! 🙌
🎁 𝗙𝗠𝗖𝗚𝘃𝗶𝗯𝗲𝘀-𝗩𝗼𝗿𝘁𝗲𝗶𝗹:
Wer bei der Bestellung den Code „FMCGVibes“ angibt, erhält 10 % Rabatt auf die Gebühren im ersten Jahr.
Transkript anzeigen
00:00:06: Das Shoppermarketing ist ja eine jüngere Disziplin, also es hat sich ja eigentlich erst die letzten zwanzig Jahre so richtig emanzipiert.
00:00:38: Und jetzt geht es darum, dann den nächsten Schritt zu gehen und auch zu einer strategischen Disziplin zu werden.
00:00:43: Also den Stellenwert, den es ja mit Blick auf Umsatz- und Erfolg der Marken hat, dann entsprechend intern einzulösen und dahin zu kommen, dass es tatsächlich anders betrachtet
00:00:54: wird.".
00:00:55: Da wollen wir die Branche qualifizieren und quasi ein Upgrade vermitteln, damit wir auf Augenhöhe kommen mit Marketing und Vertrieb.
00:01:03: Und gerade für die Markenartikelindustrie, die im stationären Handel unterwegs ist – das ist ja das Zielpublikum – dann auch eine Qualifizierung schaffen, die alles auf den Neues Level hebt.
00:01:14: Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von FMC G-Vibes!
00:01:19: Mit Matthias Wirgels und ich kann fast sagen herzlich willkommen zurück, denn du gehörst mittlerweile zu den wenigen Gästen die bereits zum dritten Mal bei uns sind.
00:01:27: Und jedes mal gibt es spannende neue Entwicklungen.
00:01:29: Hallo Matthias!
00:01:31: Hallo Daniel vielen Dank dass ich da sein darf freue mich sehr.
00:01:34: Ja freut uns natürlich zum Dritten Mal.
00:01:36: dreimal ist prima recht sagt man auch.
00:01:38: aber nein wir werden dich auch ein viertes mal gerne Begrüßen, wenn man auf dein Weg schaut.
00:01:44: Erkennt man einen roten Faden?
00:01:46: Du blickst auf über twenty Jahre Erfahrung zurück was das Feld Shoppermarketing betrifft hast mit Brand on Fire zahlreiche preisgekrönte Kampagnen entwickelt deinen Wissen im Fachbuch.
00:01:56: so geht Shopper Marketing strukturiert aufbereitet was du bei uns schon vorgestellt hast und deine Erfahrungen seit einiger Zeit auch am Podcast Evolution der Marken angeteilt.
00:02:06: Und jetzt folgt Lighthouse der nächste Schritt, eine Academy die Shopper Marketing systematisch vermittelt und einer Disziplin mehr Struktur geben möchte.
00:02:15: Die empfehlen Unternehmen noch immer überwiegend on the job gelernt wird.
00:02:19: es geht anscheinend darum shopper marketing den Stellenwert zu geben denen es verdient.
00:02:27: ja richtig also wenn.
00:02:28: man.
00:02:29: du hast schon angesprochen dass ich länger in dem Markt unterwegs bin und tatsächlich für mich ging's im Jahr zweitausend los.
00:02:34: also ich bin im sechsten zwanzigsten jahr in der Lage da ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen und in verschiedene Häuser reinzuschauen.
00:02:42: Und auch wenn sich die Namen geändert haben über die Zeit, also vor fünf, zwanzig Jahren haben wir noch von Verkaufsförderung gesprochen dann mal von POS-Marketing und so hat sich das entwickelt heute eher Shopper Customer Marketing.
00:02:54: Dann ist es so dass sich aber eigentlich an dem Standing innerhalb der Unternehmen nicht viel geändert hat sondern dass es nach wie vor so ist, dass eigentlich Marketing und Vertrieb die Hosen anhaben Und das Shoppermarkting eher eine interne Dienstleistungsabteilung ist.
00:03:10: Die Marketing oder Vertrieb, je nachdem was aufgehangen ist mehr oder minder zuarbeitet und da wollen wir raus.
00:03:16: also da wollen die Branche qualifizieren und quasi ein Upgrade vermitteln damit wir auf Augenhöhe kommen mit Marketing und Vertrieb.
00:03:24: und gerade für die Markenartikelindustrie die im stationären Handel unterwegs ist dass es ja das Zielpublikum dann da auch eine Qualifizierung schaffen, die alles auf ein neues Level hebt.
00:03:34: Ja ich finde das ja aber auch ultra spannend gerade bei den verschiedenen Stakeholdern die es da draußen gibt.
00:03:40: Es gibt ja nicht nur markenverantwortliche sondern auch Dienstleister die diesen einen Angebot machen wollen.
00:03:46: Ich selbst komme ja auch eher sage ich mal aus einem Vermarktungs Background oder war auf Dienstleisters Seite in den letzten Jahren habe dann auch einmal einen längeren Austausch.
00:03:55: Ja nenne Marketingagentur, die Holistic Shopper-Marketing sich auf die Fahne schreibt.
00:04:00: Dazu gelernt eben auch das ganze Thema aus der Sicht des Shoppers zu denken und natürlich eben auch im Sinne des sich weiter entwickelnden Trade-Marketings.
00:04:16: Dennoch ist ja der Eindruck und damit spielt ihr ja auch an einem Plakat aktuell.
00:04:22: Ihr seid ja auf dem ECR Tag.
00:04:24: Ja genau!
00:04:25: Ihr spielt damit, dass Shoppermarketing in vielen Unternehmen noch immer am Katzen Tisch sitzt.
00:04:29: Also nicht auf Augenhöhe mit Marketing und Vertrieb wahrgenommen wird.
00:04:32: Warum ist das aus deiner Sicht bis heute so?
00:04:36: Ich glaube es ist historisch gewachsen.
00:04:38: also wenn ich jetzt klingt jetzt ein bisschen als wäre ich uralt.
00:04:42: ganz so schlimm ist es auch nicht.
00:04:44: aber wenn wir nochmal an die neunziger Jahre zurückdenken dann ist es so, dass da das Marketing eigentlich auch in dieser Rolle war sich vorzuarbeiten tatsächlich auf Bord-Level und da verankert zu werden.
00:04:57: Und rauszukommen aus der internen Dienstleisterolle von.
00:05:01: wir sind hier zuständig für die bunten Bilder und machen ein bisschen Kampagne.
00:05:05: Das ist dann zur strategischen Funktion geworden.
00:05:07: Und das Shoppermarketing ist ja eine jüngere Disziplin.
00:05:10: also es hat sich ja eigentlich erst die letzten zwanzig Jahre so richtig emanzipiert.
00:05:14: Und jetzt geht es darum, dann den nächsten Schritt zu gehen und auch zu einer strategischen Disziplin zu werden.
00:05:19: Also den Stellenwert, den es ja auch mit Blick auf Umsatz- und Erfolg der Marken hat, dann entsprechend intern einzulösen und dahin zu kommen, dass es dann tatsächlich auch anders betrachtet wird.
00:05:30: Ja, apropos Strategische Disziplinen was müsste denn passieren damit Shopper Marketing als strategische Disziplin wahrgenommen wird?
00:05:38: Ich glaube, dass es tatsächlich auch darum geht das wir einfach inhaltlich besser werden.
00:05:42: Also es ist aktuell so, dass wir schon sehr stark operativ tätig sind also dass wir in der Branche immer auf das aktuelle Jahr fokussiert sind und ein bisschen noch die Planung fürs nächste Jahr im Blick haben Aber dass eigentlich Marketingpläne, also Mitblick auf Shoppermarketing sehr stark wiederholt werden.
00:06:01: Dass man sagt okay hier ist so eine Schablone und so und zu viele Aktionen machen wir in diesen und jenen Kanälen Und das wird dann eigentlich Jahr für Jahr fortgesetzt und ein bisschen angepasst.
00:06:10: Das was aber fehlt ist die strategische Perspektive Also zu sagen wie entwickeln wir das ganze denn über drei fünf Jahre?
00:06:16: Wie wollen wir den Marke erlebbar machen am POS für die Menschen?
00:06:19: Was wollen wir vermitteln als Inhalte?
00:06:21: Also rauszukommen aus diesem, wir wollen hier verkaufen.
00:06:25: Sondern hinzukommen wie entwickeln wir Marke im Kontext des Handels?
00:06:29: Und das ist ein anderer Blick auf die Thematik
00:06:32: Ja kann ich auch so'n bisschen nachverziehen.
00:06:34: also mit fetternder Anekdote zu ein Auch frühere Station Ansprechpartnerin hat sich geändert.
00:06:42: Die Mechanik hat schon im vorletzten Jahr eigentlich nicht so gut funktioniert und Im folgejahr wird die gleiche Mechanik wieder eingebucht weil Es gab überhaupt gar keinen Wissen, ob das damals gut war oder nicht.
00:06:54: Es stand einfach im Marketingplan.
00:06:55: Es spricht ein bisschen dafür dass man Wiederholung aus Prinzip lebt und eigentlich Potenziale liegen lässt die ja durchaus da wären würde man die Lighthouse Academy besuchen on the job sozusagen diese Trainies oder diese auch Nachwuchskräfte die ja auch immer wieder sagen ich mal dieses vierte P betreuen zu begleiten, welche drei Fehler begegnen ihr seit über von zwanzig Jahren immer wieder?
00:07:25: Dass es zu taktisch ist hatten wir gerade schon angesprochen.
00:07:28: Also die strategische Perspektive fehlt und mit Blick auf die strategischen Perspektiven verbaut man sich halt auch viele Chancen.
00:07:37: also je taktischer wir sind desto weniger gelingt's dann auch da eine übergreifende Klammer zu etabliern und damit auch auszukommen aus diesen Nöten immer gegen die Ergebnisse des Vorjahres zu laufen.
00:07:49: Also was du gerade ansprichst da mit deiner Anekdote ist ja auch ein bisschen dem Umstand geschuldet, dass wenn man im letzten Jahr sagen wir fünf Promotions gemacht hat.
00:07:57: Da kann man nicht nächstes Jahr einfach drei machen weil man läuft ja gegen die Ergebnisse des Vorjahres und mit weniger hat man dann ja auch weniger Ergebnis.
00:08:06: also von daher wenn man etwas verändern will und wenn man zum Beispiel raus will aus dem Couponing waren und dahin kommen will wieder qualitative zu arbeiten muss man trotzdem ja Wachstum generieren und muss dahinkommen das man dann entsprechend nachweisen kann, dass es auf eine andere Art auch gut funktioniert.
00:08:23: Und das sind so die Probleme, die wir haben.
00:08:26: und diesen Problemen zu begegnen auf einer qualitativ hochwertigen Art also damit, dass wir mit besseren Konzepten, bessere Strategien und auch besserer Exekution dann am Ende uns auch intern da qualifizieren als Branche aber auch in den Unternehmen, da so ein bisschen das Slightbild um das
00:08:43: geht.
00:08:43: Damit ist die Maßnahme wie zum Beispiel das von hier angesprochene Grouponing auch im relevanten Kontext genutzt wird und nicht dem Zufall überlassen wird.
00:08:53: Ja genau, also zielgerichtet!
00:08:55: Nicht falsch verstehen nichts gegen Couponing.
00:08:57: Couponing ist ein super wichtiges Tool aber einfach mit der Schrotflinte durch die Gegend zu schießen und so wie das in den letzten zwei drei vier Jahren mit Blick auf die Inflationskrise passiert ist dass einfach immer mehr Geld an die Shopper wieder rücküberwiesen wird auf welche Mechanismen auch immer.
00:09:14: Das ist natürlich nicht der Weg.
00:09:15: Und jetzt kommen viele in eine Situation, dass sie auch nicht wissen wie kommen Sie aus der Promotionspirale raus?
00:09:20: Also die Dimagen schwinden!
00:09:23: Die Budgets werden oftmals kleiner und von daher braucht man dann tatsächlich bessere Konzepte und bessere Strategien.
00:09:32: Da wollen wir mit der Akademie ein Angebot schaffen um dahin zu kommen das wir einfach inhaltlich besser arbeiten.
00:09:42: Ja, aus dem Alltagsgeschäft heraus entsprechend umgesetzt wird.
00:09:45: Du sprachst gerade das Wort Budget an?
00:09:47: Ist in das Problem dann auch ein fehlendes Budget?
00:09:49: oder geht es um die Verteilung des Budgets?
00:09:51: Geht's um die Wertschätzung?
00:09:54: Gebt es um schlicht vieles know-how?
00:09:56: Wo müsste man da zuerst ansetzen?
00:09:59: Ich glaube, dass Budget schon da ist.
00:10:01: also Schätzungen zur Folge haben wir zwischen einer halben Milliarde und eine Milliarde die an den Investments-Marketing-Budget da ist, allein jetzt in Deutschland pro Jahr und von daher Geld ist schon da.
00:10:14: Und viele Unternehmen haben auch siebenstellige Beträge, die im Shoppermarkting eingesetzt werden.
00:10:19: Es ist eher eine Frage der internen Argumentation Also sich intern durchzusetzen und intern in der Lage zu sein Auch... Da kommen wir wieder zum Bild von Marketing und Vertrieb und Augenhöhe.
00:10:31: Also da auf Augenhöhe auch diskutieren zu können und gerade Rücken machen zu können, weil man aus einer soliden Basis der Qualifizierung heraus dann auch argumentieren kann.
00:10:41: Sowohl was die Beziehung zum Handel anbelangt als auch etwas intern das Beziehungsgeflecht anbelankt.
00:10:48: Und das ist aus meiner Sicht so der zentrale Punkt.
00:10:52: Ja zwischen den Polen es ist sehr schwer geworden sich zu bewegen, weil früher hatten wir vier Mediengattungen, also vier Assets die man vielleicht produzieren muss.
00:11:05: Heute sind es vielleicht neunundsechzig keine Ahnung wie viele Kanäle es mittlerweile gibt und dadurch hast du natürlich auch viel mehr Übersetzung deines Keyvisuals.
00:11:15: das musst du für immer mehr Kanälen formatgerecht aufbereiten.
00:11:19: und immer mehr Dienstleister treten auf die Agenda die kostenloses Erstgespräch von dreißig Minuten mit dem Hersteller vereinbaren wollen.
00:11:27: aber die hersteller so auch meinen Eindruck haben eigentlich gar keine Zeit, weil sie ja auch noch interne Termine haben.
00:11:33: und so wer dann sofort?
00:11:34: das heißt da noch durchzukommen und sage ich mal Innovationen zu fördern.
00:11:40: Es scheint mir manchmal auch ein Zeitproblem.
00:11:42: Das heißt die Idee hinter Lighthouse ist es, das jetzt on-demand anbieten zu können also nicht einfach einen Akademie zu gründen sondern da auch sage ich Mal ein zeitgemäßes Format.
00:11:55: Ja genau!
00:11:55: Also wir orientieren uns an dem Alltag, den du da gerade skizzierst.
00:12:00: Die Menschen sind von morgens bis abends in irgendwelchen Calls haben keine Zeit und sich da jetzt rauszunehmen und zu sagen okay man geht in dem nötigen Umfang, den es braucht.
00:12:10: also wir haben so als Zielgröße fünfzig Stunden plus an Content.
00:12:16: dann jetzt zum Beispiel auf einen Seminarformat in physischer Präsenz.
00:12:21: Dann kann man das ja umlegen wie viele Samstag oder wie viele Arbeitstage gehen entsprechend drauf.
00:12:28: Und von daher setzen wir auf eine e-Learning-Wissensplattform, also das ganze Video basiert und es ist auch Snackable.
00:12:36: Also es sind kurze Videos von zwanzig bis maximal dreißig Minuten wo dann der Inhalt immer sehr stark an Praxisbeispielen illustriert wird.
00:12:45: Wir arbeiten mit ganz vielen Marktfotos und realen Projekten worüber dann gesprochen wird und so kann man sich dann durch das Curriculum arbeiten.
00:12:54: Und dass auch auf eine freie Basis, also man wird da nicht eingefärgt und muss dann irgendwelche Kurse belegen und Videos aushalten die man gar nicht sehen will sondern man kann sich da frei durchbewegen und ist her seines eigenen Lernpfades.
00:13:10: Ich wurde ja auch schonmals für zwei gratis Module freigeschaltet hat Brutus da auch einen spannenden Post neulich macht, deswegen bin ich ja auch nochmal darauf aufmerksam geworden.
00:13:19: Deswegen bis heute auch eingeladen weil es den Appetit durchaus anregt.
00:13:24: das was man dort Snackable bekommt Das waren jetzt zwei Gratismodule von dann.
00:13:29: insgesamt wieviel?
00:13:32: Ja also es geht über vier Stufen und in jeder Stufe gibt's unterschiedlich viele Module Also je Stufe, fünfzehn bis zwanzig Module Und in jedem Modul ist Content zwischen sagen wir mal drei Viertel Stunde und zwei Stunden ungefähr drin.
00:13:47: Genau, das ist jetzt so ungefähr die Hälfte zum Start.
00:13:51: Also wir sind jetzt zum ersten Achten offiziell an den Markt gegangen.
00:13:54: Die Hälfe ist dann direkt abrufbar und es funktioniert ein bisschen wie bei Netflix, sodass jetzt jede Woche ein neues Modul freigeschaltet wird, sodas auch für die, die relativ schnell sich durch den Content durchbewegen und ganz besonders fleißig sind, dann jede Woche da was Neues passiert.
00:14:11: Ja, diese Module oder dieser Academy richtet sich ja nicht nur an den Nachwuchsschätzig.
00:14:18: Wahrscheinlich ist es ein sehr diverses Publikum?
00:14:22: Wir richten uns im Prinzip an die ganze Branche also sowohl Dienstleister als auch Industrie.
00:14:27: Also Dienstleisters sind auch herzlich eingeladen und mit Blick auf die Industrie haben wir es aber eigentlich entwickelt und das geht nicht darum dass wir jetzt hier einen Qualifizierungsprogramm für für Junior-Positionen schaffen wollen, sondern wir haben auf den unterschiedlichen Stufen unterschiedliche Karriere Level auch vor Augen gehabt.
00:14:45: Also das heißt die erste Stufe ist im Prinzip für Menschen die neu ins Thema reinkommen.
00:14:50: Das kann entweder sein ich komme nach der Uni in den Job es kann aber auch sein dass Menschen einfach aus anderen Fachbereichen da rein kommen.
00:14:59: also sagen wir vorher im Category Management gearbeitet haben und dann jetzt ins Shoppermarkt hin übergehen und da ein entsprechendes Onboarding brauchen und Theorie und Praxis verinnerlichen müssen.
00:15:09: Also dafür ist Stufe eins, Stufe zwei ist für Menschen die schon lange im sagen wir Train Marketing sind gibt es ja auch häufig dass Menschen schon fünf oder zehn Jahre in der Abteilung sind und vermeintlich mit allen Wassern gewaschen aber auch ein Stück weit eingefahren.
00:15:24: Und das ist dieser Fall den ich eben skizzierte dass man eigentlich so das Programm immer weiter fortschreibt Und da geht es darum, dann den Weg zur Exzellenz zu finden.
00:15:34: Also die letzten fünf oder zehn Prozent, die vielleicht fehlen um nochmal deutlich erfolgreicher zu werden das ist im Zentrum von Stufe zwei und Stufe drei ist für die Abteilungsleiter Funktion also dass wir da Head of Trade Marketing oder Shoppermarketing adressieren und da geht's um die strategischen Themen also ShopperMarketing Strategie Promotion Strategie usw.. Also wie können wir das tatsächlich dann noch mal auf ein ganz anderes Level hiefen.
00:16:00: und wie setzt man so eine Abteilung auf, dass sie bestmöglich funktioniert?
00:16:06: Das klingt spannend.
00:16:09: Um das greifbar zu machen fangen wir da mal mit Stufe eins an.
00:16:12: welche drei Kompetenzen sollte jemand in Stufe Eins unbedingt entwickeln.
00:16:21: Was heißt unbedingt, du sagst es ja man kann das auch weglegen aber was denn da so beispielhafte Themen die dort angerissen werden?
00:16:31: Ja also in der ersten Stufe geht's im Prinzip darum erstmal mitsprechen zu können.
00:16:35: Das heißt wir wollen da alle Grundlagen vermitteln.
00:16:38: Wir holen den Menschen rein in die Systematik von welcher Handelskanäle gibt's welche handelspartner?
00:16:44: wie ticken die?
00:16:45: wie sind die Profile?
00:16:47: Wie muss ich den Hineinverkauf in den Handel entsprechend angehen von der Argumentation her?
00:16:52: Was sind Promotion Grundlagen, wie mache ich ein gutes Briefing an die Agentur.
00:16:57: Wie funktionieren Promotion Arten?
00:16:58: also was gibt es überhaupt für Promotions und wie setze ich die Wannen ein?
00:17:03: Also von daher das ist so der Werkzeugkasten dem man braucht um tatsächlich erst mal mit schwimmen zu können Und von daher gehen wir da ein ganz breites Feld an.
00:17:11: Also mit angerissen Shopper Insights, Shopper Journey auch ein bisschen grundlagen Category Management, Designthemen, POS Gestaltung aber dann auch eben Promotion wie setz ich es um und sodass man im Alltag also erstmal gut funktionieren kann?
00:17:27: das ist quasi der Sinn von Stufe Eins.
00:17:30: Ja, ich will das jetzt nicht ausreizen und sich zwingen alle Stufen durchzugehen.
00:17:35: Aber ich glaube die FMCG Community freut sich auch immer wenn man Dinge anfassbar macht insofern es ist zwar ein Audio-Format aber Sprache kann ja auch schon viel vermitteln.
00:17:45: was wäre denn mit Stufe Zwei?
00:17:47: Wäre das dann sozusagen analog der Mitlevel?
00:17:50: und dann geht's über den Vorstellen.
00:17:51: Stufe zwei ist dann wie eben schon gesagt der Weg zur Exzellenz und da gehts tatsächlich ganz stark um das Promotion Thema.
00:17:57: Also da nehmen wir über viele, viele Stunden Promotion auseinander und schauen in jede Ecke des Themas rein.
00:18:06: Da geht es um Promotion-Plattformen, Promotions-Story.
00:18:09: wie entwickele ich die richtigen Texte für Promotionen?
00:18:12: Es geht aber auch um Abwicklungsthemen, es geht um Datenschutzthemen... Es geht um Fragen von wie gehe ich mit den Daten um und was, wie kann ich verschiedene Promotions miteinander vernetzen.
00:18:22: Also das ist tatsächlich die komplette Klaviatur über einundzwanzig Module wo wir in jedes Detail vom Promotion reinschauen damit man auch zum Thema Aktivierung dann wirklich super fit ist und das exzellent.
00:18:35: Man hat irgendwann die höchste Stufe erreicht hat diese aber ja nicht gibt weil es kommen immer wieder neue Entwicklungsstufen.
00:18:40: dazu schätze ich
00:18:41: Ja, absolut.
00:18:42: Also es ist so dass wir diese Stufen die es jetzt zum Start gibt im Prinzip als Basis auch weiter behalten das es aber kein Starsystem ist sondern dass auch weiterhin dann Updates geben wird und dass wir auch zu aktuellen Themen immer wieder neue Module aufschalten werden.
00:18:58: also es gibt quasi einen eigenen Stream der dann auch immer aktuelle Themen wieder ins System rein spielt sodass sich lohnt auch dauerhaft dabei zu sein.
00:19:07: also unser Idealbild ist dass man das als Abo Also dass im Prinzip die Abteilung das permanenten Zugriff hat als Wissensplattform und man dann da auch immer wieder schauen kann, was es Neues gibt.
00:19:20: Genau, also es ist ja vielleicht auch so.
00:19:22: ich habe nur den Eindruck gehabt als sich jetzt diese beiden gratis Modulien angeschaut hat.
00:19:27: Das hat mir noch mal ganz... Also das hat mich natürlich auch sehr geholfen weil ich hab hier eine Ausbildung zum Shopper Marketing Manager genossen mit was auch eher auf Umwegen abseits der Podcast hier oder durch Gespräche oder eben Praxiserfahrungen erschlossen.
00:19:45: Jetzt habe ich das Buch so geht Shop-a-Marketing ja tatsächlich auch gelesen, du hast es damals ja vorgestellt auch schon bei uns im Podcast und dieses Buch bildet nicht die Grundlage wahrscheinlich für die Academy ist aber auch nicht ganz davon abzugrenzen weil am Ende schätze ich ergänzt sich das auf eine sinnvolle Art und Weise.
00:20:07: Ich hatte ein bisschen das Gefühl dass normal Dinge greifbar macht, die in dem Buch zum Teil auch auftauchen.
00:20:15: Habe ich das richtig wiedergegeben?
00:20:17: Ja absolut!
00:20:17: Also es gibt Überschneidungen und das ist auch so dass alle Menschen, die an der Akademie sind, das Buch auch gratis bekommen.
00:20:25: also von daher soll sich natürlich ein Stück weit ergänzen.
00:20:29: was aber den Content und die Content tiefe anbelangt geht die Akadmie halt um vielfaches weiter als ein Buch das leisten kann.
00:20:37: Gehen wir mal von der Lesezeit, von vier fünf Stunden aus die so ein Buch hat.
00:20:41: Wenn man jetzt reine Lese Zeit nimmt und es nicht durcharbeitet dann sind wir wenn wir eben von fünfzig Stunden Content auf der Plattform gesprochen haben schon bei Faktor zehn.
00:20:50: und außerdem ist es auch so dass in dem Buch halt ja die Praxisbeispiele auch nur ein bisschen beschrieben werden können aber nicht gezeigt werden können.
00:20:59: und das ist auch ein ganz großer Vorteil den ich im Video Format sehe dass man da halt einfach zeigen kann, worum es geht und am Beispiel zeigen kann was Gutes und was Schlechtes.
00:21:09: Okay alles klar wir leben ja auch in der Zeit in der Science Fiction auch immer wieder sich sage ich mal neu ernährt.
00:21:17: Ich glaube den Nährbohren dafür ist die KI.
00:21:21: Nehmen wir mal, wagen wir doch mal den Blick in die Zukunft.
00:21:25: Retail-Media, Ad-Retail-Media, KI datengetriebene Entscheidungen verändern die Branche.
00:21:31: Welche Fähigkeiten werden da eigentlich?
00:21:33: Die Shoppermarketingmanager daraus in fünf Jahren zwingt brauchen und welche nicht.
00:21:39: Inwiefern geht die Vision auch in die zukunft?
00:21:43: also wie weit schaut ihr in der Zukunft an der Akademie?
00:21:47: Ja Also ich glaube mit Blick auf KI generell ganz stark an das Thema Qualifizierung.
00:21:53: Ich denke, dass alle einfachen Aufgaben sukzessive an die Maschine ausgelagert werden in den unterschiedlichen Jobs Und dementsprechend ist eigentlich für alle, die weiterhin Karriere machen wollen und die fest im Sattel sitzen wollen das Thema dass sie bestmöglich auch agieren können.
00:22:13: Strategisch konzeptionell agieren kann und entsprechend auch in den Themen sattelfest sind.
00:22:19: So gesehen ist die Akademie wenn du so willst ein Angebot um da in einem Feld, wo es bisher wenig Qualifizierungsangebote gibt dann auch gut zu werden.
00:22:29: Um in der Zukunft auch weiterhin eine Relevanz im Job zu haben und sich nicht erzählen lassen zu müssen.
00:22:36: KIX hat gesagt die Shoppermarkting-Strategie Y ist ganz toll und das machen wir jetzt so sondern dann auch entsprechend mit nem kritischen Geist darauf schauen zu können und zu sagen das ist ja alles schön was aus der Maschine kommt aber Wir haben da nochmal eine andere Flughöhe, wie wir darauf schauen und das ist so die Vision dahinter.
00:22:56: Also der Mensch weiterhin mit der Maschine arbeitet und nicht umgekehrt.
00:23:01: also wir nicht getrieben werden als Fachbereichen oder als Branche von den Entwicklungen sondern dass wir die Entwicklungen treiben und das Ganze auch nach vorne bringen.
00:23:11: Ja, bei uns ist mittlerweile eine Rituale, dass wir fast immer am Ende einer FMCG-Vibesfolge auch die Frage stellen welchen Wunsch unser Gast ans Universum hat, natürlich um das nicht zu breit anwendbar zu machen.
00:23:27: Vielleicht auch ein bisschen präziser mal formuliert wenn diese Podcast-Folge dazu führt dass morgen einen Marketing oder Vertriebsleiter eine Vertriebesleiterin die Sicht auf das Shoppermarketing verändert welche Botschaft sollte auf jeden Fall hängen bleiben?
00:23:42: Die
00:23:43: Grundbotschaft die ich mir wünschen würde ist dass wir rauskommen aus dieser Silo denke dass wir die Themen ganzheitlich dass wir die Abteilungen auf Unternehmensseite vernetzen und das wird tatsächlich mit einem holistischen Blick, jetzt sind so viele Basswirts aber mit dem holistischem Blick da ganzheitlich rangehen.
00:24:03: Und damit auch dafür sorgen, dass das Shoppermarketing verzahnt wird mit den anderen Disziplinen auf eine Art und Weise Die ist verdient, weil in den meisten Kategorien über die wir hier sprechen, neunzig-fünfeinundneinzig Prozent der Umsätze noch immer im stationären Handel gemacht werden und dementsprechend das eigentlich die neuralgische Funktion ist.
00:24:22: Also wenn das nicht ein Anlass ist da bestmöglich aufgestellt zu sein dann weiß ich es auch nicht und dass haben wir eigentlich so bisschen stiefmütterlich behandelt in den letzten Jahrzehnten und ich glaube das wäre das was ich mir so Zentral wünschen würde.
00:24:37: Vielen Dank, lieber Matthias Wirges, dass du da warst, Leithaus greifbarer gemacht hast.
00:24:43: und ja die Zukunft sei um Abend!
00:24:47: Ich wünsche dir einen guten Start und freue mich, dass Du wieder bei uns warst und bis zum nächsten Mal.
00:24:53: Ganz lieben Dank Daniel, danke.
00:24:55: Wenn dir der Podcast gefällt, dann bewerte uns doch gerne bei Spotify und Apple Podcasts.
00:24:59: Und helfe uns so noch weitere spannende Persönlichkeiten in den Podcast zu bringen!
Neuer Kommentar