116: Mission Zero Waste: Wie 𝗦𝗜𝗥𝗣𝗟𝗨𝗦 Ü𝗯𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵ü𝘀𝘀𝗲 zu 𝗠𝗲𝗵𝗿𝘄𝗲𝗿𝘁 macht
Shownotes
In dieser Folge von FMCGvibes ist Raphael Fellmer, Gründer und CEO von SIRPLUS, zu Gast. Raphael gehört zu den bekanntesten Stimmen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung in Deutschland. Mit Foodsharing hat er eine Bewegung aufgebaut, die bereits Millionen Kilogramm Lebensmittel vor der Tonne bewahrt hat. Mit SIRPLUS verfolgt er die Mission, Überschüsse aus der Lebensmittelindustrie wieder in den Kreislauf zu bringen – und daraus ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell zu machen. Im Gespräch erklärt Raphael, warum Lebensmittelverschwendung kein Randthema, sondern eine der größten Herausforderungen entlang der FMCG-Wertschöpfungskette ist. Gleichzeitig zeigt er auf, wie aus Überproduktion, Fehlchargen oder auslaufenden Mindesthaltbarkeitsdaten neue Chancen für Marken entstehen können.
🔍 𝗪𝗮𝘀 𝗲𝘂𝗰𝗵 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁: • Warum Lebensmittelverschwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette entsteht • Wie SIRPLUS Überschüsse von Marken und Herstellern wieder vermarktet • Welche Herausforderungen Food-Start-ups bei Produktion und Absatzplanung haben • Warum Mindesthaltbarkeitsdaten oft missverstanden werden • Wie Marken Überschüsse als Marketing- und Nachhaltigkeitschance nutzen können • Welche Rolle Konsument bei der Vermeidung von Food Waste spielen • Warum Profitabilität und Nachhaltigkeit zusammen gedacht werden müssen • Wie die Vision einer Welt ohne Hunger Realität werden könnte
📍 Wer verstehen möchte, wie Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und FMCG-Innovation zusammenwirken – und warum Lebensmittelwertschätzung weit über den Handel hinausgeht – sollte diese Folge nicht verpassen.
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Transkript anzeigen
00:00:06:
00:00:14: Wir sind Nina, Finn und Daniel.
00:00:17: Jede Woche spricht einer von uns mit Gästen aus FMCG und Handel!
00:00:31: Liebe Produzenten, wir helfen euch von A bis Z. Also nicht nur wenn am Ende was übrig bleibt sondern wir helfen Euch damit am Anfang alles gut läuft und ihren tolles Produkt platziert auf dem Markt dass ihr gar nicht erst Überschüsse produziert von etwas was leider sich nicht verkauft.
00:00:48: Die Deutschen haben wir mindestens zehn bis zwanzig Prozent der Menschen.
00:00:52: die kennen gar nicht den Unterschied zwischen einem Verbrauchsdatum und ein Mindesthaltbarkeitsdatum.
00:00:57: Ich glaube das wird es auch In mindestens zehn, zwanzig Jahren sehr nah dran schaffen werden endlich dieses große Ziel der Menschheit Zero Hunger zu bewerkstelligen gemeinsam als Menschheit.
00:01:12: Herzlich willkommen zu einer weiteren FMCG-Vibes Episode heute mit Raphael Felmer Gründer und CEO von Serb Class.
00:01:18: Hallo Raphael!
00:01:18: Servus
00:01:20: und schönen guten Morgen.
00:01:20: lieber Finn und liebe Zuhörenden.
00:01:23: Ich freue mich sehr, dass wir sprechen können.
00:01:24: Weil ich bin seit Jahren verfolge ich begeistert deine Missionen und deinen Schaffen.
00:01:30: Und du bist für mich die Nummer eins Personen.
00:01:32: wenn es um das Thema Lebensmittelräten in Deutschland geht ist ein super relevantes Thema auch das erste Mal dass wir dieses Thema hier zu groß sind Podcast bei uns mit aufzeigen und ich finde es einmal mega spannend.
00:01:42: bevor wir gleich näher darauf eingehen was du mir Zerblas machst nimm uns doch mal mit.
00:01:46: wie war denn deiner persönliche Reise?
00:01:47: Wie bist Du in die FMCG-Welt gekommen?
00:01:50: Ja super schön, dass das Thema Lebensmittelverschwendung bzw.
00:01:55: Lebensmittel Wertschätzung jetzt auch bei den FMCG-Vibes ein bisschen Raum bekommt weil das Thema ist eigentlich für jede Brand irgendwann mal anstehend.
00:02:05: Das heißt Überschüsse über Produktion, Fehlproduktion irgendwie Labelwechsel Logo Design Änderungen Händler springt ab Wasser immer als es gibt so viele Gründe, weil viel hobelt.
00:02:19: Da fallen halt auch Späne an und wir bringen mal wieder einen Kreislauf und dazu kommen wir gleich.
00:02:24: Und wie kann man das noch nutzen als Mehrwert?
00:02:26: Also ein Buck wird auf einmal ein Feature mit surplus.
00:02:32: Mein persönlicher Weg ist dass ich seit dem ich so sieben bin die Vision habe eine Welt zu schaffen in der alle Menschen genügend zu essen haben.
00:02:39: Das klingt erstmal vielleicht sehr hochtrabend oder utopisch Aber ist gar nicht so unmöglich, auch wenn leider heute noch fast siebenhundert Millionen Menschen Hunger leiden.
00:02:49: Auf unserer Erde haben wir allein mit den Lebensmittel die wir verschwenden ausreichend Lebensmittel um alle Hungern in dreimal zu ernähren.
00:02:58: Das heißt es ist nicht eine Frage ja der Planet der kann halt nur neun Milliarden irgendwie satt bekommen oder so.
00:03:04: Wir sind jetzt ein bisschen mehr als acht Milliarden sondern wenn wir umsteigen würden auf sagen wir mal achtzig Prozent weniger Verschwendung könnten wir easy nochmal anderthalb zwei Milliarden Menschen noch mit Nahrung versorgen.
00:03:19: Das ist also sehr viel mehr als wir überhaupt bräuchten, wenn wir noch oft pflanzlich umsteigen würden hätten wir noch mal mindestens drei bis fünf Milliarden Menschen die wir satt bekommen können.
00:03:30: weil heute über siebzig Prozent der globalen Agrarfläche genutzt wird für tierische Produkte Anbaufläche Weidefläche Soja Getreide etc.
00:03:40: Und ich habe mir gesagt, ich möchte da was tun.
00:03:42: Weil es kann nicht sein dass wir unsere Mitmenschen und unsere Brüder und Schwestern haben, die einfach jeden Tag Zehntausende vor einem Kinder verhungern.
00:03:50: Wir haben dann die Welt angeschaut, hat verschiedene Reisen gemacht, spreche mittlerweile sechs Sprachen und liebe Kulturen, liebe unser Menschheit, liebe diesen wundervollen einzigartigen Planeten.
00:04:02: Erde Raumschiff Erde Spaceship Earth habe ich früher nicht so verstanden, mittlerweile weiß ich dass wir mit hundert sieben tausend kamen Haar um die Sonne düsen und das einfach der geilste Planet wahrscheinlich im ganzen Universum ist.
00:04:16: Ich hab gesagt ja wie können wir was tun für unsere Mitmenschen aber gleichzeitig auch unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren?
00:04:24: weil wenn wir alle leben würden so wie wir hier in Europa bräuchten wir eher zwei wenn nicht drei weitere Erden und die gibt's einfach nicht.
00:04:31: Und hab dann ähm... ...zwei tausende neun zwei Hochzeits-Einladungen bekommen nach Mexiko und bin dann rüber, ja wollte rüber jetten mit einem Flieger ganz normal.
00:04:44: Hab dann gesehen scheiße ey das sind ja fast fünf Tonnen Treibhausgase.
00:04:48: also zur Einordnung wir stoßen so ungefähr zwölf Tonnen treibhaus Gase pro Jahr aus in Deutschland pro Person und wir sollten aber wenn wir die Pariser Klimaziele ernst nehmen wollen dann nur eher so zweieinhalb Tonnen ausstoßen.
00:05:02: Das heißt ein Riesengeb zwischen dem, wo wir uns heute schon bewegen und wo wir eigentlich hinkommen müssten.
00:05:08: Wo nur Länder in Afrika oder manche noch in Asien überhaupt auf diesen zweieinhalb Tonnen Niveau sind.
00:05:16: Und wir haben einfach einen sehr hohen Lebensstil in Europa Nordamerika und leben bisschen auch oft kosten Natürlich von anderen Lebewesen aber auch von zukünftigen Generationen anderen, die halt auch unter dem Klimawandel viel mehr leiden.
00:05:29: Und ja, da habe ich gesagt, da muss jetzt irgendwie eine Alternative finden zu den Hochzeiten ohne mit einem Flugzeug.
00:05:37: und dann sind wir zu dritt von Den Haag über Europa, Afrika bis nach Brasilien rübergetremmt mit Segelbooten auch.
00:05:45: Es war ziemlich spannend, sind auch fast gekendert und dann habe ich mich auf der Atlantik-Überquerung entschlossen in einen Geldstreik zu treten also kein Geld mehr anzunehmen, kein Geld mal auszugeben.
00:05:58: Unbewusstsein zu schaffen dass wir alle satt werden können und das wir uns dafür auch einsetzen sollten.
00:06:03: und überhaupt Überschussverschwendung.
00:06:06: etwas sehr perverses ist in unserem kapitalistischen System was es aber gilt zu transformieren.
00:06:11: Und als ich dann zurückgekommen bin von der Reise nach anderthalb Jahren Ich kam übrigens ein halbes Jahr zu spät zur Nachzeiten.
00:06:17: Aber der Weg ist das Ziel Ich habe sehr viel lernen dürfen.
00:06:20: auf dieser wunderbaren Reise Habe ich angefangen in Berlin dann zu Containern weiter, also Mülltauchen.
00:06:29: Das was eben leider nicht geschafft hat in den Magen zu wandern.
00:06:33: und da was die Läden nicht verkaufen konnten habe ich gerettet Bio-Läden, Bäckereien und so aber auch normale Supermärkte Und hab dann im Jahr zwei tausend dreizehn die Lebensmittel retten Bewegung gestartet.
00:06:47: das heißt heute Food Sharing ist mittlerweile Das größte Netzwerk von Ehrenamtlichen, die sich gegen Food Waste einsetzen und die Tafeln im Kleinen ergänzen.
00:06:57: Die Tafel machen super Job!
00:06:59: Aber leider, ja so... Achtzig, neunzig Prozent der Menschen, die tafelberechtigt sind, die gehen gar nicht zur Tafelschäme in ihrem Kiez da irgendwie anzustehen für eine Tüte wo sie dann auch noch ein paar Euro zahlen müssen ist trotzdem super wichtig.
00:07:14: die Arbeit von den Tafelen aber nicht eben für alle Menschen irgendwie integrierbar in ihr Leben.
00:07:21: Die hungern dann lieber, die klauen dann lieber oder verkaufen noch irgendwas anstatt sich da einzureihen.
00:07:27: und bei Foodsharing kann eben jeder Mensch mitmachen ob Millionär- oder Studentin, ob Oma, Rentner, Familien, Singles, WGs.
00:07:38: also das heißt es ist auch ein schönes Zusammenspiel.
00:07:41: und ja dann habe ich Foodsharring groß gemacht war Markus Lanz, SternTV, Galileo und durfte in vielen anderen Sendungen, meine Botschaft zu teilen und hat mittlerweile fünfhunderttausend Menschen die Plattform.
00:07:55: Also es ist richtig fett groß geworden.
00:07:56: wir haben fast dreieinhalb Millionen Kilogramm Lebensmittel gerettet bei fünfzehn Millionen Abholung.
00:08:02: Achtzehntausend Betriebe machen mit und ich bin unglaublich stolz auf die Zehntausend Abholungen die jeden Tag stattfinden und auf die die Community die da auch entstanden ist.
00:08:11: und habe dann zwei wunderbare Kinder bekommen sie sind jetzt vierzehnund zwölf meiner Frau, die mir auch immer zur Seite stand und ich immer noch so sehr liebe.
00:08:20: Weil ja das ist einfach ein ganz besonderer Mensch und wir sind da auch durch schwierige Zeiten durchgegangen.
00:08:28: und dann habe ich gedacht jetzt müssen wir irgendwie auch das Geld als Macht nutzen.
00:08:34: Geld ist ja Energie und du kannst jetzt damit irgendwie dir einen Steak kaufen und du kann es bei der deutschen Bank anlegen.
00:08:42: Ja, unterstütze die Tierindustrie zum einen.
00:08:44: Natürlich auch Pestizide, Herbezide große Agrarkonzerne aber unterstützt wahrscheinlich mit deinem Geld bei der Deutschen Bank.
00:08:50: das kann man da nicht so gut kontrollieren wenn man sich bei einer Ökobank hat Rüstungsindustrie.
00:08:56: Man unterstützt aber auch Kinderarbeit, Atomenergie also vielleicht viele Dinge mit dem er gar nichts zu tun haben will und mit denen man denkt ja ich habe jetzt Hause Ökostrom irgendwie ein nachhaltiges Leben und dann ist das Geld, was aber für einen arbeitet?
00:09:10: natürlich auch daran über Industrien mit dem man vielleicht nicht so gut sich von den Werten vereinbaren kann.
00:09:18: Zusammen irgendwie unterstützt die und ich habe gesagt, lass mal Geld nutzen!
00:09:24: Für eine bessere, nachhaltige Welt haben wir im Jahr zwei tausend siebzehn Zöpflas gegründet.
00:09:28: Ein Online-Shop für gerettete Lebensmittel.
00:09:31: Wir hatten auch mal sieben Läden Hatten die in Berlin, mussten alle schließen während Corona.
00:09:37: Und sind dann aber komplett nur noch auf online gegangen.
00:09:40: Seit Jahrzehntzweinzwanzig kam Post-Corona.
00:09:43: Da war auch sehr schwer und ja ich glaube den meisten Leute wissen es Alpakas gab's mal unverpackt Online.
00:09:52: Es gab mal Gettier, Gorillas und viele andere Ecomers Zuden im Foodbereich das nicht mehr gibt weil das einfach knüppelhart ist mich entschieden, zu sagen wir machen weiter nach der Inservenz.
00:10:08: Also die Inservens waren schon ziemlich hart, werden acht Millionen eingesammelt.
00:10:13: Seven Ventures war dabei pro sieben seit eins.
00:10:15: und ja... Der Markt war einfach so dass ich keinen nicht ausreichenden Geld für eine Finanzierungsrunde gefunden hatte.
00:10:21: Wir waren nie profitabel und waren da aber auf dem Weg und irgendwann war dann Schluss und habe gesagt gut wenn keiner die Firma rettet surplus, dann rette ich surplus und das habe ich auch gemacht mit einem asset deal.
00:10:34: Und die Marke gekauft Social Media Domain und ein bisschen Marketing Material.
00:10:41: und jetzt sind wir seit im Mai wieder am Start.
00:10:47: Wir haben einen kleinen Team kein Obstengemüse mehr keine paid ads nur noch organisch und haben es geschafft trotzdem so auch schon wieder ein kleines Team aufzubauen und sind jetzt wahrscheinlich in dem ersten profitablen Jahr nach neun Jahren, weil wir uns wirklich auch auf Profitabilität ausgerichtet haben.
00:11:08: Also eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit, weil sonst gibt es egal wie viel Impact deine Bude macht wenn sie irgendwann nicht mehr gibt oder dein Produkt haben, weil du es nicht geschafft hast die Wirtschaftlichkeit zu erreichen dann ist halt irgendwann Ende Banane.
00:11:22: und das schade
00:11:23: Verkürzen.
00:11:24: hat ihr jetzt auch Mutatus bekannt gegeben aus Schweden, dass sie sich auch aus dem Dachraum zurückziehen.
00:11:29: Obwohl die erst vor einigen Monaten in der Schweiz gelangt sind.
00:11:33: Nimm uns doch mal mit in das Geschäftsmodell vielleicht.
00:11:36: was sind denn also die Challenges?
00:11:37: Die du aber, die auch andere Marktnehmer hatten haben?
00:11:41: oder wie funktioniert es überhaupt?
00:11:43: Also seid ihr proaktiv geht ihr pro aktiv auf die Unternehmen zu.
00:11:46: wer kommt zu euch und was haben die Unternehmen natürlich auch von der Platzierung bei euch?
00:11:52: Ja, also erst mal der Markt MOTATUS hatte glaube ich, thirty-fünf Millionen Jahresumsatz.
00:11:57: Zwei...ehm...vierundzwanzig.
00:11:59: Also auch schon ziemlich groß geworden.
00:12:01: Dreinertausend Kunden und Kundinnen.
00:12:04: die hatten mit Seven Ventures.
00:12:05: Ich glaube Dutzende Millionen sind da allein ins Marketing geflossen.
00:12:10: Und ja das Geschäftsmodell grundsätzlich ist von surplus und MOTATA sehr ähnlich.
00:12:16: Das heißt letztendlich kann man auch sagen wir sind Respostenhändler so wie kaufen halt des auf was es irgendwie übrig gibt auf dem Markt im Food-Bereich, aber auch Haushalt, Drogerie.
00:12:29: Und ich würde sagen, Rohmargen technisch waren wir beide so um die Fünfzig Prozent, weißte ich ab das Eins Punkt Null Das ist schon cool.
00:12:39: Ich glaube Aldi macht so zwanzig vielleicht mal fünfundzwanzig Prozent Aber auch mal fünfzehn Prozent Rohmarge.
00:12:45: Ein Eliker ist vielleicht sowie auch Rewe und Co.
00:12:50: Ja um die dreißig, um den Dreißig Prozent.
00:12:54: Und dann gibt es Picnic, ich glaube die sind auch schon so bei forty-fünfundvierzig Prozent.
00:12:58: Dann gibt es HelloFresh, die sind so bei sechzig-fünfundsechzig Prozent und dann gibt's erst mal lange gar nichts weil das dann auch schon schwierig wird im Foodbereich.
00:13:10: Wir sind mit surplus two point zero.
00:13:11: wir hatten Pivot, d.h.
00:13:12: wir hatten wirklich einen krassen Breakdown.
00:13:15: Ich hatte ja insgesamt sechsundhalb Angestellte.
00:13:19: Wir waren bei der Inservence nur noch siebenundzwanzig.
00:13:23: Die haben nicht, die sechshundert haben nicht gleichzeitig bei Surplus gearbeitet.
00:13:26: Aber wir waren halt sieben Jahre am Start.
00:13:29: und ja dann haben wir gesagt wie schaffen wir es Surplus so aufzubauen dass es eben langfristig auch ohne Investments von sich heraus wachsen kann?
00:13:41: Und wir sind nicht abhängig von Google Meter Insta und Co.
00:13:45: Werbung.
00:13:46: aber Wie schaffen wir Es auch die Romage deutlich zu verbessern?
00:13:50: weil das natürlich knallhart in Deutschland.
00:13:52: Also Lebensmittelpreise gibt es glaube ich wenig Länder wo so günstig ist, das heißt Walmart hat's auch nicht geschafft.
00:13:58: die haben wahrscheinlich auch hier also mindestens hunderte Millionen vielleicht aber auch Milliarden verbraten.
00:14:02: Ich weiß es nicht Aber das ist ja auch wahrscheinlich der größten Firm der Welt die sie eigentlich nicht geschafft haben und das wäre schon ganz schön.
00:14:11: was heißen Und das gibt noch viele andere die es versucht haben und was wir geändert haben neben kleines Team, remote only und organisch wachsen.
00:14:22: Wir haben auch gesagt wir stellen unsere Zusammenarbeiten mit den Firmen die sich gegen Verschwendung für Lebensmittel Wertschätzung für Zero Waste vor Zero Hunger einsetzen.
00:14:33: Mit denen machen wir langfristige Partnerschaften bei denen die viel mehr von haben als wenn sie jetzt mal kurz irgendwie ihr Restposten noch verkauft haben.
00:14:41: Das heißt wir haben unser Romage umgestellt auf über neunzig Prozent indem wir Barter Deals Badadils sagt dir das was?
00:14:51: Kannst du gerne mal erklären für die Leute.
00:14:54: Also Badadills Leistungstrausch auf Deutsch gesagt heißt es gibt eine Brand, sie bringen neues Produkt auf den Markt haben wir jetzt einfach mal hunderttausend produziert weil's natürlich günstiger ist als fünfundzwanzig tausend und man auch mit einem guten Gefühl reingegangen ist in den Markt.
00:15:12: ja das wird schon ankommen und kriegen wir verkauft dann gibts ein Das heißt ja mindestens halt bei bis und nicht sofort tödlich ab.
00:15:23: Dann gibt's da auch meistens so Normen, das sagt der Staat zwar nicht so vor aber letztendlich sagt es ist ja oft ein White Label, also irgendjemand produziert es und so und dann sagt er halt Ja ich kann nie empfehlen mal zwölf Mode garantiere ich dir so Wirklichkeit dass MAD das hat überhaupt gar keine Aussagekraft wie langes Lebensmittel hält.
00:15:44: Es ist natürlich immer mit Puffer eingeplant selbstverständlich Auch beim MAD nicht nur um die Genießbarkeit, sondern Farbegeschmack aussehen.
00:15:54: Crunchiness ist vielleicht auch ... Die Nährwerte sind identisch wie als ob es gerade die Fabrik verlassen hat das Produkt etc.
00:16:01: Das heißt dass MAD davon nicht so ernst nehmen und man sollte auf jeden Fall auch als Privatkonsument weil über fünfzig Prozent der Verschwendung von Lebensmittel passiert bei uns zu Hause.
00:16:12: wir sollten auf jeden fall mehr auf unsere Sinne vertrauen sehen riechen schmecken.
00:16:16: Aber jetzt ist dieses Datum drauf, sagen wir zwölf Monate.
00:16:21: Und irgendwann haben sie gemerkt, das ist ganz schön schwierig sich hier auf dem deutschen Markt zu etablieren.
00:16:27: Die haben jetzt irgendwie noch zwanzigtausend Stück und das MRD ist aber nur nach fünf Morte vor Ablauf.
00:16:35: Das ist ja kein Problem.
00:16:37: Ist aber schon ein Problem weil sehr viele gerade die großen Supermarktketten Die nehmen keine Ware mehr, wenn die unter-fünfzig Prozent Restlaufzeit hat.
00:16:46: Weil sie sagt hey ich schieb das erstmal bei mir ins Zentralagerein und dann weiß ich nicht wie es sich dreht vielleicht noch ein neues Produkt habe ich nochmal.
00:16:51: Risiko mache ich nicht.
00:16:54: Das heißt die Foodproduzenten haben dann einfach das riesige Problem dass sie noch auf Ware sitzen die zwar nur nicht mal abgelaufen ist Und man darf auch in deutschland Lebensmittel verkaufen die ab gelaufen sind So wie wir's bei Surplus machen.
00:17:07: der Innenverkehrbringer nimmt dann zwar die Haftung aber wie gesagt Das ist ein Riesenpuffer immer drauf.
00:17:13: Ja, und dann müssen die irgendwie schauen... ...die Foodbrains wie werden sie ihre Ware los?
00:17:17: Dann können Sie natürlich sagen, Sie machen Sponsoring, Sie unterstützen irgendwelche Sachen.
00:17:22: Sie können es auch der Tafel geben aber auch die Tafelsack auf fast hier fünf Paletten davon.
00:17:27: sorry also was der Bauer nicht kennt das ist ja nicht.
00:17:30: wo soll ich das denn bei mir lagern?
00:17:32: keine Ahnung.
00:17:33: dann kommt die Pfannthematik dazu war sonst der Taufel zu kompliziert?
00:17:37: als gibt viele Gründe was die Tafe halt auch nicht nimmt.
00:17:40: Und genau da setzen wir mit Zerplass an, dass wir dann sagen ja wir stehen den Food Brands zur Seite und helfen ihnen.
00:17:47: ihre Überschüsse, ihre Fehlproduktion also zu wenig abgefüllt.
00:17:52: Eine Drüse hat irgendwie versagt und da ist irgendwas nicht reingekommen.
00:17:56: oder irgendwie haben sie sich sowieso in der Zusammensetzung getäuscht oder es gibt einfach viele Gründe was nicht optimal läuft so.
00:18:02: Jetzt sind wir beim Back.
00:18:04: das heißt ein Riesenproblem als Food Produzent.
00:18:07: Und dann kommen wir mit Zerblas als Lösung, weil wir sagen, wir können auch selber labeln.
00:18:11: Zum Beispiel eine Mango, das ist ne zwei Kilo Packung.
00:18:15: Mango-Schwitz-Mango-Streifen und diese Bio-Mango die machte auch ein zu kurzes MRD hatte man noch nicht mal einen Logo drauf.
00:18:24: da drucken wir logo drauf und bringen es wieder in den Kreislauf.
00:18:27: also Label Neun, neunzig Prozent unserer Produkte sind aber keine Eigenmarken.
00:18:31: Sonst sind halt irgendwie von großen und kleinen Herstellen viel bio-vega nachhaltig Produkte.
00:18:37: Aber wir haben auch Heinz am Start und andere nicht noch nicht so nachhaltige Brands.
00:18:43: Und was wird dann den Firmen die auf uns zukommen oder wie ihr die anrufen oder E-Mail schreiben oder auf der Messe kennenlernen?
00:18:51: Halt auch erklären.
00:18:53: Na ja du kannst jetzt natürlich noch irgendwie sowies Mutators gemacht hat den halt noch irgendwie zehn Prozent vom UVB zahlen oder so, oder?
00:19:01: Fünfzehn.
00:19:03: Dann freut sich die Firma das ein bisschen Cash reinkommt aber letztendlich hätten sie es auch in die Tonne schmeißen können also dass das lohnt sich nicht wirklich groß wenn die Ware bei uns landet.
00:19:13: wir haben mittlerweile drei tausend organische Besucherinnen.
00:19:16: Wir sind im Domain Ranking Index kurz hinter Koro.
00:19:20: Koro macht so zweiundfünfzig Millionen Euro Umsatz.
00:19:23: Wir machen jetzt mit Zerblas nach der Insovenz, wir haben dieses Jahr ein bisschen mehr als eine Million schon gemacht.
00:19:28: Aber wir sind natürlich noch viel kleiner!
00:19:29: Aber wir ist einfach ne Hammer Love Brand, die einen super Image hat.
00:19:34: Vier Komma sieben Bewertungen bei TrustPilot.
00:19:36: Die Leute kennen uns und waren rauf und runter auch im Fernsehen.
00:19:40: Und zwar organisch aber auch damals noch bezahlt also mit Seven Ventures Hannesjenige, Esther Schweins als Botschafterinnen und haben einfach eine geile Brand aufgebaut.
00:19:53: Und das heißt wir haben auch ne coole Community von Leuten die dann zum einen in das Produkt kennenlernen, die Brand kennenlernt mit einem begahne Box im Monat, die wir raus schicken an die Kunden und achtzig Prozent unserer Bestellungen sind Einzelbestellung.
00:20:08: Die Leute suchen sich genau am Shop zusammen was sie brauchen.
00:20:11: Sind da jetzt so bei viertausend Boxen im Monats.
00:20:15: Und ja, das heißt die Brands kriegen einen viel größeren Mehrwert aus ihren Resten.
00:20:21: Zum einen spenden wir pro Bestellung zwei Schulmalzeiten,
00:20:23: d.h.,
00:20:24: das Unternehmen was ihre Überschüsse nicht verschwendet und die Entsorgungskosten jetzt auch noch spart, tut auch noch etwas Gutes aber auch für die Umwelt weil zehn Prozent aller Treibhausgase entsteht durch Food Waste.
00:20:36: Ja und dann können sie einfach sagen Sie kriegen Blockbeitrag, Social Media Beitrag.
00:20:42: Natürlich einfach das Listing bei uns selber im Shop oder auch mal ein Gastbeitrag bei uns im Magazin etc.
00:20:49: plus dass wir natürlich mit Creators zusammenarbeiten inklusive Bianca Heinecke viele kennen sie vielleicht unter Baby Beauty Palace so eine der größten Influencerinnen in Deutschland die mittlerweile auch vegan und nachhaltig unterwegs ist Und vielen anderen, das heißt die Brands bekommen eine krasse Reichweite für sehr wenig Geld im Prinzip und vor allem auch mit einem sehr guten Gefühl.
00:21:13: Ich glaube dass es ein sehr viel größerer Mehrwert für die Firma ist als einen anderen Weg zu suchen wie ihre Überschüsse Und das hat sich jetzt schon sehr gut etabliert.
00:21:21: Wir sind jetzt bei fast dreieinhalb Firmen, mit denen wir schon zusammengearbeitet haben.
00:21:26: Die meisten kommen natürlich dann auch immer wieder.
00:21:28: Also wissen cool!
00:21:29: Das läuft besser, Blaster kann ich die Ware hingeben und wir machen auch mal Ausnahmen muss ich ganz ehrlicherweise sagen Nudeln oder Reis also irgendwelche Grundnahrungsmittel so, gibt es einfach sehr wenig Überschüsse.
00:21:45: Da bieten wir dann auch mal einen kleinen Taler auf die, weil sowas natürlich auch im Sortiment sein muss.
00:21:51: Ja ich habe jetzt online gesehen ihr habt gerade knapp zweihundertfünfzig Produkte online.
00:21:55: Wie war das denn damals bei den Märkten?
00:21:57: Wie viele Produkte hattet ihr dann physisch in so einem Store vorhanden?
00:22:01: Da waren wir teilweise mit dem Rettermärken bei sechshundert Produkten Aber er war nie ein Vollsorte-Mander, also sind wir jetzt auch nicht.
00:22:09: Wir sind umgestiegen auf ja ohne Obst und Gemüse und alles verpackt und nichts gekühlt ist und so.
00:22:17: aber es ist definitiv natürlich auch noch manchmal das was ich dir gerade erzählt habe warum es Sinn macht mit Zerblas zusammen zu arbeiten und die eigene Community die man schon hat auch zu stärken.
00:22:31: weil wenn dann die Leute die kennen ja viele Brands schon und sehen sie dann bei uns Die denken nicht, was ist das für ein Scheiß-Unternehmen?
00:22:38: Die konnten ihr Portfolio nicht managen und haben irgendwie Überschüsse.
00:22:44: Das ist wie beim Schreiner beim Tischler wenn du hobelst dann hast du Späne!
00:22:49: Das passiert.
00:22:50: Es ist das beste Restaurant.
00:22:52: Hat Teller die zurückwandern wo noch was drauf ist.
00:22:54: Das is einfach so.
00:22:55: natürlich umso besser du bist.
00:22:58: Umso weniger aber ja selbst in Aldi oder Lidl die machen einfach Milliarden Umsätze natürlich bei bei denen was übrig.
00:23:04: Und so ist es auch mit den großen Produzenten und da können die noch so viel Nachhaltigkeitsmanagerinnen einstellen, die sich darum kümmern.
00:23:12: Am Ende ist das einfach daily business – dass etwas nicht funktioniert.
00:23:17: Und zwar muss das nicht immer beim Produzent legen wie gesagt.
00:23:20: Die Händler, die Supermärkte tragen auch ihren Beitrag dazu, dass wir in Deutschland so viel Foodwaste haben Millionen Tonnen also in der Industrie.
00:23:30: zehn bis fünfzig Prozent vom Obst und Gemüse wird erst gar nicht geerntet, weil es zu groß, zu klein ist etc.
00:23:34: Das heißt wir haben da sehr strenge Richtlinien nicht seitens der EU sondern der Konzerne Und die sind einfach dafür verantwortlich dass sich die Sachen absetzen.
00:23:43: so ist es leider und deswegen haben wir gesagt wollen wir den Food Produzenten aber auch anderen die was produzieren haben auch überschüssige Bücher Drogerie, Haushaltsartikel etc.
00:23:56: und mehr haben einfach gesagt wir wollen dann Mehrwert für die Bieten der sich sowohl ökonomisch also wirtschaftlich aber auch ethisch lohnt und auch in deren CSR Ziele drauf einzieht dass sie eben mit Zero Waste durch ja auch an der Kommunikation auftreten können.
00:24:14: Ja du bist jetzt seit einigen Jahren im Bereich aktiv und wenn du dir jetzt mal die verschiedenen Stakeholder Anschaust also von der Produktion, der Lohnproduzent oder vielleicht auch davor schon erstmal die Primärproduktion vom Rohstoff dann Grundproduzent.
00:24:28: Dann gibt es irgendeine Marke, die sagt ich für jetzt ein produziertes Getränk oder ich kriege jetzt einen Riegel und dann haben wir den Großhandel, den Einzelhandel unter den Konsumenten Am Ende, wir haben es schon ein bisschen angeschnitten.
00:24:41: Jeder Stakeholder hat natürlich seine eigenen Interessen.
00:24:42: Es gibt jetzt zum Beispiel im Lebensmittelhandel auch Statistiken was passiert wenn ein Produkt ausverkauft ist.
00:24:47: dann wandert vielleicht sogar der Kunde zum anderen Supermarkt ab.
00:24:50: das heißt die Konsumentin hier in Deutschland hat natürlich auch diese hohe Erwartungshaltung.
00:24:54: Wenn ich abends um neunzehn Uhr fünfzig beim Bäcker bin möchte ich gerne noch dieselbe Auswahl haben wie morgens um sieben Und gleichzeitig natürlich auch bei den Produkten auch selber gesagt Obst und Gemüse.
00:25:04: Das muss perfekt aussehen, da darf keine Delle drin sein
00:25:06: etc.,
00:25:07: also... Da sind wir natürlich in Deutschland als Erfindemann des Discounters und es sind ja glaube ich schon Vorreiter was das angeht wenn wir auch mal im Aushand schauen.
00:25:15: Wir haben natürlich eine riesige Vielzahl an Produkten.
00:25:18: Wir haben eine hohe Innovation zu, d.h.
00:25:20: wie kann man das Thema lösen?
00:25:21: Und hast du vielleicht auch Erfahrung mit Thema KI, dass wird von einigen Händern eingesetzt oder auch vom Brands Wenn nicht jetzt einer Brand bin und ein Produkt auf den Mahl bringen.
00:25:30: Und dann zum Beispiel mindestens mal dreißigtausend Flaschen produzieren muss, weil das die Grundproduzionsmenge ist?
00:25:35: Wie kann ich vielleicht vorher schon sicherstellen, dass das Produkt nicht scheitert sozusagen?
00:25:40: Ja super wichtiger Punkt wo wir jetzt auch mittlerweile immer mehr machen – und zwar Produktentwicklung!
00:25:46: Weil natürlich kannst du irgendwelche Tests machen und tanten Onkel und halt das Teamfragen schmeckt es euch kommt es gut an?
00:25:54: Also eine richtige Marktforschung ist relativ teuer.
00:25:58: Ich kann natürlich reingehen und sagen, ich gehe in die Fußgängerzone und beauftrage da halt irgendwelche Firmen als Dienstleister, die sollen das mal machen.
00:26:07: Das ist sehr kostenaufwendig und machen dann viele doch leider nicht.
00:26:11: Und dann passiert es eben dass das zwar meidwegen gut schmeckt aber vielleicht die Verpackung so undeutlich ist, dass es den Leuten im Supermarkt gar nicht auffällt als das was es eigentlich.
00:26:22: Das kann sein, dass da ein Sichtfenster fehlt.
00:26:24: Es kann sein das die Verpackung einfach viel zu groß ist... ...dass die Leute sagen sorry aber also ich konsumiere da immer nur so'n bisschen.
00:26:31: Dass man einfach gerade neues Produkt oder so.
00:26:33: Da brauche ich eine kleinere Verpackungen.
00:26:35: Dann das Preis-Leistungsverhältnis!
00:26:37: Ganz ganz wichtig.
00:26:38: wenn
00:26:38: du
00:26:40: an Edeka herantrittst.. ..oder egal welche andere Supermarkette und du willst dein Produkt platzieren kommt es sehr gut wenn du sagst guck mal wir haben hier schon mal eine Testcharge von fünf tausend bei surplus gelounscht.
00:26:52: Hier sind die Umfragewerte.
00:26:55: Wir haben forty-six Prozent, die es wieder kaufen würden.
00:26:59: wir haben das getestet und haben dadurch quasi vor der Großproduktion Haben wir ein ja schon mal soft launch gemacht bei surplus weil wir auch eine sehr diverse Community haben.
00:27:12: also rund die Hälfte ist bei uns wegen dem preis die andere hälfte mehr aus ökologischen nachhaltigen Überzeugungstäterinnen.
00:27:20: Wir haben siebzig, achtzig Prozent Frauen die bei uns retten.
00:27:23: Vor allem in Deutschland ein bisschen Österreich und die teilweise auch sehr hohe Kaufkraft haben.
00:27:30: das ist natürlich genau der Schritt.
00:27:32: ist zu sagen liebe Produzenten wir helfen euch von A bis Z also nicht nur wenn am Ende was übrig bleibt sondern wir helfen Euch damit am Anfang alles gut läuft.
00:27:41: und ihr tolles Produkt platziert auf dem Markt dass ihr gar nicht erst Überschüsse produziert von etwas, was leider sich nicht verkauft.
00:27:48: Weil war vielleicht doch zu viel Zucker, aber doch zu wenig Zucker drin.
00:27:54: War doch vielleicht einfach ein Tick zuspielerisch die Verpackung oder so.
00:27:59: Man muss aber den klaren Was ist der USP?
00:28:02: Warum soll ich jetzt diese Packung kaufen?
00:28:03: Nicht nur weil sie bunt ist und wir Menschen stehen auf bunte Farben.
00:28:06: Das heißt da gibt es einfach sehr viele Dinge, die leider immer wieder schief laufen.
00:28:10: Und genau das bieten Partnern an, wir haben mittlerweile auch eine App.
00:28:15: Das heißt, wir können da sehr gute Informationen dann auch an unser Foodpartner weitergeben und das bekommen sie natürlich woanders nur gegen sehr hohe Summen.
00:28:24: bei uns kostet es im Moment zumindest noch gar nichts, kostet einfach die Ware.
00:28:31: in Zukunft werden wir dadurch aber auch natürlich viel günstiger als jetzt ein Marvel-Unternehmen, aber dafür auch Gelder einnehmen.
00:28:39: Ja,
00:28:40: jetzt ist es so ein anderen Julien.
00:28:41: Dann ist das Thema MAD politisch schon mehr reguliert?
00:28:45: Wie ist da deine Perspektive drauf in Deutschland?
00:28:47: und dann vielleicht auch noch mal hast du einen Tipp für die Zuhörerinnen, die sind am Ende konsumiert natürlich jeder Mensch selber.
00:28:53: Die kann man vielleicht schon so gut einkaufen im Anführungszeichen dass man verhindert, dass man irgendwie zu viel kauft oder eine Struktur im Kühlschrank oder sodass man halt verhinderte, dass Man Produkte einfach vergisst sozusagen.
00:29:05: Also ich glaube erstmal ganz, ganz wichtig.
00:29:07: Kaufnot ist ein was du auch verbrauchst und nicht vielleicht irgendwann eventuell weil das sind genau die Protokole die dann am Ende im Kühlschrank, Tiefkühl oder auch in der Vorratskammer einfach liegen und dann irgendwann nicht nur zwei Mord abgelaufen sind, sondern zwei Jahre und vielleicht irgendwann wirklich leider weggeschmissen werden müssen.
00:29:26: In Deutschland haben wir mindestens zehn bis zwanzig Prozent der Menschen, die kennen gleich den Unterschied zwischen einem Verbrauchsdatum und einem Mindesthaltbargrenzdatum.
00:29:35: Mindestens haltbar bis garantiert eben das perfekte Produkt wie als ob es gerade aus der Fabrik kam aber einen dann halt ein fetter Puffer drin.
00:29:44: Dann gibt's aber das Verbrauchstatum.
00:29:46: Verbraustatum rohes Rohrfisch Hackfleisch können auch Eiergerichte sein etc.
00:29:54: Gibt es nur ein Prozent oder weniger in den Supermärkten, die einen Verbrauchsdatum haben und zu verbrauchen bis ist eine harte Deadline.
00:30:01: Man darf's danach nicht mehr verkaufen man soll das auch danach nicht essen weil das wirklich gesundheitsschädliche Folgen haben kann und allein mit diesem Wissen schon auch Zuhause dann nochmal anders umgehen.
00:30:14: also nicht nur beim Einkaufen drauf achten Nicht was hat am längsten MHD und die Milch von hinten nehmen das totaler Bullshit.
00:30:21: Das kann ich wirklich sagen, deswegen sind auch die Supermerke so streng weil sie eben nicht wollen dass die Kundinnen durch den Laden gehen oder auf die Produkte immer aufs MHD schauen sollen.
00:30:31: Die sollen richtig schnell einfach in einen wahren Korb oder riesen Einkaufswagen einfach reinlegen und nicht dieses Erlebnis haben.
00:30:39: muss hier mal gucken wie lang ist es noch haltbar?
00:30:42: weil die wollen eben, dass wir mehr kaufen.
00:30:45: und letztendlich verdient ja der Supermarkt an verkauften Lebensmittel nicht angegessenen Lebensmitteln.
00:30:50: Das heißt wenn wir dann Hundertdreißig Milliarden Euro pro Jahr wegschmeißen in der EU an Lebensmittellen, dann bedeutet es hundertdreizig Milliarden mehr Umsatz auch für die Produzenten bzw.
00:31:01: die Supermärkte und das wird da einfach mit den achtsammeren wertschätzeren gefühl auch ran gehen.
00:31:08: und egal was ich dann im supermarkt gekauft hab wenn es geht natürlich möglichst pflanzig, wenn's geht irgendwie möglichst bio regional, saisonal all diese sachen aber dass wir dann zu hause auch wirklich da anfangen zu retten.
00:31:20: Und zu gucken was muss denn jetzt konsumiert werden?
00:31:22: Im kühlschrank vorratskammer oder tiefkühltur und nicht immer nur auf was habe ich gerade am meisten Bock um?
00:31:27: dieses halt ab und zu obwohl wir es uns leisten können zweihundert euro pro jahr die tonne zu kloppen allein in deutschern pro kopf diesen Ansatz, ich mah auch vielleicht beim Rasieren oder beim Zähne putzen den Wasserhahn aus.
00:31:40: Obwohl ich es mir leisten kann dass das die ganze Zeit läuft.
00:31:43: aber ich tue's aus dem Verständnis heraus und ich glaube das ist ganz wichtig, dass wir Lebensmittel Wertschätzung, ein bisschen Mittel zum Leben das wegschmeißen können weil wir sehr reich sind, dass wir es nicht tun.
00:31:57: Weil wir wissen naja vielleicht kommt ja die Mango auch aus Afrika Vielleicht kommt mein Kaffee meine Schokolade Meine Baumwolle kommt aus afrika und wenn man weiß mehr als fünfzehn tausend Liter verbraucht halt ein Stück Rindfleisch also ein Kilo oder Kilo Baumwolle, etc.
00:32:15: Dann kaffee ist über zwanzigtausend Liter.
00:32:19: Da haben die Menschen in Afrika den sowieso schon mit Klimawandel und Dürren, die durch Foodways ausgelöst sind, dann haben sie einfach weniger Grundwasser, weniger in ihrem Seen oder Flüssen.
00:32:32: Das bedeutet natürlich eine schlechtere Ausgangslage für eine Substanzwirtschaft, weil die nicht einfach sagen einem Boar ist nochmal zwanzig Meter tiefer.
00:32:39: Das können sie sich halt oft nicht leisten.
00:32:41: und diesen Zusammenhang zwischen hier habe ich Lebensmittel und ja, ich möchte nicht auf einen Kaffee verzichten aber dann wenigstens das Wert zu schätzen und zwar nicht nur er hat mich an nur dreißig Cent gekostet die Tasse Zuhause an ein Kaffe kippen wir einfach weg.
00:32:57: Das ist ein guter Tipp!
00:32:58: Wenn jetzt noch mal ein Ausblick in die Zukunft wagen du bist da jetzt echt Zeit über zehn Jahre in dem Bereich Lebensmitreten aktiv.
00:33:04: Was sind so deine persönlichen Ziele und was wünscht du dir vielleicht auch für die Gesellschaft, wie wir mit Lebensmitteln in Zukunft umgehen?
00:33:10: Also meine große Vision ist seitdem ich jetzt bald... Jetzt bin ich dreiundvierzig dieses Jahr
00:33:18: und
00:33:19: das ist jetzt bald vierzig Jahre eine Welt zu schaffen der alle Menschen genügend zu essen haben.
00:33:25: Und Zero Hunger ist das Ziel der Vereinten Nationen SDG II.
00:33:29: Wir sind da leider sehr weit von entfernt und es gab immer wieder Fortschritte.
00:33:34: Und insgesamt kann man auch sagen, der Kapitalismus oder die freie Marktwirtschaft hat auch vieles Gutes mit sich gebracht aber natürlich auch schlechte Seiten.
00:33:43: und wir haben halt immer noch fast ein Zehntel der Weltbevölkerung was einfach hungert obwohl es nicht sein muss und ich weiß nicht ob du dich erinnerst oder Freddie Mercury, großes Wimmel, ein Stadion voll mit Leuten.
00:34:00: Tollen Bands aber auch eine Message zu sagen lass uns mal für unsere Brüder und Schwestern einstehen den es nicht so gut geht.
00:34:06: und es gibt Studien die sagen mit vierzig Milliarden Euro pro Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren können wir die Ausgangslage von dem Menschen die heute noch hungern massiv verbessern und zwar nicht um zehn um zwanzig sondern also manche sagen sogar man kann den Hunger damit komplett abschaffen.
00:34:23: und da geht's nicht darum dass wir jetzt mit diesen Milliarden dann irgendwie Lebensmittel in die Länder schicken, sondern dass wir sagen, wir bringen nicht ein Fisch vorbei, sondern wir helfen den Menschen vor Ort.
00:34:37: Wie lernt man angeln?
00:34:38: Wie kann man selber gut anbauen?
00:34:40: und wie können wir halt auch ... als der Reiche alles aus diesen Ländern importieren, vielleicht weniger importieren weil wir ein Kleidungsstück länger tragen.
00:34:49: Weil wir etwas nicht wegschmeißen und all diese kleinen Dinge hier verändern.
00:34:54: Und dann bin ich auch ganz schwer davon überzeugt dass wir das als Menschheitsaufgabe, das wahrscheinlich die größte Challenge alle Menschen satt zu bekommen, dass sich alle Menschen entfalten können und dass wir in Frieden leben Das wird es aber mit weniger Hunger, das wird es schaffen in mindestens zehn, zwanzig Jahren sehr nah dran schaffen werden endlich dieses große Ziel der Menschheit Zero Hunger zu bewerkstelligen gemeinsam als Menschheit.
00:35:24: Ja
00:35:25: das ist unser toller Schlusswort.
00:35:26: ich hoffe auf jeden Fall dass wir das sowohl einerseits auf der persönlichen Ebene aber vielleicht auch mit der Technik aber wie gesagt am Ende es ist vier persönliche Entscheidungen auch den wählen was zu verändern.
00:35:36: das ist so ein großes Thema bei den Leuten, dass man damit vielleicht was erreichen kann.
00:35:41: Auf jeden Fall wie gesagt sehr sehr lobungswertes Ziel und eine sehr lobenswerte Mission die du hast.
00:35:45: ich kann jedem empfehlen mal beim Onlineshop vorbei zu schauen.
00:35:48: Wie gesagt bei jetzt über zweihundertfünfzig Produkten finde glaube ich jeder etwas Spannendes Und einfach mal sich mit dem Thema auch privat regelmäßig auseinanderzusetzen da muss man sich auch immer so ein bisschen erinnern glaube ich oder einfach mal vielleicht eine Analyse machen Was habe ich gerade in meinem Kühlschrank?
00:36:01: Was kaufe ich hier ein?
00:36:06: Vorratskammer, da mal ein bisschen alle paar Monate durchzuschauen.
00:36:09: Dass dann nicht zu viel liegen bleibt und einfach das Thema mit dem Bewusstsein anzugehen.
00:36:14: Ich glaube in der Branche ist das schon relativ gut vertreten aber es gibt ja viele hunderte mehr um Menschen in Europa die man erreichen muss mit dieser Thematik.
00:36:23: Deswegen toll dass du dich dafür einsetzt.
00:36:24: war ein spannender Austausch, ich glaube einen schönen Exkurs.
00:36:28: Und den gespannt wie's weitergeht!
00:36:30: Ich werde auf jeden Fall regelmäßig im Shop vorbei Und das Box-Thema ist glaube ich auch eine ganz gute Sache, dass man es mal ausprobieren kann.
00:36:37: Voll ja!
00:36:38: Ich freue mich auch euch einen kleinen Rabattcode mitzugeben.
00:36:41: FMCG Vibes gibt zwanzig Prozent Rabatt auf die erste Bestellung bei surplus.de Oder unser App.
00:36:49: vielen Dank fürs Mitraten.
00:36:50: und vor allem meldet euch wenn ihr irgendjemand kennt der irgendwas ein neues Produkt an den Start bringen möchte oder halt ja auch so im Daily Hustle einfach mal irgendwas übrig hat Was ich nicht mehr verkaufen lässt, bitte an uns wenden.
00:37:04: Gemeinsam können wir da mehr Wertschätzung für eure tollen Produkte schaffen.
00:37:07: und danke dir, Finn!
00:37:08: Und euch für ein Einsatz und Aufklärung und auch den Support für die Start-ups-Wahl.
00:37:13: Es braucht ganz viel Produktinnovation damit wir diese alten grauen Herren, die irgendwas schon vor langen erfunden haben das wird ihr auch mal immer mehr aus dem Regal verjagen mit toller nachhaltiger besseren gesünderen Produkten.
00:37:28: deswegen Danke euch
00:37:30: Gerne, wenn ihr jetzt jemand mit hier in einem Kontakt dreht möchte.
00:37:33: Was ist da der beste Weg?
00:37:34: per E-Mail?
00:37:34: Per LinkedIn über die Website
00:37:36: Genau also gerne einfach an Raphael et surplus.
00:37:41: Also Raphael mit pH schreiben freue ich mich total und Da findet ihr mich.
00:37:47: LinkedIn natürlich auch und Insta
00:37:49: Perfekt!
00:37:49: Vielen Dank Raphael und viel Erfolg bei Deinem
00:37:52: Alles Liebe,
00:37:54: tschau hin Ciao!
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