115: „𝗞𝗜 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵? 𝗗𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗸𝘁𝗳𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗯𝗲𝗶𝗱𝗲𝘀
Shownotes
🎙️ 𝗡𝗲𝘂𝗲 𝗙𝗼𝗹𝗴𝗲 𝗙𝗠𝗖𝗚𝘃𝗶𝗯𝗲𝘀: „𝗞𝗜 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵? 𝗗𝗶𝗲 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗮𝗿𝗸𝘁𝗳𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝗶𝘀𝘁 𝗯𝗲𝗶𝗱𝗲𝘀“ 𝗺𝗶𝘁 Fabian Roschig, Founder von The Consumer AI „Die Zukunft ist nicht KI oder Mensch. Ich glaube, das ist komplementär.“ Künstliche Intelligenz verändert aktuell nahezu jeden Bereich der FMCG-Welt – auch die Marktforschung. Während klassische Consumer Research häufig Wochen dauert und hohe Budgets bindet, ermöglichen neue KI-basierte Ansätze deutlich schnellere Feedbackschleifen. Doch bedeutet das automatisch das Ende der klassischen Marktforschung? Fabian Roschig spricht mit FMCGvibes darüber, wie digitale Konsumentenzwillinge entstehen, warum viele Unternehmen heute zu wenig testen und weshalb Primärforschung auch in Zukunft das Fundament belastbarer Consumer Insights bleibt.
🔍 𝗪𝗮𝘀 𝗲𝘂𝗰𝗵 𝗲𝗿𝘄𝗮𝗿𝘁𝗲𝘁: • Wie digitale Konsumentenzwillinge auf Basis echter Konsumenteninterviews entstehen • Warum viele Unternehmen heute zu wenig testen und dadurch Potenziale verschenken • Weshalb Geschwindigkeit bei Consumer Insights zum Wettbewerbsvorteil wird • Warum interne Teams die Attraktivität ihrer Ideen häufig überschätzen • Wie Unternehmen schlechte Ideen früher erkennen und Ressourcen gezielter einsetzen können • Weshalb Primärforschung auch im KI-Zeitalter unverzichtbar bleibt • Warum die Zukunft der Marktforschung nicht in „KI oder Mensch“, sondern im Zusammenspiel beider Ansätze liegt
📍 Für alle, die sich mit Consumer Insights, Innovation, Produktentwicklung, Marktforschung und den Auswirkungen von KI auf FMCG und Handel beschäftigen.
In dieser Folge erwähnt: The Consumer AI, Future Food Co., Food Hub Berlin, Food Innovation Camp, Hinterland of Things, Bits & Pretzels, Coca-Cola, Nestlé, Dr. Oetker, Bahlsen
FMCGVibes #ConsumerAI #Marktforschung #ConsumerInsights #Innovation #FMCG #Retail #ArtificialIntelligence #DigitalTwins #ProductDevelopment #FutureOfResearch #AI #InnovationManagement
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00:00:06:
00:00:14: Wir sind Nina, Finn und Daniel.
00:00:17: Jede Woche spricht einer von uns mit Gästen aus FMCG und Handel heute mit Fabian Roschik von The Consumer AI.
00:00:29: Also typischerweise brauchst du schon so sechzig bis neunzig Minuten um eine Person sehr holistisch sozusagen zu erfassen.
00:00:36: Also da geht es dann nicht wirklich nur um Demografie oder Psychographie, oder solche Themen sondern hat auch wirklich um Denkweisen Gewohnheiten Kaufentscheidungen Frustration Motive Verhaltensmuster also alles was dich halt so zu sagen als Person oder als Konsumentin auch ausmacht.
00:00:54: Der einen Seite kannst du eine KI natürlich auch füttern die halt gar nicht trainiert ist.
00:00:59: Da siehst Du dann sozusagen die starke Abweichung zu dem was du hättest wenn du jetzt Wenn du jetzt versuchst, eine konkrete Zielgruppe zu befragen.
00:01:07: Dann hast du sozusagen die trainierte KI basierend auf dem realen Konsumenteninterview und da siehst du dann die starke Korrelation zu den initialen Aussagen der Person, die halt als Inputfaktor genommen wurde.
00:01:22: Und das ist glaube ich das Spannende weil du halt da relativ viel siehst.
00:01:26: Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von FMCG Vibes heute mit Fabian Roschik von The Consumer AI.
00:01:33: Ich hoffe das habe ich alles richtig ausgesprochen lieber Fabian!
00:01:37: Ja genau genauso.
00:01:39: vielen Dank dass ich hier sein darf.
00:01:41: Ja, das was du anbietest klingt fast so gut um wahr zu sein.
00:01:44: Consumer Insights im Minuten statt Wochen, valide Entscheidungen ohne klassische Marktforschung bevor wir da jetzt einsteigen.
00:01:50: wer ist Fabian der heute versucht Consumer Research komplett neu zu denken und wer war der Fabian von früher?
00:01:58: Super gerne!
00:01:59: Ich komme ursprünglich aus dem ganzen Bereich Innovation Consulting und Venture Building also sprich ich habe vorher auch schon mal einen Startup gemacht viele Jahre eigentlich an der Schnittstelle zwischen Consumerprodukten, Strategie und neuen Geschäftsmodellen gearbeitet.
00:02:14: Also unter anderem auch in Projekten mit Coca-Cola, mit Nestle, mit Dr.
00:02:18: Oetker, mit Balsam – auch anderen Größen aus der FMCG-Branche wenn man das so sagen kann!
00:02:25: Ja, und hab halt dann in diesem ganzen Zuge wirklich immer wieder gesehen sozusagen wie schwer sich Großunternehmen damit tun irgendwie ja wirklich schnelle Lernprozesse zu integrieren gerade wenn es sozusagen um dieses Thema iteratives Arbeiten geht.
00:02:40: Also gab's sehr gute Teams, sehr gut Ideen meistens auch genug Budget aber irgendwie fehlte dann dieser Learning Loop halt irgendwie.
00:02:49: Das zog sich so ein bisschen irgendwie durch meine ganze Karriere vor der Consumer AI.
00:02:54: Also wie gesagt, ich hab viele in Innovationsprojekten gearbeitet und habe halt immer wieder sozusagen gesehen dass es begann halt immer mit großen Innovationszyklen, einer großen Marktforschung.
00:03:05: dann wurde in diversen Teams crossfunktional sozusagen an den Produkten oder Projekten gearbeitet Und dementsprechend am Ende dann sozusagen, wenn eigentlich die große Entscheidung schon getroffen war das Ganze halt versucht mit Fokusgruppen eben zu validieren und da habe ich gesagt dass geht doch heute in der Welt von AI tatsächlich ein bisschen anders, ein bisschen besser.
00:03:30: Genau diese Lücke versuchen wir heute Der Consumer AI, wie du richtig sagst zu schließen.
00:03:35: Also wie kriegt man quasi das Thema Consumer Validation von so einem Art One-Off Projekt also einem einmaligen Vertesten hinzu wirklich so eine Art kontinuierlichen System und die Konsumentenstimme mit in den Prozess zu nehmen?
00:03:49: Das ist so grob die Story wo wir da gelandet sind.
00:03:55: Okay, also das heißt mit anderen Worten Marktforschung war bis jetzt zu umständlich Und zu teuer und am Ende glauben Brands an etwas, was im Grunde eine große Illusion ist.
00:04:09: Was macht ihr jetzt anders?
00:04:12: Ja ich glaube Illusionen sind ein hartes Wort.
00:04:14: aber ich denke man kann schon festhalten dass oft so die Annahme besteht das mehr teure längere Forschung automatisch irgendwie zu besseren Entscheidungen führt.
00:04:25: und ich glaube in Wirklichkeit ist das Problem meistens eher Timing.
00:04:29: also Unternehmen bekommen Consumer Fett Feedback ja am Ende doch durch Fokusgruppen etc.
00:04:35: oder durch am Anfang halt auch Consumer Insights, durch eine initiale Studie aber eben zu spät in dem Entwicklungs- oder Innovationsprozess.
00:04:44: also wenn eine Studie eher Wochen dauert und jedes Mal fünfstellig kostet testet man automatisch weniger dann werden Entscheidungen oft aus Hierarchie oder Agenda der einzelnen Personen getroffen.
00:04:59: Und wie du gesagt hast, die Consumerbranche ist ja super schnelllebig und halt auch sehr trendaffin.
00:05:04: Und Innovationen-Immolationsteams oder Produktteams müssten heute fast eher so... Wir arbeiten wie Startups schon fast also iterativ schnell ständig neue Ideen, schnelles Konsumentenfeedback und das ist halt heute nicht wirklich der Fall weil die Researchsysteme oder die Marktforschungssysteme halt dahinter oft auf längere Zyklen irgendwie ausgerichtet sind.
00:05:25: und dann entsteht da halt Speedgap sage ich jetzt mal, und deshalb ist man irgendwie dann nicht schnell genug für Trends oder arbeitet halt sozusagen Produktiterrationen da nicht schnell mit ein.
00:05:37: Und ich glaube das ist so das größte Thema also diese Idee von one of testing hinzu kontinuierlichem Konsumentenfeedback im Raum.
00:05:45: Das halte ich glaube ich für den größten die größte Transformation, die da gerade passiert.
00:05:51: Apropos Transformation ist euer Anliegen mit dem was ihr jetzt macht, sag ich mal disruptiv aufzutreten.
00:05:58: Also die klassische Marktforschung abzulösen seht ihr euch einfach als ergänzende Spielformen wie es da so eure Positionierung?
00:06:08: Ja sich glaube ein Disclaimer wo wir später ja vielleicht auch nochmal darüber reden können.
00:06:13: also wir glauben halt schon dass ist immer sozusagen Primärforschung wichtig wird.
00:06:18: Also nicht, dass da jetzt jemand schon in Sorge gerät.
00:06:23: Kann ich gleich noch mal erklären wie wir das machen?
00:06:25: Aber es basiert halt auf realen Konsumenten-Interviews.
00:06:28: Das bedeutet halt, dass du die Primerforschungen irgendwie doch immer brauchst.
00:06:33: Ich fuhre mal so ein bisschen durch, wie wir es machen.
00:06:35: Im Kern ist eigentlich... Ja, recht einfach.
00:06:38: Also du hast einen Produkt-Innovationsteam.
00:06:40: die haben zwei oder drei Produktkonzepte, Werteversprechen, Packaging Claims, Pricing was auch immer gerade sozusagen dann wirklich final.
00:06:48: die Forschungsfrage ist Dann definiert man halt die Zielgruppe und dann reagieren unsere digitalen Zwillinge wie man das so schön nennt auf diese Konzepte indem sie durch standardisierte Umfragen geführt werden.
00:07:00: und digitale Zwillingel klingt ja als erst mal sehr technisch und sehr kryptisch oder sehr abstrakt.
00:07:06: Aber was das halt konkret ist, ist wirklich wir führen zum Beispiel dann intensive tiefen Interviews mit echten Konsumentinnen.
00:07:15: Typischerweise brauchst du schon so sechzig bis neunzig Minuten um eine Person sehr... holistisch sozusagen zu erfassen, also da geht es dann nicht wirklich nur um Demografie oder Psychographie oder solche Themen sondern hat auch wirklich um Denkweisen Gewohnheiten Kaufentscheidungen Frustration Motive Verhaltensmuster.
00:07:33: Also alles was dich halt so zu sagen als Person oder als Konsumentin ausmacht.
00:07:38: also wie entdeckst du Produkte?
00:07:41: Wie wählst du die aus?
00:07:43: Warum bevorzugst du bestimmte Marken gegenüber anderen?
00:07:46: Welche Bedürfnisse, Routinen, Probleme stecken hinter so deinen Kaufentscheidungen.
00:07:51: Wie nimmst du Preise wahr?
00:07:53: oder was sind sozusagen deine Kriterien im Vergleich?
00:07:57: jetzt zum Beispiel Preis, Leistung versus Marke vs Regional vs Bio also diese Fragestellung von Welche Kaufentscheidung triggern dich?
00:08:07: Wie reagierst du auf neue Produktideen, bist du eher einer der markenteu ist oder probierst auch gerne Sachen aus.
00:08:13: Das sind wirklich sehr spezifisch auf die Konsumgüterindustrie ausgelegte Interviews und basierend halt auf diesen ganzen Input bauen wir dann sozusagen ein KI-basiertes Konsumentenmodell das diese perspektive Entscheidungslogik Präferenzen dieser Person halt sehr realitätsnah abbildet, sag ich jetzt mal.
00:08:33: Und damit können dann Unternehmen Produktideen, Verpackungen, Preisstrategien und diverse andere Sachen eben testen anstatt diese wie du ja gesagt hast wochenlange klassische Studie.
00:08:45: Damit bekommt man tatsächlich auf der einen Seite qualitative Insights oder O-Töne und auf der anderen Seite auch so quantitative Auswertung wie Konzept A schlägt, Konzept B deutlich Und du kriegst halt durch die Konsumenten Stimme oder durch die digitale Zwilling Stimme, dann eben auch das Warum.
00:09:04: Also das eine fühlt die Markentypische an, das andere wird der Preis-Fehra wahrgenommen und du kriegs' halt quasi ein klares Ranking und auch eigentlich das Warum noch mitgeliefert.
00:09:14: Das verändert halt viel.
00:09:17: wenn du anstatt jetzt nach Wochen von Stunden da die Info kriegts dann wird halt irgendwie das Thema Testing von der Ausnahme eher zu so einem kontinuierlichen Testinkultur, sag ich jetzt mal.
00:09:30: Und das glaube ich tatsächlich ist der größte Switch der Industrie, der da bevorsteht also weniger die Ablösung von krassischer Marktforschung durch KI sondern eher was verändert sich beim Verhalten dieser Teams dadurch dass sie sozusagen schneller validieren und iterieren können?
00:09:51: wenn du eine AI hast.
00:09:53: Eine AI kann ja nur das wiedergeben, denke ich mir was du reingegeben hast, was sie gelernt hat also das Prinzip shit in, shit out.
00:10:02: Ja wie könnt ihr euch an Markt behaupten?
00:10:07: Was ist euer Fokus?
00:10:09: Das ist tatsächlich auch gerade immer natürlich so dass wo wir sehr viel Education betreiben müssen, wie man ja so schön sagt um irgendwie auch die Abgrenzung klar zu haben.
00:10:19: Es ist ja.
00:10:19: im Moment gibt es extrem viele Ansätze sozusagen in diesem ganzen größeren Bereich der synthetischen Marktforschung wie man das hier nennt.
00:10:28: Das gibt halt ein statistisch basierten Ansatz dass du sagst ich nehme halt Marktforschungsstudien und Trendstudien Behaviour Science Studien und versuche halt daraus sozusagen Personas zu bilden.
00:10:42: Das ist ein möglicher Ansatz.
00:10:45: Der hängt aber natürlich auch immer stark davon ab, wie viel Input du hast.
00:10:49: oder zu diesem konkreten Thema genauso wie du gerade gesagt hast das dann so ein Shit in Shit out Thema.
00:10:54: und wir glauben halt stark daran dass dieser interviewbasierte ansatz zum Beispiel Ja, eigentlich der Stärkste ist weil er halt am klastend auditierbar ist sozusagen.
00:11:05: Du hast eine Meinung von einer Person und du hast dann die gespiegelte Meinung durch jetzt so Paralleltests, die du einmal gemacht hast.
00:11:12: also du hast quasi dem digitalen Zwilling den Fragebogen gegeben unter Initialen Personen in den Fragebogen gegeben siehst dann halt ne sehr starke Korrelation zwischen diesen Aussagen und dementsprechend hast du da ein sehr belastbares System mit dem du arbeiten kannst.
00:11:26: Ja,
00:11:26: also belastbar heißt ihr setzt auf ein Mix aus qualitativen Interviews die in regelmäßigen Abständen durchführt.
00:11:32: Die um Studien anreichert und so entstehen künstliche Personas.
00:11:36: Du kannst natürlich halt dann auch immer noch eine weitere... Also es funktioniert halt so dass du sagst Auf der einen Seite kannst du eine KI natürlich auch füttern, die halt gar nicht trainiert ist.
00:11:48: Da siehst du dann sozusagen die starke Abweichung zu dem was du hättest wenn du jetzt wenn du jetzt versuchst, eine konkrete Ziergruppe zu befragen.
00:11:56: Dann hast du sozusagen die trainierte KI basierend auf dem realen Konsumenteninterview und da siehst du halt dann die starke Korrelation zu den initialen Aussagen der Person, die als Input Faktor genommen wurde.
00:12:11: Und das ist halt glaube ich das Spannende weil du halt da relativ viel siehst was auch ein echt wichtiger Faktore ist wo viele sagen ja gut aber warum kann ich es nicht einfach in Chatchivity machen oder in Claude?
00:12:24: Und das ist halt so.
00:12:25: das, wo wir immer sagen, das ist echt interessant.
00:12:27: Weil Kain ja per se sozusagen ein probabilistisches System ist wie man so schön sagt also ein Wahrscheinlichkeitsbasiertes System.
00:12:37: oder und da hast du halt das Thema dass sehr viel wenn du dir die Studienlage anschauest KI dann schon zu Mitte tendiert, also zum Average.
00:12:46: Das heißt du hast keine Einzelmeinungen mehr wie du das vielleicht hättest wenn du sagst ich befrage jetzt mal zwanzig Leute aus der GenZ und du hast halt versucht irgendwie akkumuliert ein Bild der Gen Z zu geben was aber nicht auf Einzel Meinungen irgendwie basiert.
00:13:02: ja und dass ist natürlich eigentlich bei so einer Fokusgruppe oder so Ja, nicht der Fall.
00:13:07: Du hast immer wieder Edgecase ist, du hast Leute die irgendwie eine unterschiedliche Meinung dazu haben.
00:13:12: Du kriegst halt immer sozusagen eher generischen Insight als jetzt halt irgendwie wirklich spannende Einsichten in die Konsumentenperspektive, die halt wirklich vielleicht auch mal irgendwie außergewöhnliche Fälle darstellen.
00:13:26: und das kannst du besser abbilden.
00:13:28: durch den anderen Ansatz unter anderem
00:13:30: Ja, apropos besser abbilden als Dienstleister kriegt man ja oft ein Briefing das steht dann drin.
00:13:36: Das hier ist unsere Person die durchschnittliche Zielgruppenpersonen.
00:13:42: Die erfolgende Eigenschaften und Interessen die ist besonders weltoffen usw.
00:13:47: und so fort und es sind auch alles sage ich mal wertvolle Hinweise Damit ein Dienstleister bei der Durchführung einer Werbemaßnahme beispielsweise, wenn es im Performance-Marketing ist die richtigen Kanäle ausmacht und die richtige Audiences anspricht.
00:14:04: Aber dann ist das ja auch nicht die Aufgabe des Dienstleisters, das kritisch zu hinterfragen.
00:14:09: aber es bleibt manchmal so der Eindruck dass das Interesse das Produkt zu kaufen durchaus von ganz anderen Menschen ausgeht, die ganz andere Eigenschaften haben bzw demografische Hintergründe jeglicher Art wenn man die Konsumenten der Cashback-Aktion befragt, zum Beispiel.
00:14:24: Ja total!
00:14:25: Also das sehe ich halt bei ganz vielen Initialen Studien, dass sozusagen auch künstlich, sag' ich jetzt mal, entweder ein demografisches Stereotyp zur Grunde gelegt wurde oder irgendwelche Fantasie-Personals wo du sagst okay aber wie hat man die denn sozusagen auch erstellt?
00:14:48: Also irgendwie wenn du sag'st Urban Lifestyle, Health Conscious, irgendwie Active Sports People.
00:14:57: Dann sag ich mir halt so okay.
00:14:58: aber also erstens von der sozusagen auch wie framest du das?
00:15:04: Also wieso nennst du dir so wie die sie jetzt bei dir heißen und wie bist du zu dem Ergebnis gekommen dass das deine Ziel Target Audience ist.
00:15:15: Das finde ich schon sehr spannend.
00:15:17: Und gerade wenn du diesen BIOS mal rausnimmst, dass du dich vorne schon festlegst das dein Ziel Konsumentengruppe ist und du sagst, ich habe halt die Chance mehr zu testen dadurch es günstiger schneller wird und eben auch trotzdem Daten basiert dann kannst du ja auch solche Sachen machen wie das du mal sagst okay Wie performt Konzept A mit Zielgruppe A?
00:15:42: oder Konzept A mit Zielgruppe B und eine Konzept mit Ziel-Gruppe C. Und dann kannst du sozusagen halt auch das Thema, wo du dich initial schon mal festgelegt hast und gesagt hast wir bauen jetzt ein neues funktionales Getränk für die GenZ Kannst du ja auch trotzdem testen, ob das nicht vielleicht trotzdem für die Millennials nicht auch ein total spannendes Konzept ist.
00:16:03: Und das würdest Du eventuell nicht tun.
00:16:04: wenn Du halt sagst, Research-Zyklen dauern halt immer Wochen und kosten nämlich halt immer fünfstellig?
00:16:09: Dann sagst Du halt nee ich habe das ja initiär schon festgelegt und das finde ich halt auch spannend!
00:16:14: Du kriegst wesentlich mehr mehr Insight und die Zeit zum ersten Insight wird drastisch reduziert.
00:16:21: Okay, ja also somit seid ihr einfach jemand der Tempo ins Spiel bringt die Qualität nicht rauszeln will.
00:16:28: Also euer Versprechen ist nicht nur Speed sondern auch trotzdem genauso gute Outcamps.
00:16:32: wenn ich bessere und testen unternehmen dann in der Zukunft vielleicht sogar mehr Stichwort weniger Kostendruck Und wird man in der zukunft bessere Entscheidungen fällen und Personas näher an der Realität ausrichten können.
00:16:51: Ich denke, beides hängt schon sehr stark zusammen.
00:16:54: Also heute testen viele Teams auf jeden Fall zu wenig.
00:16:57: also ich denke weil jede Validierung halt eben teuer und langsam ist.
00:17:01: dadurch entsteht viel gerade in Großkonzernen natürlich politische Entscheidungen Hierarchie-Entscheidung manchmal auch Bauchgefühl und ich glaube wenn die Validierungen plötzlich schnell und bezahlbar wird, verändert sich diese Dynamik halt komplett.
00:17:16: Also Teams werden experimentellerer sie testen plötzlich mal zehn Varianten anstatt nur einer, testen eventuell sozusagen ob ein Produkt in einer anderen Zielgruppe auch vielleicht besser resoniert und dadurch glaube ich wird mehr getestet und die Entscheidungen werden auch besser.
00:17:34: also weil man halt früher lernt was nicht funktioniert oder was funktioniert.
00:17:38: Und was wir gelernt haben tatsächlich in vielen Gesprächen, das fand mir extrem spannend ist Office der Größe Wert halt nicht direkt den Gewinner zu identifizieren sondern auch schlechte Ideen früh zu killen.
00:17:50: Warum sozusagen?
00:17:51: weil wertvolle Ressourcen sowohl in Zeit als auch in Geld gebunden werden?
00:17:59: In Ideen die final im Marktplatz keine Relevanz haben.
00:18:04: und Und das finde ich halt spannend.
00:18:06: Und durch diesen Ansatz, dass sozusagen du diese tiefen Interviews führst und dann mit den Leuten auch tief einsteigen kannst, kriegst du wirklich das warum?
00:18:16: Also ich finde... Das ist super!
00:18:20: Wenn du jetzt siehst, das schneidet schlecht ab und sagst, ich kann das jetzt killen aber die Frage ist ja so zu sagen okay gibt es irgendwas was sich besser machen könnte damit es eben besser resoniert bei der Zielgruppe und das finde die du halt auf einem Chart interpretieren kannst, hinzu wirklich... Ich verstehe das warum und wenn ich das warum verstehe habe ich irgendwie die Chance iterativ zu optimieren.
00:18:44: Ja
00:18:44: da sind wir ja auch wieder ganz schnell beim Thema Innovationen.
00:18:46: was halte ich für eine Innovation?
00:18:49: Und was glaube ich von meiner Zielgruppe was sie für innovativ hält?
00:18:54: Also sehen wir tatsächlich mehrfach.
00:18:56: also ich glaube ein Muster was wir sehr wiederholt sehen ist Intermediums überschätzen halt ja massiv oder relativ klar, wie differenzieren bestimmte claims sind im marketing.
00:19:10: also es gibt fälle wo totale begeistering für einen konzept herrscht und dann fragst du halt die digitalen zwillinge dieser einzelnen konsumentengruppe die du erst mal jetzt zum start identifiziert hast.
00:19:21: Und da kriegste halt deutlich signalisiert so das wirkt halt irgendwie generisch oder der claim ist irgendwie sag ich mal zu überpowered klingt zu sehr nach marketing sprechen Ja, und dann siehst du halt sozusagen okay.
00:19:35: Also je stärker Teams emotional in eine Idee schon investiert sind, desto wertvoller wurde auf einmal die externe Perspektive, die du darauf kriegst.
00:19:47: Das heißt ich glaube viele Unternehmen unterschätzen da wirklich wie stark der interne Bayes Innovation beeinflusst.
00:19:56: um das Du sagst weil ich so stark mit meiner Marke identifiziert bin ... resultiert das halt auch ähnlich bei dem Kunden, ne?
00:20:03: Und das haben wir echt wirklich jetzt ... ... mehrfach gehabt dass das demso nichts ist.
00:20:09: Das finde ich immer wieder sehr spannend sozusagen wenn man da so tief drinsteckt in seinem Unternehmenskontext und seiner Unternehensrealität wie dann doch die externe Perspektive... ...und eine Datengrundlage das Ganze halt ein bisschen durchschütteln kann.
00:20:25: Ja!
00:20:26: Aber nochmal zum Thema Durchschüddeln.
00:20:28: Also das Markt ist Ihr seid ja schon irgendwo disruptiv, denke ich mir.
00:20:32: Also jetzt nochmal provokant gefragt.
00:20:35: Das Ende der Marktforschung wie wir sie kennen?
00:20:38: Ja das ist nicht das was ihr Arden strebt sondern oder ist es in fünf Jahren so dass wir dann überhaupt gar keine klassische Marktworschung mehr brauchen?
00:20:47: also wird Consumer Validation einfach ein Always-On Tool im Alltag sozusagen.
00:20:53: Matisse die KI wird uns alle ersetzen.
00:20:57: Hotline.
00:20:58: relevanter wäre, wenn man sagen würde.
00:20:59: Es wird uns ablösen.
00:21:00: aber ich glaube es ist aktuell nicht realistisch.
00:21:02: und ich glaube das ist auch aktuell nicht gut.
00:21:05: ja weil ich sage ich nicht aus Höflichkeit sondern halt wirklich auch weil Primärforschung halt der Motor für KI ist.
00:21:12: also genau so wie du halt eben gesagt hast irgendwie es ist wirklich natürlich auch shit in shit out oder sag ich mal der bessere Kontext ergibt die bessere KI.
00:21:22: Das heißt also wenn wir jetzt zum Beispiel bei uns egal ob du den Ansatz über den den Statistik und Marktforschungsansatz gehst, da bräuchtest du ja auch sozusagen relevante aktuelle Informationen.
00:21:32: Das heißt wenn jetzt jemand zu dir kommt und sagt testet mal eine Stake Alternative aus Mycelium Pilzen so dann musst du ja wissen gibt es dazu eine Studienlage?
00:21:43: Und wenn's die nicht gibt was will denn die KI sich dazu ausdenken?
00:21:47: Und unser KI oder das Thema digitale Zwillinge läuft halt auch eben auf echter Primärforschung.
00:21:52: Sprich, ohne die Interviews gibt es keinen Zwillingen und das ist kein Widerspruch sondern eher das Fundament wenn du das so siehst.
00:22:00: Ich glaube diese Workflow... Veränderungen, was ich vorher gesagt habe.
00:22:04: Das ist glaube ich massiv.
00:22:05: also heute ist Forschung irgendwie sowas punktuelles gefühlt für mich.
00:22:09: Also man macht eine Studie wartet wieder bekommt ein PDF bekommt einen Dashboard dann geht es wieder weiter und wird iteriert Dann geht das wieder von vorne los und so.
00:22:18: Und ich glaub halt dass dieses Thema durchsentürtische Marktforschung Dieses Thema Konsumentenvalidierung oder auch Testing Einfach kontinuierlicher wird.
00:22:28: Es wird wie ein permanentes Feedback Lob innerhalb von Produkte, Entwicklung und auch Marketing.
00:22:34: Und deswegen spielt da KI schon eine zentrale Rolle.
00:22:37: wie sich Marktforschung in der Zukunft verändern wird glaube ich sowohl früher zeitlich finanzieller Natur Und ich find's halt einfach nur wichtig, weil diese Diskussion wird bei LinkedIn mir viel zu wie näher geführt.
00:22:51: Also wenn ich das immer lese, da ist immer KI oder Mensch oder KI-Marktforschung oder traditionelle Marktworschung und ich glaube es ist komplementär!
00:23:02: Ja.
00:23:03: Der Handel fordert ja von den Marken, gerade den Premium-Marken, dass sie auch Innovation in den Markt bringen und das ist ja aber auch manchmal gar nicht so einfach.
00:23:12: Ich habe ja auch eine Stammkäuferschaft die vielleicht gar nicht immer was Neues sondern die mag einfach den Eiersalat so wie er mal war mit Bacon.
00:23:21: So jetzt ist es.
00:23:22: aber also ich möchte halt auch die Konsumenten ansprechen, die vielleicht noch nicht mit meiner Marke interagieren oder die noch nicht meine Marke kaufen.
00:23:32: Die vielleicht eher zu einer Start-up Alternative greifen würden so.
00:23:34: Die möchte ich jetzt erreichen!
00:23:36: Wie kann ich meine Zielkundenansprache entlang der Shopper Journey mit Consumer AI optimieren?
00:23:44: Also vielleicht noch mal ganz kurz einmal, es gibt Themen die kannst du super gut abstrahieren.
00:23:50: Wenn du jetzt diese tiefen Interviews führst und da ist jemand der sagt das und das ist mir wichtig an einem Produkt ich bin aber auch gerne offen für Neues, ich probiere öfter was neues aus
00:24:02: usw.,
00:24:03: dann kannst du schon davon ausgehen dass wenn in der Kategorie Eiersalat, ich jemand sagt.
00:24:09: Ich bin quasi ein Early Adopter und schaue mir gerne neue Sachen an, probiere gerne neue Flavor aus oder Bin sehr Schauerseer auf irgendwie Inhaltsstoffe Und finde das irgendwie spannend wenn es da was Neues in der Kategorie gibt dann kannst du dir sicher sein dass dieser digitale Zwilling halt darauf auch positiv reagiert.
00:24:29: Da brauchst Du dann sozusagen nicht jedes mal jemand wieder zurückholen in irgendeine Art von Marktforschung, also Primärforschungen.
00:24:39: Wenn du jetzt natürlich sagst es gibt irgendwas was super neu ist im Markt und das finde ich halt auch echt wirklich fair zu sagen warum da PrimärForschung auch nie wegfallen wird so wie ich dir eben gesagt habe mit dem Thema eine ganz neue Kategorie oder so.
00:24:53: Da kann des Jahrstand heute auch keine statistischen Sachen zu geben.
00:24:57: Außer du hast halt sozusagen eine Person die neugierig auf irgendwas ist und sagt ich bin grundsätzlich bereit, ein ganz neue Dinge auszuprobieren wenn sie irgendwie meinem Lebensstil passt.
00:25:07: Und du mir jetzt sagst ja würdest du halt eine Stegalternative aus dem Labor also Laptone meet irgendwie?
00:25:13: willst du das ausprobieren?
00:25:14: Ja nein dann würde ich jetzt persönlich als Person wahrscheinlich sagen Boah!
00:25:18: Ich würde es auf jeden Fall mal ausprobiert und dann würde sich dir irgendwie Feedback geben.
00:25:22: Das heißt, wenn ich das vorher in so einer Art tiefen Interview gesagt hätte und man mich befeuert hatte mit diversen Kategorien.
00:25:29: Ich würde sagen ja, dass ich irgendwie affin für neue Themen und gehe in diese Richtung dann würde das wahrscheinlich so auch funktionieren.
00:25:38: Zurück zu deiner Frage wie akquirieren wir Leute?
00:25:40: Also wir schauen natürlich halt auch sozusagen was sind repräsentive Nischen in Deutschland die relevant sind für Befragungen und machen dann konkret halt Primärforschung mit einem, also Interviews mit ebenem Auszug aus dieser Zielgruppe.
00:26:00: Und konvertieren die dann sozusagen in digitale Zwillinge.
00:26:04: Wenn jetzt ein Unbekommt und sagt, ich habe eine besondere Nischen-Zielgruppe und das für uns sozusagen in Zukunft interessant sein könnte, diese sozusagen in unser Fundus aufzunehmen, dann sind wir natürlich auch bereit sozusagen halt da so einen Nischenpanel aufzubauen.
00:26:18: Also ich sage jetzt mal Stell dir vor du hast irgendwie den BtoB Bayer ja?
00:26:23: Keine Ahnung, ich verkaufe hochwertige Kaffeemaschinen an Co-Working Besitzer.
00:26:29: Dann wird das wahrscheinlich relativ schwierig daraus ein bestehendes Nischenpanel zu finden.
00:26:34: Wenn wir jetzt irgendwie das Gefühl haben dass es lohnt sich dieses Panel für diverse Kunden in der Zukunft aufzubauen dann rekrutieren wir halt eine bestimmte Anzahl dieser Nischenziehergruppe konvertieren die indigitale Zwillinge und dann hast du sie immer in deinem die du dann halt immer befragen kannst, wenn du sie braust.
00:26:58: Ja wobei ja der Fokus da auf dem Befragen der Konsumentenzwillinge liegt?
00:27:03: Was ist eigentlich mit dem Handel?
00:27:05: macht es nicht total Sinn auch eine sage ich mal eine Abfrage zu machen und einem handels Zwilling also jetzt aus der marken sich gesprochen um meine cell inmaßnahmen zu optimieren?
00:27:21: Ja, also wir haben erstmal sozusagen tatsächlich an die Endkonsumenten gedacht.
00:27:25: Es ist allerdings auch in Zukunft mit Sicherheit spannend über solche BtoB-Einkäufercases oder sowas nachzudenken weil umso schwerer sozusagen die Zielgruppe auch zu befragen und zu rekrutieren ist.
00:27:39: Um so spannender ist das ja sozusagen dauerhaft diese Person, sag ich mal, Attio Fingertips zu haben und zu sagen Ich kann sie jetzt befragen wenn ich die brauche.
00:27:49: Das heißt, die sind wahrscheinlich für uns auch dann sozusagen schwieriger zu rekrutieren bzw.
00:27:54: also müsste man sie wahrscheinlich stärker incentivieren, dass sie mit uns diese Interviews führen.
00:27:58: wenn die aber dann wahrscheinlich einmal digitale Zwillinge angelegt sind ist das mit Sicherheit ein sehr spannender Fall für die Zukunft.
00:28:06: aktuell fokussieren und sehr stark auf Endkonsumenten einfach weil wir das Gefühl haben Wir müssen erstmal so eine kritische Masse an an Konsumentenprofilen erstellen, sodass wir halt breit Anwendungsfälle für diverse Marken eben abdecken können.
00:28:22: Aber ich würde das jetzt nicht ausschließen für die Zukunft ist auf jeden Fall ein spannender Fall.
00:28:25: Gibt es auch in USA tatsächlich Unternehmen, die in so eine Richtung gehen?
00:28:30: Also rein wirklich BtoB Nischen-Zielgruppen zu erstellen also von Zahnärzten bis was auch
00:28:36: immer.
00:28:37: Ja okay weg vom Fokus!
00:28:39: inhaltlicher Art hin zum Fokus vertriebliche Art.
00:28:43: Welche Tools nutzt du, um auf dein Produkt aufmerksam zu machen?
00:28:48: Also letzten Endes wie gehst Du vor, um gezielt an die Zielkunden zu treten, die dieses Jahr auch sehr spezielle Produkte dann wirklich gebrauchen können?
00:28:59: Auf der einen Seite mein altes Netzwerk tatsächlich.
00:29:02: Also ich habe mich relativ viel, als ich dann im Bereich Innovation Consulting unterwegs war hatte ich relativ viele Kunden aus der fast mobilen Consumer Goods Porsche die wiederum sozusagen haben natürlich auch wieder ihren Netzwerk und wenn sie das spannend finden teilen wir es gerne mal mit Kollegen etc.
00:29:20: Ansonsten bewegen wir uns natürlich relativ viel auf Spezifischen Events und Kongressen, wo wir halt Leute auch direkt ansprechen.
00:29:29: Und der Rest ist tatsächlich Kalterquise über LinkedIn-Email, spannenden Content sozusagen auch über LinkedIn, wo Leute dann halt auch mal sagen irgendwie das finde ich interessant.
00:29:41: mit denen unterhalte ich mich mal.
00:29:43: Wir machen auch Webinare relativ häufig Und wir arbeiten zusammen auch zum Beispiel mit der Future Food Co.
00:29:52: aus Berlin, also das war vorher Kitchen Town und genau die machen ja sozusagen end-to-end New Product Development auch unter anderem mit Corporate Partnern usw.
00:30:05: Wir sind halt sozusagen der Validierungspartner in der Mitte.
00:30:08: Also wenn die z.B.
00:30:09: sagen wir entwickeln jetzt zusammen mit Baalsen ein neues Produktkonzept Dann sind wir sozusagen in einem Workshop-Environment oder einer frühen Phase, wo diese Innovation gebaut werden.
00:30:22: Könnten wir halt der Partner sein, diese Produkte schnell zu validieren um Eteration dann eben die richtige Richtung zu bringen?
00:30:30: Das heißt das macht auch sehr viel Sinn für uns da diese Partnerschaft genau auch im Markt zu positionieren weil wir glauben es ist ein sehr starkes end to end Produktkonzept wo wir jeder unsere Stärken irgendwie einbringen können.
00:30:44: Ja,
00:30:44: jetzt machen ja relativ viele Dienstleister gerade das Thema AI und die Frage ist also auch wie grenzt du dich ab vom Wettbewerb?
00:30:52: Was ist sozusagen der Code den du mitbringst?
00:30:55: Ich glaube da hilft mir natürlich sehr stark meine vergangene Position oder halt auch die Domaine-Expertise, wie man immer so schön sagt weil ich da natürlich schon sehr stark die Sprache spreche von der Industrie auch.
00:31:10: Also, das ist irgendwie was, was uns gerade auszeichnet, denn es gibt natürlich schon Konkurrenz im europäischen Raum.
00:31:19: aber viele sagen dann halt auch wir arbeiten mit der Automotive-Franche oder mit Versicherungen oder mit wem auch immer und ich glaube halt dass FMCG ein sehr spezifisches Feld ist wirklich den einzelnen Konsumentenverhalten oder Konsumverhalten auch und das arbeiten wir halt sehr stark sozusagen auch heraus, oder auch in die digitale Zwillinge rein.
00:31:42: Und ich glaube dass ist schon sehr spezifisch und genauso treten wir halt auch auf wenn wir mit potenziellen Kunden sprechen weil wir halt genau wissen so zu sagen wie Tech dieser Markt funktioniert normalerweise Produktentwicklungszyklen wo finden wir da statt?
00:31:56: In diesem Prozess können wir Wert erzeugen.
00:32:00: Das hilft halt auch, dass wir da sehr uns erstmal auf die Nische, also Nische wenn man es so sagen darf.
00:32:07: Auf Konsumgüter spezialisiert haben, sag ich jetzt mal.
00:32:11: Ja Stichwort spezializiert?
00:32:13: Du bist spezialisiert auf AI!
00:32:15: Wie sehr glaubst du an KI-basierte Sales Automation?
00:32:19: nutzt du schon Tools?
00:32:22: Ja, da glaube ich tatsächlich noch nicht so richtig dran.
00:32:24: Also ich glaub dadurch dass das sozusagen auch du so viel Content gerade generieren kannst und soviel Sales also kalten Sales Outreacher, glaube ich sind die Leute so langsam ein bisschen überdrüssig und gelangweilt.
00:32:36: Ich glaube halt ist es wirklich die Anzahl an Mails und LinkedIn Nachrichten
00:32:41: etc.,
00:32:41: die man kriegt, die halt einfach sehr, sehr generisch sind.
00:32:45: Ich glaub das hilft mich und ich glaube deswegen Du brauchst auf jeden Fall da den persönlichen Touch noch, glaube ich.
00:32:51: Das merken wir halt immer.
00:32:51: also ich glaub du kannst Prozesse super automatisieren das kannst du gut machen.
00:32:55: Also musst du jetzt alle Kontakte selber raussuchen?
00:32:57: Nee dafür gibts AI.
00:32:59: Kannst du sozusagen dir Kontext irgendwie raus suchen über das Unternehmen.
00:33:01: Ja dass kannst du mit AI auch supermachen.
00:33:03: aber ich glaub Davos halt wo du halt am final dann mit Personen interagierst merkst du es halt immer noch Wo du den persönischen Touch rein bringst und wo halt KI einfach den Job gemacht hat.
00:33:17: Auf welchen Events seid ihr zugegen?
00:33:19: Wo trifft man dich, wie kann man mit dir interagieren.
00:33:23: Ja also wir machen jetzt zum Beispiel zusammen mit der Future Food Co und dem Food Hub Berlin sind wir auf einem Panel zum Beispiel im Anfang Juni Wir sind in Hamburg bei der Food Innovation Camp Hinterland of Things in Bielefeld Mitte Juni, wo dann ja auch dann so Unternehmen ansässig sind wie Dr.
00:33:50: Adgar
00:33:51: etc.,
00:33:53: wir sind natürlich auf Start-up Konferenzen wie der Bitzen Pratsitz in München, wo auch mit Sicherheit einige Innovationsteams von größeren FMCG-Unternehmen dabei sind So was in der Art.
00:34:07: Also wir versuchen so nix zu machen aus größeren Konferenzen, wo wir wissen dass sozusagen unser ideales Customer Profil sozusagen halt auch ebenfalls teilnimmt.
00:34:17: und auf der anderen Seite versuchen wir halt selber Formate zu schaffen durch zum Beispiel Webinare, wo wie halt die Leute dann eben reinholen und das ein bisschen erklären weil die Kategorie ist ja schon noch sehr neu erklärungsbedürftig und ich glaube dass da dass die Welle jetzt gerade erst los.
00:34:34: Also du merkst halt auch, wenn du die Statistiken anguckst.
00:34:36: Der KI-Marktforschungsmarkt wächst halt viermal so stark wie der traditionelle Marktworschungsmark.
00:34:42: Sprich da ist noch sehr viel Luft und ich glaube, da müssen wir jetzt gerade erst mal eine Phase einleuten sozusagen wo wir erklären, wofür das gut ist?
00:34:52: Wofür nicht?
00:34:56: Wieviel Korelation da irgendwie auch ist zu diesen traditionellen Marktforschungen sehr viel, sozusagen Education-Auftrag noch.
00:35:06: Und ich glaube jetzt gerade wird es immer mehr dass die Leute sich damit proaktiv auseinandersetzen und sagen ich finde das interessant.
00:35:11: erklärt mir doch mal wie das mit euch zusammen funktionieren würde.
00:35:15: Ja ein Education Ansatz haben wir ja auch.
00:35:17: also wir wollen hier selbst auch immer was lernen und finden ist aber eben auch gut Wissen zu teilen mit der FMCG Vibes Community.
00:35:27: insofern genau wenn man dich näher kennenlernen möchte oder deine Lösung natürlich.
00:35:33: Ja, wie kann man das am besten machen?
00:35:36: Also bei uns ist es am einfachsten die glaube ich tatsächlich direkt über LinkedIn also Fabian Roschik einfach über LinkedIn suchen mir gerne schreiben oder halt gerne auch über die Webseite theconsumer.ai.
00:35:48: und wir sprechen halt gerade hauptsächlich mit FMCG Consumer Brands im Dachraum haupt sichlich ja und da meistens unser Ansprechpartner entweder R&D, Innovationen oder Research Verantwortliche.
00:36:01: Also alle die sozusagen schneller, iterative arbeiten wollen und mehr die Konsumentenstimme in den Prozess kriegen wollen, in günstiger das wären glaube ich die mit denen wir reden wollen würden.
00:36:11: Und ja genau würde mich freuen da Leuten gerne zu zeigen wie das funktioniert, zu erklären wie das wertschafft und ja freue mich darüber jeden Austausch der Lust um Interesse hat sich damit auseinanderzusetzen.
00:36:26: Das ist das Stichwort, liebe Fabian.
00:36:28: Vielen Dank, dass du heute Zeit und Lust hattest dich mit uns auszutauschen, dein Wissen zu teilen, vielleicht auch ein bisschen Appetit zu machen auf was du anbietest mit der Consumer AI?
00:36:37: Ich fand es spannend!
00:36:38: Und freue mich, dich irgendwann mal wiederzusehen.
00:36:41: Mach's gut!
00:36:42: Ja okay dann machen wir das.
00:36:46: Perfekt funkele mannt dafür hat Spaß gemacht.
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