120: 𝗙𝗼𝗼𝗱 𝗜𝗻𝗻𝗼𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗻𝗲𝘂 𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻: 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗹ü𝘀𝘀𝗲𝗹 𝗶𝘀𝘁
Shownotes
🎙️ 𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗙𝗠𝗖𝗚𝘃𝗶𝗯𝗲𝘀: „𝗙𝗼𝗼𝗱 𝗜𝗻𝗻𝗼𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗻𝗲𝘂 𝗱𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻: 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗹ü𝘀𝘀𝗲𝗹 𝗶𝘀𝘁“ mit Lia Carlucci, CEO des Food Campus Berlin.
Lia Carlucci spricht mit Nina Ascheron-Polter über ihren Weg von der Medizin über Food-Start-ups bis an die Spitze des Food Campus Berlin. Im Mittelpunkt der Folge stehen Food Innovation, Künstliche Intelligenz, Unternehmertum und die Frage, warum Zusammenarbeit zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Innovationen in der Lebensmittelbranche wird. Kann Deutschland zum Innovationsstandort für Food Innovation werden? 🌱 Mit dem Food Campus Berlin entsteht ein Innovationsstandort, der Start-ups, Mittelstand, Industrie und Wissenschaft zusammenbringen möchte, um Innovationen im Food-Bereich schneller in die Umsetzung zu bringen.
Besonders spannend sind dabei diese Fakten: 🌍 Rund 30 % der globalen CO₂-Emissionen hängen mit unserem Ernährungssystem zusammen – laut Lia mehr als doppelt so viel wie der gesamte Mobilitätssektor. 🏥 Etwa 80 % aller Krankheiten sind ernährungsmitbedingt. Allein in Deutschland entstehen dadurch jährlich rund 16 Milliarden Euro Folgekosten für das Gesundheitssystem. 🤖 Künstliche Intelligenz bietet enormes Potenzial entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom gezielteren Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Landwirtschaft bis hin zu Lösungen wie Delicious Data, die Bäckereien und Händlern helfen, Lebensmittelverschwendung durch präzisere Absatzprognosen zu reduzieren. ♻️ Food Innovation bedeutet längst mehr als neue Produkte. Unternehmen wie Blue Bites entwickeln Fleischalternativen aus Brauerei-Nebenströmen, während neue Technologien sogar Nussschalen für die Lebensmittelproduktion nutzbar machen und so Ressourcen effizienter einsetzen. Innovation scheitert häufig nicht an fehlenden Ideen. Viel häufiger fehlt es an echter Zusammenarbeit. Während internationale Innovationsökosysteme konsequent auf Kollaboration setzen, wird in Deutschland vielerorts noch in Silos gedacht. Die Herausforderungen rund um Ernährung, Gesundheit und Nachhaltigkeit sind zu groß, um sie isoliert zu lösen. Die Zukunft der Lebensmittelbranche entscheidet sich deshalb nicht nur über neue Produkte oder Technologien – sondern auch darüber, wie gut Zusammenarbeit gelingt.
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00:00:06: Wir sind Nina, Finn und Daniel.
00:00:17: Jede Woche spricht einer von uns mit Gästen aus FMCG & Handel heute mit Lia Kalutschi, CEO vom Food Campus Berlin!
00:00:31: Aber ich habe viel auch mit Mittelständlern, mit Korpe zu tun die auch wenn sie im Food Campus Interesse zeigen so immer erst fragen wer ist noch auf meiner Branche da?
00:00:41: Und warum fragen die das?
00:00:43: Weil sie Exklusivität wollen.
00:00:45: So, und ... Wenn ich aber teilweise mit niederländischen Unternehmen spreche, die Fragen wär's aus meiner Branche da.
00:00:52: Die fragen das weil die zusammenarbeiten wollen.
00:00:55: Weil Sie erkannt haben dass es auch pre-competitive Herausforderungen gibt Wirtschaftskrise
00:01:01: usw.,
00:01:01: die wir gemeinschaftlich viel besser adressieren können als halt jeder nur in seinem eigenen innerhalb seiner eigenen vier Wände.
00:01:10: Und das wünsche ich mir für die deutsche Foodbranche, dass wir da mehr Offenheit zeigen.
00:01:19: Wirklich auch mit anderen zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen!
00:01:23: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge FMC G-Vibes heute mit Lia Kanuchi CEO von Food Campus Berlin und Stimme Für Die Zukunft der Ernährung.
00:01:35: Herzlich Willkommen Lia bei uns im Podcast.
00:01:38: Hallo, liebe Nina.
00:01:39: Ich freue mich sehr heute dabei sein zu können.
00:01:42: Lia, erzählst du uns einmal zu dir als Personen?
00:01:45: Wo kommst du her bevor wir auf deine ja doch fünfzehn Jahre Erfahrung zwischen FoodTech-Communities und Unternehmertum eingehen?
00:01:56: Fünfzehn Jahr, da merkt man immer, dass man dann doch nicht mehr so jung ist wie ich mich im Herzen fühle.
00:02:00: Zu mir, ich wohne in Berlin.
00:02:02: Ich komme ursprünglich auch aus Berlin.
00:02:06: gelebt in der Welt, aber bin zurückgekommen nach Berlin.
00:02:09: Weil es für mich natürlich familiär hier verankert ist.
00:02:13: Aber es ist eine Stadt die für mich Diversität, für Kulinarik, für Vielfalt, für Experimentierfreude steht und all das sind die Themen für die ich brenne.
00:02:25: Die kann ich hier ausleben.
00:02:26: Und in diesen fünfzehn Jahren ... Ich hab angefangen so in der in der Gesundheitsbranche.
00:02:32: Ich habe ursprünglich mal Medizinstudiert, bin dann in die Ernährungswissenschaft gewechselt und meine erste Firma Nahrungsergänzungsmittel aufgebaut und mit der Zeit immer mehr erkannt, unsere Ernährung hat nicht nur einen immensen Einfluss auf unsere eigene körperliche Gesundheit sondern auch auf die planetare Gesundheit.
00:02:51: Und ich bin dann mehr in dieses System denken aus.
00:02:55: Ernährungen ist gut für mich als Individuum, sondern auch ErnährUNG hatten krassen Hebel Gesellschaft auf die Gesundheit des Planeten und dann so in dieser Metaebene.
00:03:05: Und jetzt mit dem Food Campus.
00:03:08: darf ich dieses Thema vorantreiben?
00:03:11: Ja, bevor wir da auch direkt auf den Food Campus kommen das heißt du kommst ursprünglich aus Berlin.
00:03:16: Ich finde es super spannend dass du erst aus dem medizinischen Bereich kommst und dann food systemisch angehst.
00:03:26: Aber da auch einmal ganz grundsätzlich, warum ist Food für dich denn ein Zukunfts- und Gesellschaftsthema?
00:03:31: Wenn wir das noch mal vertiefen können.
00:03:34: Es gibt fast nichts persönlicheres oder spannendes finde ich als die Welt der Lebensmittel weil das hat eine kulturelle Dimension es hat eine emotionale Dimension, es hat ne soziale Dimension und sagen das sind so die... Die Weichenfaktoren, aber es hat natürlich was eben meinte auch diesen gesundheitlichen Dimensionen.
00:03:54: Also, achtzig Prozent aller Krankheiten sind ernährungsmitbedingt.
00:03:59: Jeder fünfte Todeswahl ist direkt auf die Ernährung zurückzuführen.
00:04:04: Es ist ein krasser Hebel den wir haben in der Therapie von Krankheiten, aber auch in der Prävention von Krankigkeiten so dass die gesundheitliche Ebene Und dann natürlich die Planetare.
00:04:24: Mehr als doppelt so viel, als die gesamte Mobilität.
00:04:27: Das heißt alle Autos, Flugzeuge
00:04:29: etc.,
00:04:30: zusammen und das mal Faktor zwei.
00:04:32: Dann haben wir den Einfluss der Ernährung.
00:04:34: und da gibt es noch viele weitere Dimensionen.
00:04:38: und eben so, dass ich finde es gibt keine spannende, keine schönere Branche in der man arbeiten könnte weil sie unglaublich nah am Menschen ist an der Gesellschaft aber so ein extrem Hebel hat für Veränderungen.
00:04:52: Food Campus als Unternehmung du hast aber ja auch davor schon gegründet wie du auch gerade erwähnt hast da würde ich gerne auch dich als Mensch gerne kennenlernen denn das ist ja auch einen Schritt zu sagen.
00:05:03: Ich möchte hier was verändern.
00:05:04: ich sehe den Bedarf.
00:05:07: Wie genau kam das für dich also auch als Inspiration für unsere Hörerinnen und Hörern?
00:05:13: Sagt ihr aber so schön, wir leben das Leben vorwärts.
00:05:15: Und wir verstehen uns rückwärz.
00:05:17: ich bin jetzt noch nicht am Ende meines Lebens hoffentlich Ich habe noch einiges vor Aber so Rückwirken macht es halt irgendwie alles total Sinn.
00:05:25: in dem Moment hab ich sehr intuitiv immer reagiert.
00:05:28: Also ich würde nicht sagen dass es den klaren roten Faden der strategisch geplant ist gibt angefangen in der Medizin, hab dann aber für mich so erkannt.
00:05:38: Ernährung ist so ein Riesenthema was ich eben meinte.
00:05:43: Achtzig Prozent aller Krankheiten haben etwas mit unserer Ernährungszutun.
00:05:46: So und wenn wir da ansetzen, können wir so viel verändern?
00:05:50: Und hat mir dann das Korrektil um die Medizin angeguckt und gesehen... Da isst Ernährungen eine Vorlesung in den gesamten sechs Jahren!
00:05:57: Damals, inzwischen hat sich das auch gewandelt und das war halt so ne Grundvorlesung.
00:06:02: Was sind Proteine, was sind Fette ,was sind Kohlenhydrate?
00:06:05: Also okay, das kann ich mir auch ein paar Minuten in einem Buch durchlesen.
00:06:10: Dafür brauche ich nicht ein ganzes Studium und ich war für mich einfach gemerkt, ich will mehr in diesem Bereich Ernährung und habe deswegen das Medizinstudium abgebrochen und bin in die Ernährungswissenschaft gewechselt.
00:06:21: Und dann bin ich auch nicht geplant.
00:06:25: Ich komme überhaupt nicht aus einer Unternehmerfamilie, hab aber einen Job in einem Start-up angefangen da die Produktentwicklung geleitet Und da das erste Mal gemerkt, cool!
00:06:36: Man kann wirklich Dinge auch selber schaffen.
00:06:38: Man kann Dinge kreieren und man kann Firmen aufbauen.
00:06:41: Das war für mich so eine Welt oder so ein Tür die vorher gar nicht existiert hat.
00:06:44: Und das habe ich auch eher durch Zufall dann mitbekommen und dann für mich gemerkt wie spannend ich das finde.
00:06:51: Ich hab daraufhin dann Nuri meine erste Firma aufgebaut mit Nahrungsergänzungsmittel.
00:06:58: Aber das heißt es war auch nur, wo du gestartet bist, wurde dann auch als Co-Founder
00:07:06: gemacht?
00:07:06: Die erste, wo ich angefangen habe, das war Kokimi hieß sie.
00:07:09: Wir haben im Jahr zwei Tausend Fünfzehn Online Fertiggerichte verkauft.
00:07:14: Also es ging darum gesunde Fertigerichte konvinient den Menschen zur Verfügung zu stellen.
00:07:20: Das war die ursprüngliche Idee von Kokimi.
00:07:23: Es mit allen Höhen und Tiefen so des Unternehmertums hab' ich da halt mit begleiten dürfen Einiges gelernt, was man anders machen könnte.
00:07:35: Genauso habe ich hunderttausend Fehler gemacht, die ich ins Besser und machen würde.
00:07:39: Aber das ist auch Teil des Unternehmertums.
00:07:42: Das ist so eine Sinuskurve.
00:07:45: Und Murphy's Law passiert so alles, was irgendwie schlimmst so was man sich vorstellen kann wird irgendwie passieren.
00:07:51: Man baut eine gewisse Resilienz auf mit der Zeit Und auch bin ich jetzt noch nicht hundertprozent Resilienz, aber ich bin etwas krisenresistenter.
00:08:00: Dann der Schritt nach dem Ergänzungsmittel.
00:08:05: Du meintest, Ursprung für dich ja auch der Impact von Ernährung.
00:08:12: Wie wichtig der ist?
00:08:13: Jetzt könnte man sagen, dass man sich grundsätzlich informiert.
00:08:17: wie ernährt man sich denn besser und gesünder?
00:08:22: Wie ist hier deine Positionierung?
00:08:24: Nahrungsergänzungsmittel, welcher Anteil sollten Sie haben und inwieweit fehlt auch Wissen was gute Ernährung ist?
00:08:33: Im Herzen bin ich Erlehrungswissenschaftlerin bevor ich zu sein Unternehmerin bin.
00:08:36: Und natürlich, Entnahrungsergänzungen, Mittel sagt Ergänzung so der ninety Prozent der Nährstoffzunahme sollte aus der klassischen Ernährungen kommen Und da gelben so.
00:08:50: Es ist oft kein Funktion und Superfood, was uns komplett revolutionieren wird, sondern es sind wirklich die Basics.
00:08:59: Es klingt nicht so cool aber das gerade auch ein Trend ist bei TikTok und Instagram.
00:09:05: und so ist Nonna Maxing also dieses Was hat die italienische Oma gegessen?
00:09:10: Was hat sie auch nicht gegessen?
00:09:12: und dann wirklich zurück zu der Einfachheit eine vollwertige Ernährung mit viel Obst und Gemüse, ja weniger Fleisch, weniger hochverarbeiteten Lebensmittel.
00:09:23: Verarbeitung per se ist überhaupt nicht schlimm.
00:09:25: aber natürlich sagen wenn es die Fülle deines Speiseplans aus hoch verarbeiteten Hochgesalzen, hoch kalorienreichen Lebensmitteln besteht ist da natürlich Optimierungspotenzial.
00:09:38: Ja hast du eigentlich italienische Wurzeln weil du gerade auch von der Nona gesprochen hast wegen deinem Namen?
00:09:45: Leider nein.
00:09:46: Ich habe letztens ein Gentest gemacht, weil natürlich Wikinger mit einer gewissen Stärke so assoziiert werden und ich das irgendwie... Ich hab früher so ganz viele Abenteuergeschichten gelesen und nicht das für mich positiv attributiert haben.
00:10:00: Nee, ich habe dann doch sehr, sehr mitteleuropäische Wurzeln.
00:10:03: Ich hab einen Italiener geheiratet also mein Mann ist Italiena und habe den Namen angenommen und deswegen vorher hatte ich einen sehr deutschen Namen.
00:10:13: Also damit auch die Orientierung an dem, was die Großmama auch gekocht hat.
00:10:20: Du hast das Start-up dann vorangetrieben?
00:10:23: An welchem Punkt?
00:10:24: hast du dich denn auch andersweit orientiert bzw.
00:10:27: kannst du dir gerne noch mal mitnehmen von Start up bis hin zu CEO Food Campus Berlin?
00:10:35: Also Nuri wir waren unglaublich früh am Markt mit dem Thema so das ganze Thema Heilkräuter, Adaptogene Funktional Mushrooms, Reishi Ashwagandha.
00:10:50: Das was jetzt so wirklich im Kommen ist, dachten wir ja aus dem Jahr zwei Tausend Sechzehn Super Blaue Eugig können wir hier auf den deutschen Markt positionieren.
00:10:59: meine Mitgründerin kam aus den USA und die hat gesehen in New York in LA wo sie vorher gelebt hat.
00:11:05: da war das ein Trend Thema aber in Deutschland war es noch.
00:11:08: bei Weitem ist war der Markt noch nicht bereit genug.
00:11:12: Wir mussten ganz viel Geld investieren in Market-Ettipation, also in Aufklärung.
00:11:16: was sind diese Zutaten überhaupt?
00:11:18: Was können die?
00:11:19: und das hat sehr kapitalintensiv Es war auch eine Zeit wo man wirklich auch noch gut ne Social Brand Organisch aufbauen konnte.
00:11:27: Also es war so ein Spannungsfeld.
00:11:28: wir hatten einen positive Treiber aber auch negative Treiber.
00:11:34: Wir haben die Marke skaliert.
00:11:35: wir waren auch im Lebensmittel Einzelhandel gelistet.
00:11:39: mit
00:11:40: welchem Produkt war die schlussendlich gelistet?
00:11:42: Mit
00:11:42: Schot, das hatte ich gar nicht gesagt.
00:11:44: Genauso wie Ingwer-Schots.
00:11:46: aber wir haben immer gesagt in Ginger Shot two point oh also hoch konzentrierte Kräuterextrakte für verschiedene Wirkversprechen.
00:11:52: Wir hatten ein Energieshot alles natürliche Kreuter.
00:11:56: dann hatten wir einen Fokus shot der Konzentrationsfördernd ist.
00:12:00: Dann hatten wir ein Afrodisierenden.
00:12:03: Also das war so ein bisschen mal Work, Focus Play sozusagen die Theologie, die wir gespielt haben.
00:12:12: Das waren die Kernprodukte.
00:12:14: Wir haben auch so Phase des Lernprozesses.
00:12:18: Wir waren ein kleines Team, wir waren im LEH gelistet und wir haben online aufgebaut in seinen eigenen E-Commerce wie man bei Amazon gelistete.
00:12:28: Wir hatten die mit einer Fluggesellschaft, wir waren all over the place.
00:12:31: So wir waren sehr opportunistisch und dachten halt umsatz umsatz umsats nehmen.
00:12:35: wir haben uns dadurch aber auch defokussiert und das ist eins meiner Key Learning.
00:12:41: was ich ja heute Gründerinnen und Gründeren immer mitgebe mach einen Kanal erstmal und macht den richtig gut.
00:12:47: Und wenn du da sozusagen das maximale Potenzial ausgeschafft hast dann kannst du diversifizieren Aber nicht versuchen auf allen Hochzeiten zu tanzen und dann bist du Auf kaum einer.
00:12:57: Da kamen so verschiedene Dinge zusammen, dass wir ... Wir hatten dann auch noch ein etwas unglücklicheres Set-up mit einem Investor und haben im Infekt beschlossen, wie beide wollen das nicht mehr weitermachen?
00:13:09: Wir haben die Marke verkauft.
00:13:11: Und hab bis heute nur positive Erinnerungen an die Zeit.
00:13:16: Ich bin aber auch froh, dass ich das Kapitel beendet habe.
00:13:20: Und da, liebe dir, du hast ja schon gesagt, Kanalfokussierung ist wichtig.
00:13:25: Jetzt hast du Eingangs auch gesagt, ihr habt viele Trends aus den USA betrachtet.
00:13:30: Da hast du ja viele mögliche Produktansätze reflektiert.
00:13:35: Inwieweit ist es ja auch hier wichtig sich zu fokussieren und den Nutzer und seine Bedürfnisse kennenzulernen?
00:13:45: Das muss man immer wieder sagen.
00:13:47: Du kannst die tollsten Innovationen kreieren wenn die Kunden sie nicht kaufen dann bringt das nichts.
00:13:54: also immer wieder den Fokus auf den Kunden und die wirklichen Bedürfnisse.
00:13:59: Es gibt so ein Video, was vor kurzem Bereich gegangen ist von dem McDonald's CEO der über den neuen Burger vorstellt Und er spricht die ganze Zeit über das Produkt.
00:14:09: Das Produkt ist K- und auch Krunchy.
00:14:14: Man merkt in dem Moment, der glaubt es selber nicht.
00:14:17: Also es ist so unauthentisch Und man muss ja nicht selber die Zielgruppe sagen Hab ein Verständnis dafür, wer ist deine Zielgruppe und welche Sprache benutzt.
00:14:28: Sprichst nicht von einem Produkt, sprichst vom Burger.
00:14:31: Das heißt auch bei euch?
00:14:31: Ihr habt euch dann ja auch mit diesem Schatz fokussiert und alles andere erst einmal beiseite gelegt.
00:14:39: Genau!
00:14:40: Also unsere Kernzielgruppe... Auch das ist... Wir sind ein Lernprozess, wir sind auch in Ausgang... also wir sind unseres Herrn-Kernzielgruppen.
00:14:48: mehr ein Produkt für uns selber geschaffen wo wir dran geglaubt haben was auch okay ist Aber da natürlich strategisch in die Zukunft zu denken.
00:14:57: Wer ist nicht nur Early Adopter, weil du musst ja so Innovators Dilemma... Du musst ja irgendwo auch skalieren und weiter und größer zu denken!
00:15:09: Und dann verkauft?
00:15:10: Wie ging es für dich weiter?
00:15:13: Ich habe die ganze Zeit schon parallel Nutrition mit aufgebaut.
00:15:19: Das ist ein Netzwerk inzwischen Deutschlands größtes Netzwerk für Ernährungsexperten und Expertinnen.
00:15:26: Und das habe ich gemeinsam mit Simone, gegründet bei der Ernehmungswissenschaftlerin, die ... Wir haben erkannt so... Also auch wenn ich persönlich jetzt sicher bin von meiner Erfahrung, wenn ich Leuten erzählt hab, ich studiere Medizin?
00:15:43: So!
00:15:43: Da habe ich mir sehr viel positiven Zuspruch bekommen.
00:15:46: Ja toll!
00:15:46: Wenn ich dann Leuten erzählt habe, ich Studier Ernährungswissenschaften, da habe ich irgendwie so viele Fragezeichen in den Gesichtern gesehen und dann musst du später Taxi fahren.
00:15:56: Dann kannst du mir ja ein Diäplan schreiben, ich bin immer noch die gleiche Person mit dem gleichen Intellekt.
00:16:01: Ich habe sich nichts geändert!
00:16:03: Nur der Titel des Studiengangs hat sich geändert und Simone hat ähnliche Erfahrungen gemacht und das hat uns so frustriert dass wir gesagt haben okay wir wollen diesen Berufsstand mehr Sichtbarkeit geben und wirklich Lobbyarbeit für den Bruchstand der Ernährungswissenschaftlerinnen.
00:16:19: Und haben dann angefangen mit damals noch Facebook-Seite, wo wir Role Models gepostet haben Geschichten als Erneuerungswissenschaftlerin, die in der hohen Position der Wirtschaft sind, in der Politik bei der NASA am Thema Astronautennahrung forschen also so coole Schichten von alles Ernährungswissenschafteren und nicht nur alle, die irgendwie die Ipläne schreiben.
00:16:42: Das ist überhaupt nicht abzuwertend!
00:16:45: ist ein hochrelevantes Feld, aber es ist halt nur eine Ebene.
00:16:49: Das war der ursprüngliche Anreiz hinter Nutrition Hub und das ist dann organisch so schnell gewachsen.
00:16:54: also wir haben da nie einen einzigen Euro für Marketing investiert.
00:16:59: Zwischen operativ bin ich bei Nutrition HUB ausgestiegen, aber das hatte ich.
00:17:02: nach Nuri habe ich da in Jahr lang wirklich erstmal Vollgas gegeben beim Nutrition hub Und dann bin ich zu Jägermeister gewechselt.
00:17:12: auch jetzt Ja, auch jetzt nicht das Unternehmen wo ich gedacht hätte, dass ist mein Traum Arbeitgeber.
00:17:21: Aber die kam damals auf mich zu weil die erkannte Konsumentenverhalten verändert sich.
00:17:26: Menschen werden gesundheitsbewusster sie werden umweltbewusste und wie kann diese Marke ein Angebot für diese neuen sich verändernden Zielgruppen schaffen?
00:17:38: Das fand ich eine spannende Herausforderung Jägermeister Familienunternehmen aus Deutschland zum schönen Niedersachsen, aber mit einer globalen Strahlkraft in über hundertfünfzig Ländern weltweit vertreten.
00:17:52: Also da ist eine entsprechende Distribution Power wenn man auch wirklich Dinge verändert.
00:17:57: und ich hab dann im Innovationsbereich angefangen habe mich viel mit diesem neuen Konsumverhalten beschäftigt das Thema Alkoholfrei.
00:18:07: Auf der Kernmarke habe ich jetzt gar nicht so viel gearbeitet, sondern wirklich zu sagen an diesen schwer spitzen Innovationsthemen.
00:18:13: Und dann im Endeffekt hat das sich gewandelt in den Investmentmandat und hab am Anfang Jägermeister dann in Startups investiert die sich diesem progressiven Themen annehmen.
00:18:26: Hast du da ein Beispiel wo du investiert warst?
00:18:32: wird es nicht nur in der Getränkekategorie, sondern wirklich sehr diversifiziert.
00:18:38: Zum Beispiel Bust Soundbox das ist die lauteste Outdoor Bluetooth Speaker Company der Welt Die Komma Stanomark.
00:18:49: und warum investiert Jägermeister jetzt ins eine Speaker Company?
00:18:53: Der Hintergrund ist dass ich Jägermeister steht für viel mehr als ein Kräuterlikör, sondern es ist für beste Momente so für tolle gesellschaftliche Momente, die du mit deinen Freunden feierst.
00:19:04: und wenn du dir so ein Bluetooth-Speaker auf den Rücken schneiden kannst und irgendwie auf dem Berg kletterst.
00:19:08: Und dann da oben wer kein ähnlichen Sound kreieren kann hast du halt eine coole Zeit!
00:19:14: So... und ob du dabei jetzt Jägermeister trinkst ist dann erstmal Sekundär.
00:19:18: Aber das war ein Ansatz warum wir zum Beispiel da investiert haben oder in einer Dating App?
00:19:24: Da haben wir investiert.
00:19:25: Das ist Thursday High Steel Dating App, die kommen aus London in New York sind hier auch viral gegangen.
00:19:33: Inzwischen fangen wir jetzt auch an hier Deutschland.
00:19:36: aber das ist eine App wie der Name sagt so Thursday.
00:19:38: die haben wirklich nur Donnerstags geöffnet.
00:19:40: also da ist die der Ansatz benutzen Technologie um Menschen eigentlich weg von der Technologie zu bringen weil du viel zu viel Zeit auf Dating Apps verbringst und du matchst am Morgen am Donnerstag Und dann am Abend triffst Du dich So dass du halt nicht fünf Wochen hin und her schreibt, sondern hey!
00:19:59: Der Donnerstag ist der Tag.
00:20:01: Und da treten wir uns und die haben diesen oder die Ohne in diesem Tag und dann einen Deals gehabt mit ganz verschiedenen Bars Gastronomien wo es dann Thursday Nights und Thursday-Dinnerangebote usw.
00:20:12: gibt und da macht das natürlich für Jägermeister auch wieder Sinn.
00:20:17: So dann gibt's halt Frechots und so also viel... Es geht viel darum neue Touchpoints auch für die Marke zu schaffen.
00:20:28: Von Jägermeister sind wir jetzt dann auch bald bei dem Food Campus Berlin, oder?
00:20:38: Ja.
00:20:38: Wenn man so linear denkt, ist das der Weg!
00:20:40: Bei Jägermesser habe ich dann verlassen weil ich super spannend finde diese Welt und diese Themen aber für mich selbst mein Herz brennt dafür diese Ernährungswende voranzubringen habe da für mich so gemerkt, ich hab Lust auf eine neue Herausforderung und einen neuen Hebel.
00:21:00: Und dann kam die Möglichkeit mit dem Food Campus um die Ecke.
00:21:04: der Food Campus.
00:21:05: Für die, die es nicht kennen ist ein Projekt, ein Großprojekt in Berlin wo es darum geht einen Innovationsort für die Zukunft der Ernährung zu schaffen.
00:21:15: Ein Ort, so ich spiele mal die Analogie zum zum Silicon Valley, man soll ja Groß denken.
00:21:23: Wenn Leute an Tech Innovationen denken, denken wir an Silicon Valley wenn wir an die Finanzwelt denken, dann in die Wall Street oder hier in Deutschland und Frankfurt.
00:21:34: Aber was ist der Ort, an den wir denken, wenn wir in Food Innovationen danken?
00:21:39: Den gibt es noch nicht!
00:21:40: Und das ist diesen Ort wollen wir schaffen mit dem Food Campus.
00:21:44: Kannst du da noch etwas zur Historie auch sagen vom Food Campus?
00:21:49: Also das Ganze ist initiiert von Radprojekt.
00:21:54: Das ist hinhabergeführtes Immobilienunternehmen, die schon seit über zwanzig Jahren wirklich sehr progressive innovative Immobilinkonzepte voranbringen und die haben Stadtplanerisch sich Berlin angeschaut und gesehen.
00:22:10: okay wir haben rund um die Charité Innovations Hub zum Thema Gesundheit Medizin Wir haben KI Campus Mit dem Wissen.
00:22:20: Ernährung ist ein extremer Hebel, den wir haben für all diese Dimensionen die wir vorhin aufgemacht haben.
00:22:25: Aber es gibt noch keinen Ort dafür.
00:22:27: und wir haben hier tolle Start-ups Wir haben Corporates, wir haben Mittelstände, wir sind Forschungs-Einrichtungen.
00:22:31: Wir haben Universitäten also das ganze Wissen ist da.
00:22:35: aber sagen es gibt doch kein Ort der diese ganzen Strecke zusammenführt Und dass aus der Immobilie kommt der Gedanke wir schaffen diesen Ort und dann ist erst mal ein Vorgänger Jörg dazu gekommen sehr lang gegangen ist, bin ich dazu gekommen.
00:22:51: Ja genau es geht ja auch darum quasi ein funktionierendes Food-Ökosystem aufzubauen um vielleicht das auch noch mal hier einzuorten innerhalb von Deutschland oder auch Europa die Bedeutung wie viele solche Zentrenn und auch Innovationsvorhaben gibt es denn?
00:23:09: Also unser Kernmantra am Food Campus ist Kollaboration.
00:23:13: so wir wollen mehr Zusammenarbeit schaffen zwischen den Starbots, zwischen den Corporates, zwischen dem Mittelständlern Forschungseinrichtungen.
00:23:21: Weil wir da den Hebel sehen, wir selbst schaffen ja nur eine Infrastruktur.
00:23:24: Wir werden Forschungsfläche bereitstellen und die technische Infrastruktur damit Zusammenarbeit funktioniert.
00:23:33: aber genauso wie wir Kollaboration vorantreiben wollen, wollen wir das natürlich auch selber leben.
00:23:40: We got to walk the talk und entsprechend arbeiten Wir auch zusammen, zum Beispiel mit München Unternehmertum Toom Venture Labs.
00:23:49: Die ganz viele tolle Sachen im Bereich Biotech, Agri-Food Tag machen.
00:23:55: oder ich bin in einem engen Austausch mit Wacheningen und Dänemark also überall wo in Baskenland überall wo es Food Innovations Hubs gibt oder welche entstehen versuchen wir auch frühzeitig so die Achsen zu schlagen.
00:24:11: Es hört sich trotzdem nach einer gewaltigen Aufgabe an.
00:24:15: Wie genau strukturierst du dich?
00:24:17: Wie genau gehst du vor?
00:24:21: Das ist eine gute Frage!
00:24:24: Also ich glaube, mein größtes Motivator oder was ihr durch die wirklich gelernt habt, diszipliniert zu sein... was ich Mutter geworden bin, weil du dann wirklich anfängst so Doomscrolling und funktioniert nicht mehr.
00:24:40: Sondern du hast halt oder ich möchte halt auch Zeit mit den Kindern verbringen.
00:24:44: So deswegen habe ich limitierte Zeit und die Zeit, die ich arbeite, bin ich also wirklich fokussiert.
00:24:49: Ich hab meine OBT immer so one big thing eine große Aufgabe für den Tag.
00:24:57: Das muss erledigt sein an diesem Tag Und das prioriere ich so.
00:25:02: Das kommt nach ganz oben und wenn danach ist noch ein operatives Abarbeiten, aber das Wichtigste und das ist oft nicht das was man am liebsten macht Aber das setze ich wirklich an den Tagesanfang.
00:25:15: Sonst ist es natürlich ein System was man sich drumherum baut.
00:25:19: also viel Wenn ich Fokuszeit habe, mache alle E-Mail aus Link den WhatsApp alles mögliche aus, sondern wirklich fokussiert arbeiten zu können.
00:25:30: Und inzwischen die Technologie ist ja so cool.
00:25:33: Also technologische Entwicklung ich habe mir ein paar Agenten gebaut und sowas, die mir halt auch helfen das alltägliche operativer Arbeiten zu beschleunigen.
00:25:45: Das lassen wir uns gerne auch noch mal grundsätzlich auch in Food Innovation einsteigen, um es nochmal für die Höhre in den Griffigerwerden zu lassen.
00:25:54: Ähm, genau.
00:25:58: Hast du hier noch einmal konkrete Beispiele von Food Innovationen die du besonders spannend findest?
00:26:04: Die du gerne teilen möchtest.
00:26:08: Ich bin im Food-Bereich wirklich leicht zu begeistern und ich finde fast alles irgendwie spannend.
00:26:13: Aber klar gibt's zwei auf so einer Metarebene große Themenbereiche wo ich auch wirklich Potenzial sehe und das ist dieses Riesenthema.
00:26:23: Zirkularität also weil wir im Moment zu dreißig Prozent der Lebensmittel, die wir produzieren gesunde und verzerrfertige Lebensmittel wegschmeißen.
00:26:34: So dass es Food Waste ist ein Riesenthema.
00:26:36: was man angehen wie verhindest du in der Kette überhaupt?
00:26:40: Dass es gar nicht erst zur Lebenswillverschwendung kommt sagen das kann man mit KI gibt's da zwischen ganz viele tolle Firmen das Lebensmüllverschwendung super spannend aber Zirkularität.
00:26:51: Jetzt habe ich da kurz eine Klammer eingeschoben, aber jetzt wieder zur Zirkularität.
00:26:56: Da wird es darum, Nebenströme zu nutzen und diese halt auch mehr verwertbar zu machen.
00:27:01: Es gibt zum Beispiel Bluebites aus Frankfurt die Abfälle aus der Brauerei nutzen und dadurch Fleischalternativen zu kreieren.
00:27:12: Wie cool ist das?
00:27:12: Und die schmecken wirklich richtig gut!
00:27:14: Also das ist ein Beispiel oder...
00:27:17: Was genau wird ihr genutzt?
00:27:18: Ist der Bier träber.
00:27:19: Ich weiß es gar nicht genau im Detail, ich habe die Produkte nur probiert und fand sie richtig gut.
00:27:25: Wir haben nämlich dazu auch schon mal eine Folge gemacht.
00:27:31: Zu diesem Abfallprodukt, da gibt es ja verschiedene auf dem Markt, die hier aktiv sind.
00:27:36: Nicht deswegen sehr spannend.
00:27:38: Ein anderes tolles Beispiel ist Renat aus der Schweiz.
00:27:42: Die haben eine Technologie entwickelt mit der du Wenn du nüsse verarbeitest, nicht nur die Nuss, sondern auch die Schale mitverarbeiten kannst.
00:27:53: Und dadurch hast du natürlich den geringerten Waren-Einsatz um dreißig Prozent reduzieren.
00:28:01: Hast aber das gleiche sensorische Ergebnis.
00:28:04: Das ist schon mal grandios, so ökonomisch Check.
00:28:07: Dann hast du wenn du eine Schale damit verarbeitet andere nutzerative Aspekte.
00:28:12: Du bringst mehr Ballaststoffe in die Produkte mit rein, auch noch mal Coolcheck.
00:28:15: also es sind solche technologische Entwicklungen, die dafür sorgt dass wir eine Nusschale, die wir bisher gar nicht drüber nachgedacht haben oder höchstens als Viertierfutter irgendwie noch mit verarbeitet haben das du dir jetzt wirklich auch für die humanen Ernährung nutzen kannst.
00:28:33: und da gibt's viele weitere tolle Beispiele.
00:28:35: und das ist so ein Zirkularität so als große Klammer wo ich ganz viel Innovationspotenzial sehe.
00:28:45: Berätst
00:28:45: du eigentlich auch?
00:28:46: Also, jetzt sind wir hier mal ne Nachmussmittelverschwendung.
00:28:50: Wir hatten jetzt auch eine Folge mit Sir Plus.
00:28:53: Genauso in Berlin ist ja auch too good to go aktiv.
00:28:56: Beratet ihr dann auch hier oder seid ihr im Gespräch?
00:29:00: Als Food Campus geht es uns darum diesen einen Innovationsort zu schaffen, die Brücken zu schlagen.
00:29:08: beraten gerade nicht tätig, aber wir kriegen jeden Tag irgendwelche Anfragen.
00:29:14: Kennst du jemanden der sich mit dem und dem Thema auskennt oder der da Ahnung hat oder uns als Lohnapfeladien kann?
00:29:22: Da schlagen wir schon die Brücken!
00:29:25: Wir haben inzwischen eine Digital-Community aufgebaut von über zwölftausend Food Professionals so aus dem deutschsprachigen Raum Und dann können wir entsprechend matchmaken wenn Anfragen Komm.
00:29:39: Wie seid ihr als Team da auch aufgestellt?
00:29:42: Also ihr werdet daher wahrscheinlich auch noch wachsen, aber wie seid ihr grundsätzlich organisiert?
00:29:47: Wir sind klein!
00:29:48: Weil den Campus ist ja noch im Aufbau.
00:29:51: Er ist ja nicht eröffnet.
00:29:54: Entsprechend geht es jetzt wirklich erstmal um diese Immobilie zu bauen.
00:30:00: und was die ganzen kommunikativen Food-Themen angeht also da sind wir anderthalb Personen.
00:30:07: wie das vorantreiben.
00:30:09: Ja, aber auch da freue ich mich sehr auf die Eröffnung und dann bin ich auch da auf euren nächsten Schritt gespannt.
00:30:17: Aber jetzt noch einmal zurück auch die Dimension Food Innovation.
00:30:22: ja welche Volkswirtschaft die Komponente ist eigentlich hier auch noch abzuleiten?
00:30:28: Ich habe achtzig Prozent aller Krankheiten sind Ernährungs mit bedenkt so dass es ein Riesenhebel, den wir haben in der Prävention.
00:30:36: Also volkswirtschaftlich entstehen jedes Jahr sechzehn Milliarden Euro Folgekosten durch ungesunde Ernährung.
00:30:46: Sechszehn Millionen Euro, die an Folgekosten... Das sind halt Krankenhausaufenthalte, das sind Arztbesuche und Medikamente
00:30:53: etc.,
00:30:53: also diese ganzen Folgenkosten, die entstehen ...durch ungesundene Ernährungen.
00:30:57: So!
00:30:57: Und wenn wir da präventiv ansetzen haben wir einfach viel volkswirtschaftliches Kapital, was wir in einer idealen Welt halt entsprechend auch allokieren können.
00:31:10: In andere soziale oder auch ökologische Herausforderungen.
00:31:19: Auch hier, inwieweit wird auch KI und Mission Learning eine Rolle spielen um Innovation zu treiben?
00:31:30: von Sunday Pinscheide im Google CEO gibt es ein Zitat, wo es KI ist so disruptiv für die Menschheit und das Gesellschaft wie die Entdeckung des Feuers.
00:31:45: Das ist natürlich, Google CEO zangt ja auch an der Spärsspitze, der KI-Transformation in Mitte wirkt.
00:31:55: aber das höre ich also... Das ist ja nicht nur ein Einzelfall, der so was sagt.
00:31:59: Es hören wir überall.
00:32:00: also jede Branche wird disruptiert von KI und das betrifft die Foodbranche natürlich ganz genau so.
00:32:10: Und das Spannende ist da auch... Also sie wird disruptieren aber es gibt noch so viel Potenzial.
00:32:16: Ich habe letztens von einem Professor gehört Der gesagt hat im gesamten KI-Kosmos ist die Food branche Die Branche die am wenigsten wo es bisher am wenigsten Lösungen für gibt, so KI-Lösung.
00:32:29: Also wenn man irgendwie was bauen will im Moment ist genau diese Schnittstelle KI und Food Riesenpotenzial.
00:32:36: Und was gibt's dafür Möglichkeiten?
00:32:38: Also kann man wirklich die gesamte Wertschaffungskette langdenken von Landwirtschaft, dass du KI Modelle baust oder nutzt, die mit Robotik zusammen sind in dem Pestizideinsatz wirklich viel zielgerichteter nutzen können.
00:32:53: Und dadurch gibt es ganz tolle Firmen, die halt achtzig Prozent der Pestizide reduzieren können.
00:32:58: Weil sie zielgerichteter erkennen welche Pflanzen brauchen das wirklich und nicht einfach nur so.
00:33:04: Skis kann Prinzip überall rauf dann natürlich in der Lebensmittelproduktion.
00:33:10: wie kannst du wirklich effizienter produzieren?
00:33:14: Dann delicious data ist ein ganz tolles Beispiel aus München einen Start-up.
00:33:18: Die haben KI basiertes Modell zum Forecasting entwickelt dass Du Nehmen wir jetzt mal exemplarisch eine kleine Bäckerei.
00:33:26: Du bisher hast du immer standardmäßig drei Hundert Croissants gebacken und fünf Roggenweizenbrote,
00:33:34: und
00:33:35: vierhundert Brötchen so.
00:33:37: Und mit diesem Modell kannst du oder fließen hunderte von Parametern ein.
00:33:41: wie sind die Wetterbedingungen?
00:33:43: Wie sind die Ferien?
00:33:44: Welche Veranstaltungen gibt es direkt in der Nähe?
00:33:48: Die ganzen Erfahrungswerte bis herigen Jahre.
00:33:50: all dieses das wird mit eingelassen und sagen da kriegst hast, was ist sinnvoll, dass du wirklich an diesem Tag backst.
00:33:58: Und das... Super
00:33:59: spannend!
00:34:00: Dadurch hast du natürlich nicht nur weniger Lebensmittelverschwendung sondern auch wirtschaftlich eine Veränderung und die amortisiert dann auch die Kosten, die du für dieses Tool zahlst weil du einfach viel zielgerichteter planen kannst.
00:34:17: Weißt du an welche Betriebe sich noch delicious Data wenden, weil das habe ich mir auch schon oft gedacht.
00:34:23: Gerade auch Bäckereien, Fleischereien also produzierendes Gewerbe wie man eben auch hier den Vorkass für den nächsten Tag optimieren kann.
00:34:31: Ja und das ist eine Ebene.
00:34:34: und dann gibt es natürlich in der Produktentwicklung.
00:34:35: da gibt's tolle KI-Modelle die dir wirklich... Die der große Korbits an ihre eigene Modelle.
00:34:42: Nestle hat so ein Modell entwickelt, mit dem sie was vorher achtzehn Monate gedauert hat in der Produktentwicklung jetzt auf drei Monate runterbrechen.
00:34:50: Es gibt aber auch andere Angebote Gastrograft Taste Tastewise
00:34:55: usw.,
00:34:56: die das für eine Fülle an Unternehmen bereitstellen.
00:35:02: Sieh spannend!
00:35:04: Jetzt haben wir den Blick auf die Startups und zuerst auf den Handel.
00:35:09: Was würdest du sagen, ist jetzt aktuell wichtig für Food Start-ups?
00:35:13: Was gilt es zu beachten, was sind für dich so die Top drei Learnings, die du hier gerne noch mal teilen kannst.
00:35:23: Ich füße dich auf einen Kanal und mach den richtig!
00:35:26: Und ich würde jedem Startup auch raten nicht gleich im LEH zu starten... Es kommt darauf an.
00:35:34: Es gibt ja auch welche, die sind.
00:35:35: Die haben ein großes Investment von Rewe bekommen und sind mit dem LEH gewachsen.
00:35:38: so das kann auch funktionieren.
00:35:40: Nächstes Trotz ist es immer besser erstmal deine Zielgruppe wirklich zu kennen, zu verstehen bevor du an den Handel herantrittst weil dann kannst weißt du viel zielgerichteter wie du kommunizieren kannst.
00:35:53: im Online Shop hast Du halt so eine Fülle an Fläche wie du Kommunizieren Kannst.
00:35:58: Du kannst hier noch was erwähnen?
00:35:59: Du kannst da noch einen Banner Einpoppen lassen und überall wirklich Market Education voranschreiben oder Consumer Education.
00:36:06: Im Handel hast du halt mini kleinen Regalplatz so, da muss wirklich musst deine Message sitzen.
00:36:12: Du musst klar kannst mit Displays arbeiten
00:36:14: usw.,
00:36:14: aber du musst ganz genau wissen was funktioniert, was konvertiert und wirklich deine Zielgruppe zu verstehen bevor man diese große Möglichkeit auch genutzt im handel gelistet zu werden weil das Der eine ist ja der Sell-in und sagen, also nur weil du deine Produkte erst mal listest hast du ja noch nicht gewonnen.
00:36:37: Die musst dann auch erstmal die entsprechende Turnover zeigen so Du musst entsprechend drehen und verkaufen, sonst wirst du auch schnell wieder ausgelistet.
00:36:46: Das ist ne große Gefahr.
00:36:48: und wenn du einmal ausgelisted bist dann wieder neu gelistert zu werden Schwieriger!
00:36:52: So.
00:36:53: deswegen kenne deine Kunden verstehe warum Menschen deine Produkte kaufen Und mit all diesem Wissen und natürlich der passenden Preisstrukturen muss man dann an den Handel herantreten.
00:37:06: Aber was sind darüber hinaus vielleicht ja noch Herausforderungen?
00:37:10: Also, was teilen aktuell Start-ups mit dir wo so ein bisschen auch der Schuh drückt?
00:37:17: Natürlich das Thema Funding also Finanzierung weil du kannst... Man kann eine Marke Bootstrappen, wie ich sagen im Start-up-Sprech heißt.
00:37:27: Also eigenfinanziert aufbauen.
00:37:29: und der andere Weg ist dass du venture finanziert bist das du wachstumskapital aufnimmst und wenn du dich für den zweiten weg entscheidest.
00:37:36: es ist überhaupt keine Wertung.
00:37:37: beide Wege sind komplett ihre Daseinsberechtigung und funktionieren.
00:37:42: aber wenn man sich für den Zweiten weg entscheidet ist das Kapital im Moment deutlich schwieriger zu bekommen.
00:37:49: so es gab zwei tausend einundzwanzig Diese Hochphase mit den Gorillas, mit den QuickCommerce-Playern.
00:37:57: Da gab es Bewertungen ohne Ende und da wurde einfach Geld rausgeballert.
00:38:01: So kam die Phase der Desillusionierung, das wir erkannt haben.
00:38:05: viele dieser Modelle.
00:38:06: Dieser Film, diese Bewertung waren viel zu hoch.
00:38:09: Die funktionieren nicht so.
00:38:11: Die schaffen nicht den Sprung von Wachstum zum Umsatz.
00:38:14: Das hat im Modell einfach nicht gepasst.
00:38:18: Da ist man aufgrund auch der multiplen Krisen, der wir einfach an der gesamten Weltwirtschaft uns befinden.
00:38:26: Sind Finanzierer vorsichtiger geworden und da muss man heutzutage wirklich auch einen klaren Entweder schon Profitabilität zeigen oder Road to Profi... Also diesen Weg wie schaffst du es in die Profitabilität?
00:38:41: Das muss heute schon von Anfang an mitgedacht werden.
00:38:44: Wenn wir jetzt noch mal Ja, betrachten.
00:38:48: Was würdest du dir vielleicht auch abschließend wünschen?
00:38:52: Was sind Projekte, Themen, denen du dich gerne häufiger widmen wollen würdest also auch als Zielbild für deine Arbeit als CEO vom Food Campus Berlin?
00:39:06: Also was ich mir wünsche und das ist jetzt nicht nur innerhalb der Food-Braunen, sondern gesellschaftlich dass wir oft so ein bisschen mehr die eigenen Egos zurück schrauben und mehr zusammenarbeiten, weil wir haben so viele Themen und Herausforderungen vor denen wir stehen.
00:39:24: Und die können wir nicht alleine lösen.
00:39:25: Die werden wir nicht einen Start-up allein über die Branche disruptieren.
00:39:31: Die können auch miteinander arbeiten, sie können voneinander lernen.
00:39:34: innerhalb der Startups funktioniert das schon gut.
00:39:38: aber ich habe viel mit Mittelständlern, mit Korpe zu tun die auch wenn sie im FoodComes Interesse zeigen, so immer erst fragen wer ist noch aus meiner Branche da?
00:39:48: Und warum fragen die das?
00:39:50: Weil die Exklusivität wollen.
00:39:51: So und...wenn ich aber teilweise mit niederländischen Unternehmenssprecher die Fragen wär's aus meiner branche da?
00:39:58: und die fragen das weil die zusammenarbeiten wollt.
00:40:01: Weil Sie erkannt haben dass es auch pre-competitive Herausforderungen gibt Wirtschaftskrise
00:40:07: usw.,
00:40:08: die wir gemeinschaftlich viel besser adressieren können als halt jeder nur in seinem eigenen, innerhalb seiner eigenen vier Wände.
00:40:16: Und das wünsche ich mir für die deutsche Foodbranche, dass wir da mehr Offenheit zeigen wirklich auch mit anderen zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen.
00:40:31: Genau, also zusammenarbeiten ganz wichtiger Hebel.
00:40:34: Aber ich würde gerne mal einen Schritt weitergehen.
00:40:36: Du hast ja auch gesagt du bist Mama die Generation unserer Kinder.
00:40:40: was würdest du dir wünschen?
00:40:42: Die Zukunft der Ernährung Was bis dahin eingesetzt haben sollte weil auch das gehört dazu.
00:40:50: Wenn man auch Deutschland weltweit vergleicht ist er oft die Annahme Wir sind hier an sich gut und weit entwickelt.
00:40:58: Woran mangelt es?
00:40:59: Was würdest du dir hier insgesamt als Essenz
00:41:02: unseres
00:41:02: Gespräches für die zukünftige Generation wünschen?
00:41:09: Dass wir den, dass unsere Kinder natürlich auch genauso wie wir Zugang haben zu qualitativ hochwertigen Lebensmitteln.
00:41:20: Das ist wenn wir uns die Klimaentwicklung angucken nicht gegeben so mein.
00:41:25: Mein Lieblingsobst die Weintrauben ich habe jetzt Kind ganz viel gegessen ist eine der klimasensitivsten Pflanzen, die es gibt.
00:41:36: Wird zu einem Luxus gut?
00:41:37: Und auch Bananen das meiste GS, wie sagt man, gegessener Obst in der Welt wird auch potenziell zu einem luxusgut.
00:41:46: also das sind jetzt nur kleine Beispiele.
00:41:48: aber das muss nicht dass das komplett volle Supermarktregal sein Aber die Qualität an Lebensmittel, dass sie auch in Zukunft unsere Kinder so genießen können Das ist ein Wunschbild und dass sie aber auch den Zugang zu ihrer Ernährung nicht verlieren.
00:42:04: Alles nur hyperfunctional, hyperperformance getrieben noch mit fünfhundert Mineralstoffe- und Vitamine angereichertes Produkt ist was zwar in der Exeltabelle oder so ein KI-Modell gut für uns ist, aber halt diese wunderschönen komplexen Dimension die Ernährungen mit sich bringt das die dabei nicht verloren gehen.
00:42:25: So, das ist weiterhin... etwas mit Geselligkeit zu tun hat, dass wir uns mit Freunden auf einen Wein-Bier kann gerne alkoholfrei sein.
00:42:33: So treffen ... Dass wir uns zu einem Essen treffen, das Kochen auch weiterhin irgendwie in Raum hat im Alltag und es nicht nur um Performance geht.
00:42:42: Ja genau und das schießt doch sehr schön den Kreis.
00:42:46: ja also Nahrung als Lebenselement, als gesellschaftliches Element.
00:42:53: Du hattest ja auch die neunundneinzig Prozent erwähnt statt eben ein Prozent nach Ausergänzungsmittel.
00:43:00: Liebe dir, ich danke dir sehr für dieses Gespräch!
00:43:04: Ich wünsche dir ganz viel weiterhin Schaffungskraft für die Gestaltung der Zukunft von Ernährung beim Food Campus Berlin.
00:43:15: Ich bin sehr gespannt auf das, was du hier noch anpacken kannst, auf die Projekte und wünsch dir alles Gute!
00:43:23: Ganz vielen Dank Nina hat Spaß gemacht.
00:43:27: Bis bald,
00:43:28: bis bald.
00:43:32: Und die zweite Begrenzung, die ich einführen würde ist ... Man muss ein bisschen auffassen, dass man nicht in diese ... Ich mach mit Pädagogen total gerne die Witze darüber, dass wir nicht jeden Tag so Befindlichkeitshonden haben.
00:43:45: Also das will ich wirklich über alles diskutieren müssen.
00:43:47: jetzt und wie war das für dich?
00:43:50: Da fühle ich mich nicht so.
00:43:52: Also musst du in der Kirche auch mal im Dorf lassen.
00:43:56: Gefühlen oder her ... dass man nicht den Bezug zur dreidire Welt verliert.
00:44:03: Ich fand das Beispiel sehr, sehr schön mit dem Fotografieren.
00:44:06: Das hat mich auch direkt angesprochen.
00:44:11: Es ist so wichtig, dass der Partner einfach sich zieht und aktiv begleiten möchte, Teil hat ein Stück weit.
00:44:19: der Grundnis des eigenen Lebens ist ja und einen gemeinsamen, eine gemeinsame Zukunft blickt aber den Glück für den anderen hat.
00:44:26: ich würde gerne noch mal zu dir kommen Eva
00:44:29: Sehr gerne.
00:44:30: In der letzten Runde, aufgrund der Vielfalt der Themen wollte ich mir das bis zum Schluss auch geben.
00:44:36: Du bist ja auch ein sehr umtriebiger Mensch.
00:44:40: Ich hatte es dir auch vorab gesagt... Es ist bewundernswert, ja mit welcher Freiheit du dein Leben gestaltest.
00:44:48: Das zeigt sich auch nicht nur an den Lebensstandorten in denen du bist.
00:44:53: Wir haben uns in Berlin gesehen.
00:44:55: Du warst jetzt lange in LA und du bist jetzt in Mexiko.
00:44:59: Was treibt dich hier an?
00:45:03: Wie definierst du dein persönliches Glück um dich selbst zu fühlen?
00:45:09: Das ist eine schöne Frage.
00:45:12: Also ich glaube mir geht es wie jede Menschen.
00:45:14: Ich habe Ziele
00:45:15: Und
00:45:16: für mich ist erfolgt, dass ich diese Ziele auch erreiche.
00:45:21: Ich habe einen sehr großen Treiber der heißt Freiheit.
00:45:27: Gedankliche Freiheit also wirklich frei zu denken und frei zu handeln.
00:45:32: Für jeden bedeutet ja selbst das nachher in der Umsetzung was ganz anderes.
00:45:43: digitale Nomaden da sein, mit Kunden in aller Welt.
00:45:50: Für mich einfach.
00:45:51: das ist was ich gerade auf jeden Fall so haben möchte und deshalb habe ich letztes Jahr beschlossen auszuwandern und tatsächlich bin ich aufgrund dessen jetzt vielen schönen Orten der Welt.
00:46:09: die meisten kenne ich auch schon Aber einfach jetzt viel, viel länger.
00:46:13: Viel intensiver.
00:46:14: ich kann hier meine Freundschaften und meine beruflichen Netzwerke ausbauen.
00:46:20: Ich liebe es in anderen Kulturen zu sein Aber das ist was sehr Persönliches, ja?
00:46:26: Also weil Freiheit kann auch bedeutend nicht bauen.
00:46:28: Mein eigenes Haus und bin mein eigener Herr im Haus oder meine eigene Frau im Haus.
00:46:33: also Freiheit selbst wenn man sagt dass es ein hohes Gut und jeder oder zwei Menschen haben das werden sie es vielleicht unterschiedlich auslegen.
00:46:41: für mich sieht die so aus.
00:46:44: Und Ja ich bin vor allem jemand der politisch viel Freiheit braucht.
00:46:48: So und Genau deshalb Genieße ich das gerade, mich politisch auch nicht festlegen zu müssen und dann verschiedene Länder und deren Politik mitzubekommen und zu erleben.
00:47:01: Und das genieße Ich
00:47:04: wäre dann ja auch nochmal einen ganz anderen Eindruck auch zu gewinnen.
00:47:11: Ja, ich würde gerne unser Gespräch für heute abschließen und wie gesagt die Welt, die wir zwar erkunden können, wäre noch viel größer aber Ich würde gerne in die Abschlussrunde mit dir gehen, liebe Eva.
00:47:27: Für unsere Hörerinnen und Hörern.
00:47:29: was für eine Botschaft hast du, die du mitgeben kannst?
00:47:33: Ja ohne vielleicht direkt ins Coaching zu gehen aber etwas seine stärkende Botschaft.
00:47:42: Etwas was du kondensieren konntest aus deinen Gesprächen Der Seele, was dem Herz gut tut.
00:47:52: gibt es da etwas, das du noch teilen kannst?
00:47:54: Also ich glaube... Das Wichtigste, was ich mitgeben möchte ist, egal was in deinem Leben los ist.
00:48:01: Wenn du nicht da bist wo du hin willst, schaust dir eine Zeit lang
00:48:06: an,
00:48:07: gib dein Bestes um dahin zu kommen, wenn's nicht klappt, zögern dich nicht die Unterstützung zu suchen.
00:48:13: Jemand der dir ein bisschen im Rapid Way hilft da anzukommen und egal was du brauchst, um da anzukommen.
00:48:21: Mach das!
00:48:22: Und es gibt... Es ist nichts Schlimmeser dran, Ziel noch nicht erreicht zu haben.
00:48:27: Das ist das Leben.
00:48:28: So ist das.
00:48:29: Wir haben ein Ziel und gucken wie wir dahin kommen.
00:48:31: Und das nächste ist egal, was los war oder gerade so in deinem Leben los ist?
00:48:37: Du bist absolut in Ordnung.
00:48:38: Ist das alles cool?
00:48:40: Wenn du sagst von hier aus, will ich aber noch weiter Let's do it.
00:48:45: Keinen Kein Drama, kein gar nichts.
00:48:48: Also nimm dich ernst?
00:48:50: Aber nimm nicht ernst!
00:48:53: Glaub dir nicht alles was du denkst.
00:48:55: Ich eh...nicht...schöne abschließen können.
00:48:58: Ich danke dir sehr für das Gespräch liebe Eva und ich wünsche dir alles Gute und freue mich sehr wenn wir uns das nächste Mal wiedersehen.
00:49:06: Ja auch lieben Nina vielen Dank für die tolle Unterhaltung.
00:49:10: Merci
00:49:11: Wenn dir der Podcast gefällt, dann bewerte uns doch gerne bei Spotify und Apple Podcasts.
00:49:14: Und helfe uns so noch weitere spannende Persönlichkeiten in den Podcast zu bringen!
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