112: 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘀𝗼 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗙𝗠𝗖𝗚-𝗜𝗱𝗲𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗻

Shownotes

🎙️Neue Folge FMCGvibes „𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝘀𝗼 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲 𝗙𝗠𝗖𝗚-𝗜𝗱𝗲𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗻” mit den Gründerinnen von fmcgency. Michelle Calios, Ramona Brunner, Astrid Linser und Polina Leontieva sprechen über die Realität hinter FMCG-Markenaufbau, die größten Reibungspunkte zwischen Teams und warum erfolgreiche Produkte weit vor dem Regal entschieden werden.

🔍 Was euch erwartet: • Warum fehlende Abstimmung zwischen Sales, Operations, Design und Marketing enorme Kosten verursacht • Weshalb viele Gründer ihr eigenes Produkt überschätzen – und warum Marktverständnis beim Regal beginnt • Wie sich gute Produkte nicht nur über den USP, sondern über klare Kommunikation verkaufen • Warum Fokus wichtiger ist als „alles gleichzeitig machen“ • Weshalb Einkauf und Supply Chain über Marge, Wachstum und Stabilität entscheiden • Welche typischen Fehler bei Packaging, Briefings und Produktdesign entstehen • Warum Daten, Forecasting und bereichsübergreifende Zusammenarbeit essenziell sind • Wie fmcgency als interdisziplinäres Modell FMCG-Marken ganzheitlich begleitet • Weshalb „nicht jeder einen eigenen Online-Shop braucht“ • Warum echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe heute einer der größten Erfolgsfaktoren ist

📍 Für alle, die FMCG-Marken aufbauen, skalieren oder besser verstehen wollen – von Start-ups bis Konzernteams.

Transkript anzeigen

00:00:04: FMC G-Wipes, dein One Stop Podcast

00:00:07: für FMCG und Handel Insights.

00:00:14: Wir sind Nina, Finn und Daniel.

00:00:16: Jede Woche spricht einer von uns mit Gästen aus FMCg und Handl heute mit Ramona Michelle Astrid und Paulina von FMCgency.

00:00:31: Egal welche Unternehmen welcher Größe dann oftmals wird dazu tentiert dass alles gleichzeitig gemacht werden soll, will keine Ahnung.

00:00:39: Alles ist Prio-I nicht das Prio II und dann endet es oft halt damit dass man alles so halb macht aber nicht zu richtig.

00:00:46: Aber es ist einfach basic.

00:00:48: ich gehe in einen Supermarkt um meine Basic Needs FMCG Fast Moving.

00:00:53: Das muss sich schnell drehen Und dafür sind wir da und so sollte das Produkt konzipiert sein.

00:00:59: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge FMC G-Ribes Heute mit FMC GenCy.

00:01:06: Warum scheitern so viele gute FMCG-Ideen nicht am Produkt selbst, sondern an der Zusammenarbeit dahinter?

00:01:14: Dazu

00:01:15: spreche ich

00:01:16: mit den FMCJNC Gründerinnen Michelle Ramona Astrid und Paulina.

00:01:24: Wie oft passiert es denn, dass euer Name falsch ausgesprochen wird?

00:01:28: wie viel Anäufe braucht es da?

00:01:31: Ja, sehr oft tatsächlich.

00:01:33: Wir haben uns auf jeden Fall was dabei gedacht am Namen und wollten einfach irgendwas mit FMCG in die Richtung bringen und dachten dann so Akkentur FMC G es passt zusammen und dann haben wir das einfach fusioniert.

00:01:45: aber ja die Aussprache ist nicht so einfach.

00:01:46: deswegen haben wir auch extra auf unserer Website wie man das genau ausspricht

00:01:52: drauf.

00:01:52: und aber es prägt sich langsam nach und nach ein bei den Leuten.

00:01:57: Bevor wir auch direkt in die Praxis eintauchen, lasst uns gerne erst mal kurz verstehen wer eigentlich seid und was euch geprägt hat.

00:02:06: Das heißt ich würde gerne zunächst mit einer Vorstellungshunde beginnen und habe mir dazu noch etwas überlegt das wir noch nicht abgesprochen hatten.

00:02:15: Was ich schön finde wenn ihr den Ball übergebt und dann zum Schluss auch gerne nochmal sagt was ihr an der betreffenden Person besonders schätzt.

00:02:24: denn es ist ja so Natürlich vereint ihr verschiedene Sichtweisen der FMC G-Welt.

00:02:30: Aber ein Team funktioniert ja auch nur dann gut, wenn ihr euch persönlich besonders gut ergänzt.

00:02:37: Liebe Ramona!

00:02:38: Du lächelst so schön und möchtest

00:02:39: du

00:02:40: mit deiner Vorstellung beginnen?

00:02:43: Sehr gern.

00:02:45: Ja ich bin Ramona.

00:02:47: Ich bin bei FMC Chancy für den Salesbereich zuständig Und ich glaube so, ich habe zwei große Prägungen in meinen letzten

00:02:57: ja

00:02:58: dreizehn Jahren im FMCG-Bereich erfahren.

00:03:02: Das eine war das ich im Big Food Bereich also CPG bei großen Marken angefangen hab und jetzt ganz viel mit Startups zusammen arbeite.

00:03:10: Also sehr... Ich sag mal gegenteilig!

00:03:14: Und das waren meine größten Prägung auf jeden Fall.

00:03:17: Und ich würde weitergeben an Polina Und was ich an ihr besonders schätze ist neben ihrem guten Herz natürlich auch ihre Kreativität, die sie bei uns einbringt.

00:03:29: Ja, Ich bin Polina und ich kümmere mich bei uns um den Bereich Rent-und Retail Design das heißt ganz konkret zum Beispiel Verpackungsdesign, Visuale Strategien oder Designsysteme oder RetailDesign In Form von Assets am Point of Sale oder Formkampagne, räumliche Gestaltung als Pop-Up oder Offline Stores also eigentlich ganz viel.

00:03:50: Aber zusammengefasst heißt das wie tritt eine Marke eigentlich visuell auf?

00:03:55: und vor allem wir nehmen Konsument innen sie im physischen oder im digitalen Raum zum Beispiel ein E-Commerce.

00:04:01: dann eben war was mich geprägt hat, waren vor allem meine frühen Stationen in Food Start-ups.

00:04:08: Ich glaube das ist immer ein bisschen eher unüblich für Designer in so einen Bereich reinzugehen aber das hat mir total geholfen ihm aus dieser Design Bubble rauszukommen und auch zu verstehen dass Consumer Research ein großer Teil von Design ist weil man eben für den Konsumenten oder die Konsumentin gestaltet.

00:04:25: und da habe ich auch vor allem gelernt dass die Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Teams super wichtig ist.

00:04:32: Das ist ja auch so ein bisschen nach die Grundlage von FMC-Gency, was ganz schön ist und ich habe super viele Einblicke in die Produktentwicklung oder in Sales bekommen.

00:04:41: Und das war alles ein bisschen die Grundlager, die mir geholfen hat dann eben am Ende meine Selbstständigkeit reinzustarten und deswegen schätze sich diese frühen Stationen sehr und damit würde ich an Astrid übergeben.

00:04:56: Sehr schätze ist, dass wir tatsächlich vorher noch nicht zusammengearbeitet haben und es sich aber von dem ersten Moment an so angefühlt hat.

00:05:04: Würden wir uns schon kennen und das einfach so eine unfassbar schöne, lockere Stimmung war und dadurch super, super viel Spaß macht natürlich zu viel zusammenzuarbeiten Aber ich einfach merke okay, das passt mit jedem einzelnen von uns hier.

00:05:18: Vielen, vielen Dank.

00:05:19: Kann ich so nur zurückgeben an dich als auch an alle anderen?

00:05:22: Ja, Ich bin Astrid.

00:05:23: Ich kümmere mich bei uns bei FMC Jungen im Bereich Ecommerce.

00:05:27: Ecommerce ist ganz wichtig.

00:05:29: Da geht es bei mir hauptsächlich um Direct-to-Konsumer also immer wenn Brands ihren eigenen Online Shop haben und da versuche oder bilde ich eigentlich die ganze Klaviatur ab inklusive Marketing, sei es für eine Kundenakquisition als noch Standskunstmarketing Konversion mit Optimierungen usw.

00:05:46: Und sofort dass ich bin da relativ Generalistisch unterwegs und das ist auch genau das was mir meistens spach gemacht hat.

00:05:51: Und wo ich sagen muss, was mich die letzten Jahre noch im meisten geprägt hat.

00:05:57: Ich komme eigentlich aus dem Tourismus Marketing als ein bisschen eine andere Schiene aber am Ende des Tages hat es mit einem klassischen Online-Marketing für Online-Shops sehr viel zu tun weil am Ende dieses Tages gehts immer darum schöne oder besonders coole Produkte online an den Mann oder an die Frau zu bekommen.

00:06:13: Genau was mich besonders geprägt hat auch in meiner, ja in meiner bisherigen Karriere ist meine Zeit bei Bears with Benefits.

00:06:24: Ich war jetzt nicht mehr ganz so wo ich vier Jahre war und da wirklich alles mit begleiten konnte.

00:06:29: Und jetzt auch nochmal sehr stark letztes Jahr wo ich mich selbstständig gemacht habe und dann auch die Chance hatte oder immer noch habe tatsächlich weil sehr vielen Shops Brands noch mal reinzuschauen, zu unterstützen und dementsprechend auch meine Lernkurve nochmal normal ordentlich anzukurbeln was mir persönlich immer super wichtig ist.

00:06:49: Genau!

00:06:49: Und habe mich dann auch sehr gefreut wie Michelle auf mich zugekommen ist mit der Idee damals noch namenslos Effizitist zu starten.

00:06:58: Michello dich kannten uns schon und das ist jetzt die Überleitung hat ich, was sich an Michelle schätze besonders neben vielen anderen Dingen ist ja... Dein großes Talent im Netzwerken und dem Leute zu connecten.

00:07:10: Und das ist am Ende des Tages auch der Grund, warum wir alle heute hier sind glaube ich, dass ihr gesagt ist etwas was ich an dir sehr schätze.

00:07:18: Vielen Dank fürs dabei sein dürfen!

00:07:21: Danke dir Astrid.

00:07:23: Ja ich bin super froh, dass du vier zusammen sind.

00:07:26: irgendwie coole Verbindungen die sich so ergeben haben in den letzten Monaten.

00:07:30: Wir haben ja wirklich ein Jahr glaube ich einen Weekly gehabt und dazu gesprochen.

00:07:33: zu dem Konzept.

00:07:34: Das hat uns auf jeden Fall zusammengeführt, würde ich sagen.

00:07:37: Und ja, ich stelle mich auch super gerne vor!

00:07:39: Ich bin Michelle und ich komme ursprünglich aus einem Setting wo ich mit meinem Mann Kosta zusammen Koro gegründet habe.

00:07:46: Ihr kennt wahrscheinlich alle Koro?

00:07:47: Ich glaube, ich muss gar nicht so groß dazu was erzählen.

00:07:51: Ein Online-Shop mit relativ vielen Produkten im Bereich Trockenfrüchte Nüsse Proteinriegeln Supplements Superfoods Getreide Gebürze genau in diese Richtung... Von zwölf bis dreinzwanzig im Unternehmen, ich war sehr operativ in Sourcing Operations Supply Chain.

00:08:12: In dem Bereich verantwortlich habe auch alles mitgesehen von Lieferantenscouting bis große Skalierung Themen wie Profitabilität und alles Mögliche.

00:08:23: Und genau seit Jahrzehntausend, bin ich als Selbstständige unterwegs und helfe Start-ups und auch anderen größeren Unternehmen.

00:08:32: Genau in diesen Bereichen also im operativen Wahnsinn hinter der ganzen Vision von allen.

00:08:41: Ich bin super glücklich dass sich da auf jeden Fall helfen kann und bei mir sind es so konkret Themen, die mein Alltag beeinflussen sind.

00:08:51: Lieferandengespräche, Preisverhandlungen, Mindestmenkverhandlungen, Diskussion über Zahlungsziele dann natürlich auch Logistik-Themen, Packagingthemen, Einkaufsoptimierungen und genau was mich geprägt hat.

00:09:10: auf jeden Fall ist auf jeden Fall die Anfangsphase bei Koro mit dem Bootstrapping, wie man halt mit wenig Geld oder fast gar kein Geld schafft groß zu werden.

00:09:22: Und ich finde das eine sehr wichtige Phase auf jeden fall weil es total prägt dass man sich überall reinfuchsen muss und versuchen muss mit wenigen Mitteln durchzukommen.

00:09:34: Eine andere prägende Phase war auch die Phase während Corona wo wir extrem gewachsen sind Und wir

00:09:43: es

00:09:43: schaffen mussten, mit guten Prozessen und Strukturen einfach unser Wachstum stabil zu halten.

00:09:51: Das haben wir relativ gut hinbekommen auf jeden Fall weil wir von Anfang an auch mit diesen Kerngedanken reingegangen sind.

00:09:58: Prozessestrukturen müssen stehen damit du stabil wächst.

00:10:02: Genau das würde ich jetzt kurz so klacke hier zu mir erzählen.

00:10:07: um jetzt auch noch den Kreis zu schließen in Richtung Ramona.

00:10:11: Was schätzt du an Ramona?

00:10:12: Ich

00:10:15: fasse ich an Ramonaschätzung, Ramona ist eine total extrovertierte Person und sagt immer freischnaut so was sie denkt und das finde ich total schön habe ich ja auch zu Herzen genommen versuche ich auch mehr und mehr umzusetzen und das find' ich echt schön.

00:10:29: Vielen Dank für eure Vorstellung!

00:10:31: Jetzt haben wir einen sehr viel besseren Eindruck für welche Perspektive ihr steht habt ja damit auch entlang der Wertschöpfungskette aller wesentlichen Bereiche wunderbar abgedeckt.

00:10:47: Bevor wir jetzt dann noch mal im Detail auf eure Fachperspektive eingehen, würde ich mit euch gerne die Realität und auch die Reibung im FMCG Alltag beleuchten und möchte zunächst einmal von euch wissen wo denn in der Praxis die größte Prüche zwischen allen Bereichen entstehen.

00:11:09: Also aus meiner Erfahrung entstehen die, egal wie groß das Team ist... ...die entstehen sobald es cross-functional geht.

00:11:17: also ne?

00:11:18: Sobald ein Projekt an mehreren Enden irgendwie aufgesetzt ist und jeder was macht uns einfach zu wenig Abstimmung und Kommunikation gibt Und dass es in einem Großkonzern genau das Gleiche wie in dem fünfköpfigen Team Das eigentlich zusammen im Büro sitzt dass ein großer Teil auch wirklich das Projektmanagement an sich ist, was dann auch manchmal vergessen wird und man so ganz schnell wieder in Zielos arbeitet oder eben ohne Ziel.

00:11:47: Dass man die Abstimmung hat.

00:11:50: Ich bin kein großer Fan von sinnlosen Meetings oder immer einen Weekly zu haben wenn nichts vorangeht durch unterschiedliche Sachen.

00:11:58: aber ich glaube aus meiner Perspektive Am größten verloren geht es sobald quasi Dinge gleichzeitig gemacht werden oder eben irgendwie schlecht übergeben werden aufgrund mangelnder Kommunikation.

00:12:15: Danke, ich würde auch noch mal kurz hinzufügen also alles was du gesagt hast absolut sehe ich genauso.

00:12:20: aus meiner Sicht ist oftmals eine Frage von Fokus Weil auch egal welcher Unternehmen, welcher Größe dann oftmals wird dazu tentiert dass alles gleichzeitig gemacht werden soll will keine Ahnung.

00:12:31: Alles ist Prio eins nicht das Priot zwei und dann endet es oft halt damit, dass man alles so halb macht aber nicht zu richtig Versteht das selber?

00:12:39: Ich habe das Problem selbst tatsächlich oft mir.

00:12:41: Mir fällt es auch oft schwer zu entscheiden, was ist denn jetzt wirklich die höchste Prio?

00:12:45: Was bringt uns jetzt wirklich unseren Ziel näher und war es dann vielleicht nur so nice to have gerade und kann vielleicht für nächstes Jahr eine Prio sein.

00:12:52: Und das merke ich auch sehr oft, dass das eine sehr große Challenge sein kann!

00:12:56: Ich würde bei Astrid auch noch ergänzen warum.

00:12:58: Ramona auch absolut valide Punkte.

00:13:01: Ich glaube man muss ein bisschen von den Gesichtspunkten einfach auch mal decken, dass jede Abteilung oder jeder Bereich seine eigene Denkweise hat.

00:13:09: Also jeder möchte einfach seinen Bestes geben und wenn man sich nicht ging also wenn man nicht miteinander spricht wird es halt schwierig.

00:13:17: Es ist halt Sales denkt halt einfach in... in Retail kommen, Marketing denkt halt einfach der Shop muss super sein.

00:13:23: und Operations jetzt zu meinem Bereich war klassisch.

00:13:26: Denkt man so Gott wir haben aber gar keine Hofwache und da wird jetzt irgendwie eine Kampagne geplant.

00:13:30: was sollen wir jetzt machen?

00:13:31: Und ich glaube das ist wirklich so.

00:13:32: das Problem diese Reibungen und einfach dieses ja wenn man so diese Elbogen Mentalität die funktioniert einfach nicht.

00:13:43: Also kann natürlich allen drei nur zustimmen.

00:13:46: Das ist das Wichtigste, was da stattfindet diese Abstimmungen.

00:13:50: Aber was mir auch in manchen Situationen aufgefallen ist, dass es vielleicht einem Bereich gar nicht so viel Wichtigkeit geschenkt wird und das kann man vorher nicht beeinflussen.

00:14:03: aber man merkt dann auch wenn ein bestimmter Bereich am Ende noch als letzte Prio vielleicht, so wie erst du gerade sagte noch dran gehangen wird und man dafür eigentlich gar keine Zeit mehr hat.

00:14:12: Und das wäre auch so ein bisschen die unter anderem die Grundlage für FMC GenC zu sagen alle Bereiche sind super wichtig und gleichwichtig und die müssen wir miteinander sprechen und erst dann funktioniert es ganze auch zusammen.

00:14:26: Ja diese fehlende Verzahnung wie man's ja auch nennen kann eben zwischen Brand Marketing Seels Einkauf und der Umsetzung Dadurch entstehen ja auch ganz konkrete Kosten.

00:14:39: Welche stellt ihr hier fest?

00:14:42: Also wenn es jetzt ganz konkret um den Kost geht, kann ich aus meinen Bereichen sagen dass wenn alles andere vorher ziemlich lang gedauert wird und es dann aber eine Deadline gibt wann etwas in den Druck muss Dann wird's richtig knapp.

00:14:54: Und wenn da ein bestimmter Termin verpasst wird, ist glaube ich die ganze Produktion also wenn es Darverzögerung gibt Druckkosten und Produktionskosten, die man sich hätte vorher vielleicht gar nicht vorstellen können.

00:15:08: Und aus meinem Bereich vielleicht ergänzt sind auch der Klassiker aus dem Studium Urban-Unitätskosten.

00:15:13: tatsächlich ein ganz großer Punkt sehe ich sehr oft wenn es um online Shops geht das dann einfach so ein bisschen Böse random Geld ins Marketing gesteckt wird, in den Telefon-Navi setzen mal irgendwie eine Kompagnia auf Meter auf.

00:15:25: Wir wissen nicht so ganz wie es geht aber wird schon irgendwie so und dann wird hier Medienbudget verpulvert.

00:15:31: Aber andererseits Thema Opportunitätskosten kann auch sein dass man schon eine E-Mail Liste hat mit Bestandskunden drinnen die einfach gar nicht bespielt wird, die aber einfach sehr wichtig sein können im Wachstum des gesamten Unternehmens und noch an der Profitabilität beispielsweise.

00:15:49: Ich kann hier noch ganz kurz auf das Thema, was auch so vielleicht ist nicht ganz passend.

00:15:53: Aber so das Cash-Slotthema allgemein ist auch diesen Thema dass einfach zu schnell bestellt wird ohne genau zu kalkulieren ob das überhaupt passt und dann sieht man auf einmal hoch die Marge ist katastrophal.

00:16:06: eigentlich lohnt sich es lohnt es sich gar nicht.

00:16:09: ich glaube das ist ja auch noch ein wichtiger Punkt dem anbringen können

00:16:13: Total kann ich auch vielleicht nur noch ganz kurz ein Kommentar hinzufügen.

00:16:16: Also das sehe ich genauso wie Michelle, dass man wirklich zuerst... Auch wenn es jetzt nicht das sexuelle Thema ist, weil man gründet oder gerade die nächste Phase sein ist und der Nehmensangehen will.

00:16:26: Man muss sich aber auf alle Fälle hinsetzen und wirklich ganzheitlich über all unsere Bereiche hinweg Kassensturz machen, wirklich schauen.

00:16:33: Was kostet was?

00:16:35: Mit welchen Kosten reich ich denn hier?

00:16:37: mit welchen Umsätzen reich nicht vielleicht auch Margenstrukturen auseinander halten damit man eben auch wirklich ins in gutes Wachstum reingehen kann oder seine Ziele dann erreichen können.

00:16:48: Ja lass uns doch direkt mal persönlich einsteigen in eure individuellen Fachbereiche.

00:16:56: Ramona wir beginnen bei dir.

00:16:59: Ja, du bist ... Du bringst die Brand- und Marktzicht mit.

00:17:04: Was bedeutet für dich ich das Marktverständnis?

00:17:07: Das ist jetzt ganz hart!

00:17:09: Und viele Gründerinnen sind dann aber ganz erschrocken, wenn ich das sage... Aber Marktverständnis ist vor allem zu verstehen Wenn man ein Produkt rausbringt im FMCG.

00:17:23: Es kennt keiner womöglich und es will auch erst mal keiner Wenn ich das verstanden habe.

00:17:28: Weil alle sagen immer, ja das braucht man und das ist der next big thing.

00:17:34: Und ich sage immer ne es ist eigentlich das Gegenteil weil dafür brauchst du auch eine Astrid zum Beispiel die das erstmal mit den paid ads aufstellt oder eben mich die das dann verkauft.

00:17:45: und da komme ich teilweise.

00:17:48: Es ist ein Riesenunterschied zwischen einer Überheblichkeit und einer Sicherheit des eigenen Produkts gegenüber, weil natürlich musst du davon überzeugt sein wenn du ein Produkt erfindest.

00:17:59: Das ist klar.

00:18:00: aber andererseits so hinzugehen und zeigen das wird eh funktionieren und ich dann sage ja gut die Kaufentscheidung am Regal wird innerhalb von zwei Sekunden getroffen.

00:18:09: Da ist es natürlich im Online-Shop ein bisschen anders, wenn Paid Ads und so weiter.

00:18:13: Da habe ich meistens mehr Zeit, da mache ich noch eine Recherche vielleicht... Und deshalb hast du am Regal nicht!

00:18:19: Ich glaube man hat das wirklich verstanden, wenn man sich selber So basic es klingt, beim Einkaufen beobachtet.

00:18:25: Und das vergessen viele!

00:18:26: Das ist so witzig dieses... Die schneiden sich dann selber die gehen auch selber noch einkaufen aber denken bei ihrem eigenen Produkt ist das Kauferlebnis ganz anders und total witzigen.

00:18:36: deswegen also was heißt witzige?

00:18:38: Deswegen gehe ich oft wenn man bei mir zum Beispiel einen Workshop macht mit denen den Markt und presst sie richtig in ihre Kategorie rein.

00:18:45: Und jetzt beobacht mal die Leute, wie lange die hier vor den Regalen stehen!

00:18:49: Und deswegen glaube ich ist es eigentlich so... Man hat's verstanden indem man sagt okay ich habe das gar nicht verstanden sondern ich muss mich erstmal selber damit beschäftigen und es wartet keiner unbedingt auf mein Produkt.

00:19:01: Ja was wäre dann für dich der nächste logische Schritt?

00:19:04: Am Ende geht es ja auch darum einen Bedürfnis beim Konsumenten herauszufinden benennen zu können.

00:19:11: Natürlich fängt man mit Annahmen, aber wie kann man das umwandeln in echtes Konsumentenwissen?

00:19:18: Genau also ich finde die anderen, die die meisten treffen.

00:19:22: Die sind ja wunderbar.

00:19:23: oft nur wird das zum Beispiel dann in der Produktdesign-Umsetzung und hier kommt zb auch eine Polina ins Spiel.

00:19:30: Ich sehe sehr oft wunderschöne designte Retail Produkte.

00:19:34: Sie sehen aus sie möchte ich mir ins Regal stellen zu Hause!

00:19:38: Die sind weiß beige, die sind ganz toll...die sieht keiner Im Retail, das ist einfach so.

00:19:43: Ich habe schon so viele Brands begleitet und es sieht immer toll aus wenn es irgendwo allein auf dem Tisch steht.

00:19:48: aber im Regal geht's halt unter.

00:19:51: Und ich glaube, das sind so die ersten, wo ich sage.

00:19:53: Ich habe Annahmen aber dann guckt ihr bitte an wie viel Gramm ist in einem Konkurrenzprodukt zum Beispiel drin?

00:20:00: und wenn du eine komplette Neuschöpfung hast von dem Produkt da musst du es natürlich erfinden.

00:20:05: Aber man muss schon ein bisschen gucken was sind In den Bereich zB Wenn ich einen neuartigen Snack erfinde Dann kann sein dass mein Inhaltsstoff vielleicht noch niemand hat.

00:20:13: aber wenn ich sag' ich will in das und das Regal ins Snäckregal Da müsste ich mir halt schon mal den hundert Gramm UVP brechen als angucken wo kann ich hin oder vielleicht jetzt nicht eine achthundert Gramm Packung machen, weil dann sind wir bei Coro das kann man auch online verkaufen.

00:20:27: Wobei die haben es natürlich so krass mittlerweile aufgebaut dass sie auch im Retail sind mit ihren Großpackungen.

00:20:32: aber wenn du jetzt ein neues Produkt launcht und ich finde man sollte diese Annahmen nehmen aber sie halt total realistisch in den Produkten und das sehe ich oft das kommt offenig das wird Produkt entwickelt super toll super gesourced paid ads Packaging.

00:20:49: und dann kommt Ramona jetzt verkaufen wir das Produkt.

00:20:52: Und ich sage Leute, da ist zu viel drin.

00:20:54: Da stimmt der Preis nicht.

00:20:56: Du kannst es gar nicht so vorstellen weil dir das dann jeder Einkäufer, jede Einkäuferin leider auch so sagt.

00:21:02: Jetzt spricht man auch immer gerne vom USP den man festlegen muss.

00:21:07: aber was ist denn der reale Käuferträger?

00:21:10: Also was lässt dann schlussendlich den Käufer entscheiden das Produkt zu kaufen?

00:21:17: Genau, also ich denke es ist eine Mischung aus allem am Regal sichtbar zu sein und dann auch zu verstehen worum geht das Produkt.

00:21:25: Und ich sehe viele Gründerinnen und Gründe die dann gerade auch im Designprozess das manchmal verlieren.

00:21:30: und dann hast du zum Schluss ein ganz toll aussehendes Produkt.

00:21:33: aber man checkt den USP überhaupt gar nicht mehr.

00:21:35: Also es steht womöglich nicht mal mehr drauf was drin ist und denkt sich so Ja, es wird keiner verstehen und nicht mal die Leute, die das Regal einräumen in den Supermärkten.

00:21:46: Die Mitarbeiter würden wissen wo sie's hinstellen sollen.

00:21:50: Deswegen don't be too sophisticated.

00:21:52: Das hört sich auch für viele ganz schlimm an Aber ist einfach basic.

00:21:56: Ich gehe in einen Supermarkt um meine Basic Needs FMCG fast moving Das muss sich schnell drehen Und dafür sind wir da und so sollte das Produkt konzipiert sein.

00:22:07: Zum USP sage ich immer eins, hört euch... Den Ted Talk von Simon Cinnick an, der ist jetzt auch schon ein paar jährchen alt.

00:22:16: Da war er alle oder andere Gründer klein noch gar nicht geboren so ungefähr Oder gründerin.

00:22:21: aber da geht es um why how what und das ist auch oft dass was zum Beispiel den VCs vorgestellt wird Das ist unser Why How also die täckeln wir das und dann kommt zum Schluss des Produkt Und irgendwann wird das aber so ein bisschen vergessen und damit oft nur nach das produkt Angeboten.

00:22:38: und auf dieser ganzen reise geht dieses why unser Hauptproblem, dass wir am Ende lösen wollen verloren.

00:22:44: und deswegen sage ich der USP ist extrem wichtig.

00:22:48: Der ist trotzdem aber oft nur part of the whole story weil mit einem USP allein kann ich auch nicht verkaufen da muss wirklich eine ganz ein ganz stimmiges Dasein und ich glaube das ist das was wir hier auch bieten.

00:22:59: wenn man eine super Idee hat dann unterstützen wir das.

00:23:03: und wie gießen das jeweils in ne Form wo wir wissen so wird das funktionieren.

00:23:07: superidee aber dann higher than best people Und lass sie dir helfen, du kannst immer noch der Ideengeber natürlich der Gründer oder wie auch immer sein.

00:23:17: Aber so die Umsetzung von Expertinnen ist extrem wichtig in dem Bereich um erfolgreichzustellen.

00:23:23: Ja jetzt haben wir eine starke Print.

00:23:25: Wir haben den USB herausgearbeitet.

00:23:27: Nächste Schritt Marketing und go to market.

00:23:30: Lieber Asrit dein Bereich Was ist denn der häufigste Go-to Market Fehler?

00:23:37: Tatsächlich sehe ich sehr, sehr viele Parallelen zu dem was Mona gerade gesagt hat und ich komme von meinen Kundinnen nicht jetzt direkt.

00:23:47: Aber Leute die mich anfangen jetzt Interesse haben an das Zusammenarbeit und auch auf das Feedback-Gurk, du sprichst ja gegen deinen eigenen Bereich weil meine These ist es muss nicht jeder vor allem nicht im Appensitiebereich einen eigenen online Shop haben Weil vielleicht ist die richtige go-to-market-Strategie eher okay, ich gehe jetzt erst in den Retail rein und schaue dann ob ich DTC oder Amazon oder was auch immer im nächsten Schritt mache.

00:24:12: Für manche kann es auf Sinn machen das alles parallel zu machen.

00:24:14: für manche macht's vielleicht Sinn erstmal nur einen eigenen Online Shop zu starten weil sie entsprechenden Pricing Margin Strukturen haben und im Retail gerade Schwieriges reinzugehen.

00:24:25: Also das ist glaube ich ganz wichtig, auch hier ähnlich zu dem was ich vorhin gesagt hatte, das Thema Fokus, dass halt einige einfach glauben vor allem wenn man mit einem neuen Produkt startet.

00:24:35: Ich muss alles gleichzeitig machen und am Ende des Tages mache ich dann nichts richtig vielleicht auch weil ich nicht die richtige Expertise an der Hand hatte.

00:24:42: Zu da nochmal ein Beispiel Astrid also für ja zwei Alternativen.

00:24:47: Wann hat es sich gelohnt all in zu gehen?

00:24:49: Und wann war der Fokus besser?

00:24:52: Jetzt konkrete Brands, tatsächlich natürlich mir schwer gerade welche zu nennen.

00:24:58: Aber Fokus ist am Ende des Tages immer wichtig.

00:25:01: Das heißt nicht dass ich immer noch eine Sache parallel machen kann.

00:25:04: Kann auch bedeuten das sich zwei Sachen mit vollem Fokus parallel machen können.

00:25:08: aber ich muss den halt haben.

00:25:08: Ich muss die Ressourcen haben einerseits monetär aber andererseits auch human resources also entweder intern, interne ressourcen oder eben extern durch beispielsweise uns als ExpertInnen an der Hand.

00:25:20: Dann kann das schon auch Sinn machen, aber man muss sich das einmal überlegen und dann muss ich dann wirklich auch einmal hinsetzen.

00:25:25: Sich die Zahlen anschauen, sich auch schauen so ein bisschen auch ähnlich zu dem was Ramona gesagt hätte.

00:25:29: Wie schaut denn das Supermarktregal aus?

00:25:32: Im digitalen Bereich, den gibt's denn da schon bei Internet gerade vielleicht größere oder kleinere Player am Markt.

00:25:38: Wie bewerben die ihr Produkt?

00:25:40: Wenn wir das auch ins Performance Marketing beispielsweise reingehen hat man ja die Chance über die Meter als Library einfach zu schauen.

00:25:44: okay welche Anzeigen werden da gerade geschaltet wie viele Anzeige anzeigen das sind welche Reichweite da geschätzelt haben so ein bisschen Ableiten wegen des Budget stecken die da rein und dann sieht man auch so ein Bisschen.

00:25:55: okay macht es in der vielleicht noch fein zu gehen oder eher nicht dass?

00:25:58: das sind da vielleicht paar Punkte dazu.

00:26:01: Und dann, glaube ich, können auch Fehler im CG-Bereich jetzt beispielsweise was Onlineshops angeht sein.

00:26:12: Man muss sich überlegen macht das sind mein eigenes Produkt online zu verkaufen Überhaupt.

00:26:16: Die Bereich oftmals Themen mit Kühlkette, mit MHDs, mit sehr schweren Produkten das dann entsprechend Versandkosten auf Tvarer sind.

00:26:25: und ich kann ja von der Endkonsumentin jetzt nicht sagen okay bestell mal da irgendwie Müsli und zahle dann irgendwie dreizehn Euro Versand kosten.

00:26:33: wenn ich das aber subventioniere als Unternehmen dann muss sich das auch einkalkulieren.

00:26:36: also das ist schon noch einmal wesentlich mehr kocht oder kann nicht immer kann schonmal wesentlichmehr Komplexität dahinter sein Einmal gut durchrechnen.

00:26:47: Ja, nochmal auch zum Thema USP.

00:26:49: Da ist ja auch immer das Thema Kommunikation von Features versus eigentlichen Nutzen.

00:26:55: Warum tun sich da auch einige FMCG so schwer?

00:27:01: Auch hier im Online-Bereich haben wir das Thema, dass wir eigentlich vor allem wenn wir im Performance Marketing nach außen gehen in den Nordgründerkrise in den ersten Sekunden Vielleicht noch nicht konkret überzeugen müssen, weil da findet dann nicht die actual Kaufentscheidung statt, sag ich jetzt mal.

00:27:19: Aber da muss ein erstes Interesse geweckt werden und da müssen wir kommunizieren können.

00:27:22: okay das Problem, das lösen wir oder andere machen immer super viel Zucker rein.

00:27:28: wenn wir jetzt klassisch im Wutbereich bleiben Wir haben die Lösung bei der Arbeit noch mit Stehwehr sondern mit irgendwas anderem keine Ahnung, also wir müssen da wirklich in den ersten Sekunden super so stark sein oder unseren vielleicht noch nicht Konkret USB Aber unser Produkt als Lösung zu platzieren.

00:27:44: Dann haben wir hier natürlich eine wesentlich längere Customer Journey, als wir sie vom Regal haben aber müssen da auch schauen dass wir Koherent weiter richtig kommunizieren und die Leute dann entsprechend dem klassischen Marketing Funnel nach unten bis hin zur Kaufentscheidung mit begleiten und dann idealerweise auch in die Loyalität reinbringen weil das ganze Bestandsbundenthema vor allem im eigenen Online Shop extrem wichtig ist für wachstum vernachhaltiges Wachstums.

00:28:09: hauptsächlich Genau, und auch hier würde ich Gründerinnen und Gründern einen ähnlichen Tipp geben wie den Ramona schon genannt hat.

00:28:17: Wirklich auch nicht von sich selbst auszugehen, wirklich nicht zu denken alle warten auf dein Produkt.

00:28:22: Selbst wenn das so wäre du kannst beste Produkte der Welt haben.

00:28:25: Du musst es sinnvoll nach außen kommunizieren dass Leute wenn sie das hören möglichst wenig Denkarbeit selbst leisten müssen um entsprechend dann ja das Produkt gut zu finden, den Produkten Chance zu geben das Produkt ausprobieren zu wollen.

00:28:39: Wenn wir das jetzt noch einmal ganz spitz auf den Punkt bringen und zusammenfassen was würdest du sagen macht ein gutes Produkt aus?

00:28:48: Ein gutes Produkt sollte idealerweise etwas sein was ein kleines bis großes Problem löst was Menschen da draußen haben.

00:28:57: das heißt es muss jetzt vielleicht auch Das Modell der Awareness State ist, ich glaube es geht jetzt ein bisschen tiefer.

00:29:04: was kann auch sein das Problem ist.

00:29:06: Was viele Konsumentinnen da draußen noch nicht mehr wissen dass sie es haben.

00:29:09: sobald die Lösungen aber sehen merken Sie dann ach cool ne?

00:29:13: Das löst mein Thema.

00:29:15: endlich keine Ahnung.

00:29:17: pflanzliche Milch wie vor ein paar Jahren.

00:29:19: Da hat sich wahrscheinlich auch keiner überlegt oder nicht so viel überlegt.

00:29:22: okay wir brauchen also wenn's dann da war braucht man doch plötzlich sehr sehr viele.

00:29:26: Es muss Ja, es sollte... Es gibt auch Fälle von wo man einfach irgendwie durch ein schönes Packaging oder so verkauft.

00:29:33: Aber das sind tatsächlich eher Einzelfälle.

00:29:35: Es sollte ja ein kleines bis großes Problem lösen und auch ein faires Produkt sein im Ende des Tages.

00:29:44: Auch preispunktlos irgendwie der wahrgenommenen Wert des Produktismus mit dem UVP-Praktiv zusammen passen.

00:29:50: Das wäre glaube ich auch nochmal ganz wichtig!

00:29:52: Mit der Marken-Idee, mit Marketing go to market wichtiges Fundament.

00:29:59: Der Moment of Truth entschied ja dann wenn man gelistet im Regal steht und auch erst mal hinzukommen braucht es natürlich die Produktion damit.

00:30:09: jetzt zum Bereich Procurement und Supply Chain.

00:30:12: liebe Michelle viele unterschätzen ja wie früh auch der Einkauf Einfluss nimmt.

00:30:19: Ja, wo entscheidet denn Prokrement über Erfolg oder Scheitern?

00:30:24: Hast du eine sehr schöne Einleitung gemacht.

00:30:26: auf jeden Fall und ich sehe es halt immer wieder.

00:30:28: Jeden Tag in allen vielen Startups das immer Wachstum mit Marketing und Vertrieb verbunden wird.

00:30:35: aber irgendwie der Einkauf Supply Chain Operations Bereich Der wird halt so als operatives Nebendetail irgendwie betrachtet muss sich einfach wirklich vor Augen halten dass siebzig Prozent der Marge am Einkaufen stehen.

00:30:48: Und wenn man halt hier falsch handelt, ja, man einfach nicht richtig wächst und sich einfach kein stabiles Unternehmen aufbaut.

00:30:57: Deswegen auf jeden Fall die Margenstruktur am Anfang.

00:31:02: der Einkauf ist super wichtig!

00:31:04: In dem Bereich sehe ich immer wieder was so falsch gemacht wird... dass keine gute Lieferanten-Kommunikation aufgebaut wird, kein guter Lieferantenbeziehung.

00:31:16: Dass man sich auf einen Lieferante verlässt und sich auch immer wieder.

00:31:19: aber Rohstoffe sind einfach so ein gefährlicher Markt.

00:31:23: Und es kann eigentlich immer was passieren das der Rohstoff gerade nicht verfügbar ist oder dass der Lieferand keine Kapazität hat in der Produktion.

00:31:31: Deswegen gratis auf jeden Fall immer jeden ja sich so ein kleines Lieferannten Netzwerk aufzubauen.

00:31:37: Es hört sich immer leichter an als es ist Weil dahinter auf jeden Fall sehr, sehr viel Arbeit steckt.

00:31:42: Einfach mit den Lieferanten eine gute Beziehung aufzubauen.

00:31:46: und auch in dem Bereich, also wenn man gerade auf dieses Thema Lieferantenkommunikationen geht ist das Thema Forecasting total wichtig.

00:31:55: Ich weiß es nicht leicht da irgendwie so ein festes Forecastsystem sich aufzubauern aber man hat ja am Anfang schon auf jeden fall einen Gefühl in welche Richtung es geht Und es geht einfach immer um die Absprache mit den Liferanten dass man da einfach quasi einen Vorkast hat und wenn man Zahlen hat, das an den Lieferanten gibt.

00:32:15: Dass der Lieferant einfach in deine Vision, in deine Zukunft mitgestaltet.

00:32:23: Und genau das Gleiche ist es auch mit der Logistik und mit den Abfüllern.

00:32:26: Die werden auch sehr stiefmütterlich behandelt wobei die ja einer der wichtigsten Bausteine irgendwie in dieser ganzen Kette sind.

00:32:36: Und genau deswegen auf jeden Fall da halt frühzeitig den Bereich als sehr, sehr wichtig ansehen.

00:32:45: Aus deiner Erfahrung auch bei KORO wie eng hast du mit eigentlichen Sehsabteilungen?

00:32:51: Also Vertrieb gearbeitet wäre auch da braucht es ja eine enge Verzahnung und dann auch deine Einkaufsplanung zu optimieren.

00:33:02: Ja, also es gab die ersten Jahre.

00:33:03: definitiv hat mir viele Holpersteine und gerade so im Operationsbereich mit dem Vorplan wurde der Sales-Bereich nicht genug oft mit reingenommen.

00:33:16: Aber das ist super wichtig weil es wird ja so viel an Ware quasi gebunden für die einzelnen Retailer und wenn das nicht betrachtet wird dann ist man schnell out of stock und kann auch die Retailern nicht bedienen.

00:33:29: Also wir haben es uns dann zu Herzen genommen und wirklich dann auf Weeklys gehabt.

00:33:34: Und ja, sind zusammen die Zahlen durchgegangen.

00:33:37: Ja.

00:33:39: Lieberer Mona!

00:33:40: Ich glaube das ist auch das... Wo Michelle und ich vielleicht oder wo man oft Vorurteile gegenüber das Sales hat, weil ich weiß es ist passiert dass Leute was verkaufen was noch gar nicht da ist.

00:33:52: Und dann gerade das Sourcing wirklich am Ende ist und sie sagt hey was verkauft ihr hier?

00:33:56: die Mengen können wir gar nicht produzieren?

00:33:58: Da kommen wir eigentlich zum Anfang zurück wie wichtig es ist, dass man abgestimmt ist.

00:34:04: und ich sage da allen Sales Leuten immer gern Hört euch das an, was der Kunde braucht und sagt ich prüfe das intern und melde mich zurück statt zu sagen ja dass geht und hunderttausende von Sachen.

00:34:16: Und im Sourcing ist gerade irgendwie etwas abgesprungen oder irgendein Rohstoff ist knapp.

00:34:22: Das weiß man natürlich nicht.

00:34:23: Sourcing sagt er auch nicht jeden Tag.

00:34:25: heute haben wir ein paar Kilo von dem und dem zu wenig weil es wäre auch ein bisschen viel Information overload.

00:34:31: aber da kommen wir wieder zurück zum Thema Absprache und auch was Michelle vorher gesagt hat.

00:34:38: Diese Marge, die da berechnet wird schon verhandelt auch hart mit den Zulieferern.

00:34:43: Auch wenn man noch klein ist, kann er natürlich nicht so hart verhandeln, wenn man nur ein paar Kilo abnimmt!

00:34:48: Aber die Marge muss intern stimmen und ich sehe oft den Fehler, es wird extern weiter gegeben.

00:34:54: Astrid nickt auch ganz fleißig das schlägt man dann halt einfach auf dem Preis drauf dass man eine schöne Marge hat.

00:35:00: Ich verstehe den Gedanken und don't hate me aber wir können dir nicht einfach weitergeben weil dadurch werden die UVPs zu hoch Und dann kauft keiner eure Produkte und das ist mega mega schade.

00:35:09: deswegen ich seh's genauso wie Michelle Saussing is so ein richtig wichtiger Grundstein für alles was danach kommt.

00:35:17: Da würde ich auf jeden Fall auch noch hinzufügen, was überhaupt nicht beachtet wird.

00:35:21: Was ich jeden Tag sehe sind diese ganzen Hildenkosts.

00:35:24: also das bedeutet quasi einfach der Schwund, der in der Abfüllung passiert.

00:35:29: dann die Expressversanz.

00:35:31: Also ich habe eigentlich wirklich fast jeden tag Expressversatz weil zu knapp geplant wird und ja diese ganzen kleinen Posten eventuell unterschätzt also diese ganze operative Komplexität Und am Ende ist die Marge weg wegen diesen Posten.

00:35:48: Ich glaube, das ist ein super wichtiger Punkt einfach.

00:35:51: Ja und die gemeinsame Datengrundlage.

00:35:53: jetzt wo ich jetzt bei Ramona einsteige habe ich auch oft erlebt dass Operations sich immer schön die Zahlen anschaut und so und Sales ist immer so ja wir sind unterwegs Wir sind auf dem Wessel aber ich finde dass Sales auch in diese Daten reinschauen muss.

00:36:09: also das beide.

00:36:11: Wir hatten jetzt bei Corona ein Vorkast-Tool und ich weiß noch, die ersten Jahre Sales wollte dann nie reinschauen.

00:36:16: Ich war total sauer, warum die da nicht rein schauen wollen?

00:36:18: Weil wir sind ja nur am Telefon oder am Verträge.

00:36:24: Trotzdem würde Sales... Also haben wir auch umgesetzt bekommen aber es gab immer Widerstand.

00:36:30: trotzdem würde Sales, wenn sie in diese Zahlen reinschauen würden, würden die ja sehen dass wir zehn Kilomangos zu wenig haben.

00:36:36: und wie können sich hier an den Kiosk oder so die zehn Kilo versenden?

00:36:40: Aber das habe ich oft erlebt.

00:36:43: Ich glaube, was ist das Problem?

00:36:45: Ihr sprecht in Kilo und wir halt den Packs, was wir verkaufen oder in Paletten!

00:36:50: Vielleicht macht es euren Sales-Lotten einfacher wenn ihr das denen dann.

00:36:54: Du kannst so viele Paletten nicht verkaufen.

00:36:57: Nein Spaß,

00:36:57: ich kenne das Problem.

00:36:58: Das ist wirklich oft so dieses...ich gucke mir das an.

00:37:01: Denkt mir ja, was bedeutet das denn jetzt?

00:37:03: Wann kommt das denn?

00:37:04: Man kann nichts mehr verkaufen aber da auch die gemeinsamen Meetings ist glaube ich King

00:37:12: Ja.

00:37:12: Nein, super spannend!

00:37:15: Ganz ganz wichtig auch als Perspektive ist ja jetzt noch die von Verpackung und Umsetzung und damit sind wir auch beim Thema Design- und Markenidentität.

00:37:27: Auch das ja auch ganz wichtig in die Marke zu erkennen, auch im Regal aufzufallen.

00:37:33: Und da liebe Polina, sind wir bei dir an dem Punkt, wo eben aus dem Konzept Realität wird.

00:37:41: Also deswegen die Frage an dich zum Einstieg wie wird denn aus einer Idee ein Produkt im Regal?

00:37:48: Wie gehst du vor und ab wann wirst du eigentlich eingebunden?

00:37:52: Ja danke praktisch die Zusammenfassung von allen Dingen, die vorher passiert sind aber dafür haben eigentlich schon die anderen gerade eben super gut erklärt was vorher passieren muss und was dann am Ende auch irgendwie an mich gegeben wird um daraus dann eben das fertige Produkt zu gestalten.

00:38:09: und genau es ist am Ende super wichtig, dass eine Verpackung den Markenwert widerspiegelt aber auch sofort lesbar ist.

00:38:18: Und wir haben gerade die Attention Span ziemlich gut ausgeführt.

00:38:23: das wird ziemlich schnell vergessen wie kurz man eigentlich also jemandem die Aufmerksamkeit von jemandem gewinnen muss ob es online ist oder eben im Markt.

00:38:33: Und da muss man so ein bisschen praktisch eigentlich in den Ebenen decken, also die erste Ebene, die man sieht was muss drauf, sodass man im besten Fall die Aufmerksamkeit bekommen das Produkt gegriffen wird.

00:38:42: und wie erzähle ich die Geschichte dann weiter?

00:38:48: Prozess, wenn ich jetzt zum Beispiel wirklich mit einem Kunden oder einer Kundin in die Frage reingehe was soll kommuniziert werden.

00:38:56: Dann werden das mal ganz viele Ideen gesammelt und dann versuchen wir das Ganze zu reduzieren aufzuräumen bis am Ende wirklich eine klare Botschaft entsteht und das Ergebnis ist im besten Fall ein Design System dass sich ganz klar durch die gesamte Marke zieht klingt immer sehr einfach, aber das ist überhaupt nicht einfach.

00:39:16: Meine Rolle in dieser ganzen Geschichte ist dann ja auch eigentlich so ein bisschen die Übersetzerin eben, die die Signsprache spricht und die versucht alle Dinge, die vorher passiert sind auf einer Fläche zu kommunizieren.

00:39:29: Aber

00:39:30: diese Sprachübersetzung zu können muss halt eigentlich der Absender genau wissen was er auch sagen möchte.

00:39:36: Man geht es da eigentlich auch.

00:39:40: Wie ausgereift ist das Briefing, was dich erreicht?

00:39:43: Und wie viel Beratungsleistung ist da eigentlich von dir drin?

00:39:47: Ja, das habe ich am Anfang meiner Selbstständigkeit ehrlicherweise sehr unterschätzt und da muss man noch sehr viel educational work machen.

00:39:57: deswegen... Sammelt sich da eigentlich über die Jahre so eine Liste auf, dass man schon am Anfang vorgibt was muss in einen Briefing mit rein.

00:40:06: Aber so ganz typische Fehler sind eben ja das die Zielgruppe unklar ist.

00:40:10: und beiden Lieblingssatz wenn man fragt wen möchte man eigentlich bei dem Produkt erreichen isst wir wollen alle ansprechen Ja das wäre natürlich schön aber es funktioniert einfach leider nicht.

00:40:21: und dann muss der Realität ins Gesicht schauen.

00:40:24: Man muss ganz klar sein und vielleicht auch reduzieren und auch wenn es bedeutet bestimmte Person ausgrenzt, ist es einfach wichtig da ein Fokus zu setzen.

00:40:35: Ein anderer Fehler der immer wieder aufkommt oder Fehler die aufkommen was ja auch absolut normal ist das eben die eigenen Vorgaben unvollständig sind.

00:40:46: Das heißt besonders im Lebensmittelbereich sind ganz viele rechtliche Anforderungen die super wichtig sind und ich als Seinerin im FMCG-Bereich muss mich natürlich auskennen.

00:40:57: Aber ich muss mich auch darauf verlassen, dass die Marke versteht was da wichtig ist.

00:41:04: und da sind eben so Dinge wie allergene Recycling Infos, Mindestschriftgrößen für bestimmte Informationen im Lebensmittelbereich Und das sind ganz viele kleine Puzzleteile, die dann irgendwann zusammenfinden.

00:41:21: Auch anknüpfen dazu das Thema Copy und Turn of Voice von einer Marke.

00:41:27: Auch da wieder im Food-Bereich gibt es unfassbar viele Regeln, was man sagen darf, was nicht sagen darf.

00:41:32: Das stellt sich dann auch erst im Prozess heraus.

00:41:35: Stichwort das Wort gesund ist eigentlich super spannend zu sehen, was vor ganz vielen Jahren noch als gesund beworben werden durfte, was ja einerseits eigentliches gibt Vorgaben, die sind supergut.

00:41:48: Es gibt andere Vorgabe wo man sich am liebsten die Haare rausreißen würde und sehe warum darf man das nicht sagen?

00:41:53: oder warum gibt es da solche Vorgagen auch?

00:41:57: darstichwort vegane Produktbeschreibungen was ja gerade auch ziemlich aktuell ist.

00:42:02: aber da ist es dann auch.

00:42:03: wenn man genug Zeit im Designprozess hat dann kommt man eigentlich auf immer ganz schöne und kreative Lösungen.

00:42:11: Was auch schon vorgekommen ist, dass ein Briefing eigentlich nur aus Konkurrenzvergleichen aufgebaut war.

00:42:19: Das hilft natürlich der eigenen Positionierung nicht wirklich.

00:42:24: Es ist super wichtig zu wissen was die Konkurrence macht Aber es darf halt eben nicht die Grundlage dafür sein, wie man das eigene Design aufbaut.

00:42:32: Zuletzt was mir noch einfällt ist eben dass einfach Timelines in dem Ganzen ziemlich doll und geschätzt werden.

00:42:39: Wenn man mal berücksichtigt, dass es vielleicht einen Briefing geben könnte wo die ganzen Fehler aufkommen, die ich jetzt gerade genannt habe dann braucht man natürlich super viel Zeit für um das erstmal auszuklamüsern.

00:42:51: deswegen ist es einfach richtig ganz früh und offen mit dem oder der Designer in zu sprechen und halt eben einfach immer regelmäßige Check-ins zu haben.

00:43:00: Und das betrifft sowohl mich, aber als auch den Kunden oder die Kunden auf der anderen Seite.

00:43:05: also man muss miteinander sprechen ganz viel.

00:43:07: Ja jetzt ist es ja auch so bei deinem Bereich im Vergleich aus zu den anderen... Also die anderen ja ein Stück weit auch nochmal sehr viel messbarer.

00:43:17: Bei dir ist es am Endeffekt messbar, aber der erste Schritt ist ja auch ein Bauchgefühl gefällt den Gründern, das Design.

00:43:27: Wie viele Schleifen hat man da typischerweise bis man dazu einem Ergebnis kommt?

00:43:33: Ich glaube wenn es nach dem Kunden oder der Kundin ging dann gäbe es am liebsten endlose Schleife.

00:43:38: aber auch da muss ich ganz klare Grenzen setzen weil es auch schon Projekte gab wo es ja über zehn Schleifengabball dann immer noch was gepunden wird.

00:43:48: oder hey lass uns doch mal dass und ausprobieren.

00:43:51: und da ist es eben auch von meiner Seite ganz wichtig zu erklären, wie lange so Prozesse dauern.

00:43:58: Was das bedeutet nochmal in solche Änderungen reinzugehen?

00:44:01: Und deswegen setze ich jetzt persönlich – das kann natürlich bei jedem Design oder des anderen anders sein – aber ich sitze da ein klares Ziel von zwei bis maximal drei Schleifen der Marke den Anreiz zu verstehen, okay jetzt müssen alle Teams mit eingebunden werden.

00:44:20: Jeder schaut drauf gibt sein Feedback so dass wir einfach den ganzen Prozess optimieren und auch wenn es am Anfang ein bisschen hart klingt und man sagt wir versuchen so wenige Schleifen oder das ist die Grenze an Schleipen die machen.

00:44:31: ist es forderhafter für die Marke selbst weil wir dann effizienter arbeiten.

00:44:35: Ja sehr schön.

00:44:38: Nein jetzt bringt er individuell Absurdestärken mit, ihr habt euch entschieden zusammen auch mit FMC Chinsi in die Gründung zu gehen.

00:44:50: Könnt ihr uns da noch Eintritt geben wie es genau dazu kamen?

00:44:54: Also dass ich gesagt habe komm wir machen das jetzt liebe Michelle

00:45:00: kann nicht super gerne machen und Tatsächlich war es einfach so, dass wir vier immer wieder vereinzelt in verschiedenen Companies, in verschiedenen Bereichen zusammengearbeitet haben.

00:45:10: Also die Ramona und die Polina kennen sich ja von Fly Die Astrid und ich kennen uns von Bears with Benefits Und Ramona & Ich kennen uns vor einzelnen Projekten wo Ramona im Sales Bereich und ich Operations und Sourcingbereich gearbeitet haben.

00:45:26: und irgendwann

00:45:27: kam mir halt der Gedanke hey Ich sehe immer wieder, wie diese Schnittstellen nicht miteinander sprechen und wieder einfach Chaos ist.

00:45:35: Und Chaos herrscht!

00:45:37: Wer ist nicht klug?

00:45:38: Wenn einfach mal gerade hier bei Design seh ich auch so das Thema Produktspezifikation Und Infos zu dem Produkt, zu den Nährwerten.

00:45:48: Ich finde das ist immer ein großer Punkt wo ich dann auch immer gefragt werde hey kannst du mal Design mit dem Design sprechen und das ist ja der richtige Punkt dass ich denn auch mit dem design spreche weil ich ja in der Hand habe was ich eingekauft habe und ich das Produkt genau kenne.

00:46:03: Der Designer kennt ja das Produkt nicht.

00:46:05: Der Designer weiß wie das Branding ungefähr gut aussehen kann aber hat keine Infos genau.

00:46:11: Also ich finde schon, dass er sich natürlich grob auskennt mit den Lebensmittelstandards.

00:46:16: Das ja aber nicht mit den Details.

00:46:19: Dann habe ich mich einfach mal irgendwann gefragt warum schließen wir uns nichts zusammen und bieten das als Gesamtpackaging an Start-ups an?

00:46:30: Und genau so relativ mit diesen einfachen Gedanken bin ich an die vier ran getreten, ja glaube ich hatte erst mal Ramona dann davon erzählt.

00:46:39: Dann habe ich überlegt hey wir passen in Design, wer passt im Marketing?

00:46:42: Und dann haben wir uns zusammengeschossen zu einer WhatsApp-Gruppe und haben dann über Weeklys gehabt.

00:46:48: Und haben dann das Konzept durchgedacht, da haben wir anfangt wirklich so starre Angebote auch gehabt mit Hundert-Achzig Grabpaket, Trenner sind die Grabpakete, sind davon aber abgekommen weil wir einfach selber aus Erfahrung wissen dass diese ganzen Startups relativ flexibel agil Ja, ein Tag so sind, ein tag so sind.

00:47:07: Deswegen sind wir da jetzt einfach ganz offen reingegangen.

00:47:10: Wir haben auf unserer Website eine Website und da haben wir quasi ein schönes Formular wo die Anfragen reinlaufen.

00:47:18: Jeder durchläuft einige Fragen.

00:47:21: Wir werden das dann außen sehen.

00:47:22: hey ich glaube die benötigen Sales irgendwie Unterstützung, die Benötigen Design Unterstützung.

00:47:29: manche benötigten in zwei Bereiche Unterstützung und so stimmen uns eigentlich ab.

00:47:33: Wir haben dann gemeinsam ein Call mit den Unternehmen und schauen, was sich daraus ergibt.

00:47:38: Also das ist jetzt eigentlich so gerade der Plan.

00:47:41: Und ich bin sehr gespannt wie es sich entwickelt!

00:47:43: Ja, das heißt die ersten Projekte habt ihr auch schon umgesetzt?

00:47:50: Es wäre ja auch möglich dass Ihr nicht nur die Start-ups betreut sondern eben auch größere Unternehmen wenn man sich denn eben auf einen Fachbereich konzentriert Auch da wird der wahrscheinlich offen.

00:48:04: Definitiv, wir haben ja alle unsere Erfahrung und sind da komplett offen also auch in größere Konzerne reinzugehen.

00:48:11: Ja

00:48:11: genau!

00:48:13: Habt ihr ein Beispiel über das ihr sprechen könnt wo ihr in die Zusammenarbeit gegangen seid?

00:48:20: Dass wir auch hier nochmal betrachten.

00:48:22: was war ich hier eine Problemstellung Und wie konntet ihr hier unterstützen?

00:48:28: Ich kann ja einfach anfangen.

00:48:30: Also wir hatten jetzt so einige Gespräche Und sich haben daraus aber mal so einzelne Sachen für uns, von uns alleine ergeben eher.

00:48:38: Weil die Unternehmen sich oder die Start-ups sich dann doch nicht auf alles auf einmal konzentrieren konnten.

00:48:45: das war auch so so Fokus Thema

00:48:47: und glaube was ich dem noch hinzufügen kann ist glaube ich auch einen Punkt der uns auszeichnet ... alle unsere Selbstständigkeit haben, so als Hauptfokus und Effizientie.

00:48:57: Ich will jetzt nichts sagen nebenbei weil es so soll natürlich nicht sein aber das auch noch einen Top haben.

00:49:02: Das heißt wir sind jetzt nicht angewiesen.

00:49:04: jemanden der sich bei uns meldet ist komplette Paket zu verkaufen sag ich mal sondern äh...es ist glaube ich echt ein großer Vorteil von uns dass wir dann wirklich individuell nochmal schauen können und den Leuten auch wirklich sagen können ne?

00:49:16: Thema Fokus wieder, eines meiner Lieblingsthemen.

00:49:18: Für dich macht gerade Thema Online-Shop keinen Sinn.

00:49:21: oder dass eine Romona sagt ne ok das Produkt krieg ich nicht in Retail da setzen wir jetzt erst mal kein Fokus drauf.

00:49:26: oder dass wir einfach gemeinsam sehen okay die größte Baustelle ist einfach Packaging weil alles andere ist OK oder not sourcing und dass wir dementsprechend halt wirklich da sehr flexibel sind die Unterstützung idealerweise geben können, die gebraucht wird und nicht einfach so one package fits all löst.

00:49:48: Ich würde mich immer noch freuen weil die Befürchtung ist die ich habe oder das haben wir jetzt auch schon so mitbekommen entweder Astrid oder ich, weil die wenigsten haben Retail und E-Commerce.

00:49:59: Also es gibt halt gerade im frischen Bereich zum Beispiel haben die meisten keinen eigenen Online Shop und das ist total schade.

00:50:05: aber wenn uns jetzt hier jemand hört also ich würde auch gerne mal nicht nur mit Folida oder Wichels sondern auch gern mal mit Astrid als wenn's einen Online Shop & Retail gibt.

00:50:15: Das ist so.

00:50:16: das perfekte Produkt ist dann wahrscheinlich eher ein Trockenprodukt in Ambient Product.

00:50:22: Aber wir würden uns sehr freuen weißt du?

00:50:25: zwischen

00:50:26: Astrid und mir,

00:50:27: was echt schade ist.

00:50:28: Nadja,

00:50:29: aber es ist nie ein Battle!

00:50:30: Ich glaube wir kriegen das immer sehr gut hin.

00:50:32: Aber ja, da würde ich mich auch sehr freuen.

00:50:36: Dann lass uns doch auch gerne nochmal schauen auf Wunschprojekte.

00:50:39: im Prinzip habt ihr jetzt gerade da auch schon gut begonnen Astrid unter dem Monat?

00:50:44: Was wären grundsätzlich auch Projekte Wo ihr sagt, die würdet ihr super gerne begleiten.

00:50:51: Die fändet ihr sehr spannend.

00:50:53: oder da würdet Ihr gerne persönlich nochmal den Fokus legen wollen?

00:51:09: Ich würde einfach kurz anfangen.

00:51:11: Also ich glaube, wenn ich für mir persönlich jetzt spreche, habe jetzt kein konkretes Produktkategorie oder was auch immer im Kopf wo ich sage okay auf das hätte ich jetzt besonders los.

00:51:21: Was natürlich extrem hilfreich ist es, wenn es ein Produkt ist, was für mich als Endkonsumentin auch spannend sein könnte weil's dann in der Vermarktung und der Kommunikation halt einfach wesentlich leichter ist nach außen zu gehen Was mir persönlich aber super wichtig ist in der Zusammenarbeit, dass man eben mit Gründerinnen bzw.

00:51:40: GeschäftsführerInnen zusammen arbeitet, wo man einfach ganz normal miteinander sprechen kann und auf einer Ebene ist und Sachen auch ausdiskutieren kann.

00:51:52: Mir geht es gar nicht mal darum, dass ein Unternehmen genau das machen sollte was wir denen an die Hand geben sondern Ich mag auch immer sehr gerne gechallengest werden, dass man wirklich eben gemeinsam am selben Strang zieht.

00:52:03: Also beide Seiten haben das Gefühl und dementsprechend gemeinsam die Ziele erreichen kann.

00:52:10: Ponina!

00:52:12: Beim Punkt war eigentlich sehr ähnlich wie der von Astrid, dass ich jetzt auch kein bestimmtes Wunschprodukt habe aber dass man sich einfach auf Augenhöhe begegnet holistisches Projekt hat, wo im besten Fall natürlich VIV mit eingebunden werden können.

00:52:30: Und ich sage jetzt mal so dass wenn man die Möglichkeit hat mit einem größeren Budget zu arbeiten dann hat man natürlich auch viel mehr Möglichkeiten und kann auch mal Dinge auszuprobieren.

00:52:39: und das ist halt das was sich glaube ich viele Marken auch nicht trauen Mal auszuprobieren oder oder mal etwas zu wagen aber was ich auch natürlich verstehen kann so was es was das Budget einfach erlaubt.

00:52:52: Aber natürlich wäre es super, mal an einem größeren Projekt zu arbeiten.

00:52:55: Wo wir alle viel mit eingebunden sind, wo es Offline und Online-Retail gibt, wo man vielleicht auch genau einfach mal in eine größere Kampagne reingeht oder vielleicht auch mal innovative Produktentwicklung hat, dass man da einfach ein bisschen mehr Spielraum hat.

00:53:14: Das ist immer ganz spannend.

00:53:18: Super!

00:53:18: Michelle hattest du noch eine Ergänzung?

00:53:22: Also ich kann nur sagen, dass Astrid und Paulina da sich da voll mitgehe.

00:53:26: Ich finde auch auf Augenhöhe miteinander arbeiten und auch dieses in größere Unternehmen finde ich auch super spannend wenn... quasi einfach mehr Budget da ist und man einfach in Zusammenarbeit jetzt gerade bei mir, zum Beispiel mit den Head of Operations Ramona mit den Heads of Sales Polina vielleicht im Design Team.

00:53:43: Dass man da vielleicht wir haben ja auch alle sehr viel Erfahrung dass man da sogar Strukturen optimieren kann und Effizienter machen kann und da reingehen kann ohne jetzt irgendwie auf die Uhr zu gucken hey ich habe nur eine halbe Stunde oder so sondern ich glaube das wenn das große Konzerne verstehen das wird wirklich alle Abteilungen also unsere Abteilung wirklich auch effizienter machen können.

00:54:06: Ich glaube, das wäre wirklich so ein schönes Feeling und ja am Ende natürlich ist finde ich jetzt auch bei mir Werte... ich würde jetzt nicht in eine Fleischerei um irgendwas mit Fleisch oder so, weil ich bin vegan, größtenteils vegan, Vegetarier finde ich es natürlich cool wenn man so in diese Schiene vielleicht vegan alternative Proteine oder regionale Zutaten oder alkoholfrei, wenn man irgendwie sowas auch so mit den Werten übereinstimmt, wenn man da irgendwo reingeht.

00:54:33: Aber davon gibt es ja genug Unternehmen.

00:54:36: Genau das würde ich ergänzen.

00:54:38: Ja, das bereitet auch schon mal eine Anschlussfrage vor die da gewesen wäre was sind auch für euch Grenzen der Beratungen?

00:54:44: Also natürlich Werte spielen dann natürlich in der Rolle Wenn man jetzt auch mal inhaltlich nochmal schaut zum Beispiel Es gibt ja auch neue Verpackungsregulare.

00:54:57: Also, inwieweit würdet ihr auch da beraten?

00:55:00: oder wo gibt es inhaltlich Grenzen?

00:55:02: Wo ihr sagt nein.

00:55:05: Das deckt dann nicht euren Bereich ab.

00:55:08: Ich denke dass wir jetzt so was Regularien angeht ist ganz ehrlich sagen weil keine von uns da kann ich glaube für uns alle sprechen das irgendwie anwälten oder auf food spezialisiert.

00:55:20: Wir haben aber ein Riesennetzwerk!

00:55:22: Wir haben immer Leute.

00:55:24: also wir sagen wirklich so wie's is egal was man braucht, wenn wir das nicht leisten können.

00:55:30: Haben wir Personen?

00:55:32: Frauen

00:55:33: irgendwie?!

00:55:34: Auch Männer natürlich, aber wirklich größtens als witzigerweise Frauen bin ich so überlege.

00:55:38: Das wollen wir ja auch gern fördern weil die gibt es.

00:55:40: nämlich werden oft nur eher nicht so gesehen.

00:55:43: tatsächlich und das ist kein Problem.

00:55:46: also wenn dann Polina sage ich mal ein Packaging macht Und dann haben wir auch eine Foodanwältin oder sogar zwei die das nochmal auf Herz und Nieren prüft und uns sagen kann hey das passt so und dass das auf jeden Fall.

00:55:59: aber die Grenzen das ist jetzt schon.

00:56:03: Eigentlich kann ich da Michelle wirklich zustimmen, gerade was den Bereich jetzt Fleisch angeht.

00:56:11: Zum Beispiel ist glaube ich eine Grenze auch erreicht aber wir stimmen uns da ab wenn etwas reinkommt schauen wir uns das an.

00:56:19: Wir stimmen stimmen uns ab und sagen dann auch Da ganz ehrlich und schätzen das auch ein, weil wenn jemand zu uns kommt und sagt wollen Retail.

00:56:27: Und wir gucken uns dann an wie die Finanzierung ist zum Beispiel oder ob eine Finanzierung da ist.

00:56:33: Ist es halt im Retail sehr schwierig?

00:56:36: Weil du brauchst unfassbar viel Geld erstmal für deine Produktion.

00:56:40: Das ist auch ein Teil der Berat sozusagen Leute Wir glauben dass es noch zu früh aber wir würden euch das und das vorschlagen und wir hätten vielleicht sogar ne andere Person Die sich jetzt nicht bei uns hier im Core Team ist Aber die auch noch weiterführend unter kann.

00:56:53: Um euch persönlich zu treffen, was sind denn da Messenveranstaltungen wo man euch ansprechen kann?

00:57:03: In Zukunft!

00:57:04: Ramona auf jeder Rewe Messe die es in Deutschland gibt

00:57:10: und ich bin auch fast auf jeder Foodmesse.

00:57:12: tatsächlich also weil hier Biofach, ISM, Intanoga, Intergastra.

00:57:20: Ich gehe jetzt auf die PLMR.

00:57:23: Einer von uns ist immer wieder auf den Messen, also wir sehen uns dann an.

00:57:25: zwei Polinen und ich haben uns auf der Internorger getroffen, war ganz schön.

00:57:29: Hast du das ja so auf dem Marketing-Messen soweit ich weiß auch drinnen geht?

00:57:33: Bin nicht ab und zu!

00:57:34: Ich glaube du bist auch auf der OMR da bin ich nur auf ein Side-Event.

00:57:37: Wir sehen uns immer wieder irgendwo.

00:57:40: Wir sind, glaube ich alle ganz gut unterwegs.

00:57:42: Aber dennoch was mir super wichtig ist, dass ich irgendwie auch am Ende meiner operativen Arbeit hinterherkommen muss und nicht da auch immer abwägen muss.

00:57:50: gerade in Berlin.

00:57:51: Ich komme aus Berlin gibt es gefühlt jeden Abend irgendeine Veranstaltung und ich musste mal klar abwähgen sitze ich lieber am PC oder gehe ich lieber irgendwo hin?

00:58:01: Und dann ist man ja auf PC.

00:58:03: tatsächlich

00:58:04: Ja Zähm kann ich, kann nicht nur zustimmen.

00:58:07: Deshalb bin ich dieses Jahr tatsächlich Michelle zum ersten Mal nicht auf der OMR seit im Jahr.

00:58:11: Seit dem Jahr ist es ein bisschen weh aber musste hier auch mal Grenzen setzen.

00:58:16: Aber ich werde als Ich bin mehr wie Michelle schon gesagt hat wirklich Marketing und Fachmessen Konferenzen unterwegs war früher auch einige meiner Spiekern unterwegs.

00:58:25: Jetzt zeige ich nicht mehr so viel.

00:58:27: Und die nächste das nächste Event wo ich sein werde ist tatsächlich die K-Fünf in Berlin im Juni.

00:58:33: Auch sehr tolles event kann ich sehr Kein Sämpfeeln!

00:58:36: Das vereint übrigens auch unsere beiden Bereiche Ramona, das ist sehr viel Retail und Online.

00:58:42: Ich am open for invitation.

00:58:45: Liebe Verena, bitte die Einladung an Ramona!

00:58:49: Sehr schön.

00:58:50: Danke.

00:58:51: Ja ihr Lieben, ganz starke Fachperspektiven, gute Vernetzung und trotzdem mit Blick auf die richtige Priorisierung.

00:59:02: Da vielen lieben Dank für eure wertvollen Einblicke Zum Abschluss.

00:59:07: Ich frage immer gerne auch nach Kraftreserven, was spendet euch Kraft?

00:59:13: Was tut euch gut?

00:59:14: und damit würde ich gerne in die Abschlussbunde gehen.

00:59:18: Wir fangen diesmal von hinten nach vorne an.

00:59:21: Liebe Polina!

00:59:23: Was spendet dir Kraft, was tut ihr gut?

00:59:26: Ähm...

00:59:28: Boah,

00:59:29: was spendet mir

00:59:30: Kraft?!

00:59:30: Also ich muss sagen, dass mich in meiner Arbeit sehr motiviert und das vor allem, dass ich vielleicht auch für uns alle als Selbstständiger bin.

00:59:38: Wenn man wirklich den ganzen Tag vor seinem PC meistens sitzt oder alleine arbeitet ist der Austausch mit vielen anderen Selbständigen oder mit Marken und ich glaube, das schätzt man nochmal viel mehr wenn man sich dazu entscheidet die Selbstständigkeit zu gehen und deswegen ob man sich persönlich trifft oder ob es ein Austauschs Call ist, Super, super schön zu wissen dass es, dass es Personen gibt und das jetzt auch ganz konkret auf FMC bezogen wo man sich offen und ehrlich austauschen kann nach Rat fragen kann.

01:00:11: Und das motiviert mich in meiner Arbeit und gibt mir auch einfach das Gefühl zu wissen ich tue das was ich liebe und das ist eigentlich sehr, sehr schön.

01:00:23: Na war lieber Astrid?

01:00:27: Ja, also ich torsche mich auch extrem gerne mit allen aus.

01:00:32: Es spendet auch eine gewisse Form von Kraft.

01:00:33: was ich aber zuletzt auch gemerkt habe ist dass sich vor allem jetzt in der Selbstständigkeit hier noch relativ neu für mich ist.

01:00:39: Ich mache diese Zeit seit knapp einem Jahr dass ich da öfters mal nachmittags einfach wirklich so klassisches Tiefhaber.

01:00:45: Und das ist mir dann extrem viel bringt, Gaskanstempel in den Bruch zu nehmen und mich entweder jetzt wo die ersten Sonnenstrahlen da sind vor einen Kaffee zu setzen um kurz und halbe Stunde zu lesen oder im Winter irgendwo drinnen das Gleiche zu machen.

01:00:58: Genau!

01:00:58: Und dann eben mit so ein bisschen freierem Kopf wieder zurück an meinem Pizzenen im Room-Office in den meisten Fällen zu kommen und dann nochmal durchzustarten.

01:01:07: So eine aktuelle Buchkonferenz?

01:01:09: Ich lese jetzt gerade tatsächlich schwere Kosten, nämlich das Buch von Malala.

01:01:16: Das lese ich nicht ganz so schnell, weil es schon sehr viel zu verdauen ist.

01:01:19: Ich finde aber wichtig, dass ich das lese.

01:01:22: Manchmal lese auch oder öfters lesee ich tatsächlich einfach lockere Romane und da komme ich ein bisschen schneller weiter.

01:01:27: Michelle!

01:01:28: Was spendet dir Kraft?

01:01:31: Ja also was mir ganz viel Kraft spendet, dass sie jetzt auch in der Selbstständigkeit merke, ist wirklich diese bewussten Pausen nicht mehr bewusst nehmen, zum Beispiel ins Fitnessstudio kurz gehen oder einfach kurz einen Spaziergang zu machen.

01:01:47: Einfach mal den Laptop wegzupacken und das Handy mal zu Hause und zu lassen wenn man kurz zur DM geht.

01:01:53: ja dass man sich bewusst diese Pausen nehmen kann.

01:01:56: Man nicht immer daueraktiv auf Slag ist.

01:01:58: es hat mich bei Koro super gestört Das habe ich nicht mehr und das gibt mir sehr viel Kraft auf jeden Fall.

01:02:03: Nicht diese Dauerarreichbarkeit.

01:02:07: Und ja, natürlich privat gegeben meine Familie auch so viel.

01:02:10: Einfach Zeit mit meinem Sohn zu verbringen und mein Mann zu verbringen um Wochenende einfach mal zu grillen und rauszufahren.

01:02:17: Zu guter Lenz bei dir?

01:02:18: Zu gutter Lenz!

01:02:19: Ich bin ja sehr viel im Außen aufgrund meiner Arbeit.

01:02:22: ich finde es immer ganz witzig wenn viele Selbstständige sagen ja ich bin dann oft allein und mache so mein Ding das ist halt bei mir als Salesist gar nicht gegeben Und ich habe auch wie Michelle, also für mich ist Sport extrem wichtig.

01:02:36: Ich wohne quasi auf dem Berg und hab ein Wald hinter der Wohnung wo ich wohne und da gehe ich immer ohne Handy.

01:02:42: Also ich versuche das morgens relativ nahe nach dem Aufstehen zu machen weil bei mir geht dann to dos und hab womöglich schon erste Anrufe.

01:02:51: Der Handel ist sehr früh waff auf dem Handy und dann weiß ich jetzt noch mal kurz raus frische Luft zwanzig Minuten, halbe Stunde wirklich ohne Handy und mal so ganz bewusst.

01:03:02: Wirklich die Vögel hören

01:03:05: usw.,

01:03:06: je nachdem was für ein Wetter ist und macht es bei Wind und Wetter.

01:03:10: Und das bringt mich echt gut runter und dann kann ich auch wieder.

01:03:12: und das mache ich nachmittags manchmal auch nochmal.

01:03:15: Manchmal noch mit Handy weil ich gerne wenn ich Telefon hier auch laufe.

01:03:20: Das sind meine Kraftquellen und mit den Pausen bin ich noch nicht so gut.

01:03:25: Das versuche ich aber ich bin noch nicht.

01:03:27: Das lerne ich von den anderen Drahlen.

01:03:31: Ja, vielen lieben Dank ihr vier!

01:03:34: Das Gespräch hat mich sehr begeistert.

01:03:36: das erste Mal FMCG-Vibes mit vier Gästinnen, vier Powerfrauen.

01:03:44: Ich wünsche euch ganz viel Erfolg freue mich auch zukünftig vier von euch zu hören und lesen Und wünsch euch alles Gute bis bald.

01:03:54: Vielen, vielen Dank.

01:03:55: Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht!

01:03:58: Danke für die Einladung

01:04:14: und tschüss!

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