118: 𝗩𝗼𝗺 𝗥𝗲𝗴𝗮𝗹 𝗶𝗻𝘀 𝗥𝗮𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀: 𝗥𝗮𝗳𝗮𝗲𝗹 𝗭𝘂𝗿 𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝘁 𝗧𝗲𝗺𝗽𝗼 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸
Shownotes
🎙️ 𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗙𝗠𝗖𝗚𝘃𝗶𝗯𝗲𝘀: „𝗩𝗼𝗺 𝗥𝗲𝗴𝗮𝗹 𝗶𝗻𝘀 𝗥𝗮𝘁𝗵𝗮𝘂𝘀: 𝗥𝗮𝗳𝗮𝗲𝗹 𝗭𝘂𝗿 𝗯𝗿𝗶𝗻𝗴𝘁 𝗧𝗲𝗺𝗽𝗼 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸“
Rafael Zur spricht mit Daniel über einen Karriereweg, den man so nicht alle Tage hört: von Henkel über Lindt bis ins Rathaus von Xanten. Über 15 Jahre FMCG-Erfahrung treffen hier auf kommunale Verantwortung, Stadtentwicklung und den direkten Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern.
Was passiert, wenn jemand aus der Konsumgüterwelt plötzlich nicht mehr Produkte, sondern eine ganze Stadt führt?
Vielleicht braucht Politik heute genau mehr von diesem Unternehmergeist: weniger Endlosschleifen, mehr Umsetzung. Denn am Ende stärkt nicht Theorie ohne Boden das Vertrauen in Demokratie, sondern sichtbares Machen.
Im Mittelpunkt der Folge stehen Führung, Entscheidungsfreude, Stadtmarketing und die Zukunft lebenswerter Innenstädte. Rafael gibt spannende Einblicke, wie wirtschaftliches Denken helfen kann, Verwaltungsprozesse zu beschleunigen, Tourismus strategisch zu entwickeln und Familienangebote vor Ort attraktiver zu machen.
Xanten zeigt dabei exemplarisch, wie Kommunen heute zwischen Tourismus, Einzelhandel, Ehrenamt und Infrastruktur balancieren müssen – und warum genau darin enorme Chancen liegen.
🔍 𝗪𝗮𝘀 𝗲𝘂𝗰𝗵 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁: • Warum Rafael den Sprung aus der FMCG-Welt in die Kommunalpolitik gewagt hat • Welche Parallelen es zwischen Markenführung und Stadtentwicklung gibt • Warum schnelle Entscheidungen auch in Verwaltungen entscheidend sind • Wie Xanten Tourismus, Kultur und Lebensqualität strategisch verbindet • Weshalb individuelle Innenstädte wichtiger werden als standardisierte Handelsflächen • Welche Rolle Ehrenamt und lokale Initiativen für lebenswerte Städte spielen • Warum Sonntagsöffnungen für touristische Städte ein echter Hebel sein könnten • Wie man mit wirtschaftlichem Mindset Bürokratie pragmatischer begegnen kann • Warum Schulen, Sportstätten und Infrastruktur stärker in kommunale Eigenverantwortung gehören
📍 Für alle, die verstehen möchten, wie modernes Stadtmanagement funktioniert, was Politik von FMCG lernen kann und warum Bürgernähe heute wichtiger ist als starre Prozesse.
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00:00:06:
00:00:15: Wir sind Nina, Finn und Daniel.
00:00:18: Jede Woche spricht einer von uns mit Gästen aus FMCG und Handel – heute mit Raphael Zur, Bürgermeister für Xanten und seine Ortschaften!
00:00:31: Du musst halt aufpassen dass du nicht nur in eine Nische rein wächst sondern du musst halt diese Individualisierung haben Weil genau das ist was die Leute dann Spaß macht, wenn sie mal durch die Straße schlendern.
00:00:42: Hier hat früher mal öfters eine Entscheidung ein bisschen länger gedauert.
00:00:46: Ich denke mir halt meistens immer okay lass uns die Entscheidung treffen Danach bewerten wir es ob's funktioniert oder nicht.
00:00:51: Rolle rückwärts kann man immer machen.
00:00:53: Man muss sich gestanden eingestehen dass es halt nicht funktioniert hat.
00:00:56: Aber im Endeffekt ist es halt die Dinge schneller voranzubringen.
00:00:59: Leider Gottes ist es so.
00:01:00: man braucht auch manchmal den Mut den notwendigen Dinger zu probieren weil das regulatorische hält einen dann manchmal auch auf, aber man muss dann auch mal den Schritt weitergehen.
00:01:10: Und da würde ich mir natürlich ein bisschen mehr wünschen, das Geld direkt in den Kommunen zu schließen, dass man halt wirklich sagt Mensch hier habt einem batzen Geld wofür wir ihre Dinge entwickeln können.
00:01:19: die müssen da rein investiert werden.
00:01:20: ihr müsst es nachweisen nachher.
00:01:22: Aber so hätte man als Kommune eine Mehrmöglichkeit zu sagen okay und jetzt ist jetzt die Sportstätte wichtig uns ist jetzt Schule wichtig und es ist jetzt allein der Sportplatz wichtig dass man dann gezielt eine Maßnahme dann tatsächlich umsetzen kann.
00:01:35: Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von FMCG Vibes!
00:01:39: Ich freue mich riesig, dass du da bist lieber Raphael Zurr.
00:01:43: Du bist ja eigentlich ein alter FMC G-Howdigen wenn man so möchte und mittlerweile Bürgermeister.
00:01:48: also sowas hatten wir auch noch nicht.
00:01:50: schön das du da ist.
00:01:52: Ja herzlichen Dank Daniel!
00:01:53: Von BWL Studium über die Welt der Konsumgüter bis auf den Chefsessel im Rathaus Was war der rote Faden der dich angetrieben hat?
00:02:03: Ich würde sagen, der rote Faden nämlich angetrieben hat war darin dass ich immer irgendwo den nächsten Schritt machen wollte.
00:02:08: Also ich wollte früh selbstständig sein im Prinzip deswegen auch erst mal mit einer Ausbildung gestartet bei Henkel und dann einen Abendstudium absolviert um halt die nötigen Qualifikationen zu haben für die nächsten Schritte.
00:02:22: Die nächsten Schritten haben sich eigentlich sozusagen von selbst ergeben durch die Steps die man beruflich gemacht hat durch die verschiedenen Firmen mit denen man zusammen gearbeitet hat.
00:02:31: Für mich war es immer wichtig Ein tolles Team, um mich herum zu haben.
00:02:34: Wo ich mich daran orientieren kann und wo ich dran wachsen kann.
00:02:37: Dann spannende Marken oder spannende Unternehmen die quasi sich weiterentwickeln wollen, wachsen wollen.
00:02:43: Und das letzte Punkt war dann halt einfach an diesen Aufgaben auch zu wachsen.
00:02:47: Deswegen war mir auch wenn ich den nächsten Schritt genommen habe immer wichtig dass ich da was Neues kennenlerne oder eine neue Perspektive gewinne.
00:02:55: So kam es halt von tatsächlich Drogerieartikeln hinzu, also von Drogeri Beauty Artikeln zu OTC-Produkten, Schokolade bis dann hin ins Rathaus natürlich.
00:03:07: Ja interessant vom Regal ins Rathaus finde ich mega!
00:03:11: Du hast über fünfzehn Jahre lang Topmarken wie Lindt oder Wilkinson hast gerade gesagt Henke in den Handel gebracht.
00:03:18: gab es diesen einen Klickmoment an dem wir klar wurde Ich will nicht mehr die beste Platzierung für Schokoladen verhandeln sondern die Zukunft meiner Stadt gestalten?
00:03:27: Also politisch interessiert war ich die ganze Zeit.
00:03:29: Das ist jetzt nicht nur der eine Punkt, wo ich sage es war unbedingt die Politik, wo Ich immer schon rein wollte Sondern tatsächlich man beobachte so ein bisschen was Man sieht wie sich städte entwickeln man sieht wie sie sich kommunen entwickeln.
00:03:41: Für mich war es halt immer so ein bißchen mir hat Die persönlichkeit bei der politik gefehlt also diese bürger nähe dieses direkte kommunikation und das wollte ich einfach besser machen.
00:03:50: und Tatsächlich war es dann so dass ich Vor der Wahl ein Jahr vorher, so im November gefragt wurde Mensch kannst du dir das nicht vorstellen?
00:03:58: und dann ins Grübeln kam mit meiner Familie gesprochen haben gesorgt hat Mensch.
00:04:02: ja tatsächlich würde es mich interessieren.
00:04:04: Es ist jetzt eine sehr reizvolle Aufgabe eine Chef einer Verwaltung zu sein mit knapp drei hundert Leuten die tatsächlich einem dann zuarbeiten.
00:04:14: Aber ich hatte auch keine Sorge davor, weil man halt wie im wahren Leben auch Unternehmen sich auf sein Team verlassen muss.
00:04:21: Man hat da Experten sitzen mit denen man sich challenge mit dem man dann diskutiert oder auch Meinungen austauscht und entsprechend den war ich dann halt relativ entspannt gesagt Mensch das ist eine neue Herausforderung Neue Perspektive in der neuen Aufgabe.
00:04:35: Ich gehe sie gerne an und ich versuche halt mein noch hau und meinen auftritt den ich jetzt mal in der wirtschaft gezeigt habe den ich mit meinem kunden gezeigt habe Den halt zu adaptieren und dann in die politik reinzubringen um halt quasi nicht mehr den kunden zu bedienen Sondern den bürger als Kunden zu bedingen.
00:04:53: Und ja, ich hoffe dass es mir bis jetzt in den ersten sechs monaten sehr gut geklappt.
00:04:58: also das ist sehr gut gegloppt.
00:04:59: sagen
00:04:59: wir Ja unter bürgern ist ja auch ein shopper und wir haben ja auch hier den den Doktor Johannes Behrensen zu Gast gehabt, vor gar nicht allzu langer Zeit der CEO der BBE-Handelsberatung ist und der auch in der Folge die sich stationäre Handel was Kunden heute in die Läden zieht.
00:05:18: Ganz stark über die Zusammenhänge spricht und welche Rolle auch die Kommunen spielen Wenn es darum geht, dass eine Stadt attraktiv ist eben auch für das Thema Shopper.
00:05:31: Also letzten Endes hängt alles miteinander zusammen und du bringst da ja dann auch sage ich mal umso mehr Know-how mit, dass die Bürger halt eben auch diese Shopper Experience haben?
00:05:44: Absolut!
00:05:45: Du hast genau richtig gesagt Ich habe den Vorteil, wie man es im Hintergrund sieht.
00:05:49: Wir sind halt eine touristische Stadt.
00:05:51: Das heißt wir haben sehr viele Veranstaltungen, organisieren sehr viel für die Menschen hier vor Ort aber auch für Externe, die aus vom Niederrhein kommen oder von weiter weg.
00:06:01: Wir haben einen Freizeitzentrum mit Seen und Landschaft wo wir viele Attraktionen anbieten.
00:06:06: Aber wir sind kulturell geplägt!
00:06:09: Den Dom hat ja nicht jede Stadt also Gölner Dom kennt man ja sonst auch eher.
00:06:13: Unser Xantenadom ist definitiv ein absolutes Highlight.
00:06:16: Aber wir haben auch den archäologischen Park und somit haben wir hier viele Anlaufpunkte, die die Menschen ziehen oder die Menschen auch nicht nur an der Nähe reinziehen sondern auch speziell zu uns nach Sanden ziehen.
00:06:27: Und genau darum geht es ja, dieses Angebot was man da macht den Leuten gut und schmackhaft machen aber dabei auch nicht die Bürger außer Acht zu lassen sondern halt auch immer zu zeigen.
00:06:36: welchen Vorteil hat das denn für uns als Bürger auch dass wir so eine touristische Stadt sind?
00:06:41: Wie können wir das Ganze weiterentwickeln?
00:06:43: Was ist so der nächste Schritt Was halt aus der wirtschaft sehr praktisch ist, dann halt auch schneller mal Entscheidungen treffen zu können.
00:06:48: Schnell einmal zu sagen in welche Richtung soll sich das ganze entwickeln?
00:06:52: Aber Das alles kann man nur schaffen wenn man wirklich alle ins Boot holt.
00:06:57: und statt einem Unternehmen sage ich mal ins Boot zu holen muss man hier nicht nur die Verwaltung mit dem Boot holen Man muss den Rad ins Boot Holen Und man muss natürlich auch die Bürger mit ins Boot Holen damit dass dann auch langfristig funktionieren kann.
00:07:09: Ja und der Tourismus hat ja auch eine wahnsinnsteil Kraft.
00:07:12: Ich erinnere mich gerne an die Werbung im Norden, wo man dann als immer... Wie das Land so das Jefa.
00:07:20: Da ist ja schon sozusagen der Werbespot die Werbung für die gesamte Region und bei euch ist ja auch, sag ich mal, verläuft er auch der Limes wenn ich das richtig in Erinnerung hab.
00:07:29: Limes ist also nicht nur ein alkoholisches Getränk, nicht nur einen Liquor sondern Nein!
00:07:34: Das gibt es bei euch.
00:07:37: Ja, also die Limesstraße also die Grenze quasi des Römerischen Reichs ist ja dann bis zu uns verlaufen.
00:07:43: Wir mit unserem archäologischen Park haben natürlich das extrem besondere Highlight, dass wir ja nicht nur Kultur berichten sondern auch erlebbar machen.
00:07:52: Also durch Veranstaltungen die dort stattfinden Römer Spektakel in kleineren Maße aber auch entsprechend die Nachbauten eines ehemaligen Tempels oder halt auch wirklich man kann im Sommer erleben wie früher die Uhr immer gelebt haben und da sind halt Highlights die man sonst nicht so hat.
00:08:10: Deswegen, wir verbinden halt verschiedene Aspekte.
00:08:12: Also bei uns kann man tatsächlich ein Urlaub machen wo man in der Jugendherberge hier untergebracht ist und an den Seen im Naturbad oder halt eine Wasserschiehanlage Sport betreibt oder sich einfach nur entspannt auf der anderen Seite durch.
00:08:25: unsere Siegfried-Stadt haben ja natürlich einen Siegfeldmuseum Stiftsmuseum haben wir hier oder das Römer Museum im APX wo man halt auch die Kultur erleben kann.
00:08:34: also Wir haben dann wirklich sehr breites und vielfältiges Angebot Was man tatsächlich auch vermarkten muss und da ist halt tatsächlich diese Verbindung wieder zu den Marken, die man vorher betreut hat.
00:08:47: Wir haben hier eigentlich auch drei vier verschiedene Marken ,die wir tatsächlich bewerben können und wo wir um die Gunst der Leute dann auch entsprechend werben.
00:08:56: Ja, total spannend.
00:08:58: Also letzten Endes, ich kenne mich nicht ganz so gut aus im Tourismus Marketing.
00:09:02: Ich weiß es aber auch immer mehr dahingeht dass man den internationalen Gast begrüßt das man Kampagnen fährt die den Binnen Migranten oder dem Binnentouristen adressieren.
00:09:15: also da gibt's unterschiedliche Zielgruppen Und total spannend, was man da halt auch noch so rausholen kann und wahrscheinlich auch jenseits der Hauptsaison.
00:09:26: So dass du da ganz viel Möglichkeit hast Dinge zu gestalten.
00:09:30: das muss wahrscheinlich dann auch entsprechend viel Spaß machen.
00:09:34: Man würde sich wünschen, dass ein paar Dinge ein bisschen einfacher werden.
00:09:37: Also Wochenendöffnungen zum Beispiel, Öffungszeiten an Sonntagen würde uns extrem helfen weil wir natürlich Tourismus haben die aus Holland zu uns rüber kommen.
00:09:45: Sonntage sind hier extrem voll vor allen Dingen auch in Veranstaltungen sind.
00:09:49: Wir können uns aber halt nur in gesetzlichen Rahmenbedingungen halten.
00:09:51: das heißt dann wenn wir tatsächlich eine Veranstaltung haben können ja auch einen verkaufsoffenen Sonntag mit Anbieten in der Innenstadt würde uns natürlich mehr helfen, wenn das wirklich jedes Wochenende wäre.
00:10:01: Weil die Leute sind hier und kommen vor allem mit dem Fahrrad hin.
00:10:05: Wir haben das Glück dass wir ja relativ flaches Land haben.
00:10:09: Weite Fahrradstrecken sind hier gut möglich und vor allen Dingen auch bis nach Holland durch.
00:10:14: Entsprechend dem hat man also gewisse Vorteile.
00:10:17: aber es gibt natürlich auch Nachteile wo wir eingeschränkt sind, wo wir uns halt ein bisschen mehr Flexibilität, bisschen mehr Möglichkeiten wünschen würden um das noch mehr zu nutzen so wie in den Anführungsstrichen und so direkt nach Baden-Holland, die ist natürlich auch machen.
00:10:31: Die am Wochenende offen haben, die Sonntags dann entsprechend nicht nur zum Verweilen in der Stadt einladen sondern halt da noch Shoppingmöglichkeiten anbieten.
00:10:40: Und ehrlicherweise glaube ich hat sich der Handel ja auch so gewandelt wenn ich mir an meine eigene Zeit denke.
00:10:44: online Apotheken sind dann sukzessive gewachsen.
00:10:49: Und wann war denn so ein Tag?
00:10:50: Es war meistens Sonntagabend, wenn man irgendwie vom Fernseher saß.
00:10:53: Dass dann auf einmal das Kaufverhalten deutlich nach oben gegangen ist weil man dann irgendwelche Online-Shops sich durchgeguckt hat.
00:10:59: So ist es natürlich auch.
00:11:00: Man hat Freizeit, man ist unterwegs und man bummelt durch die Städte.
00:11:04: Dann würde man sicherlich auch noch mal das eine oder andere, sage ich mal Geschäft aufsuchen um dann entsprechend nochmal... im gemütlichen Einkauf zu tätigen.
00:11:12: Was dann halt schwierig ist unter der Woche nach der Arbeitszeit?
00:11:14: Zumal wenn es, ich kann das nicht nur von mir sagen aber angenommen du hast vierzig Stunden Job und hast was weiß ich abends noch andere Dinge zu tun bis noch für andere verantwortlich.
00:11:23: wann kaufst du ein denn kauf so wahrscheinlich einen ja um halt für die nächste Woche vorkochen zu können usw.
00:11:32: am samstag?
00:11:33: Das ist ja keinen Shoppen in dem Sinne und dann ist der Tag auch schon wieder zur Hälfte rum.
00:11:38: Und dann hängst du auf den Fußballplatz ab, so!
00:11:41: Dann ist Sonntag und dann hättest du die Möglichkeit aber die Geschäfte sind sowieso mal zu das.
00:11:46: Genau richtig also das ist halt... Ja in anderen Ländern ein bisschen entspannter.
00:11:51: ich hoffe dass wir es in Deutschland auch mal ein bisschen hinkriegen.
00:11:53: vor allem für touristische Städte wie jetzt unsere sage ich mal, dass wird da mehr Freiheiten und Möglichkeiten eingeräumt bekommen um das Angebot natürlich auch aufrecht zu halten.
00:12:02: Es geht nicht darum, jemanden dazu zu zwingen oder zu sagen Mensch du musst jetzt öffnen und du musst es jetzt machen sondern vielmehr darum die Möglichkeiten einfach begreifbar zu machen oder halt auch nutzbar zu mache um dann halt eventuell Potenziale zu heben die da noch schlummern.
00:12:18: Und wir sagen ja alle Wir wollen ja nicht den digitalen Handeln nur Sondern wir wollen ja Geschäfte vor Ort haben Die dann entsprechend versucht werden wo eine gute Beratung da ist Und da könnte man durchaus win-win Situationen generieren.
00:12:30: Ich glaube,
00:12:30: wir haben ja jetzt aktuell eine ganz günstige Zeit für... Man hat in den letzten Jahren, in den Post-Corona-Jahren auch dann durchaus öfter mal die Headline gelesen, dass es eine Renaissance des stationären Handels gibt und das die Erfahrungen, die die Menschen machen, je digitaler die Welt ist, dann hoffentlich wieder natürlicher werden.
00:12:50: Also man nähnt sich eigentlich schon ein bisschen danach zurück Und ich sag mal so, dieses... das Idyll der Einkaufsstraße.
00:13:00: Ich glaube es könnte auch eine Renaissance erfahren?
00:13:04: Absolut!
00:13:05: Wir hatten jetzt tatsächlich in meiner Amtszeit die ja relativ kurze zwei neue Ansiedlungen in der Innenstadt und die haben halt genau gezeigt dass da der Bedarf ist.
00:13:13: also einerseits hatten wir ein Geschäft was vorher im Gewerbegebiet war was sehr stark über online verkauft hat was dann es hingekriegt hat das zur Eröffnung tatsächlich eine lange Schlange sich vor der Tür gebildet hat, weil durch eine gute Social Media Kommunikation dann auch entsprechend die Leute angesprochen wurden.
00:13:30: Die Leute auch von weiter weggekommen sind um mal in den Store reinzugehen und das Geschäft mal so zu erleben.
00:13:36: Andererseits hat es sich jetzt auch ein Teeladen.
00:13:38: Teeleden gibt man ja auch kaum noch.
00:13:40: Es gibt's ganz selten.
00:13:42: Der hat sich jetzt tatsächlich die Innenarbeit gewechselt ist dann auch mehr in die Innenstadt gezogen jetzt.
00:13:48: Ist super individuell eingerichtet mit Total tollen Deko-Ecken, Kinderecken und sonstige.
00:13:56: Hat aber auch trotzdem diesen urigen T-Geschäftstil mit beibehalten Und ich finde sowas individuell ist es halt etwas was den Reiz ausmacht.
00:14:05: Also du brauchst nicht irgendwelche Standardlehnen Du musst halt aufpassen dass du nicht nur in eine Nische rein wächst sondern du musst halt diese Individualisierung haben Weil genau das ist das was die Leute Spaß macht wenn sie mal durch die Straße schlendern.
00:14:18: Auch wir haben so ein schönes Café hier, was auch sehr gut in der Richtung ausgerichtet ist.
00:14:23: Wo die Leute gern verweilen weil gibt eine Kinderecke da man kann in Ruhe sein Kaffee trinken und Kinder spielen im Hintergrund.
00:14:30: Und das sind halt so Dinge Die machen so eine Stadt auch lebenswerter und da muss man halt gucken wie kriegt man das hin Dass man halt ein verschiedenes Angebot macht und dass man immer wieder neue Reize in jeden stattbringt.
00:14:42: Ja dann empfinde ich dir auf jeden Fall die vorhin erwähnte Folge mit dem Dr.
00:14:47: Johannes Berinsen da mal reinzuhören, vielleicht ist da sogar noch was für dich dabei?
00:14:52: Gerne!
00:14:53: Genau.
00:14:54: Ansonsten als Bürgermeister bist du jetzt direkt dran auch an den Sorgen der Menschen.
00:14:58: Ist ja auch gerade so eine hypersensible Zeit in der wir leben, hat man so manchmal das Gefühl... Ja, jetzt sagst du grade lebenswerter machen es auch eines deiner Ziele konkret natürlich auf einen Halsorte in der Stadt.
00:15:13: Du sprachst da gerade von einem Café, wo die Kinder spielen können.
00:15:16: Wo man einfach gerne hingeht um zu verweilen.
00:15:18: Genutzte deine strategische Erfahrung um Xanten ganz konkret für Familien und die nächste Generation lebenswerter zu machen?
00:15:25: Also alleine kann ich das definitiv nicht schaffen.
00:15:27: aber tatsächlich wir haben ja das Glück dass es gibt verschiedene Förderprogramme.
00:15:31: Ich finde Förderung nicht immer gut weil man dann halt erstmal mit vielen sich ums Geld bewerben muss und nicht weiß was dabei rumkommt oft dann auch viel Zeit und Geld investiert hat, um eine Förderung zu kriegen.
00:15:44: Aber uns Kommunen gibt es halt nur mal schlecht.
00:15:46: Das muss man ganz klar sagen.
00:15:47: wir haben immer mehr Aufgaben.
00:15:49: das finanzielle wird dann entsprechend leider noch meist nicht mitgegeben vom Land und Bund so dass wir das halt selber tragen müssen.
00:15:56: uns fehlt denn das Geld natürlich für andere Dinge.
00:15:58: Nichtsdestotrotz, also bei uns ist es halt das Ehrenamt was einerseits sehr viel trägt.
00:16:02: Wir haben jetzt zum Beispiel einen Verein der heißt DankSantenEV die sich wirklich darum kümmern Angebote für Familien und Kinder halt mehr in den Fokus zurück zu zeigen wo in welchen Städten es etwas gibt aber andererseits auch zum Beispiel mit einem Picnic in unserem Kurpark das Ganze so ein bisschen mit Leben zu füllen.
00:16:21: Das heißt, diese Dinge die finde ich immer super, die versuche ich dann zu unterstützen auf meiner Art zu kommunizieren aber auch Tipps zu geben wo sie vielleicht dann das eine oder andere Fördermittel noch abgreifen können.
00:16:32: Auf der anderen Seite hilft es mir aus der Wirtschaft natürlich auch schneller Entscheidungen zu treffen.
00:16:36: Also hier hat früher mal öfters eine Entscheidung etwas länger gedauert.
00:16:40: Ich denke mir halt meistens immer okay lass uns die Entscheidung treffen.
00:16:43: Danach bewerten wir es, ob's funktioniert hat oder nicht.
00:16:45: Eine Rolle rückwärts kann man immer machen.
00:16:47: Man muss sich das dann eingestehen, dass es halt nicht funktioniert hat.
00:16:50: aber im Endeffekt ist es die Dinge schneller voranzubringen.
00:16:53: Wir haben einen Skaterpark jetzt wieder eröffnet in unseren UQW also einen überdachten Park bzw.
00:16:59: eine Halle so dass man auch mal Regendorf fahren kann.
00:17:02: da ging es auch um schnellere Entscheidungen einfach zu treffen.
00:17:04: wie können wir das halt wieder nutzbar machen?
00:17:07: und genau da sehe ich den Punkt du kannst natürlich immer was Neues dir einfallen lassen muss auch sein, aber zumindest das Alter zu erhalten oder dem Alten wieder einen neuen Treiff zu geben.
00:17:17: Das sind halt auch Dinge die man relativ schnell und einfach machen kann.
00:17:21: Und leider Gottes ist es so, man braucht doch manchmal den Mut, den notwendigen Dinge zu probieren weil das regulatorische hält einen dann manchmal auf, aber man muss dann auch mal in den Schritt weitergehen und dann kann man die Dinge voranbringen.
00:17:36: Ja, man muss es halt ganzheitlich betrachten.
00:17:39: Das ist der nächste Punkt.
00:17:40: also du kannst nicht immer nur auf eine Sache fixieren sondern du musst wirklich alles übereinander zu kriegen.
00:17:46: und da hilft das strategische Unternehmen weil man den Unternehmen ja auch nicht einfach nur eine Sache fokussiert und rausdrückt Sondern tatsächlich irgendwo versucht die Strategie in einen gewissen Plan reinzubringen und langfristig zu denken.
00:17:58: Und dass müssen wir hier auch in manchen Bereichen machen.
00:18:00: Also Man wünscht sich viel Aber nicht alles direkt umsetzbar, deswegen darf man die Sachen nicht verlieren sondern muss sie dann halt auf die längere Zeit ein bisschen schieben und einplanen.
00:18:11: Und da kriegt man es hoffentlich auch umgesetzt.
00:18:13: Ja das ist ja cool!
00:18:14: Da bringst du den richtigen Drive mit gerade weil du in der FMCG-Welt einfach weißt wie man Speed und KPIs und Effizienz Leben muss, um überhaupt so ein kurze Liebiges Produktleben halt hinzukriegen.
00:18:29: Weil ja von Schnelligkeit lebt ja nochmal der Handel und das bringst du jetzt in die Verwaltung?
00:18:36: Genau!
00:18:36: Also zumindest versuche ich das und es hat auch schon zum Teil geklappt.
00:18:40: also tatsächlich Prozesse optimiert intern.
00:18:43: wir haben unsere mietige Struktur optimiert dass wir schneller auch mal Dinge nicht totreden sondern halt dann tatsächlich nach kurzer Zeit auf einmal eine Entscheidung treffen Auch nicht nur darüber reden, warum es nicht geht oder was nicht geht.
00:18:55: Und dann tatsächlich auch zu suchen, was ist denn der Plan B?
00:18:58: Wie können wir das umsetzen und was könnte ein Lösungsansatz sein?
00:19:01: Das eine oder andere hat schon funktioniert.
00:19:03: Es funktioniert nicht immer.
00:19:05: aber dann sage ich auch okay wenn's nicht funktioniert, da müssen wir uns gut kommunizieren.
00:19:08: Dann müssen wir es gut rüberbringen, warum dass es nicht funktioniert hat.
00:19:11: Ja und die Dinge müssen dann in einen Einklang gebracht werden und das macht wirklich extrem viel Spaß.
00:19:17: und das Wichtigste daran ist immer optimistisch zu bleiben.
00:19:21: kennt man ja auch als Unternehmen.
00:19:23: Man hat ein Jahresziel, man hat einen Ergebnis was man erreichen muss und letztendlich egal wie schwierig oder wie hoch die Hürde scheint, man versucht hier alles dafür.
00:19:32: Man versucht das jetzt zu erreichen und bestmöglich dann abzuschneiden.
00:19:35: Und genauso ist es halt eigentlich auch hier.
00:19:37: Hier muss man auch immer trotz der Schwierigkeiten die da sind versuchen das ganzheitliche zu betrachten, versuchen optimistisch zu bleiben und sich über jeden Schritt den der dann gelingt einfach aufzufreuen Und diesen Optimismus dann einmal weiter zu tragen und auch in den verschiedenen Bereichen mit reinzutragen.
00:19:52: Ja, ich finde ja auch immer es toll für Menschen ist hinkriegen kurze Wege zu gehen und das möglich machen.
00:19:58: Ich habe da mal so ein Bild des Nachbarschaftsverhältnisses vor mir.
00:20:01: du willst mit dem Nachbarn einen Wein trinken und dich trennten Maschendrahtzaun Du könntest jetzt einmal ganz außen rumlaufen.
00:20:09: dabei kannst du noch zweimal überfahren werden oder du schneidest den Zaun einfach Einmal in der Mitte Stück ein und machst dann eine kleine Tür rein.
00:20:19: Und durch die Tür kannst du aufmachen, die kannst du auch wieder zu machen.
00:20:23: aber du kannst dich öfter mal sehen, kannst einen Wein trinken.
00:20:26: Da könnte man ja aus versicherungstechnischen Gründen schon gar nichts bewerkstelligen.
00:20:30: heutzutage wenn man mit dem Mindset rangeht was es lange in Deutschland gab jetzt kommst Du und sagst wir kriegen das hin.
00:20:39: Ja, absolut.
00:20:39: Anders geht es halt nicht weil ich glaube dann wird man depressiv werden mit den ganzen Würden die man teilweise vor die Haustür gestellt kriegt.
00:20:48: aber wenn man ein paar Steinchen zur Seite geräumt hat dann hat man schon wieder einen Weg gefunden dem man gehen kann und darum geht das ja.
00:20:54: also man kann immer sage ich mal auch träumen.
00:20:57: Träumen sollte man träumen muss man.
00:21:00: Aber da darf man sich quasi über die Kleinigkeiten freuen die man erreicht hat Und genau diese Mischung macht das dann aus.
00:21:06: Diese Mischungen sind extrem wichtig, um voranzukommen.
00:21:10: und ich glaube, wenn man es nach außen kommuniziert oder mit den Leuten bespricht und denen dann auch aufzeigt warum was funktioniert, warum nicht funktioniert, dann sind sie abgeholt!
00:21:21: Dann fühlen sich zufrieden.
00:21:23: Natürlich gibt's auch mal Stenkerei weil etwas nicht funktioniert.
00:21:27: Das gehört dazu, damit muss man klarkommen.
00:21:29: Kritik... hilft einem ja nur, das besser zu machen.
00:21:33: Man kann halt gucken okay warum ist die Kritik da?
00:21:36: Kann ich sie beheben?
00:21:37: oder wie muss ich argumentieren damit derjenige vielleicht einen anderen Blickwinkel darauf kriegt und das macht halt eine extrem schwierige Spaß weil man das dann als persönlichen Challenge auch annehmen kann.
00:21:49: Ja auf jeden Fall!
00:21:50: Der Blick zurück wenn du heute durch den Supermarkt gehst, tappst du dich noch dabei wie du regale analysierst
00:21:56: Auf jeden Fall.
00:21:57: Also egal für welches Unternehmen ich unterwegs war, ob es jetzt Henkel war oder entsprechend als letztes Lint.
00:22:03: Es geht immer so darum dass man wenn man im Regal steht mal guckt welche Produkte sind denn noch da?
00:22:08: Welche Produkte vielleicht neu dazu gekommen?
00:22:10: Man hat ja auch seine Lieblingsprodukte im Portfolio gehabt die man ja selber auch gerne genutzt hat oder halt auch bei Lint das Beispiel gegessen hat.
00:22:20: Und entsprechend dem guckt man natürlich, wie sind die positioniert?
00:22:23: Sind sie noch da?
00:22:24: Wie haben Sie sich entwickelt?
00:22:26: Relaunch beim Design ist ja auch immer so ein Thema.
00:22:29: Gefällt einem denn der neue relaunch oder nicht?
00:22:32: Das sind alles Dinge, die beobachtet man.
00:22:35: und wenn man durch ihre Gale dann schlendert, dann guckt mal nach links und rechts und guckt, wie die Positionierung ist ob sich auch die Marke stärker etabliert hat, ob sie kleiner geworden ist.
00:22:46: Das sind alles Dinge, die gehören dazu auf jeden Fall.
00:22:48: Also einerseits natürlich auch gerne zurückblickend auf alte Zeiten andererseits schaust du heute auch kritischer auf die FMC G-Branche beispielsweise Müll und Lieferketten weil ich meine das kriegst du ja vielleicht als Bürgermeister dann nochmal anders mit wenn das dann irgendwo am Limis liegt.
00:23:07: Ja natürlich, also ich meine letztendlich man guckt sich beides an.
00:23:10: Also man guckt sich halt an wie hat sich das verbessert?
00:23:14: Viele Unternehmen investieren ja viel auch in Thema Nachhaltigkeit.
00:23:18: bei manchen Dingen ist es natürlich von Vorteil.
00:23:20: Bei manchen Ding ärgert man sich vielleicht auch mal als Verbraucher.
00:23:23: Ich sage mal Capricen da ist es ja so dass der Strohhalm natürlich besser ist dadurch dass er jetzt aufs Papier ist aber nicht unbedingt durchstechen und das nutzen dann dadurch besser geworden ist weil er einfach sehr dünn und klein ist.
00:23:37: Da gibt es immer Optimierungsbedarfe und Optimierungspotenziale.
00:23:40: Wir versuchen unsere Stadt natürlich auch sauber zu halten, möglich ist halt nicht dass da irgendwo großartig Becher oder sonstiges durch die Gegend fliegen.
00:23:47: das lässt sich nicht immer vermeiden.
00:23:49: aber dann muss man halt auch gucken welche Maßnahmen kann man ergreifen um Österreich zu schützen.
00:23:54: und deswegen ich gucke da auch gerne mal kritisch hin und sehe auch die Veränderungen.
00:23:59: aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass viele Unternehmen sich das auch die Fahne geschrieben haben.
00:24:04: Die Nachhaltigkeit ob es jetzt ja auch Kuti war wo ich mal war oder GlaxoSmith klein man hat immer geguckt was kann man denn als nächste Innovation bringen?
00:24:13: Wo kann man die nachhaltigkeit weiter stärken?
00:24:16: Ob es jetzt das Produkt selbst war oder halt einfach noch die Transportwege Das ist dann immer die Entscheidung gewesen und Ich glaube Anders geht es heute auch nicht mehr.
00:24:25: Wir müssen gucken, dass wir unsere Rohstoffe erhalten haben und alte Rohstoffen wieder verwenden.
00:24:31: Wir sind hier eine Region die Kies abgebaut hat und jetzt momentan Salz abbaut.
00:24:37: Das heißt auch das ist schön für uns als Bürger aber wird halt auch auf der anderen Seite benötigt.
00:24:46: Alle Rohstoffe sind irgendwann mal endlich.
00:24:48: Und wenn wir nicht darauf achten, die bewusst einzusetzen dann haben wir halt ein Problem und das Problem trifft auch die Städte.
00:24:55: Das muss man ganz klar sagen.
00:24:57: Ja klar!
00:24:59: Aber schönes Beispiel mit Capricon oder Capricun.
00:25:02: Die haben ja tatsächlich einiges geändert.
00:25:05: Look and Feel ist ähnlich geblieben aber die Stoffe haben sich verändert.
00:25:09: Aber ja in und wieder es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
00:25:13: Das Produkt muss natürlich auch noch funktionieren, der Strohhalm muss natürlich auf seinen Dienst tun.
00:25:18: Ja wenn wir jetzt mal hinten raus nochmal in die Zukunft schauen wollen hast du einen Wunsch ans Universum.
00:25:25: Du hast ja einen starken Rückhalt in der Bevölkerung Wenn du einmal schnipsen könntest und alle bürokratischen Bremsen wären gelöst.
00:25:32: Was ist deine künste Vision für Xanten?
00:25:35: Die du am liebsten Morgen schon realisiert werden lassen würdest.
00:25:39: Also tatsächlich, die Kommunale Selbstverwaltung würde ich noch ein bisschen stärken.
00:25:43: Weil das bedeutet halt wenn wir nicht Aufgaben von oben nach unten delegiert kriegen tolle Ideen, die auf Bundes- oder Landesebene gesichtgedacht werden und dann unten uns in der Kommune treffen.
00:25:56: Wenn wir mehr Möglichkeiten hätten finanziellen Mittel selber einzusetzen, wenn wir mehr möglichkeiten hätten zu investieren, dass wäre deutlich besser.
00:26:03: Wir haben extremen Probleme mittlerweile weil wir in die Infrastruktur in den Schulen investieren müssen.
00:26:08: Und das ist so ein Punkt, wo ich sage, da würde ich wenn ich schnipsen könnte gerne einmal den Goldregen hier rausholen um halt in moderne Schulen zu investieren.
00:26:18: Um halt in moderne Sportstätten zu investiren weil die Leute, die das nutzen ob es jetzt Schüler sind, ob sie für eine sind Das Ehrenamt, die sind extrem stark, ne?
00:26:29: Die tun sehr viel für die Gesellschaft und es würde mich einfach freuen wenn wir da auch bisschen mehr zurückgeben könnten als Kommune das Ganze noch weiter zu unterstützen und halt tatsächlich sie so auszustatten, dass Sie weiterhin an Ihren Aufgaben, an Ihrem Sportarten und Projekten Spaß haben.
00:26:46: Und die Lehrer entlasten, dass sie nicht nur einen Förderantrag für den Stuhl der Feld stellen müssen?
00:26:51: Ja absolut!
00:26:52: Also das ist halt das Thema.
00:26:55: man spricht über Sportmilliarden oder sonstiges wenn man das umrechnet auf die Kommunen es ein ganz klarer Watzen.
00:27:01: das heißt nicht jeder wird eh profitieren davon Und das ist ein extremer Aufwand.
00:27:08: Der kostet dich Vorplanung, der kostet dir teilweise auch Projektmanagement weil du da investieren musst in den Planungen und sonstiges.
00:27:17: Du weißt nicht ob du es bekommst oder nicht am Ende.
00:27:20: Und diese Hoffnung die natürlich dann nicht nur bei dir als Stadt schwillt sondern auch in den Vereinen von profitieren dass sie etwas Neues kriegen Das ist halt auch ein Thema was natürlich zur Enttäuschung führt wenn man nicht ausgelost wurde.
00:27:32: Und da würde ich mir natürlich ein bisschen mehr wünschen, das Geld direkt in den Kommunen zu schließen.
00:27:37: Dass man halt wirklich sagt Mensch hier habt ihr im Batzen Geld wofür ihr Dinge entwickeln könnt die müssen da rein gemästiert werden.
00:27:43: Ihr müsst es nachweisen.
00:27:44: nachher aber so hätte man wirklich als Kommune mehr Möglichkeit zu sagen okay und jetzt ist jetzt die Sportstätte wichtig.
00:27:50: uns ist jetzt Schule wichtig unsere sehr allein der Sportplatz wichtig dass man dann gezielt eine Maßnahme tatsächlich auch umsetzen kann und somit halt an Stückchen für Stück die alte Infrastruktur dann halt monetisiert.
00:28:02: Ja, toll!
00:28:03: Dass du heute Gast warst bei FMCG Vibes war eine besondere Folge und zeigt auch nochmal wie alles zusammenhängt.
00:28:09: Toll dass du da warst.
00:28:10: Ja vielen Dank lieber Daniel und ich habe mich auch sehr gefreut.
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